(Hammond)-Orgel lernen - wie fange ich am besten an?

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TiGu !!!
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Frohes Neues wünsche ich erstmal :)

Meine letzten Foren-Aktivitäten liegen vermutlich schon Jahre zurück, damals war ich eher im PA/Licht und DJ-Sektor unterwegs. Nun treibt mich aber ein neuer Wunsch wieder ins MB:
Der Tim möchte gerne Hammond-Orgel lernen.

Warum aufeinmal? Mich lockt es schon seid langem, mit dem musizieren neu anzufangen (ich habe ganz früher mal Gitarrenunterricht genossen, aber das war damals für mich nichts ernstes, denn damals konnte ich nichts mit der Musik anfangen - im gegensatz zu heute.)

Zu mir: ich bin 23 Jahre alt, seid Februar letzten Jahres Elektrotechniker-Meister und seid September letzten Jahres wohne ich mit meiner Freundin in einem Reihenhaus (erstes mal von den Eltern ausgezogen (hoffen wirs, dass es bei einem mal bleibt :D). So und ich will meinen Altag nicht nur mit Arbeiten im Familienbetrieb und Hausputz verbringen. Ich möchte was machen, was mich fasziniert. Und da kommt die Hammond ins Spiel:

Erstmal richtig bewusst aufgefallen war mir der Sound bei Südstadt verzäl nix von BAP (Bitte steinigt mich jetzt nicht, wenn es kein Original-Hammond Sound ist, der hier zu hören ist - ich gehe aber davon aus, dass ers ist ;)). Von meinem Vater bekam ich dann neulich die Empfehlung mir mal das Album "Made in Japan" von Depp Purple (natürlich..) anzuhören. Spätestens dann war die Faszination Hammond Perfekt!

Ja aber wie nun einsteigen in das Thema? Sicherlich führt nichts drum rum Klavier zu lernen - aber gibt es nicht vll die Möglichkeit einfach das Klavier lernen direkt an der Orgel zu machen? Ich will defintiv nichts Klassisches spielen - ist einfach nichts für mich. Weiterhin werde ich bei mir zuhause nicht die Möglichkeit haben ne B3 oä in der Gewichtslage aufstellen zu können, daher gucke ich sowieso erstmal nach einer kleinen Lösung, alá Ferrofish 4000+ in Kombi mit 2 kleineren Midi-Keyboars zB. ..ob das so Sinnvoll ist, weiß ich nicht - jedenfalls wäre es aber erstmal ne Möglichkeit etwas an das feeling ran zu kommen. Aber ohne einen kompetente Lehrer nützt mir auch das nichts.

Kommt denn vll Jemand aus Hannover und mag mein Lehrer/in sein? Das wäre natürlich super :)

Viele Grüße aus Laatzen,
Tim
 
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Simon98
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Hallo Tim! :)

Also erstmal freue ich mich natürlich, dass Du auch vom Hammond-Virus gepackt wurdest! ;)

Nun denn. "Am Klavier führt sicher kein Weg vorbei" - das würde ich so nicht sagen. Viele Orgelgrößen (ich kenne mich aber eher da in Richtung Jazz aus) haben einfach ganz brutal mit der Orgel angefangen, oftmals da diese einfach ihr erstes Instrument war. Also das ist kein Thema. Wenn Du nicht irgendwann das Interesse hegst, nochmal Piano zu spielen. Denn dafür sollte man eine gewisse Zeit lang mal mit Klavierähnlichem Anschlag gespielt haben, um darauf klarzukommen.

Als Elektrotechniker-Meister böte sich eine echte Tonewheel-Hammond (sei es vielleicht auch "nur" eine M3, M100, L100) schon an. ;) Denn so richtig fasziniert wird man vom Instrument, wenn man es einmal aufmacht und reinschaut... Mit Deiner Qualifikation kannst Du dann auch ggf. manche Reparatur-/Wartungsarbeiten selber angehen, natürlich mit Anleitung.

