Ibanez AS 100

von janez, 19.02.08.

  1. janez

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    Erstellt: 19.02.08   #1
    Moin zusammen,

    gibt es den heute niemanden mehr, der 'ne Ibanez AS 100 spielt? Ich finde über das Teil nirgends mehr Infos
     
  2. pehka

    pehka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #2
  3. Hans_3

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    Erstellt: 20.02.08   #3
    Spieler von AS 200, 120 und 200 muss man leider mit der Lupe suchen. Diese Modelle sind selten am Gebrauchtmarkt und sehr begehrt, weil hochwertig. Die AS 100 dürfte aus den 80er Jahren stammen, Japan natürlich; gute Hölzer und gute Verarbeitung waren bei diesen Modellen Standard, weshalb heute gute Preise bezahlt werden, die mittlerweile sogar schon etwas überteuert erscheinen.

    Ob die 100 parallel zur 120 gebaut wurde oder die 120 die 100 abgelöst hat, weiß ich allerdings auch net. Leider reicht die Schaltplandatenbank bei Ibanez nicht weit genug zurück, um die PUs der AS 100 zu ermitteln. Es dürften jedoch die "guten" S58 Humbucker sein, die auf Klarheit und Transparenz ausgelegt sind und deshalb auch im Zerrbetrieb immer differenziert und durchsetzungsfähig klingen.
     
  4. TheH

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    Erstellt: 20.02.08   #4
    Ich spiele eine AS200, die ich so 99 gekauft habe. Wenn du konkrete Fragen hast, kann ich dir gerne weiterhelfen. Allerdings habe ich noch nicht viele andere Semi-Akustik Teile gespielt, so dass ich keinen wirklichen Vergleich habe.
    Die beiden Tonabnehmer klingen seeeeehr unterschiedlich, wodurch sich in der Mittelstellung sehr schöne Mischungen erstellen lassen. Alleine für sich kann der Stegtonabnehmer mächtig, straff-mittig abrocken - was man bei der Optik nicht unbedingt erwartet. Den fetteren Hals-Humbucker kann man splitten. Man bekommt dann etwas schlankere Sounds mit super weichen Höhen - mein Favorit für jazziges Zeug! Diese Option hat man bei der AS100 nicht, wenn ich mich nicht täusche...

    Gruß H
     
  5. janez

    janez Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.08   #5
    Ja genau. Ich habe sie Anfang 1980 gekauft. Laut Serien-Nr. ist sie im Dezember 1979 in Japan gebaut worden und technisch wie auch optisch, sieht man mal von etwas angelaufenen Pickup-Abdeckungen ab, top in Schuß und klingt traumhaft, clean und auch verzerrt. Die AS120 ist erst sehr viel später, meines Wissens in Korea gebaut worden. Ne die Frage ist, was mein Baby heute noch Wert ist, im Netz finde ich ausser 'n paar Foto's nichts.
     
  6. janez

    janez Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.08   #6
    Die Frage ist auch, was sind da für Pickups' drinnen, V 70, Super 58, keine Ahnund.
     
  7. janez

    janez Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.08   #7
    Woh, 'ne AS200 ist ja nicht mehr bezahlbar. Der Unterschied zu meinem Baby liegt wohl in der Möglichkeit des Splittings des Hals PU's und des Ahorn Corpus's. Ausserdem hat sie kein Binding in den F-Löchern (wie bei der ES 335). Deine AS200 ist doch eigentlich nichst anderes als die Scofield, oder? Glückwunsch!
     
  8. Hans_3

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    Erstellt: 21.02.08   #8
    "Nicht mehr" stimmt nicht. Auch wenn die Gebrauchtpreise angezogen haben, gehen die immer deutlich unter dem letzten Neupreis weg. Der lag zuletzt bei ca. 2100 EUR inkl. Koffer. Das in einigen Details geänderte NAchfolgemodell JSM-100 (seit ca. 3 Jahren) kostet ebensoviel.

    Die AS 100 wurde 79-82 gebaut und nochmal 89-90. Sollte heute im Bereich 750 bis 1100 Euro liegen.

    Nicht zu vergessen die AS 120, die eingestellt wurde, seit aus der AS 200 die JSM-100 wurde, Neupreis ca. 1200 Euro. Benefalls nur selten auf dem Gebrauchtmarkt. Vor 5 Jahren ging in der Bucht eine für 480 Euro weg (traumhaft für den Käufer), die Zeiten sind aber vorbei seit sich rumgesprochen hat, dass das sehr hochwertige Instrumente sind.


    Me too.

