Hammond M-100: Leslie, Zerre, Choppen, Generelles

  • Ersteller son-goku
  • Erstellt am
Hallo Helmut,

da hast Du Dich mal verschrieben. Es müssen doch nur die 91 Kabel vom TWG zu den Manualen geführt werden.

Viele Grüße

Andreas

Glaube ich eher weniger! denk mal an das Foldback in den tiefen und höheren Lagen. Es sind schon 61 mal 9 Kabel - pro Manual !!

Manne
 
Glaube ich eher weniger! denk mal an das Foldback in den tiefen und höheren Lagen. Es sind schon 61 mal 9 Kabel - pro Manual !!
Auch wenn ich vom Foldback keine Ahnung habe (hab' ja auch keins), erschiene es mir unsinnig, 61*9 Kabel vom TG zu den Manualen zu leiten, denn immerhin produziert der TG ja nur 91 (oder bei mir glaube ich 87?) Frequenzen. Natürlich werden viele Frequenzen mehrmals verwendet, aber da spielt doch dann bestimmt die Verharfung eine Rolle, von der ich noch keine Ahnung habe, oder? :D
Wäre doch irgendwie nur unnötig verbrauchtes Kabel, wenn man für zwei Kontakte, auf die dieselbe Frequenz soll jeweils ein Kabel vom Tongenerator zu den Tasten führt oder?
 
Da hat Daniel mal die Sache durchschaut. Vom TWG geht ein Kabelbaum mit 91-12 (die unterste Oktave repetiert ja) Kabeln zu dem Obermanual, und wird da noch zum Untermanual weitergeleitet. Von da an fängt dann innerhalb der Manuale die Verharfung an, die die Kabel abgreift und an die einzelnen Kontakte weiterleitet. 61 x 9 Kontate bzw. 49 x 9 Kontakte direkt vom TWG weggeleitet ergäbe einen riesigen Kabelwulst.
 
da hast Du Dich mal verschrieben. Es müssen doch nur die 91 Kabel vom TWG zu den Manualen geführt werden.
Du hast recht. Nett von Dir mir nur einen Schreibfehler zu unterstellen. Es war ganz einfach nicht richtig überlegt. Welche Taste letztlich mit welchem Tongenerator verbunden ist, regelt die Verharfung bzw. die Sammelschienen.
Trotzdem bleiben die 91 Kabel, die im Falle eines ausgelagerten TWG, verbunden werden müssen. Es gibt aber bestimmt entsprechende Stecker für, z.B. bei Harting.

Gruss Helmut
 
Hallo Helmut,

ich weiß ja, daß Du es weißt. Dafür hast Du einfach schon viel zu viel in Deiner Hammond gewerkelt als daß Du das nicht wissen könntest. Beim Schreiben unterlaufen einem einfach auch Denkfehler, so auch mir, da es nunmal nicht 91 Frequenzen sind, die zu den Manualen müssen, sondern nur 79, da die ersten 12 Frequenzen ja allein dem Pedal vorbehalten bleiben.
 
Hallo,

möchte mich auch noch kurz anschließen und etwas beitragen,

spiele selber M100 und ein Röhrenleslie 251.
Allerdings bin ich kein Musiker und trete irgendwo vor Publikum auf, sondern
ich spiele ausschließlich für mich, in meinem Keller.

Ich hatte erst ein Transistorenleslie Solton Super Twin, Holz, schwer, kam aber aufgrund er Drehgeschwindigkeiten nie an ein Originalleslie.
Das Solton habe ich auch über Reussenzehn gespielt. Man konnte einiges verzerren, war aber auch nicht der Klang, den ich gesucht habe.
Mittlerweile geht ein Motor nicht mehr richtig und ich hatte laute Knallgeräusche beim Umschalten der Motoren.
Also kaufte ich mir, und dass war die bisher beste Entscheidung, ein Original Leslie, eben das 251. Ich muss sagen, im Vergleich zu den Lautsprechern im Innern der M 100, superlaut und nicht mit den herkömmlichen Lautsprechern zu vergleichen.
Ausserdem schöner Klang eben durch die Röhrentechnik. Der ganz grosse Unterschied zum Solton war dann auch die Dynamik. Das Originalleslie hat unheimlichen Dampf im Bass.

