holzarten

von evilknevil, 24.10.03.

  1. evilknevil

    evilknevil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #1
    aghathis , erle, esche, welches holz für welchen style??

    will mir nämlich holz nachbestellen, wiel mein body schon so fertig ist, aber ich kenn mich mit den hölzern nicht so aus!!!

    mehr verzerrt wünscht ich mir, aber bei cleanen sounds trotzdem rein...

    mfg chris
     
  2. St. ?tzi

    St. ?tzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #2
    Was heist denn Dein Body ist fertig, ist er gesprungen?
    Abschleifen, ausbessern, neu lackieren reicht ansonsten selbst bei großen Dellen aus.
     
  3. evilknevil

    evilknevil Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #3
    nein ich hab ihn schon 2 mal lackiert, (spraydose) und er schaut total ** aus, und ich mag schon gar nicht mehr spielen so scheisse sieht er aus, hab schon in der lackiererei gefragt, aber das kostet 100 euro, deshalb wll ich mir einen neuen korpus kaufen weil einen squier affinity korpus um 100 euro lackieren zu lassen wäre doch verdammt dumm, da hab ich mir gedacht ich kauf mir gleich einen neuen hab aber noch nicht gewußt welches holz oder so!!
    also wäre ich sehr dankbar über collins bodies oder rockinger bodies welche quali die haben und welches holz für welche richtung!!!

    peace mfg
    chris
     
  4. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #4
    die frage ist, ob sich die angelegenheit lohnt, oder ob du dir nicht lieber eine neue gitarre kaufst - aber das ist deine entscheidung.

    grundsätzlich habe ich das so verstanden, daß du eine gitarre im fender-stil hast (squier), demnach solltest du erle oder esche verwenden, das sind die üblichen korpushölzer bei diesen gitarren seit über 50 jahren. andere klanghölzer wie mahagoni, walnuß, linde, pappel, bubinga, etc. könnten zwar auch möglich sein, aber da müsstest du dir den body erstens selbst schreinern und zweitens würde deine gitarre einen völlig anderen klang bekommen. wenn, dann würde ich qualitativ in jedem fall die rockinger bodies den collins vorziehen.

    bei den anforderungen "mehr verzerrt, aber clean trotzdem rein" kommt es eher auf die wahl der tonabnehmer an, als auf das holz. das holz bestimmt den grundklang der gitarre (grob: bässe, höhen, mitten), die tonabnehmer übertragen die schwingungen in das analoge audio-signal, welches du deinem verstärker per kabel übermittelst. je nach charakteristik des tonabnehmers kannst du den klang vor dem verstärker so zurecht modellieren, daß die von dir genannten anforderungen erfüllt werden. das ist allerdings keine einfache sache, da man die tonabnehmer auch wieder an die entsprechende charakteristik des holzes anpassen sollte - sprich, welche frequenzen erzeugt der klang des holzes und welche will man dann mit dem tonabnehmer boosten oder cutten.

    wenn du "normale" hölzer wie eben erle mit einem ahorn-hals mit palisander-griffbrett z.b. bei einer strat hast, ist die suche nach den geeigneten tonabnehmern allerdings wesentlich leichter, als wenn du irgendwelche exotischen hölzer miteinander kombinierst, da sich der tonabnehmer-markt hauptsächlich an den standard-hölzern orientiert, d.h. die klangbeispiele und beschreibungen auf den entsprechenden webseiten der hersteller stimmen zumindest recht grob.
     
  5. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #5
    noch n' tip: rockinger stellen auch selbst pickups her, welche im vergleich zu dimarzio und seymour-duncan sehr preisgünstig sind für eine sehr gute qualität. um fetten zerr-sound zu bekommen, könntest du z.b. einen blade-screamer an die bridge-position bauen und für reine clean-sounds jeweils einen ST-RAT an Hals und mittlere Position (wenn du die übliche strat-3-single-coil-pickup-konfiguration nimmst).
     
  6. evilknevil

    evilknevil Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #6
    danke erstmal , sehr prof. auskunft, obwohl ich mich schon auskenn ;), aber es hät ja auch ein newbie sein können!
    hab die originalen sc's von squier drin und würd die nie ausstauschen weil ich steh auf deren klang, hab an der bridge aber einen jeff beck jr. für druck und zerre!!
    hab nur gemeint ob sich die klangcharakteristik (clean) ändert durch anderes holz!!! hm was für eine holz soll ich jetzt verwenden esche oder erle? ich steh eigentlich auf den klang meiner gitarre, es is nur zwecks aussehen!! hm was ist wenn ich jetzt einen nachbau korpus kauf (squier ist ja auch von fender), so rockinger; verändert sich dann der sound??

    hm du scheinst plan von der materie zu haben also frag ich dich weiter wenn es dich nicht stört!

    was ist ein 61 shaping, was für ein shaping hat meine squier?

    frage 2: ändert ein edelstahl pickguard die klangeigenschaften?? induktion??

    peace out
    mfg thx
    chris
     
  7. St. ?tzi

    St. ?tzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #7
    mit lackieren meinte ich keine Spraydose, sondern Handarbeit ;)
     
  8. InFlame

    InFlame Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #8
    Hier hast du die Holzarten die für den Gitarrenbau verwendet werden ..
    --> Gitarren-Hölzer
     
  9. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 24.10.03   #9
    Die Collins-Bodies hab ich selbst schon verbaut, kann ich sehr empfehlen! Stehen qualitativ wesentlich teureren Teilen kaum nach, lediglich die Lackierung ist nicht ganz so perfekt im Finish (sieht man aber eh nicht, und lässt sich ggf. noch selbst nachpolieren). Zur Holzart lass ich mich jetzt nicht mehr aus, ist ja schon alles wesentliche gesagt ...
    Hast du evtl. schon mal dran gedacht, den alten Body einfach komplett abzuschleifen und dann mit Öl oder Wachs einzulassen oder ihn einfach in nem schönen Farbton zu beizen (dazu aber erst anfeuchten und nochmal schleifen, sonst stellt sich beim Beizen die Faser auf)? Ist ne gute Alternative zum Lackieren, lässt sich easy selbst machen und kann echt gut aussehen!
     
