Horn-PA im Großraum München

von mix4munich, 08.09.19.

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  1. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.09.19   #1
    Aloha Kollegen,

    ich suche im Großraum München/FFB für den 19. Oktober eine altmodische Horn-PA zum Anmieten. Wir möchten damit bis zu 600 PAX bespaßen, laut und fett und (nach etwas EQ-ing) wohlklingend soll es sein, für ein 70er Festival. Am besten also zwei bis drei W- oder Doppel-W-Bins pro Seite und ein Topteil pro Seite. Hat da jemand was, weiß jemand etwas?

    Danke und viele Grüße
    Jo
     
  2. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.19   #2
    Wir haben so ein älteres Horn PA Set im Showroom/ Proberaum.
    Crafter glaube ich....
    Bin am Dienstag wieder dort, da könnt ich Dir was genaueres sagen. Wäre bei München......

    lg
     
  3. mix4munich

    mix4munich Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.09.19   #3
    Ich wusste gar nicht, dass die auch PAs hergestellt haben - aber gerne, lass hören, was es ist, welche Komponenten, vielleicht sogar mit Bild?
     
  4. L ectronics

    L ectronics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.19   #4
    Ich würde die Dynacord XA-2 oder größerer Bruder die Dynacord Cobra in den Raum werfen.... Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die die 600 PAX packt, vor allem weil die eben nicht gerade breit wirft...
     
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  5. PeaveyUltra120

    PeaveyUltra120 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.19   #5
    Hätten eine Limmer PA (Endstufen Amcron) ca 40km von M
     
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  6. mix4munich

    mix4munich Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.10.19   #6
    Wir haben es dann doch mit meinem Material gemacht - drei db technologies SUB15H, als Cardioid verschaltet, sowie zwei RCF ART 745a, auf der Seite liegend geflogen. Das ganze für eine kleine 500er Halle (die Veranstalter haben aber nur 400 Tickets in den Verkauf gegeben, die hätten locker auch 450 oder 500 verkauft - nächstes Mal dann).

    Das sonstige Material waren ein SoundCraft SiEx 2 mit digitaler 32er Stagebox und vier kleinen analogen Sub-Cores, einer der größeren dbx-Controller für die Summe, zwei RCF ART 412a als Monitore für Drums und Bass sowie ein Rudel von kleinen ART 408a für den Rest der Musiker (zwei davon für den jeweiligen Leadgesang, ansonsten je einen). Die Mikrofone waren bis zu vier Shure Beta 58a und ein Beta 57a für die Vocals (zwei Sänger hatten ihre eigenen Mikros dabei, bei ZEP war es ein älteres Beyerdynamic mit Aufstecksender, das sehr gut klang, und bei Judas Prost war es "nur" ein Sennheiser e835s, das für die Stimme des Sängers aber super klang), für die Instrumente waren es Sennheiser 900er Serie: e901 an der BD, fünf e904 für Snare, Toms und Standtom, drei e906 für die Gitarrenabnahme (eins davon für den kleinen Soldano-Combo, über den ZEP das Theremin spielen). Bass und Keys kamen über DI-Boxen, genauso wie ein Alesis Samplepad Pro (https://www.thomann.de/de/alesis_samplepad_pro.htm). Stereo Overhead und HiHat wurden über drei Stück Line Audio CM3 abgenommen.

    Mit dem Material wurde ein 70er-Festival mit vier Bands in Fürstenfeldbruck beschallt: http://70er-jahre-festival.de

    Die Akteure waren (in der Reihenfolge ihres Auftretens) ZEP, Black Purple, Glam Gang und Judas Prost - bei dreien dürfte das Repertoire klar sein, die Glam Gang spielt eben Glam Rock quer Beet. Das gesamte Songmaterial musste aus den 70ern stammen, und jede Band hatte genau eine Stunde Spielzeit sowie 30 Minuten Umbauzeit dazwischen. Das wurde zweimal perfekt eingehalten und zweimal mit minimalen Überziehungen von zwei bzw. vier Minuten.

