Hoch singen (mit viel Resonanz)

von crush3dice, 05.06.18.

  1. crush3dice

    crush3dice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #1
    Hallo,

    ich bin recht neu auf dem Gebiet singen und habe damit vor ca. 3 Monaten angefangen. Seitdem übe ich jeden Tag ein bisschen. Ich habe allerdings (wie wahrscheinlich die meisten am Anfang) Probleme damit hoch zu singen und ich finde, dass meine Stimme eher eine hohe Klangfarbe hat. Damit meine ich, dass mir die meisten Leute eher sagen, dass ich eine eher Tiefe Sprechstimme habe aber beim Singen sie aber eher hoch klingt.
    Meine Sprechstimme:
    https://soundcloud.com/crushed-ices/stimme-test

    Ich habe mal zwei Tonspuren aufgenommen, um zu zeigen, was ich meine (natürlich noch recht unperfekt :D):
    https://soundcloud.com/crushed-ices/behind-blues-eyes-test?in=crushed-ices/sets/test
    Zum vergleich dazu klingt z.B. das hier wesentlich tiefer, Voluminöser und ich frage mich auch besonders, wie er diesen "brüllsound" macht :D. Außerdem kommt er, obwohl er eine tiefere Stimme hat als ich in anderen Songs noch höher ohne ins falsett zu brechen.



    Und das wäre auch mein 2. Punkt. Ich komme einfach nicht über F4 und manchmal G4 hinaus ohne, dass meine Stimme ins falsett bricht. Außerdem klingt es ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr gut.
    Ein Beispiel ist das hier. Klingt leider nicht besonders gut aber es verdeutlicht was ich meine:
    https://soundcloud.com/crushed-ices/sets/test
    Am ende bricht meine Stimme dann auch ins Falsett weg und ich kann das auch nicht wirklich vermeiden ohne so zu klingen als würde ich einen qualvollen Tod sterben :D.
    Zum vergleich dazu singt er das ganz locker und es klingt irgendwie auch von der Klangfarbe tiefer:


    Meint ihr die Klangfarbe der Stimme ist trianingssache (z.B. öffnen von Resonanzräumen) oder fast reine Veranlagung? Und wie kann man am besten üben hohe Töne zu singen ohne ins Falsett zu brechen? Ich steh irgendwie auf dem Schlauch und komme da nicht wirklich weiter.

    Hoffe ihr könnt mir weiter helfen :)
     
  2. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.06.18   #2
    Das, was Du glaube ich meinst, ist schon eher Veranlagung. Du scheinst eine eher leichtere Stimme zu haben, das ist einfach so. Man kann es ein kleines bisschen tweaken, aber aus einem leichten Tenor wird niemals ein Basso profundo werden.

    Das ist aber doch auch nicht tragisch; ich finde Deine Stimme angenehm.

    Vorbeihaltlich, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das bei euch auch so ist: das Falsett erstmal zulassen. Sogar runterziehen, soweit es (bequem) machbar ist. Später dann mixen. Wirklich wichtig ist, dass Dein Hals offen ist. Dann geht der mix von alleine, über die Tonvorstellung.

    Btw, Deine Gitarre klingt leicht verstimmt; es wäre wichtig, die immer gestimmt zu haben, wenn Du spielst. Sonst gewöhnst Du Dir nur falsche Tonvorstellungen an.
     
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  3. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 05.06.18   #3
    Willkommen,

    die Antwort auf viele deiner Fragen hast du dir selbst schon gegeben:

    ... während die, die du als Referenz hinzuziehst, eben schon singen können.

    3 Monate ist so gut wie nichts. Dafür ist es sogar schon recht passabel. Den Rest musst du halt selbst rausfinden - das Schicksal des Autodidakten.
     
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  4. fko56

    fko56 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #4
    Ich bin zwar kein Fachmann aber das hört sich so an als würdest Du ohne jeglichen "Raum" singen. Irgendwie verhalten, aus dem Kopf und nicht aus dem Körper.

    Ein Lehrer oder neudeutsch Voicecoach könnte Dir sicher schnell weiter helfen.
     
