Hintergrund des ständigen Geredes vom falschen Halswinkel bei ES 335 ?

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Spanish Tony

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Auf der Seite von Florian Jäger ist immer mal wieder die Rede vom falschen Halswinkel bei Gibson ES 335 Gitarren. Was hat es damit auf sich.? Kennt sich da jemand aus?
 
Brocke

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Was schreibt Herr Jäger denn dazu?
Ich weiß nur, dass frühe Modelle aus 58/59 einen flacheren Winkel hatten als heute üblich. Bei der ES 335 wird es aber wahrscheinlich wie bei allen Gitarren zu der Zeit sein: verbaut wurde was vorhanden war.
 
Brocke

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Stimmt , ich hatte dabei auch eher an Bridge und Stop Tailpiece gedacht.
 
InTune

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HFU
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Hmmm, wenn ich mir die Make-up Bilder dort anschaue, ist bei meiner Memphis ES-335 tatsächlich die Brücke gut ca. 5-7 mm höher.
Mich hat das noch nie gestört. Wegen den großen Korpus ist eine ES eh nicht everyones Darling. Bei meiner R7 ist die Brücke fast genau so hoch...:nix:
Aber bei den Jobs von Florian Jäger geht es auch Feinheiten, die schon die „echten“ Nerds ansprechen. Der eine nennt das absolute Perfektion, der andere Voodoo Kult. Ich kann irgendwie beide Seiten nachvollziehen....
 
Schobbeschligger

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Der Halswinkel war bei den Alten 335 , die ich spielen konnte , relativ flach. Also genauso flach wie bei den Bursts die ich spielen konnte. Auf der langen Suche nach einer für mich passenden 335 hatte ich bei 2 Gibson 335, einer Historic 335 aus Nashville und einer 335 60 aus Memphis, einen flachem Halswinkel gefunden. Die Nashville hatte ich dann gekauft und nach ein paar Jahren wieder verkauft, sie war klanglich doch nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte; keine schlechte Gitarre, klanglich eher modern unterwegs.
Ich finde den flachen Halswinkel, neben den wohl klanglichen Aspekten, besser in der Bespielbarkeit für mich.
Das du ABM Hardware auf deine machst ist für mich ein richtiger Schritt. Machst du auch Steelstuds drauf ?
 
Spanish Tony

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bluesfreak

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Hintergrund der ganzen Geschichte lt meinen Informationen:

'58 und auf teilweise `59 war der Halswinkel bei den ES so flach dass die Brücke nicht nur komplett auf der Decke auflag um eine spielbare Saitenlage zu haben sondern dass Gibson extra Brücken anfertigen lassen musste die dünner waren um zu vermeiden dass Gitarren ausgeliefert werden die 1/2" Saitenlage am 12ten Bund hatten. Diese dünneren Brücken verbogen sich aber mit der Zeit durch den Druck (das sog. Collapsing) und drückten in die Decke...allerdings behaupten viele dass diese Gitarren durch die großflächige Auflage der Bridge besser klingen als die "normal" gebauten.
BTW: Mitte der 60er ging Gibson dann teilweise sehr in die andere Richtung, sprich da war der Halswinkel zu steil was wiederum zu Problemen führte weil die ABRs extrem hoch rausstanden...
 
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spikke

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