    Zwei Bands, die Glam Gang und ZEP, haben am Nachmittag vor dem Gig einen richtigen Soundcheck gemacht. Die anderen beiden sind nur mit einem Linecheck auf die Bühne, wobei Judas Prost als Headliner als einzige einen eigenen Mischer dabei hatten (die anderen drei habe ich gemischt). Trotzdem haben wir in allen Fällen die Umbauzeiten von 30 Minuten eingehalten oder unterboten. Technische Pannen gab es nur in sehr geringer Zahl. Bei einem Mikro haben wir uns zunächst verpatcht, das war dann aber nach fünf Minuten wieder im Lot. Nur bei der Glam Gang kam kein Signal von einem E-Drum-Pad, was wir nicht in den Griff bekommen haben. Die Bühne war leider zu klein, als dass bei laufendem Konzert da jemand Fehlersuche betreiben hätte können (und die Glam Gang ist mit sieben Musikern auch eine ziemlich große Band). Der eigentliche Fehler war jedoch, dass wir vor Beginn nicht noch einen zusätzlichen Linecheck gemacht haben. Aus Fehlern wird man klug...

    Der Plan war, das Publikum im geschätzten Alter von Anfang 40 bis Mitte 60 nicht mit der Lautstärke zu erschlagen. Kleine Überraschung: Es war doch noch eine Menge deutlich jüngeres Publikum anwesend. Zum zweiten: Wir haben dann doch etwas mehr Gas gegeben als ursprünglich angedacht.

    Die Tops haben dafür auch locker ausgereicht, die Subs allerdings waren kurz vor dem Limit. Die Lautstärke im Bass hat schon ausgereicht, aber ein körperlich erlebbares Gefühl, so mit leichtem mit Druck auf dem Brustkorb bei jedem Tritt in die Bassdrum war es nur auf den ersten fünf Metern in der Halle. Das nächste Mal dann doch lieber mit zwei Doppel-Achtzehnern im Bass. Oder vielleicht sogar vier davon? Trotz des nicht optimalen Basses ist der Sound von mehreren Leuten sehr gelobt worden - das beste Lob kam von einem Konzertbesucher, der sagte, dass er ZEP nun schon seit sechs Jahren regelmäßig besucht, sie aber noch nie so gut geklungen hätten. Von Black Purple kam das Lob (unabhängig von zwei Musikern), dass sie trotz des kurzen Soundchecks noch selten so einen guten Bühnensound gehabt hatten. Was man an ihrer Performance gemerkt hat - die Jungs haben wie befreit gespielt. Überhaupt waren es vier Spitzenbands in Top Spiellaune, die da aufgetreten sind! Das Publikum war zufrieden, der Veranstalter selig. Für das nächste Mal sind wir schon angefragt.

    Bei all dem positiven Feedback zum Sound muss man jedoch der Gerechtigkeit und Vollständigkeit halber erwähnen, dass es für das Licht sogar noch mehr Lob gab - aber kein Wunder, wir haben einen echten Spezialisten dazu geholt - sechs Moving Heads, acht richtig hochwertige PARs sowie drei sogenannte Big Eye, mit denen man Erstaunliches machen kann. Dazu noch zwei doppelte Blinder, das war es dann wohl. Große Steuerung dazu und jemanden, der damit umgehen kann und eine Menge Phantasie hat - so wird aus einem tollen Konzert eine geile Show.

    Ideen für Verbesserungen haben wir zahlreiche, hier ein kleiner Auszug davon:
    - Linecheck bei jeder Band, die vorher schon einen Soundcheck gemacht hat
    - anheuern eines Stagemanagers, der einen reibungslosen Ablauf garantiert, einzelne Arbeitsschritte abcheckt und einfach sicherstellt, dass nichts vergessen wird
    - FOH und Lichtsteuerung sollten auf vier Bühnenelementen von ca. 80 bis 120 cam Höhe platziert werden
    - Nutzung von ein oder besser zwei Verfolgern, um damit noch mehr 70s-Feeling zu verbreiten (man erinnere sich an Fernsehübertragungen vom Rockpalast o.ä., wo die Verfolger fast wie heutzutage Moving Heads eingesetzt wurden)

    Yo, soweit dann erstmal hierzu. Bei Fragen und Anmerkungen: Nur zu!
     
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