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hope

Hallo zusammen,

ich möchte mal fragen was von diesem musikalischen/stimmlichen Experiment gehalten wird. Es ist bewusst so gestaltet wie es ist.

Tausend dank an Jimmy Quango, dass ich dieses sehr schöne Instrumental "hope" zum üben nutzen darf!

Gruß
Wirr

hupps... Frohes Neues!
 
mixtechnisch nicht gut gelungen:
1. gitarre mit hall (was gut klingt)
2. gesang aufdringlich laut
3. gesang vollkommen ohne hall = trocken

aus 2 + 3 ergibt sich, daß die gitarre und der gesang sich nicht im selben "hallraum" befinden, was auf den zuhörer sehr verstörend wirkt.

lösung:
1. gesang leiser machen
2. einen zu der gitarre passenden hall auf den gesang geben

zum gesang:
- hier könnte etwas kompression dafür sorgen, daß es gleichförmiger klingt
- der gesang ist extrem zittrig dargeboten, ich glaube hier wäre es gut, die phrasen etwas konstanter auszuformulieren

ich hoffe, das war nicht zu harsch von mir
 
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Hallo @Wirr,

der Gesang, oder vielmehr das Gesprochene, wirkt sehr gequält und gewollt pathetisch, bis zur (teilweise) Unverständlichkeit des Textes.
Die Gitarre gefällt mir aber echt gut.
 
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DarkStar 679 - Überhaupt nicht! Im Gegenteil sehr hilfreich ! Vielen DAnk!

Ich sehe das genauso. Ich habe versucht Voc und Gitarre mit einem QickVerb zu verbinden. Da ich beim Abmischen sehr unsicher bin, mach ich wohl zu wenig rein. Zudem bekomme ich es mit der Komprimierung nicht hin und lasse diese oft weg oder ich mache die Kompression nur in einer zweiten Spur rein.

Auf Grund der fehlenden Komprimierung habe ich die Stimme wohl zu laut gemacht, da ich befürchtet habe, dass man es auf Grund der teils sehr leisen Wortendungen nicht versteht.
der gesang ist extrem zittrig dargeboten, ich glaube hier wäre es gut, die phrasen etwas konstanter auszuformulieren
Werde ich üben.

der Gesang, oder vielmehr das Gesprochene, wirkt sehr gequält und gewollt pathetisch,
Es ist für mich recht normal gehalten und auch nicht sonderlich gequält. In der Bauchstimme komme ich halt nur schwerlich in die Höhen und bei einem Wechsel fällt es mir noch sehr schwer die gleiche Stimmfarbe beizubehalten.
Die Gitarre gefällt mir aber echt gut.
Die gefällt jedem gut :) Aber ich muss dazu sagen, das es in meinem Mix übersteuert. Evt. habe ich noch mehr Hall rein gemacht als eigentlich darin ist.
 
bei der bewertung von hallräumen kann man sich folgende analogie vorstellen:
ein objekt bekommt immer mehr hall und wird immer leiser, je weiter es vom zuhörer weg ist.

übertragen auf deinen song:
entfernung:
sänger ca. 30cm
gitarre ca. 5-10m
so erfährt es der zuhörer.
du stehst quasi akkustisch direkt vor ihm , und die gitarre dudelt in deutlicher entfernung.

wenn du dir ein szenario zu deinem vortrag vorstellst, zb. du mit der gitarre in gleicher entfernung zum zuhörer, wären beide annähernd gleich laut und haben gleich viel hall.
ausgehend davon kann man elemente betonen.

hier ein beispiel für hallräume:
piano ganz dicht
piano mittlerer abstand
piano weit entfernt
 
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Danke dir. Ich werde versuchen die Aufnahme ein wenig besser abzumischen.

Sprich: Komprimieren und einen passenden Hall finden.

.... Es sind tatsächlich gute 30cm zum Mic ....

ausgehend davon kann man elemente betonen.

Ich denke ich weiß was du meinst. Wenn ich ein Effekt auf eine Spur lege erscheint eine anpassbare Hüllkurve zum Effekt. Diese habe ich hier z.B. nicht angepasst.

Mal schauen was rauskommt. Vermutlich ein neues Einsingen :giggle:
 
30 cm Abstand zum Mikro sind vollkommen normal.
 
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Hier noch mal ein Mix bei dem ich nicht ganz so sehr auf dem Schoß sitze.

3.Mix hope

Erst Komprimiert --> Dann Hall <--> davor ein deesser für S-Laute.

Ich denke es passt noch immer nicht so toll. Aber ich werde künftig versuchen es gleich zu beachten.

Gruß
Wirr
 
deutlich besser. die sprachverständlichkeit ist nur mäßig, hier kann aber der mix vermutlich nicht viel dran tun, da geht es um deine performance.
 
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Ich hab da ganz schön rumgefriemelt und bin ein-zwei Male verzweifelt.

Ich werd´s noch mal einsingen. Mal schauen wie es läuft :)
 
Hi @Wirr,

deine Auswahl mit dem grandios gespielten ruhigeren Basic-Track von Jimmy ist an sich recht gut für Gesang oder auch spoken Word ausgewählt, wie ich finde.

Ich übe mich derzeit auch ein bisschen in Sachen voice, sprich spoken word, flüstern und Gesang. Spoken word und flüstern ist für viele glaube nicht so das große Problem und mit wenig Übung halbwegs gut zu meistern. Beim Gesang nun profitiere ich von den Erfahrungen aus spoken word und flüstern.

Ich deinen Vorträgen fehlt mir die Konstanz in der Stimme, der gleichmäßige Fluss in der Stimme/Betonung ohne diese große Dramatik, es soll so sein, als wenn du dich normal unterhältst ohne irgendwelche großen Betonungen die das Gesprochene, Gesugene irgendwie stören oder störend wirken.

Versuch doch mal den Text, wenn du völlig entspannt bist, erst einmal auf den Backng zu sprechen oder mit etwas Hall zu flüstern. Wäre so meine Idee.

Schöne Grüße JP
 
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