Homerecording - taugt dieses Equipment was?

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Liebe Leute,

nach einigen Jahren Abwesenheit melde ich mich in diesem wunderbaren Musiker-Board wieder zurück. Hat sich ja viel getan, toll :)

Nun aber zur Sache. Ich möchte die Möglichkeit haben, zu Hause in besser Qualität aufzunehmen als lediglich "Gitarre-in-Soundkarte-stecken" - viele sagen dazu auch "Homestudio" obwohl ich das zu übertrieben finde. Ich habe außerhalb meiner Wohnung schon prof. Studio- und Producing-Erfahrung, also ich weiß in etwa was ich will & mache.

Konkret geht es darum, zu Hause ein Klavier, Kontrabass, Stimmen, akustische Gitarren und Line-Signale wie E-Gitarre und Bass aufzunehmen. Allerdings nicht alles auf einmal. :)
Jedoch möchte ich auch die Möglichkeit haben, Schlagzeug-Demos aufzunehmen, sodass 8 Kanäle schon nicht schlecht wären.

Nach etwas Forumlesen und Beratung von Bekannten habe ich mir Folgendes überlegt:

Als Interface kann ich mir das Tascam US 1800 vorstellen, die Bewertungen klingen ganz solide und es kann das, was ich brauche (inkl. Midi)
https://www.thomann.de/de/256918tascam_us1800.htm
gibt es zur Zeit bei Ebay auch etwas billiger. Ich habe mir auch schon das entsprechende Presonus angeschaut aber da ist gerade das Kriterium der etwas niedrigere Preis des Tascam, außer ihr sagt jetzt, das Presonus liegt da meilenweit vorne. Bei vergleichbaren Focusrite sieht das genau so aus.

Für den Anfang ist für mich glaube ich am Sinnvollsten, zwei Kondensatoren für Stereo-Aufnahmen zu haben und eine Großmembran für Stimme & Co. Ein befreundeter Produzent schwärmt ja auf Neumann, aber das kann ich mir zur Zeit einfach nicht leisten.
Das ist schon eher meine Preisklasse: Das AT 2035 (https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035.htm) als Großmembran und ein Rode NT5 Paar (https://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm) als Kondensatoren. Gibt es gebraucht auch günstiger.

Was sagen die Kenner unter euch dazu bzw. würden für ähnliches Geld andere Mikros oder Interfaces empfehlen? Ich schrecke überhaupt nicht vor Ebay und anderen Gebrauchtkäufen zurück, im Gegenteil, ich habe sehr gerne Material, dass schon Geschichte hinter sich hat... und wenn es Mikros gibt, die 20 Jahre alt sind, heute für wenig Geld zu haben sind aber mit aktuellen Einsteigermikros (s.o.) mithalten können, ist das genau mein Fall! :great:

Als Abhöre stelle ich mir erstmal sowas vor: https://www.musiker-board.de/recording-starter-rec/514035-studio-equipment-kauf.html#post6461797 und ggf. noch ein halbes Jahr sparen für was anderes. ;-)

Freu mich schon auf Antworten & vielen Dank. :great:
 
Eigenschaft
 
Liegst sehr richtig mit den rausgesuchten Produkten :great:


Boxen gibt es viele. Höre Dir beim Musicstore mal welche in der Preislage um die 500€ - 1.000€ pro Paar an.
 
...Ich schrecke überhaupt nicht vor Ebay und anderen Gebrauchtkäufen zurück, im Gegenteil, ich habe sehr gerne Material, dass schon Geschichte hinter sich hat... und wenn es Mikros gibt, die 20 Jahre alt sind, heute für wenig Geld zu haben sind aber mit aktuellen Einsteigermikros (s.o.) mithalten können, ist das genau mein Fall! :great:
vor 20 Jahren war das GMK (im bezahlbaren Bereich) eher die Ausnahme von der Regel
da war 'dynamisch' angesagt... ;)
ich habe kürzlich ein 4er Set (...gefunden zwischen Keller und Dachgeschoss) für 8 Euro geschossen
davon sind 2 gut, 1 so lala und 1 vermutlich Plunder - man hat aber durchaus Arbeit mit Stecker konfektionieren etc
(saubermachen nicht zu vergessen...)
manche Mics aus der Zeit sind aber richtig gefragt, zB das AKG D19 (gern Beatles-Mic genannt, nur weil es mal in einem Video auftaucht)
bei dem gilt: wenn gut, richtig gut - wenn nicht: irreparabel, dh bei Kauf Totalverlust einplanen. (ab 120 Euro aufwärts)
ein Sennheiser MD 409 dürfte auch nur äusserst selten zu einem guten Kurs zu bekommen sein...
(wenn der Verkäufer nicht weiss, was er da anbietet)
für solche Experimente empfielt sich mindestens ein 'Mic-Booter' wie Triton-Audio FETHead (um 70 Euro) oder eben ein guter Preamp
Interface-Preamps sind für dynamische Mics meist suboptimal bis unbrauchbar.

cheers, Tom
 
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Ok ich wollte mal ein Update geben, vielleicht ist das für den einen oder anderen der auch gerade nach passendem Equipment sucht ganz interessant...

Interface: M-Audio Profire 2626 gebraucht über den MB-Flohmarkt hier.
Abhöre: die besagten rft br26 (neue Sicken und neu verlötet) über eBay, dazu den Alesis RA150 beides bei Ebay für'n guten Preis.
Mikrofon: doch tatsächlich erstmal ein Neuman tlm 102, gebraucht über den MB-Flohmarkt.
Dann steht noch ein Rode Nt5-Paar bei Ebay in Aussicht.

So habe ich ein Setup, was zusammengerechnet ca. 60 % der eigentlichen Neupreise ausmacht, wobei manche Leute ja sagen, die rft-Abhöre ist so viel Wert wie 6-700€-Monitore...

Also für andere Leute, die ebenfalls wie ich suchen, der Tip: Gebraucht (bspw. auch Thomann Kleinanzeigen - letztens ein guterhaltenes RME für die Hälfte gesehen) lohnt sich wirklich, wenn man kein Problem mit einem Mini-Risiko und fehlender Garantieleistungen hat...

Soweit dazu, kommt vorbei, wenn ihr was bei mir aufnehmen wollt :D
 
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Für den Anfang ist für mich glaube ich am Sinnvollsten, zwei Kondensatoren für Stereo-Aufnahmen zu haben und eine Großmembran für Stimme & Co. Ein befreundeter Produzent schwärmt ja auf Neumann, aber das kann ich mir zur Zeit einfach nicht leisten.
Das ist schon eher meine Preisklasse: Das AT 2035 (https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035.htm) als Großmembran und ein Rode NT5 Paar (https://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm) als Kondensatoren. Gibt es gebraucht auch günstiger.

Nur als Hinweis: Das sind alles Kondensator-Mikrophone, der Unterschied ist der, dass das AT2035 ein Großmembran-Kondensator-Mikrophon ist, und das NT5 ein Kleinmembran-Kondensator-Mikrophon.
 
Danke für den korrekten Hinweis, Signalschwarz. Ich kenne schon den Unterschied, hatte mich aber etwas unklar ausgedrückt. :)
 
Hallo Simon,

habe viel Spaß!
 
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Kurz eine Frage zu dem Interface:

Wenn ich das dann an den PC schließe, bekomm ich alle eingänge als einen, oder bekommt man da für jedes Mikro eine eigene Spur?

Greeze,
Rob
 
Du bekommst jedes Eingangssignal auf eine separate Spur, das ist ja der Sinn eine Interfaces mit mehreren Eingängen.
 
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