Trotzdem, das Platzproblem ist klar. Wenn Du sowieso schon in Hannover wohnst, empfehle ich (die anderen werden vielleicht jetzt sagen "war ja klar") Carsten Meyer (shop.keyboardpartner.de) und seine Erfindung, den Hammond Clone HX3, von dem Du sicher schon mal gelesen hast. Den gibt es seit kurzem als Expandermodul und man könnte ihn, wie Du schon sagst, mit 2 Midikeyboards o.ä. ansteuern. Details erzählt oben genannte Website. Wenn sonst noch Fragen zum HX3 sind, raus damit! :)

Nun, m.M.n. (Brian-Auger-Fans, steinigt mich) gehört zum vernünftigen Klang einer Hammond eigentlich so gut wie immer ein Leslie! Bzw etwas Leslie-ähnliches. Das heißt, um mit dem Soun echt zufrieden sein zu können, würde ich entweder mal ausschau nach einem netten Leslie-Clone halten (Hohner ORT100, Dynacord DC100 usw) oder mir den Neo Ventilator Leslie Silmulator bzw den GSi Burn zulegen. Dann hast Du was amtliches.

Nun, Orgel lernen in Hannover... Ich kenne nur Meister Lutz Krajenski (Roger Cicero Big Band und viele mehr), bezweifle aber, dass er unterrichtet.

Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben!

Liebe Grüße,
Simon

Edit: warum sind die lächelnden Smileys plötzlich so hässlich?? ;)
 
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Helmut
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Hallo Tim,

Nun denn. "Am Klavier führt sicher kein Weg vorbei" - das würde ich so nicht sagen. Viele Orgelgrößen (ich kenne mich aber eher da in Richtung Jazz aus) haben einfach ganz brutal mit der Orgel angefangen, oftmals da diese einfach ihr erstes Instrument war. Also das ist kein Thema.
da geb ich Simon recht. Um gut Hammond-Organ zu spielen benötigt man keine Klavierausbildung. Anders herum ist diese Ausbildung aber alles andere als schädlich. Trotzdem sind das zwei Paar Schuhe.
Nun, m.M.n. (Brian-Auger-Fans, steinigt mich) gehört zum vernünftigen Klang einer Hammond eigentlich so gut wie immer ein Leslie!
Nun, Orgel lernen in Hannover... Ich kenne nur Meister Lutz Krajenski (Roger Cicero Big Band und viele mehr), bezweifle aber, dass er unterrichtet.
du kannst Dich als gesteinigt betrachten ;) :p
Ist etwas offtopic, ich habe den Musiker B. Auger vor ca. 40 Jahren, weil er ohne Leslie spielt, auch in die Schublade "uninteressant" gelegt gehabt und musste vor ein paar Jahren feststellen, dass ich einen der besten Organisten und Pianisten nicht auf dem Radar hatte. Heute liebe ich den Sound von B. Auger auch ohne Leslie - selber allerdings spiele ich nur mit Leslie, aber immer öfter mit Leslie-Stop :D

Lutz Krajenski wäre mit Sicherheit ein exzellenter Lehrer.:great:

Gruss Helmut
 
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borntobewild
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Hallo,

natürlich kannst du gleich Orgelunterricht nehmen, aber ich würde es nicht empfehlen.

Denn nur auf einem (Hammer-)Klavier lernst du den richtigen Anschlag. Ich würde also mit Klavier beginnen und dann auf Orgel umsteigen.

Viele Grüße!
 