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  5. crush3dice

    crush3dice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.18   #5
    Okay Danke für eure Antworten :)

    Also würdest du mich in richtung Tenor einordnen? :D

    werde ich mal versuchen :)


    das stimmt natürlich. Nur ist es halt die Frage ob die Klangfarbe da einfach Veranlagung ist :/

    Ja Stimmt. Ich spiele auch mit dem Gedanken einen zu nehmen. Konnte mich aber irgendwie noch nicht dazu durch ringen :D
     
  6. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.06.18   #6
    Ich würde mich vor allem mal überhaupt nicht festlegen wollen :D Das mit den Schubladen hängt von so vielen Sachen ab. Und bei Pop ist es auch egal. Manchmal kommt Überraschungen heraus; deswegen würde ich schlicht und ergreifend die gesamte Range durcharbeiten und nicht auf ein bestimmtes Stimmfach hin arbeiten.
    Mach mal. Der kann Dir auch den Trick mit dem Falsett verraten, abgestimmt auf Dich, Dein Können, Deine Stimme .... )
     
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  7. Tim

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    Erstellt: 06.06.18   #7
    Ich finde deine Sprechstimme eher mittel, also tendentiell hoher Bariton.
    Was die Singstimme angeht, du singst eben noch mehr sehr wenig Atemdruck, das ist einerseits gut, gerade am Anfang, weil man da sonst viel kaputt machen kann, andererseits wenn du Gesangsunterricht nimmst und eine klassische Technik lernst, wird die Stimme sicherlich auch bald tiefer bzw. schwerer erscheinen beim Singen.

    Die Frage ist natürlich auch, was deine Ziele sind, zum einen von der Musikrichtung her, zum anderen auch ob du vor hast Auftritte zu machen, eine Band zu suchen und dann eher Songs zu covern oder eigene zu machen.
    Willst du im Pop/Rock-Bereich bleiben, ist das Stimmfach völlig egal, denn man kann jeden Song hoch oder runter transponieren und so für die eigenen Stimme passend machen.
    Letztendlich ist wichtig, wie der Klang ist und wie dieser zum Song paßt, alles andere ist eher Nebensache.

    Nur als Beispiel, ich selbst hab mir vermutlich etwas zu früh angewöhnt, die Vollstimme hoch zu ziehen und singe daher oben oft mit Überdruck, es ist echt schwer sich sowas dann wieder ab zu gewöhnen. Auch dieses Anzerren, was heute fast schon Standard ist in der Pop- und noch mehr Rockmusik, kann sehr stimmschädigend sein, darum vorsicht damit!

    Ansonsten viel Spaß weiter beim Singen, vielleicht solltest du dir doch auch mal einen Gesangslehrer suchen, dann lernst du gleich eine gute Technik und kannst dich langfristig eventuell auch besser steigern.
    Ich wollte auch ohne Lehrer singen lernen und hab mir nach ca. 1/2 Jahr dann doch einen gesucht, obwohl ich die Kosten gescheut habe, letztendlich bin ich nun seit Anfang 2015 bei ihm, wenn auch meist nur 14 tägig und in letzter Zeit nur noch 28 tägig um etwas Geld zu sparen, trotzdem immer gut, wenn mal jemand versiertes darauf horcht, ob man sich da selbst vielleicht gerade was falsches angewöhnt hat...
     
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  8. peter98

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    Erstellt: 27.06.18   #8
    Das würde ich bezweifeln. Ich kenne wenig Leute, die tiefer reden. Du redest etwa auf einem as (ist das das große as? Kann mir das nie merken), mal bissl drüber, mal bissl drunter. Ich rede ca. eine Oktav höher:D Allerdings muss ja Sprechstimme und Singstimme nicht unbedingt übereinstimmen.

    Du hälts bei "But my dreams" ein astreines e, das man auch als Tenoral ansehen könnte. In sofern verwundert mich deine Stimme;)
    Deine Stimme klingt in der Höhe für mich besser und stabiler als in der Tiefe. Generell ist da halt noch wenig von Gesangstechnik zu erkennen. Da ich kein Gesangslehrer bin, halte ich mich da aber zurück. Ich möchte nur anmerken, dass ich mir die Höhe nicht übers Falsett erschlossen habe, sondern "von unten her". Ob das übers Falsett auch geht, weiß ich nicht.

    LG Peter
     
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  9. Abendspaziergang

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    Erstellt: 27.06.18   #9
    Jetzt bin ich ein wenig irritiert. Gefühlt würde ich sagen: genau meine Tonlage. Wenn ich spreche, bin ich irgendwo bei G2-A2 und das ist auch ziemlich am Ende meiner Range (komme brummelnderweise bis E2 runter). Oben kann ich Frequenzen bis C5 erzeugen, das ist dann aber kein Singen mehr. Halbwegs kontrolliert ist irgendwo vor dem Kammerton Schluss. Ich habe mich bislang als Bariton gesehen. Warum ist das "e" denn tenoral?

    Bzgl. der Klangfarbe muss ich auch sagen, dass mir die Sprechstimme auch nicht so tief vorkommt, d. h. ich hätte sie so unvoreingenommen gehört, nicht explizit als eine tiefe Stimme charakterisiert, eher als normale Männerstimme. Subjektiv war mein erster Höreindruck, dass du etwas nasal klingst. Nur leicht und nur subjektiv, ich bin da Laie und kann das nicht wirklich beurteilen. Offenbar erzeugst du da Obertöne die die Stimme nicht allzu tief erscheinen lassen.

