Hammond t500 ölen

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heinz102
Guest
hallo,
ich weis dass das thema ölen schon oft besprochen wurde,doch ich habe nirgends eine genau information zu nachlaufen gefunden. auf einer seite habe ich gelesen, dass generatoren die trocken gelaufen sind mit einer mischung aus feuerzeugbenzin und feinmechaniköl einen tag nachlaufen müssen. meine orgel hat einen generator der nicht festsitzt aber seit 7 jahren nicht gespiel und auch nicht geölt wurde. ich habe die orgel beim kauf kurz angetestet und da funktionierte alles. jetzt ist die frage: ich habe ein ungutes gefühl dabei meine hammond t500 einen tag lang durchlaufen zu lassen. muss ich das wirklich machen, und auch die mischung verwenden? oder reicht es wenn ich den generator, der ja nicht fest saß, einfach mit mineralischem pressolöl wie ich es schon besorgt habe laufen lasse?

mfg
nick wagner
 
Eigenschaft
 
Hallo Nick,

in deinem Fall genügt es, den Generator einfach zu ölen und die Orgel ganz normal zu benutzen.

Gruß,
Harald
 
das ist super. so hatte ich es mir erhofft. wahrscheinlich muss das von mir im vorigen beitrag beschriebene prozedere nur bei festsitztenden generatoren angewand werden.

mfg
nick wagner
 
hallo,
nach meinen informationen hat meine t 500 statt der ölwanne zwei schmiernippel am motor. bin ich da richtig informiert? und wenn ja reichen dort wie auch bei einer orgel mit ölwanne ein paar tropfen? Und kommt das Öl auch irgendwo wieder raus?

mfg
nick wagner
 
Hallo Nick,

nochmals den Link zu Keyboardpartner: http://www.keyboardpartner.de/hammond/selbermachen.htm
Hier siehst Du den Generator eines T-Modells und auch den Motor. Der Generator wird mit Hammondöl (ersatzweise Pressol Nr. 10596) an den beiden rechten mit Pfeilen gekennzeichneten "Näpfen" geölt - je einen halben Fingerhut voll. Das hat nichts mit dem Motor zu tun! Die Orgel hat kein Ölreservoire in Form eines Behälters. Das Öl für den Generator gelangt mittels Wollfäden zu den einzelnen Tonrädern.

Der Motor wird an dem von rechts dritten Pfeil geölt, das Ziel des ganz rechten Pfeil kann ich nicht mehr richtig erkennen, es scheint aber auch für den Motor und Scanner zu sein. Weiter unten auf der Seite findest Du eine Bild wie das bei den älteren T-Modellen aussah. Die kleine Wanne auch nur leicht ölen, sonst wird der Scanner verölt (er funktioniert dann nicht mehr richtig) und den zu reinigen ist dann richtig Arbeit.

Gruss Helmut
 
Nach dem Bild ist der Vibrator-Scanner aber auf der rechten Seite vom Tongenerator. Woher bekommt er dann das Öl?

Gruß
Günter
 
Günter,

die Erklärung findest Du beim Bild der älteren Modelle im Text - via Wollfäden

Gruss Helmut
 
Wenn ich das richtig sehe, hat dieser Vibrato-Scanner von der T500 also kein eigenes Öl-Näpfchen und wird über die Wollfäden vom Tongenerator versorgt?

Gruß
Günter
 
Hallo, soll ich wirklich nur einen halben Fingerhut reintuen? Ich meine auf der Seite steht das man dann jedes Jahr mit einem halben Fingerhut ölen soll aber immerhin lief die Orgel sieben Jahre nicht...

Mfg
Nick wagner
 
Man kann auch auf dem Bild eine lange Wanne sehen die ganz wenig unter der platiene hervorragt. Diese wir wahrscheinlich von den Trichtern versorgt. Die Wanne ist bei mir vollkommen öllos da ist nichts drin.
 
Der Pfeil ganz links auf dem Bild kennzeichnet einen weiteren schmiernippel welcher wahrscheinlich für vibbrato / Scanner ist.
 
Also da ja der Vibrato-Scanner auf der rechten Seite am Tongenerator ist und der Motor auf der linken Seite ist kann ich mir nicht vorstellen, dass der linke Schmiernippel am Motor für den Vibrato-Scanner sein kann.
Ich habe leider keine T500, sonst könnte ich selber mal nachschauen, aber interessieren tut es mich trotzdem.

Gruß
Günter
 
orgelfreak2000":3di8etpw schrieb:
Man kann auch auf dem Bild eine lange Wanne sehen die ganz wenig unter der platiene hervorragt. Diese wir wahrscheinlich von den Trichtern versorgt. Die Wanne ist bei mir vollkommen öllos da ist nichts drin.
Nick,

Mir ist etwas unklar welche Wanne Du meinst. Ich hatte bislang nur die älteren T-Modelle gesehen und eine kleine Wanne war, wie auf dem Bild, am Motor. Bei den größeren Modellen gibt es eine ähnliche Wanne ausschließlich für V/C. Da werden aber nur ein paar Tropfen reingetan, sodass der Filz, der sich darin befindet, gerade mal benetzt ist. Ich wiederhole mich, Hammondorgeln haben keinen Ölbehälter für Bevorratung.

Wenn Dir das so nicht weiterhilft dann mach Fotos von Deiner Orgel und stell sie hier ein, dann reden wir vielleicht vom Gleichen.

Gruss Helmut
 
Hallo Helmut,

seiner Beschreibung nach bin ich davon ausgegangen, dass er die neueren Modelle meint.

Gruß
Günter
 
Ja es ist ein neues Modell. Hat sich aber erledigt denn die Wanne muss nicht geölt werden. Habe mich getauscht.:)
Das ist eher eine Art Rinne unter der Platine mit den einfülltrichtern. Diese lugt am linken Ende ein kleines Stück hervor. Das sieht man auch auf dem Bild.

MFG
Nick
 
In dieser Rinne liegen die Wollfäden die das über die zwei Trichter eingefüllte Öl aufsaugen und das Öl dann zu den einzelnen Lagern vom Tongenerator zuführen. Es reicht wenn du das mit dem Ölen so machst, wie Harald es geschrieben hat.

Gruß
Günter
 
OK dann weis ich bescheid. Ich Öle dann mit einem halben Fingerhut je Trichter und mit ein paar tropfen je schmiernippel.

MFG und danke für eure hilfe:)
Nick
 
Ah doch eine Frage noch.
Muss ich nach dem ölen eine Zeit lang warten bis sich das Öl durch die wollfäden aufgenommen wurde oder kann ich direkt spielen? ( ich hab da nicht so viel Ahnung von da ich vorher eine transistorgesteuerte Orgel hatte)

MFG
Nick
 
Nachdem deine Orgel ja 7 Jahre nicht mehr geölt wurde, würde ich die Orgel nach dem Ölen einen Tag lang stehen lassen, damit sich das Öl über die Wollfäden bis zu den Lager schön verteilen kann und dann die Orgel einschalten und spielen.

Gruß
Günter
 
OK dann mach ich das so.

Vielen dank. :)
MFG
Nick wagner
 

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