Simon98
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selber allerdings spiele ich nur mit Leslie, aber immer öfter mit Leslie-Stop :D

Das mach ich ja auch... ;) Grad im Jazz steh ich oft total drauf! :)

Und Brian ist einfach geil, was das Spielen angeht. Der Sound ist irgendwo sicher auch klasse, aber halt nicht zu 100% mein Geschmack. Mit Leslie kann man doch oft so viel mehr ausdrücken. Selbst wenn man das Leslie mal auf Stop hat, weiß man immer, dass sich, sobald man einen Ton schreit und dabei das Leslie auf fast anlaufen lässt, der Himmel öffnet!! :D ach ja, ist schon wundervoll!
 
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Ja äh erstmal Danke für eure Beiträge bis jetzt :)

Scheinbar gehen ja die Meinungen nun auseinander ob nur direkt an die Orgel oder erst ans Klavier. Zweiteres ist warscheinlich der einfachere Weg, weil man Klavier-Unterricht ja nun fast überall "um die ecke" bekommt. Orgelunterricht finde ich wenn überhaupt nur für Kirchenorgeln..also beides nicht so dass, was mir vorschwebt. Macht es vll Sinn sich die von mir oben genannte "Moddeling-Hammond" mit Orgel-Expander und Midi-Keys zu holen und parallel dann Klavierunterricht zu nehmen?

Denn direkten Unterricht an einer Hammond habe ich bisher nirgends gefunden. Ob ich vll mal bei dem Keyboard-Partnershop anfragen sollte ?

@ Simon98: Na klar, so eine echte Tonewheel-Orgel wäre natürlich ssseeehhhrrr reitzvoll. Gerade weil ich warscheinlich selbst viel dran machen könnte - und natürlich weil der Klang echter ja gar nicht sein könnte. Dazu etwas Zerre aus ner Vollröhre und Jon Lord hätte seine Freude dran :D
 
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Macht es vll Sinn sich die von mir oben genannte "Moddeling-Hammond" mit Orgel-Expander und Midi-Keys zu holen und parallel dann Klavierunterricht zu nehmen?

Nun, du meinst den Ferrofish? Den habe ich auch. Der macht seine Sache durchaus soweit gut, dazu muss man aber den Ventilator haben. Ich würde wirklich den HX3-Expander nehmen, lies Dich da mal ein bisschen ein, was genau das ist.

Nun, wg. Hammond-Unterricht - das gibt es, aber nur vereinzelt. Bei Keyboardpartner würd ich die Frage nicht unbedingt stellen, da geht es mehr ums Technische. Nun, einige Lehrer in den Niederlanden kenne ich... Leon Kuijpers, Rob Mostert, ... aber das ist ja auch sicher viel zu weit weg für Dich. Ansonsten...

Ich geh nochmal in mich, vielleicht finde ich jemanden. Hammondprofessor John Hondorp aus Enschede unterrichtet z.B. auch an der Musikhochschule Osnabrück. Ob er es auch privat macht...?
 
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Der HX3 ist ja schon nen zml fettes Teil! Ohne Latenzen, ohne Computer...klingt sehr gut, auch die Videos machen lust auf mehr :great:

Ein "Hammondprofessor" ? Wie wird man das denn? Sehr geil ;) Aber so jemand gibt sich bestimmt nicht mit mir ab - ebensowenig der Lutz Krajenski (Hut ab vor dem Mann!)
 
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Simon98
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Der HX3 ist ja schon nen zml fettes Teil! Ohne Latenzen, ohne Computer...klingt sehr gut, auch die Videos machen lust auf mehr :great:

You see! :)

Ein "Hammondprofessor" ? Wie wird man das denn? Sehr geil ;)

Mh... indem man an einer Hochschule Hammondorgel unterrichtet schätz ich... :)
 
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Hi Tim,

freue mich auch über Dich als neuen "Jünger" in unserem Kreis. Vieles richtiges wurde bereits gesagt. Ich unterstütze als kleine preiswerte Lösung die Empfehlung meiner Vorredner (HX3-Expander, der ja eine brauchbare Leslie-sim an Bord hat) falls doch was anderes, dann als Leslie den neo ventilator.
Freilich wirst Du früher oder später ein Original haben wollen. Aber das muss ja nicht gleich sein. Zum Thema Keyboard solltest Du auch darauf achten nicht irgendeines zu nehemen. Für Orgel sind gewichtete oder anschlagsdynamische Tastaturen nicht nur unnötig sondern sogar hinderlich.