Mit deinen beiden Umschaltern an der Hammond kannst du auf nur Betrieb des Leslies schalten oder dass Leslie und die Lautsprecher in der Orgel klingen, wobei die in der Orgel bei Lesliebetrieb sowieso nicht oder nur kaum zu hören sind. Und eben zwischen schnell und langsam.

Zu deinem Umbau kann ich leider keine Angaben machen.

Aber die M 100 mit Röhrenlesie ist eben eine tolle Sache.

Grüssle Hansi
 
K
  • Gelöscht von toeti
  • Grund: Hilfe in allen Ehren, aber das ist einfach nur Spam. Die Leute werden schon in deinen Thread gucken!
Wenn ich mich kurz einmischen darf:
Hallo, ich habe seit ca. 10 Jahren eine geteilte C2 mit 122er Leslie. Diese war schon geteilt, als ich sie gekauft habe. Ich hatte auch mal u.a. eine M100. Ich hatte alle möglichen Hammondorgeln (TR 500, M 100, P100..) und Leslies (mehrere 760 er, HL 822, Reußenzehn, 122), habe aber alle bis auf die o.g. Kombination verkauft. Wenn man einmal eine Vollorgel hat, spielt man auf den anderen Modellen sowieso nicht mehr. Eine M100 zu teilen ist meiner Meinung nach sehr aufwendig. Außerdem bleibt das Ding immer noch sehr schwer. Ich fahre zu "wichtigen" Auftritten mit einem Leichenwagen-Anhänger Bj. 1961, der sich aufgrund der Federung sehr gut eignet (man bekommt auch immer einen Parkplatz). Die Orgel hat ein Fahrgestell, so daß ich sie alleine ein- und ausladen kann.

Aber mittlerweile ist mir die Schufterei einfach zu viel. Daher mache ich momentan folgendes: Ich spiele ein Doepfer dm3 mit Native Instruments B4 an meinem Leslie (dies geht übrigens auch ohne Leslie-Kit). Diese Alternative sollte man sich wirklich mal durch den Kopf gehen lassen! Die B4 klingt so extrem gut, daß kein Spinettmodell mithalten kann. Ich würde sogar sagen, daß viele Vollorgeln nicht so gut klingen. Ich habe früher viel mit Spinett-Modellen expermentiert, habe auch die Orgeln frisiert (mehr Höhen, mehr Key-Click, fetterer Sound, leicht angezerrt weich und auch a la John Lord usw.), aber nichts klingt wie die B4. Im Gegenteil, eine echte B3 oder C3 muß man auch richtig einstellen können bzw. restaurieren, sonst klingen diese Dinger nämlich auch oft enttäuschend dumpf etc. (vor allem die Verzerrung ist alles andere als das, was man haben will). Ich habe meine C2 zwei Jahre lang technisch u. optisch restauriert, komplett zerlegt, Generator komplett überholt inkl. Kondensatoren. Dies bringt aber nicht so viel wie man denkt. Der Witz ist, daß man wissen muß, an welchen Stellen man die Orgel behandeln muß und plötzlich klingt das ganze richtig amtlich (egal welche Hammond)!!! Die amtlich klingenden Orgeln, die man von Santana usw. kennt sind alle "frisiert", davon kann man ausgehen. Jede Werkstatt hat auch ihre eigenen Tricks. Ich bin seit einigen Jahren im Hammond-Club, wo über diese Sachen ausgiebig diskutiert wird.

Das Doepfer ist ein absolut schlichtes Teil und sieht auf der Bühne vor einem echten Leslie auch nicht schlecht aus. Ich kann ja mal gelegentlich ein Foto schicken. Man kann sich die B4 als Demo runterladen und testen. Ich kenne auch alle Clones. Diese klingen z.T. erschreckend schlecht und sehen zum Heulen aus. Es hat irgendwie was kultiges, auf dem kleinen Doepfer rumzuorgeln und ein uraltes Leslie angeschlossen zu haben, das den authentischen Sound bringt.

Viele Grüße
Peter
 

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