    Die PUs selbst nicht, das liegt wie üblich an den unterschiedlichen Saitenschwingungen in HAls und Stegposition. Da das Holz der AS den Ton sehr differenziert erzeugt, treten die Unterschiede dann auch schön transparent zu Tage.

    Röhrt in der Tat mächtig, aber immer transparent auch heftig verzerrt sehr aggressiv ohne Matsch. Hier kommt positiv zum Tragen, dass die S58-Humbucker nicht so outputstark sind und eher auf "Klarheit" ausgelegt sind.

    NAchfolgemodell JSM-100 hat diese Schaltung (HB seriell, parallel, Singlecoil) übrigens nicht mehr. UNd ehrlich gesagt ist sie auch nicht soo prickelnd, weil der S58 HB seriell einfach am besten klingt. Der Unterschied zu parallel ist minimal und für den SC-Split ist der PU dann zu schwach. Das macht jede Strat oder Tele eindeutig besser. Aber wenn's schon eingebaut ist, ist's auch kein Nachteil.
     
  9. TheH

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    Erstellt: 21.02.08   #9
    Bei ersterem kann ich dir zustimmen, bei dem zweitem Statement nicht. Den knorrigen Semi-Sound kann man immer klar raushören - da gibt's für mich eigentlich keinen Vergleich mit einer Tele.
    Aber jetzt wo du das sagt, habe ich auch echte Zweifel, dass ich tatsächlich den SC-Sound meine, der mir so gut gefällt. Wenn ich den Switch ganz Richtung Hals schalte, habe ich dann den Single-Coil?

    Meine AS200 sieht übrigens in etwa so aus:
    [​IMG]

    Sie hat also dummerweise diese 0815-Kopfplatte, die mittlerweile jede billig Halbresonanz von Ibanez verpasst bekommt. Ich war deswegen schon etwas angepisst, als die Artcore-Serie herauskam. Das ist keine so tolle Produktpolitik (...sprach der Marketing Manager).

    Ich liebe diese Gitarre trotzdem - auch wenn Sie nicht frei von Kritikpunkten ist? Ich habe z. B. auch einen derben Dead-Spot auf dem 12 Bund der h-Seite....

    Gruß H
     
  10. janez

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    Erstellt: 21.02.08   #10

    Sorry, aber die Gitarre auf dem Foto ist keine AS der Artist-Serie Anfang der 80ger Jahre. Diese hatten alle die kleinere Kopfplatte der heutigen John Scofield. Deine stammt aus der aktuellen Artcore-Serie, die Ibanez zusammen mit Lee Ritenour entwickelt hat.
     
  11. Hans_3

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    Erstellt: 22.02.08   #11
    Er hat ja gesagt, dass er sie 1999 gekauft hat und nicht, dass es er eine alte Artstar hat ;) Von daher ist diese Abb schon völlig richtig.

    Von welchem der beiden Switches ist die Rede? Das Splitting am Hals-HB macht eigentlich der kleine schwarze, aber der bewegt sich hoch und runter und net Richtung Hals.
     
  12. TheH

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    Erstellt: 22.02.08   #12
    Das ist leider nicht richtig! Folgende Internet-Seite kann da Aufschluss geben:
    http://www.ibanezregister.com/Gallery/artstar-artist/gal-as200.htm

    Danach habe ich zwar keine "Vintätsch" Artstar - habe ich auch nicht behauptet - aber die Ausstattungsmerkmale sind die gleichen: Riegelahorn, Super58er, Mahagoni-Hals.... In einer kurzen Übergangszeit hat Ibanez wohl das Styling der Artcore-Kopfplatte für die Artstar übernommen. Das ist eher verwirrend!

    Zu dem Tri-Switch: schon richtig, dass der Schalter eher vertikal angebracht ist als horizontal. Die Mittelstellung finde ich jedenfalls auch nicht so prickelnd!
     
  13. janez

    janez Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.08   #13

    Aha, jetzt ist mir einiges klar geworden. In den frühen 80gern stand die Bezeichnung AS für ARTIST. So eine habe ich (kleine Kopfplatte). Bei der Neuauflage in den 90ern Stand AS für ARTSTAR, erst mit einer großen Kopfplatte wie auf Deinem Foto, dann mit einer kleinen, die sogar noch ein Tick schmaler ist als bei den Anfang 80er-Modellen. Wenn Du den obigen Link nochmal durchsiehst, findest Du drei verschiedene Modelle, alle mit dem gleichen Corpus, aber es gibt da drei unterschiedliche Kopfplatten.
     
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