Zum Thema Unterricht: Die meisten hier werden - wie ich auch - wohl den klassische Weg über das Klavier gegangen sein, was aber nicht zwingend ist, weil v.a. auch zeitraubend. Man bedenke, dass in USA, wo viele unserer "Helden" herkommen, der Weg direkt zur Hammond (meist über den Gospel - insofern ist Kirchenmusik gar nicht so weit weg) nicht so selten wie bei uns anzutreffen ist. Du könntest also eine Menge Zeit sparen und viel schneller viel Freude haben, wenn Du einen Lehrer finden würdest, der auch einen Anfänger auf der Hammond unterrichtet. Ich gehe mal davon aus, dass Du www.musik-unterricht.de schon kennst. Auch eine Suche über die thomann-webseite könnte helfen. Ich würde raten, lieber etwas länger zu suchen, bis Du das passende gefunden hast.

Viele Grüße und viel Erfolg bei der Suche,
Markus
 
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Also wenn schon aus Hannover würde ich mal wirklich Lutz Krajenski fragen. Früher hat er Unterricht gegeben aber ob noch heute weiß ich auch nicht.
Nur wenn fragen wird man so sicher auch eine ANtwort bekommen wer sowas in Hannover noch macht.

Lernen auf Klavier oder Orgel ist schonmal falsch. Wenn schon dann beides zumindest das erste Jahr um Grund in die Sache zu bekommen.
Keyboardschulen sind da der verkehrte Weg.
Das Pedalspiel muß sowieso an der Orgel gelernt werden. Ob nun wirkllich Hacke Spitze Technik oder nur Spitze mit Sustain im Pedal ergibt sich sowie erst aus der Musikrichtung die man verfolgen will. Etwas "sakral" ist hier sicher auch nicht verkehrt.
Die einzige Schwierigkeit die ich sehe ist erstmal einen Lehrer zu bekommen der auch Orgel unterrichtet.
Fragt man in irgendwelchen Keyboardschulen nach Orgelunterrricht fällt da die Kinnlade eh runter weil dieses Wort Orgel hat man noch nie gehört....
 
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Giessen
Hi,
da hast du ja was spannendes vor ! Bei deinem Beruf kannst du dir doch ne alte kleine Hammond ( M 3 ) kaufen, halbwegs herrichten und dann versuchen
, das Instrument ein stückweit autodikatisch zu erlernen . Akkorde und Akkordverbindungen sind die gleichen und für die Anfänger ist nur die Tastatur wichtig. Lerne die Grundakkorde der Tonarten und versuche dazu , einfachst zu improvisieren und Melodien zu erfinden. GGf tuts auch ein guter
Keyboardlehrer , der kapiert was du willst. Traditionell klavierlernen würde dir nix bringen.
Ab einem gewissen Punkt wirds dann erst. Obwohl ich bandmäßig wirklich mittlerweile unheimlich gerne Orgel (Hammond XB 1 ohne Leslie )spiele
( natürlich auch unheimlich gerne Deep Purple ) ist das Spielgefühl und das Agieren am Instrument was Anderes eben durch die fehlende Anschlagsdynamik ( das Erklären meine Vorredner besser , das sind richtige Hammondspieler ! )
 
TiGu !!!
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Guten Morgen :)

Bei ebay gibt es gerade sogar zwei M3-Orgeln, eine davon in ein Tourcase eingebaut. Allerdings sind 900 Euro auf einen Schlag jetzt (gerade) definitiv zu viel. Nicht, dass wenn ichs Geld gerade überhätte, aber meine KFZ-Steuer und Versicherung winkt gerade :(
Ergo werden die größeren Ausgaben erst nächsten Monat drin sein. Nichts desto trotz: WENN ich mir ein Keyboard für einen Orgel-Expander kaufen würde wollen, was müsste dieses Keyboard denn können/haben? Gelesen habe ich bisher: keine Gewichteten und keine Anschlagdynamischen Tasten. Ok - würde mich aber interessieren, warum denn eigentlich nicht? Gelesen habe ich dazu: hinderlich (Danke Alt-Orgler) - aber warum? zu Träge?

