Ibanez SR-505 zu Warwick $$ modden?

von MasterBlaster, 25.01.08.

  1. MasterBlaster

    MasterBlaster Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.07.06
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    249
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    438
    Erstellt: 25.01.08   #1
    Hi,

    ich habe letztens im Musikladen meines Vertrauens den Warwick Corvette $$ 5 NT mit Bubingakorpus angespielt. Der Sound war dermaßen affengoil, dass ich mir sofort vorgenommen hab, das Teil zu kaufen. Sämtliche frühere Pläne, mir nur noch einen günstigen 4-Saiter zu kaufen, waren plötzlich über den Haufen geworfen. Um mir das leisten zu können, müsste ich allerdings meinen Ibanez SR-505 verkaufen, was ich einfach nicht übers Herz bringe, dafür gefällt er mir auch von der Optik einfach viel zu sehr. Jetzt bin ich auf die Idee gekommen, meinen Ibanez "einfach" mit den gleichen MEC-Pickups auszustatten, die auf der $$ verbaut sind.

    Meine Frage nun: kann ich mit dem Mahagonikorpus wenigstens ungefähr den gleichen Sound erreichen oder ist das von vornherein hoffnungslos? Im Moment sind noch die originalen Bartolini Mk1 drin. Würde ich mit einem Umbau den Bass verschandeln und sollte ich dann doch lieber noch eine Weile auf den Warwick sparen? Wäre toll, wenn jemand was wüsste. Danke schonmal :)


    EDIT: Die Formulierungen im Tonhölzerthread lassen darauf schließen, dass Mahagoni weniger Brillianzen hat als Bubinga. Außerdem soll Mahagoni wärmere Töne erzeugen, während Bubinga mehr knurren soll. Ist das schon das Aus für meine Pläne?
     
  2. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

    Im Board seit:
    05.05.04
    Beiträge:
    5.274
    Zustimmungen:
    282
    Kekse:
    40.841
    Erstellt: 25.01.08   #2
    Ja, jedenfalls ist das einer der Gründe.
    Nicht zu vergessen ist auch der Hals und das Griffbrett. Beim WW Ahorn und Wenge, beim SR 505 Wenge/Bubinga und Palisander.

    Dazu noch die unterschiedlichen Dimensionierungen, sowie der Unterschied, dass der SR nen Schraubhals, die Corvette einen durchgehenden Hals hat.

    Meiner Meinung nach sind die beiden grundverschiedene Bässe, die beide ihre stärken und Schwächen haben, aber deinen Plan aus dem SR eine 'Vette zu machen, der auch so klingen soll, halte ich für unmöglich.
     
  3. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    26.09.03
    Zuletzt hier:
    1.12.16
    Beiträge:
    5.053
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    843
    Kekse:
    38.178
    Erstellt: 25.01.08   #3
    Dem kann ich nur zustimmen - habe 'ne WW Corvette (Standard, hab' aber auch die $$ schon ausgiebig angespielt) und den Ibanez SR505 zuhause. Sind schon von der Basis grundverschiedene Bässe, der WW hat schon passiv einen sehr mittigen, knurrig-holzigen Sound, der auch bei der $$ noch klar durchkommt. Da sind natürlich schon mal grundlegend die unterschiedlichen Hölzer beteiligt, aber auch die Bauweise - die WWs sind deutlich schwerer als mein SR, auch der schmale, aber sehr massive Hals trägt da sicher zum satten Ton bei.
    Der SR dagegen ist ein Bass mit sehr neutraler Basis, klingt also trocken erst mal sehr neutral-ausgewogen. Drum kann man ihn mit dem aktiven EQ auch so schön in jede Richtung verbiegen (solange es die HUs mit machen, wie'n Jazz oder Preci wird er natürlich nie klingen!).
    Außerdem ist er sehr auf KOmfort hin konstruiert, der schlanke, leichte Body und der extrem dünne Hals bieten halt deutlich weniger Masse als der WW.
    WWs haben halt einen sehr charakteristischen, eigenen Klang - das lässt sich net einfach elektronisch über PUs und EQ nachempfinden, da sind Holz und Konstruktion massiv beteiligt. Hilft nur WW kaufen ;)
     
  4. MasterBlaster

    MasterBlaster Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.07.06
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    249
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    438
    Erstellt: 25.01.08   #4
    Also gut, dann eben kaufen. Hätt ich mir ja denken können.....:bang:
     
Die Seite wird geladen...

mapping