heute- deutsch

von Kornhulio, 13.04.07.

  1. Kornhulio

    Kornhulio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #1
    heidiho
    hm... der zweite depritext von mir (nach winter, s.u.)... komisch, dabei bin ich im mom garnicht soo schlecht drauf... naaja, ich finde auch der ist nicht allzu schlecht geworden, weshalb ich ihn euch nicht vorenthalten möchte... ich habe ihn gerade erst geschrieben, daher können da noch ein paar fehler drin sein, über korrekturen freue ich mich.
    musikalisch... ähnlich wie bei winter eine düstere balade ala eisregen... also sehr melancholisch in den strophen, evtl. mit teilweise klassischen instrumenten, dann etwas schneller und härter im refrain. untermalt mit einer fiesen stimme... ich glaube das hört sich gut an ^^

    so, kritik ist wie immer erwünscht!
    danke für die aufmerksamkeit

    heute

    das was ich einst zuhause nannte
    vielmehr nun dem gefängnis gleicht
    wo fenster einst nun gitter herrschen
    und glück dem ewig dunkeln weicht

    sie, die ich einst familie nannte
    verspotten mich mit ihrem hohn
    dort wo ich einst den trost gefunden
    ist trauer nun mein einz'ger lohn

    geblieben ist von meinem leben
    nur was ich hier am körper trag
    kein glück kann man für immer binden
    alleine bleibt man doch im sarg

    draußen fallen regentropfen
    der tag schwärzt sich zu dunkler nacht
    mein wille hat schon lang nicht mehr
    den mut zu neuer tat entfacht

    das bett das einst die zuflucht war
    verkam zum morschen holzgestell
    die sonne, die einst freude brachte
    sie lacht schon lange nicht mehr hell

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    ich ziehe durch strassen und durch gassen
    umgeben von menschen und doch allein
    keiner von ihnen wird mich je beachten
    niemals werd ich ihr freund je sein

    in grauen schluchten, im grauen saal
    und auch alleine auf dem grauen platz
    ein lächeln wär mir viel mehr wert
    als geld gold und jeder andere schatz

    die graue welt zeigt einen kleinen jungen
    sein lachen hallt von der ferne her
    er hat ein wenig glück gefunden
    ich wünsche mir ich wäre er

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    [REFRAIN]
    wohin ging alles
    was ist mit mir geschehn
    ich verlor meinen weg
    kann das ende nicht mehr sehn
    ich bin abgekommen
    von meinem rechten pfad
    und zeit meines lebens
    ich ihn nie wieder fand
    [REFRAIN]

    eine gesellschaft die sich selbst egal
    menschen nur auf sich selbst fixiert
    über der grauen welt aus stahlbeton
    der wahnsinn wie eine mücke schwirrt

    ich hab mich ihm schon lang ergeben
    und mit der zeit holt er auch dich
    die menschen die mich angeschaut
    sahen nicht auf sondern durch mich

    und so wart ich auf den grauen zug
    in dem ich oft so allein gesessen
    die welt auf der ich nie gelebt
    hat nach dem sprung mich schon vergessen

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    [REFRAIN]
    wohin ging alles
    was ist mit mir geschehn
    ich verlor meinen weg
    kann das ende nicht mehr sehn
    ich bin abgekommen
    von meinem rechten pfad
    und zeit meines lebens
    ich ihn nie wieder fand
    [REFRAIN]
     
  2. donay

    donay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #2
    BOA!

    sehr guter text! vorallem das ende, geht dann glatt unter die haut:)
    evtl etwas lang das ganze?

    geblieben ist von meinem leben
    nur was ich hier am körper trag
    kein glück kann man für immer binden
    alleine bleibt man doch im sarg

    der letze reim scheint mir recht gesucht... oder es geht nicht rech auf, weiss auc nicht, da stört mich einfach die letze zeile... weiss nicht genau wieso. sie sheint mir irgendwie gesucht..