@Alt-Orgler: Nein, diese Seite kannte ich bisher nicht - habe mich aber gleich angemeldet und bin bei der Suche sogar fündig geworden! Habe die Person (aus Hannover kommend) auch gleich Kontaktiert. Und die Idee bei thomann zu suchen ist eine Gute. Werde ich auch gleich machen :great:
 
McCoy
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In unserer boardeigenen Musikersuche kann man übrigens auch nach Musiklehrern suchen.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Hallo TiGu,

wenn Du Lust auf Orgelspielen hast, dann fang damit ruhig an und nich erst mit Klavier....
Ich hatte als Kind/Jungendlicher ca. 8 Jahre Orgelunterricht und bin dann den Synthesern "verfallen"
welches mein erster Kontakt mit einer anschlagdynamischen Tastatur war.
Der Umstieg fiel nicht schwer.
Im Fortgeschrittenen Alter (Ende 20) wollte ich mich dann auch "richtig" am Klavier versuchen und bin aber letztlich bei nem recht schwer gewichteten Yamaha Digitalpiano gelandet.
Auch das war letztlich nach ner gewissen "Eingewöhnung" kein Thema mehr.

Allerdings ist es nicht sehr angenehm auf ner gewichteten Tastatur mit Hammermechanik zu orgeln (umgekehrt vielleicht schon eher), wenn einem der Gaul durchgeht kann schonmal Blut fliessen!
;-)

Also ran an die Tasten!
 
stuckl
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Krajenski Fragen ob mittlerweile vllt ehemalige Schüler von ihm Unterricht geben.
 
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WENN ich mir ein Keyboard für einen Orgel-Expander kaufen würde wollen, was müsste dieses Keyboard denn können/haben?
Von der Tastatur her wäre das wohl ideal: https://www.thomann.de/de/fatar_vmk161_plus_organ.htm
Die Fader kannst du dann so programmieren, dass sie als Zugriegel fungieren. Leider kannst du die VMKs nicht splitten, so dass du auf einer Tastatur zweimanualig spielen kannst. Ich weiß nicht, ob man bei Ferrofish oder HX3 auch intern zwei Splitzonen über einen MIDI-Kanal einstellen kann. Sonst bräuchtest du schon wieder zwei Keyboards.

Andere Keyboards mit Synthesizertastatur tun es natürlich auch. Sinvoll ist dabei immer, dass man 9 Programmierbare Fader für die Zugriegel hat.
Ich habe den Vorgänger von dem hier: https://www.thomann.de/de/cakewalk_a_800pro.htm
Da kannst du z.B. zwei Splitzonen programmieren die auf getrennten MIDI-Kanälen senden. Die Tastatur ist ganz gut - wenn auch keine Waterfall.

Anschlagdynamik haben diese Keyboards übrigens alle. Das macht aber nichts, weil die Orgel-Expander darauf nicht reagieren.
Vermeiden sollte man normalerweise Tastauren mit Hammermechanik - wobei es mich bisher nie gestört hat, meine untere Klaviertastatur als Orgel-Untermanual zu benutzen.

