[Help] Starke Eigenschwingung der Saiten bei DIY Strat

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Servus Leute,

evtl. hat jemand von Euch eine Idee. Ich spiele auf meiner DIY-Nitro-Strat einen Standard 10er Saitensatz von Dean Markley. Allerdings habe ich das Problem, dass die tiefe E-Saite ein wenig zu viel Eigenschwingung für meinen Geschmack hat.
Hat vielleicht einer von Euch ne Idee was ich mal probieren könnte? Meine 50s Fender z. B. hat insgesamt mehr Saitenzug auf allen Saiten, das finde ich merkwürdig... bendings gehen insgesamt schwerer von statten... Es ist aber alles richtig eingestellt, also sie spielt sich echt gut und klingt auch gut. Nur das wundert mich ein wenig. könnte es sein das der Radius des Griffbretts oder die Staggered Tuner bei der fender den Unterschied machen? Was ich nicht verstehe, der Zug der Saiten müsste doch eigentlich, gleiche Saiten und Mensur vorausgesetzt, immer identisch sein, oder? Jedenfalls kommt mir die 60s weicher vor. Was ich mir noch vorstellen könnte... Der 50s 1-Peace Maple Neck ist halt ne Wucht, der 60s Slabboard Hals deutlich dünner, evtl. liegt es daran? Biegt sich der Slabboardhals evtl. ein wenig mehr (D-Form)?

Danke und viele Grüße, Dirk
 
foxytom

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was meinst du mit "Eigenschwingung" ???
 
mr.caster

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Hi, also ich meine damit folgendes. Wenn ich die tiefe E-Saite hart Anschlage, also leer ohne das ich was greife, hat die Saite eine sehr starke Schwingung an sich. Das klingt dann eher Bescheiden weil sie scheppert und der Ton macht einen "Bogen" bis er sich wieder fängt. Hoffe Du weißt wie ich das meine :gruebel:
 
foxytom

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also, dass ein hart angeschlagener Ton zunächst minimal höher ist und sich "dann wieder fängt" :)D) ist eigentlich normal.
Das Scheppern (= Schnarren ?) kannst du durch Einstellen der Saitenlage (Saitenreiter etwas höher schrauben) in den Griff. Bzw. durch korrekte Einstellung der Halskrümmung.

Dazu kommt, dass sich Saiten des gleichen Herstellers auf verschiedenen Instrumenten unterschiedliche Auswirkungen haben (können).
 
mr.caster

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Hi, danke! Aber ist es nicht merkwürdig das sich die Saiten viel weicher Benden lassen als bei der 50s? Also mir kommt es vor als wären dei Saiten generell weicher. Meinst Du das könnte daran liegen das der dicke 50s Hals weniger nachgibt als der dünnere D-Profil-Hals? Mir kommt es halt so vor das der Saitenzug generell niedriger ist.
 
foxytom

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Der Saitenzug ist bei identischer Saitenstärke und identischer Mensur gleich. Das ist ja reine Physik ;)

Dass du das Benden unterschiedlich empfindest, kann ich mir nur durch das Halsprofil erklären.



Ähm, ... und ein massiver Ahornhals gibt überhaupt nicht nach, egal, ob dick oder dünn :)
 
züborch

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hmm theoretisch könnte doch aber ein unterschiedlich starker saitenkern bei gleicher saitenstärke einen anderen zug versursachen? stichwort hexcore/roundcore..
andere saitenmarke/typ benutzt? stahl / nickel?
 
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Hi, die Saiten sind identisch, Dean Markley 10-46. Die Mensur ist auch identisch...
 
_xxx_

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Das ist keine Eigenschwingung der Saite, sondern eine ungünstige Resonanz in der Gitarre. Aber das kann man nur durch rumprobieren finden, Ferndiagnose ist da leider wenig hilfreich. Es kann alles sein, von mitschwingendem Halsstab bis zur nicht ausreichenden Stabilität des Gesamtgebildes bis hin zu irgendeiner doof platzierten Schraube.
 
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Hi, das bedeutet es kann sein das Hals und Korpus nicht optimal harmonieren?
 
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Evtl. ist es nur eine fehlerhafte Saite oder Stratitis (testweise mal die PUs etwas absenken).
 
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Hallo, also Stratitis kann ich ausschließen... Habe sie hervorgerufen durch PUs hochschrauben, allerdings ist dies nicht das Problem. Die Saiten waren es auch nicht. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los dass die Saiten "labberiger" sind als bei meiner 50s. Ich denke ich muss zum Gitarrenbauer und mal schauen lassen. Das Teil klingt super, aber ich kann bei der tiefen E-Saite nicht so feste reinkloppen wie bei der 50s...
 

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