    ansonsten as i said, bravo!
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.07   #3
    Hi Kornhulio, einige Anmerkungen:

    heute

    das was ich einst zuhause nannte
    vielmehr nun dem gefängnis gleicht
    wo fenster einst nun gitter herrschen
    und glück dem ewig dunkeln weicht
    evtl: und glück dem ewig dunklen weicht

    sie, die ich einst familie nannte
    verspotten mich mit ihrem hohn
    dort wo ich einst den trost gefunden
    ist trauer nun mein einz'ger lohn

    geblieben ist von meinem leben
    nur was ich hier am körper trag
    kein glück kann man für immer binden
    alleine bleibt man doch im sarg
    ich finde den reim trag - sarg nicht schön, und auch die letzte zeile nicht

    draußen fallen regentropfen
    der tag schwärzt sich zu dunkler nacht
    mein wille hat schon lang nicht mehr
    den mut zu neuer tat entfacht

    das bett das einst die zuflucht war
    verkam zum morschen holzgestell
    die sonne, die einst freude brachte
    sie lacht schon lange nicht mehr hell
    evtl: schon lange lacht sie nicht mehr hell

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    entweder sein schrein oder die zeile darüber mehrzahl
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    ich ziehe durch strassen und durch gassen
    umgeben von menschen und doch allein
    keiner von ihnen wird mich je beachten
    niemals werd ich ihr freund je sein
    finde, die letzte zeile fließt nicht so gut wie die anderen

    in grauen schluchten, im grauen saal
    und auch alleine auf dem grauen platz
    ein lächeln wär mir viel mehr wert
    als geld gold und jeder andere schatz

    die graue welt zeigt einen kleinen jungen
    sein lachen hallt von der ferne her
    er hat ein wenig glück gefunden
    ich wünsche mir ich wäre er

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    [REFRAIN]
    wohin ging alles
    was ist mit mir geschehn
    ich verlor meinen weg
    kann das ende nicht mehr sehn
    ich bin abgekommen
    von meinem rechten pfad
    und zeit meines lebens
    ich ihn nie wieder fand
    heißt das, das lyrische Ich ist tot?
    [REFRAIN]

    eine gesellschaft die sich selbst egal
    menschen nur auf sich selbst fixiert
    über der grauen welt aus stahlbeton
    der wahnsinn wie eine mücke schwirrt

    ich hab mich ihm schon lang ergeben
    und mit der zeit holt er auch dich
    wer ist er? der tod?
    die menschen die mich angeschaut
    sahen nicht auf sondern durch mich
    die letzte zeile fließt imho nicht so schön wie die davor

    und so wart ich auf den grauen zug
    in dem ich oft so allein gesessen
    die welt auf der ich nie gelebt
    hat nach dem sprung mich schon vergessen

    [BRIDGE]
    ein jeder wandert allein
    im leben steht uns niemand bei
    alleine wollen wir sein
    andere sind uns einerlei
    der weg ist steinig und hart
    zurück bleibt der, der gefallen
    wir hören nur noch ihr schrein
    doch auch dieses wird verhallen
    [BRIDGE]

    [REFRAIN]
    wohin ging alles
    was ist mit mir geschehn
    ich verlor meinen weg
    kann das ende nicht mehr sehn
    ich bin abgekommen
    von meinem rechten pfad
    und zeit meines lebens
    ich ihn nie wieder fand
    [REFRAIN]


    Ich finde es einen Tick ausgewalzt - aber das hängt auch von der musikalischen umsetzung ab.

    x-Riff
     
  4. Kornhulio

    Kornhulio Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #4
    danke für die kommentare, wie gesagt, er ist noch net ganz perfekt... war da halt gerade erst fertig geschrieben.
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.04.07   #5
    wenn´s besser fließt isses gut - sonst nicht
    ist mir halt aufgefallen - es ist auch nicht problematisch - nur leicht unstimmig
    wenn du es toll findest, nimm es
    Ganz ohne Definition: ich finde es gibt einige Wiederholungen in dem Sinne, dass nichts neues erzählt oder veranschaulicht wird.

    x-Riff
     
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