Bei ebay gibt es gerade sogar zwei M3-Orgeln, eine davon in ein Tourcase eingebaut. Allerdings sind 900 Euro auf einen Schlag jetzt (gerade) definitiv zu viel.
Mit denen habe ich auch schon geliebäugelt. ;)
Das Problem dabei ist immer, dass der Wert auch stark vom Zustand abhängt - man sollte sich solchen Orgeln auf jedne Fall IMMER vor Ort anschauen und antesten.
Am besten nimmt man noch nen Fachmann mit.
Bei den gechoppten kleinen Spinettmodellen kommt dazu, dass sie meistens kein Pedal dabei haben (was mich nicht stören würde). Die Leute die mit Pedal spielen sind normalerweise Jazz-Organisten, und die spielen größere Konsolen wie die B3. Die M3 haben dazu noch ein Pedal, das im Gegensatz zur M100 noch nichtmal ne ganze Oktave umfasst - das obere C fehlt (warum auch immer) :gruebel:
Solltest du anstreben Orgel mit Pedal zu spielen, wäre das also nicht die erste Wahl.
 
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tomfly
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Hallo

Ich würde auch gerne Hammond-Orgel spielen lernen.
Ok, ich fange nicht bei Null an, allerdings komme ich nur langsam vorwärts und die Richtung ist leider ungewiss.

Früher habe ich auch ca. 5 Jahre elektronische Heimorgel gelernt und danach doch mehr nach Gehör gespielt.
Leider ist das heute (bin mitlerweile bald 34) immer noch so das ich lieber nach Gehör etwas nachspiele...daher kann ich nach Noten fast garnichts mehr ausser ganz einfache Sachen in C-Dur oder etwas mehr...wobei das große Problem mehr die Notenlänge und das Tonhalten sind...neija spiele auch lieber Rythmus nach Gefühl im Takt mit als zu zählen, was doch recht gut geht.

Technisch gesehen sieht es bei mir so aus: ich habe ein Yamaha PSR3000 und ein 2.tes M-Audio (KeyStudio 49-Tasten USB-Midikeyboard) als Manual darüber stehen. Als Orgel nutze ich eine virtuelle B3.
VB3 Orgel von GSI und als Host das Cantabile Lite und AsioForALL...was bei mir mit 64Samples super stabil läuft. (mit Onboard Sound)
Und ja, auch mit nur 1 oder 2 Modulations-Rädern der beiden Keys kann man die Zugriegel in Gruppe in der VB3 Programmieren, das Andere Zugriegel mit heraus kommen und auch versetzt u.s.w....damit kann man beim spielen auch gute Veränderungen der Zugriegeln steuern.
Natürlich geht mit 9 Fadern schon mehr.

Ansonsten habe ich noch ein Nord Electro 2, was ich allerdings seltener benutze. (Damit hatte ich aber mal 5 Jahre in einer Bluesrockband mit gespielt. Dort meist Akkorde am Text gehabt und Solis nach Gehör geübt und gespielt. Meist dann Orgel oder Piano-Sounds gespielt. Achja ein Digital-Piano hätte ich auch noch zur verfügung > Yamaha P105...allerdings wird mir das in dem Fall weniger bringen.)

Nun ja....ein Lehrer sucht man in meiner Gegend auch vergeblich ...ansonsten bleibt ja nur im Inet irgendwelche Videos anschauen und versuchen nachzuspielen oder?
An Tonarten mangelt es mir auch noch da ich wenn ich alleine spielte immer gerne die Transposefunktion benutzt habe oder benutze...wobei ich nun auch angefangen habe andere Tonarten zu lernen...aber es dauert.
Das Problem ist eben auch das ich momentan in keiner Band spiele und ich keine Favoriten Lieder zum nachspielen habe.
Dazu kommt noch das linke Hand Bass spielen auch interessant geworden ist und ich mal mit "Green Onions" so angefangen habe, allerdings interessieren mich eben auch diese Hammond typischen Grooves. Mehr als in Videos anschauen und versuchen da was nachzuspielen ist allerdings für mich nicht machbar. (Momentan)

Generell finde ich das spielen mit wenig Buchstaben und Zahlen auf einem Blatt Papier garnicht so schlecht, so hat man auch die Augen für auf die Finger und Tasten zu schauen. Vom Blatt abspielen war irgendwie auch nie so meins...

