House of the rising sun - Bewertung der Stimmfarbe

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QuarkSalbe
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Hi, ich würd mal gerne eure Meinung dazu hören
um eure Nerven zu schonen, hab ich nur die erste Strophe gesungen, ...
http://www.speedyshare.com/953430713.html

Hier das Original:
http://www.youtube.com/watch?v=Hg7jzi9JAkw

lohnt sichs bei der Stimme Gesangsunterricht zu nehmen??
Ich sing jetzt, seit etwa 5-6 Monaten, 1-2 mal in der woche,
meistens eigene Lieder...
Die klingen alle,... sehr bescheiden,...

Jetzt wollt ich mal nen A/B Vergleich machen Original/Ich,
naja au nich besser:eek:
Ich find, ich kling irgendwie, wie der grüne Frosch von den Muppets :confused::(

Ist das jetzt nur Einbildung??
Oder sollt ich mir das mit dem Singen, lieber aus dem Kopf schlagen??

Ach ja, mein Equipment:
Mikro: Rode NT1
Schnittstelle: M-Audio Audiobuddy --> M-Audio Audiophile 24/96
Cubase SX3

Gruß
 
Eigenschaft
 
Auf jedenfall lohnt sich das für dich Gesangsunterricht zu nehmen ;)

Ich zähl erstmal die positiven Dinge an deinem Gesang auf:

- Du hast eine sehr gute Intonation (="Töne treffen") und musst nur selten die Töne ziehen, bis sie passen. Das könnte aber auch Absicht sein, was auch überhaupt nicht schlimm ist ;)

- Du beherrschst zudem für die 5-6 Monate, die du jetzt singst, schon eine ziemlich gute Belting-Technik und schaffst es so, relativ hoch mit bruststimmigem Klang zu singen - dafür brauchen viele Menschen Jahre lang.

Nun Kritik/Verbesserungsvorschläge:

- Arbeiten solltest du an deiner englischen Aussprache und vorallem daran, dass dein Englisch fließender klingt: Englisch ist nicht, wie zum Beispiel deutsch, eine abgehackte sondern eben eine fließende Sprache.

- Außerdem musst du noch ein wenig an deiner Atemtechnik arbeiten. Als du "And it's been" singst, passt an deiner Atemtechnik so ziemlich alles. Du weißt in dem Moment, der Ton ist hoch, da muss ich was mit dem Bauch tun - kurz später, wenn du tiefere Töne singst lässt diese Spannung bei dir nach und die Töne klingen leierig - versuch mal, dieses Gefühl, dass du im Bauch bei "And it's been" hast auch bei tieferen Tönen zu "erzeugen" - wenn du das schaffst hast du schon die wesentlichen Schritte zu einer guten Stütze und Atemtechnik geschafft.


Weiter sagst du, du würdest dir vorkommen wie der Frosch von der Sesamstraße: Das klingt tatsächlich ein wenig (Aber wirklich nur wenig) danach und ist mir erst beim zweiten Mal anhören aufgefallen. Du hältst wahrscheinlich beim Singen den Kehlkopf relativ weit unten. Das ganze nennt sich dann "Knödeln". Was genau das ist kann ich dir leider nicht erklären, aber du kannst ja mal probieren das in die Suche einzugeben ;)

Sollten irgendwelche Begriffe unklar sein, kannst du ja fragen oder in der Suchfunktion nachsehen. Zumindest könnte es dich schonmal weiter bringen, wenn du dir die Workshops und FAQ's im Vocalsbereich durchließt - dort erhältst du hilfreiche Tips zu den Themen, die ich angeschnitten habe ;)

Als Kurzfassung bleibt zu sagen: Weiter so!

gruß

Leon

-
 
Cool, danke, das macht Mut ;)

Ein kritikpunkt, kann ich, zum glücck erst mal schleifen lassen,...
meine eigenen Texte sind alle in deutsch :rolleyes:
Englisch ist nicht ganz so meine stärke :redface:

Das mit der Atemtechnik (bei and it's been), probier ich mal, danke für den Tipp :great:

Ja, den kehlkopf mach ich runter, das hat mir mal jemand gesagt, der in ner Band singt...
Er meinte, das macht jeder Sänger so, da wird die Stimme voller??

Ich werd mich mal übers Knödeln schlau machen...

Danke nochmal,...
Dann spar ich mal auf Gesangsunterricht :)

Gruß
qs
 
Den Tipp, den Kehlkopf möglichst weit unten zu halten gibt man im Normalfall Gesangsanfängern, damit sie den Kehlkopf überhaupt in eine angenehme Position bringen. Viele Anfänger sind beim Singen nämlich so verkrampft, dass der Kehlkopf weiter nach oben rutscht als gut ist: Darunter leiden dann Luftstrom und Volumen des Gesangs, da der Kehlkopf beim nach-oben-Rutschen den Luftstrom abbricht.

Ziel beim singen ist es allgemein, dass der Kehlkopf möglichst locker ist. Das ist nicht der Fall, wenn man ihn möglichst weit runter zwingt, sondern wenn er in etwa in der gleichen Lage ist wie wenn du ihn NICHT betätigst. Das kannst du ja mal vorm Spiegel ausprobieren, indem du dort Sachen in angenehmer Tonlage singst. Dir wird aber sicher auffallen, dass dein Hals bei höheren Tonlagen nichtmehr ganz so entspannt aussieht, aber das wird sich geben ;) Leichte Bewegungen des Kehlkopfs beim Singen sind aber normal und auch nicht zu vermeiden.
 
Da kann man schon einiges mit machen. Die Stimmfarbe ist voll in Ordnung. Man hört das ja in der Regel auch selbst heraus. ( Gehts oder gehts nicht - is' aber auch nicht undbedingt das non plus ultra ) Intonation ist auch nicht schlecht - viele Töne sogar ganz sauber getroffen und gehalten...

Also fürs Studio ist auf jeden Fall alles in Butter... Live machts dann halt die Übung...

:)

Viele Grüße!
Sven
 

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