  10. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #10
    jo, das weiß man ja vorher nicht, deshalb hab ich einfach mal runtergetippt was mir gerade so einfiel.

    dann würde ich da auch nichts ändern wollen. ich hatte dein erstes posting so verstanden, daß dir der sound der gitarre im zerrbetrieb zu lasch sei. und da du ja an der bridge auch schon einen humbucker im single-coil format hast, würde ich das echt genauso lassen.

    die klangcharakteristik wird sich wahrscheinlich ändern, denn die squier-modelle werden laut fender-homepage alle aus agathis gebaut und das ist ein recht -ähm- preisgünstiges asiatisches holz. das kann man soweit ich weiß aber nirgendwo in deutschland nachkaufen. wenn du eine deckende (schwarz, weiß, rot, lila-metallic, sunburst,...) lackierung vorsiehst, dann würde ich dir einen erle-korpus ans herz legen, sonst esche.

    61er shaping bedeutet: das jahr in dem eine bestimmte gitarre rausgekommen ist und das dabei verwendete "design"/ die verwendete form des korpus, etc.
    welches shaping deine squier hat, weiß ich nicht. wenn das deine gitarre ist: http://www.squierguitars.com/gear/gear.php?partno=0310600 , dann könnte ein 60ies shaping tatsächlich bei dieser gitarre sein. zur sicherheit würde ich aber vorher z.b. bei rockinger per telefon oder mail nachfragen wegen dem korpus, damit du nicht eventuell probleme mit der halsausfräsung bekommst.

    da weiß ich leider keine antwort drauf. zur not auch bei rockinger fragen, die sind immer hilfsbereit.
     
  11. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #11
    http://www.warmoth.com/common/frames/guitarbodies.htm

    Unter wood descriptions nachschauen.
     
  12. Erik B.

    Erik B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #12
    Also ich weiß nicht, ob bei der ganzen Aktion nicht die Brühe teurer wird als die Brocken.
    So wie ich dich verstanden habe, spielst du ne Squier Affinity Strat. An deiner Stelle würde ich mir ne Fender Strat holen (es darf auch Standard = made in Mexico sein, denn die sind gut und vor allem preislich akzeptabel). Damit machst du in Sachen Bespielbarkeit, Qualität von Hals, PU's, Hardware (Mechaniken, Tremolo usw.) einen Schritt nach vorne. Und deine Squier nutzt du als Backup. Hab ich vor Jahren auch so gemacht - deshalb kann ich den Unterschied zwischen Squier Affinity und Fender ganz gut einschätzen.
     
  13. Erik B.

    Erik B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #13
    Noch ein wichtiger Punkt: Die Squier Bodies sind einiges dünner als die Original Fender, da kriegst du möglicherweise Anpassungsprobleme. Oder du müsstest den Korpus wirklich anfertigen (lassen) - und passen Aufwand und Ergebnis wirklich nicht mehr zusammen.
     
  14. evilknevil

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    Erstellt: 24.10.03   #14
    danke für die replies, kann wirklich viel damit anfangen!!

    thx
     
  15. Doc.Jimmy

    Doc.Jimmy Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 24.10.03   #15
    Nur um das mal zu sagen , wen du dir mal angenommen eine neuen body kaufst ist der ja auch nicht lackiert bzw. ma müste ihn auch noch lakieren , es wieder mit der dose zu machen währe keine gute idee .

    Ich würde in dem fall eher die 100€ ins lackieren stecken und mir den eventuelen ärger mit dem body sparen :!:

    Oder halt wie schon gesagt des geld in eine neue gitarre setzen .
     
  16. evilknevil

    evilknevil Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #16
    hm soviel geld hab ich nicht eine strat usa oder mexican zu kaufen die mir gefallen würd, und eigentlich bin ich mit meiner recht zufrieden, (hab schon genug andere angespielt und hab mich in keine andere verlieben können)
     
  17. evilknevil

    evilknevil Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.03   #17
    die von rockinger oder collins sind ja schon lackiert!!!

    der body mit goldener hardware und edelstahl pickguard würd mir gefallen!

    http://www.musik-produktiv.at/bilder/31/57/3157064.jpg

    was sagt ihr dazu???

    so schlecht kan der body nicht sein um 189€ oder manche gitarren kosten ja schon weniger
     
  18. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 24.10.03   #18
    Wie gesagt - die Collins Bodies sind einwandfrei. Die Halsausfräsung müsst auch passen, die sind normal Fender Standard. Das einzige Problem ist evtl. das Pickguard, da sind die Abmessungen nicht ganz identisch mit ner Fender Strat. Du musst also beim Pickguard beim Halsausschnitt evtl. noch n bissl was wegfeilen. Ist bei Kunststoff kein Problem, bei Edelstahl evtl. etwas aufwändiger ...
    Ach ja, die Collins Hälse sind übrigens wirklich Spitze ... Die Squier Teile sind da m.M. deutlich schlechter, zumindest die Affinity Teile! Aber wenn dir der Hals von deiner alten Gitarre passt, klar, wieso wechseln ... ;)
     
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