    Wo liegt denn bei dem Lied deine Wohlfühltonlage? Wenn ich das Lied singe, würde ich eher eine Oktave tiefer singen, also ein E3 statt E4 bei "dreams". In der Range ist da alles kontrollierter.
     
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  10. peter98

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    Erstellt: 28.06.18   #10
    Also ich finde Sprechstimme auf tiefem as eben tief, ich könnte da nur brummeln.

    Ich schrieb außerdem, man "könnte" es als Tenoral ansehen. Ganz einfach weil ich einige Bässe ohne Stimmausbildung in meinem Kirchenchor habe, ich weiß, dass "i" in der höhe ein unangenehmer Vokal ist und er hält den Ton etwas länger auf dem e...wenn auch wacklig. Das hätten meine unausgebildeten Bässe wenn dann nur mit gewaltigem Lärm und Druck geschafft...es hätte auch von der Farbe anders geklungen.

    @Abendspaziergang: als Bariton müsste dieses Lied in Originallage doch genau für dich passen...eine Oktav tiefer...also das wird schon sehr brummelig. Das wäre dann Bass:) dieses e müsste für einen Bariton sehr angenehm zu singen sein.
    LG Peter
     
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  11. Tim

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    Erstellt: 28.06.18   #11
    Von welchem "as" ist denn hier genau die Rede? Halbton unterm A2 (A)?

    Der Basiston bei der Sprechstimme ist so eine Sache, der kann stark variieren und die Sprechstimme gibt nicht genug Aufschluss darüber, in welches Stimmfach jemand einzuordnen wäre.
    Normalerweise ist A (A2) ein guter Basiston beim Sprechen für einen mittleren Tenor, es gibt auch Tenöre, die G als Basiston haben, jedoch auch welche die nur bis B runter gehen, auch die Sprache spielt hierbei eine gewisse Rolle.

    Beim Singen gibt es da auch eine große Streuung, es gibt hohe Tenöre, die haben angeblich schon manchmal Mühe unters c (C3) zu kommen, andere können noch ein sattes A (A2) singen, in der Pop-Musik wird bei Tieftönen mit Mikrofonierung und Nahbesprecheungseffekt oft nachgeholfen, da finden sich dann auch Tenöre die ein C (C2) oder in seltenen Fällen sogar noch tiefer singen, ohne das es sich extrem brüchig und knarrig anhört, ein Bariton oder Bass klingt da aber natürlich nochmals anders und kann auch meist noch tiefer singen.

    Allgemein sind die Unterschiede aber oft kleiner als gedacht, darum gibt es im Chor auch kein Bariton, obwohl es unter den Männerstimmen sehr viele Baritons gibt, die hohen gehen da eher in den Tenor und die tiefen in den Bass.

    Was ich mit mittlerer Sprechstimme meinte war schon so zwischen Bariton und Tenor, denn beides ist in etwa gleich häufig vertreten, daher liegt die mittlere Männerstimme etwa da zwischen.
     
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  12. peter98

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    Erstellt: 28.06.18   #12
    Nunja, das große As halt, also im Notensystem im Basschlüssel die Note zwischen den untersten beiden Linien.

    Dass Sprech- und Singstimme nicht übereinstimmen müssen, habe ich ja auch gesagt.:)
     
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  13. moniaqua

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    Erstellt: 28.06.18   #13
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-notennamen.htm Hilft vielleicht ;)
     
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  14. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.18   #14
    Passt ja auch im Grunde, es spielt sich aber im oberen Teil der Range ab (tiefster Ton des Liedes ist ein D3 (kleines 'd', 146Hz, bei 'ver' in 'that's ne-ver free), höchster Ton ein E4 (eingestrichenes 'e', 329 Hz, bei 'dreams'). Das ist dann eben für einen Anfänger nicht mehr "Wohlfühltonlage". Wenn man eine Okatve tiefer geht, ist aber in der Tat das D2 und auch das E2 ein Problem, aber der Rest findet dann eher nahe der Sprechstimme statt. Für meine Wohlfühltonlage müsste ich vermutlich mit Capo 2/3/4 arbeiten.
     
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  15. drowo

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    Erstellt: 28.06.18   #15
    Ich würde bei einem Ambitus von D3 - E4 "idealerweise" 4HT nach unten transponieren, also Bb2 - C4. Diese Range können eigentlich alle Anfänger. Leider ist runtertransponieren per Capo nicht so einfach wie rauf :D. Was sind denn die Akkorde? Kannst du ggf. mit einer Kombination aus Capo und transponieren der Griffe arbeiten? Also z.B. ein Drei-Akkord-Song soll von C,F,G (klingend) nach As, Des, Es (oder G#, C#, D#) transponiert werden (4 HT tiefer): Capo 1. Bund und man greift G, C, D (ich bete, dass ich mich nicht verzählt habe :engel:).
     