Was die Bluesrockband angeht, so habe ich dort eben meist Akkorde gedrückt oder eben kurze Läufe und Soli-Teile gespielt. Auch die Tonarten waren oft immer die selben....wohl A , D oder E Dur oder auch mal C und G Dur....da war es dann nicht so schwer. Allerdings hatten wir auch mal ein Lied in Fis-Dur und da muss man sagen das Akkorde ja gingen aber Solis für mich ohne Transpose Funktion auch nicht machbar waren...neija ich finde man "stolpert" dann nur noch durch die schwarzen Tasten.

...und auch ich hätte besser damals mit Piano angefangen...was solls...es war halt die Orgel :)

bye Tomfly
 
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Hm,

nun ja. Ich sehe es schon so, dass Orgel- oder Klavierlernen durchaus zwei verschiedene Schuhe sind.
Da ist zum einen die anschlagsdynamische, schwergängigere (weil gewichtete) Tastatur beim Klavier gegenüber der leichten, nichtanschlagsdynamischen Tastatur bei der Orgel.

Und dann ist die Spielweise auch eine andere. Die linke Hand macht bei einem Klavier ganz andere "Sachen" ;) als bei einer Orgel.
Vom Fußpedal mal ganz abgesehen (das gibt es beim Klavier nämlich nicht).

Ich kann da von mir selbst sprechen: ich habe mit der Orgel angefangen. Und mir dadurch bestimmte Spieltechniken angeeignet. Klavier war damals noch kein Thema, da wir 1.) keines hatten (vom Preis und Stellplatz mal ganz abgesehen) und 2.) es noch keine "Digipianos" gab (ja, ist schon lange her :rolleyes:).

Jahre später erst führte kein Weg mehr am Klavier vorbei, aber aufgrund der unterschiedlichen Spieltechnik ist es irgendwie nicht mehr mein Instrument geworden.

Daher mein rein subjektiver Tipp: wenn du Orgel lernen willst, dann lerne Orgel (d.h. nimm Orgelunterricht)!
Und wenn, dann mache es gleich richtig: zweimanualig und mit Fußbass.

Bezüglich eines Instrumentes wurden dir hier ja schon etliche Tipps gegeben.
Unter dem Aspekt "zweimanualig" solltest du dir aber auch mal die Hammond SK-2 anschauen.

Zu der ganzen Thematik ist übrigens auch dieser Thread recht informativ:
https://www.musiker-board.de/orgel-...ellung-beim-wiedereinstieg-2.html#post6082852


mojoh
 
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aber warum? zu Träge?
Genau. Du brauchst einfach sehr leichte, dabei aber robuste (für die Glissandi, d.h. wenn man mit dem Finger oder der Hand über die weißen Tasten rutscht) möglichst schnell wieder zurückkommende (für die Licks à la Brian Auger):great: und nicht etwa wie Klaviertasten leicht nachfedernde und dazu schwere Tasten.

V.a. billige (anschlagsdynamische) Midi-Tastaturen können einem durchaus den Spaß vermiesen, also am besten mal in einem gut sortierten Musikhaus antesten (nur das feeling). Eigentlich wäre ja das hier passend:


Ist von der Verarbeitung her amtlich, tatsächlich für Orgel und erweiterbar auf 2 Manuale. Und wenn Du Lust hast, bastelst Du ein hübsches Holzrack drumherum. ;)

Vielleicht - aber da kenne ich mich nicht gut genug aus - stellder der HX-3, falls es der werden sollte, aber auch irgendwelche Anforderungen an das Masterkeyboard, was man herausfinden müsste, bevor man irgendwas kauft.

Viele Grüße,
Markus
 

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