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  16. Tim

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    Erstellt: 29.06.18   #16
    Ich hab mit Transponieren auch keine so tollen Erfahrungen bisher, hab mir mal ein Playback von meinem Gesangslehrer einen Halbton nach oben transponieren lassen, das klang erstmal genauso wie das Original-Playback, aber beim genauen Hören mit Studiokopfhörern fielen mir dann doch Unsauberheiten im Ausklang vieler Töne auf und das war wie gesagt nur ein Halbton und nach oben, nicht nach unten... :ugly:

    4 Halbtöne runter ist schon eine Menge und ist E4 für einen Bariton schon hoch?
    Alternativ könnte er ja versuchen, die Noten ab C4 aufwärts mit der Kopfstimme zu singen und später immer mehr versuchen die Vollstimme dahin auszubauen, auf diese Weise würde er sich nicht so sehr das Drücken angewöhnen.
     
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  17. Koksi01

    Koksi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.18   #17
    das ist kein Transponieren, sondern ein Ändern der Tonhöhe (pitch).
    Transponieren heißt, die Noten zu ändern und das dann so zu spielen/singen. Nicht die fertige Aufnahme zu ändern. Deshalb ist das Transponieren von 4 Halbtönen wie es Robert vorschlägt auch kein Problem.
    lg Thomas
     
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  18. peter98

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    Erstellt: 29.06.18   #18
    Meine Rede. Für einen Bariton ist das eigentlich nicht soo hoch. Immer nur in der Sprechlage rumgrummeln hat mit singen für mich nicht so viel zu tun. Man muss schon mal aus sich herauskommen:) Höhe trainiert man am besten, in dem man sie einfach singt. Vom Runtertransponieren verbessert sich da nix.
     
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  19. Abendspaziergang

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    Erstellt: 29.06.18   #19
    Es ging ja auch gar nicht um die Frage, ob er ein E4 singen kann. Natürlich kann er das mit ein wenig Übung auch gut. Ich denke, er muss da auch nichts transponieren außer zum Zwecke der Selbsterkenntnis. Es ging um die Frage, ob seine Stimme eher hoch, niedrig oder mittel ist. Und da haben wir hier glaube ich mehr Verwirrung als Aufklärung gestiftet. "tenoral" bis "es gibt nur wenige, die tiefer sprechen" muss man erst mal übereinander kriegen.

    Und da war meine Aussage schlicht, dass ich meine Stimme ähnlich sehe und beim Sprechen eher noch einen Halb- bis Ganzton drunter liege und mich bislang eher in der Mitte als Bariton angesehen habe. Und mit dieser Sprechstimme werde ich glaube ich auch nicht als jemand, mit einer ausgeprägt tiefen Stimme wahrgenommen.

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, singen, singen, singen, dann klappt das irgendwann auch mit F4, G4 und vermutlich auch mit A4.
     
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  20. Tenorino

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    Erstellt: 01.07.18   #20
    Ich gebe dir mal ein wenig Starthilfe - Du bist kein Bariton, außer du hast schon beim sprechen ein Empfinden (Anspannung, Übersäuerung, Reizung, Heiserkeit)
    Deine Sprechstimme klingt nicht tief sondern sehr nasal - so wie ich auch spreche.
    Das nasale liegt daran das du deinen Ton aus dem Kehlkopf heraus produzierst. Das hat aber mit dem Singen nicht wirklich was zu tun.
    Singen und Sprechen sind zwei verschiedene Dinge wo andere Techniken und Resonanzen benutzt werden. Das ist einer der Punkte die viele nie verstehen werden...

    Zu deinem Cover: Der Sänger in diesem YT Video singt seit Jahren professionell - professionell im Sinne von mit richtiger Technik.
    Das kannt du auch erreichen. sobald du die richtige Technik findest und Sie verinnerlichst. Das ist immer die größte Hürde beim singen. Nicht das tägliche Üben sondern erstmal die richtige Techniken erlernen (Stützen, Resonanzräume, Brust-Kopf-Mixstimme-Übergänge)

    Infolgedessen gitb es diesen Trugschluss das Leute denken Menschen mit tiefer/en Stimmen haben es sehr schwer hoch zu singen. Manche würden vom Glauben abfallen wozu gute Baritöne fähig sind.
    z. B: der Typ da im Video macht es klasse, John Legend und Michael Buble auch. Die kommen auch hoch und können einige Tenor-Pop-Songs 1:1 singen ohne Transponierung.
    Es ist nur so dass die Stimmfarben unterscheiden und natürlich etwas die Range an sich.

    Du brauchst in erster Linie einen guten Vocal Coach der mit dir an der Technik arbeitet, du wirst dich wundern wozu du fähig bist (Rangemäßig)
     
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