ich möchte Akkorde lernen

von darccord, 09.06.08.

  1. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.08   #1
    Halli und Hallo,

    ich spiele Akkordeon und habe in unserer Ecke keine Antwort auf meine Frage erhalten. Viell. könntet Ihr ja meine viell. auch umständige Frage beantworten.

    Also, ich kann keine Baßnoten lesen und möchte diese gerne lernen. Wenn ich Keyboard spielen lernen würde, dann muß ich doch mit der linken Hand die Akkorde spielen und rechte Hand Melodie, gel? Lernt Ihr automatisch auch die Noten, so daß ihr die Akkorde anhand der Noten erkennen könnt? Bei uns Akkordeonspieler ist es nämlich so, daß wir eher darauf konditioniert sind nur nach "Buchstaben" zu spielen, was die Akkord-/Baßbegleitung angeht.

    Ich möchte aber richtig die Noten lesen können. Wäre Keyboard dazu geeignet?

    Wie findet Ihr Yamaha E313? Ist doch okay für diese Zwecke, oder?

    D.

    P.S. danke für Eure zahlreichen und informativen Antworten
     
  2. bluebox

    bluebox HCA Keyboard HCA

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    Erstellt: 09.06.08   #2
    Hallo darccord !

    Eigentlich sollte man wenn man Keyboard spielt Basschlüssel lesen können.
    Ich kenne aber auch viele die es gar nicht oder auch nur leidlich können.
    Auch bei den horizontalen Tasten gibt es die Möglichkeit nach Akkord-Bezifferung zu spielen.
    Richtiges ausgeprägtes Basssclüssel-Lesen lernst du eher auf dem Klavier, wo es wichtig ist wirklich jede Note separat lesen, interpretieren und speieln zu können.
    Viele Lesen Akkorde auch anhand ihres Notenbildes - dazu gehört aber halt auch einige Übung.

    Zum Thema E313: Das ist ein Einsteigerteil und bewegt sich knapp oberhalb der "Spielzeuggrenze",
    was nicht heißt, dass es zum Akkordelernen nicht zu gebrauchen ist. Aber erwarte keine Wunder davon.

    ciao

    bluebox
     
  3. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #3
    http://www.dux-verlag.de/artikelinfo.asp?rubrikmode=0&id=241536&mode=2

    also dat hier is ein Anfängerbuch und ich hab mal in den Notenbeispielen, auch von den nachfolgenden Werken reingekiekt. Da lernt man z.B. haargenau wie F-Dur und C-Dur und dann im 2. Band die Septimenakkorde geschrieben werden als Noten im Baßschlüssel usw. usf.

    Das ist sehr vielversprechend. Ich denke so kann ich praktisch Akkorde lernen ohne mir gleich einen Flügel zwischen Sofa und TV zu stellen :D. Außerdem kann i dann mit Kopfhörer schön langsam üben. Habe ja Zeit und lerne gleichzeitig was zur Musik (-theorie ) dazu. Kostenbeitrag: 250 Euro die Literatur dazu ned mitgerechnet...

    ...oder liege ich jetzt mit meiner "Arbeitshypothese" ganz weit weg?

    Aber leiser und lauter kann man mit Keybis net spielen im Gegensatz zum Piano oder mit meiner Quetschkommode, oder :confused:. Das finde ich am Keybi schade. Aber trotzdem freue ich mich schon drauf loszulegen....

    ...aber ich werde noch einige Nächte darüber schlafen...

    und warte in der Zwischenzeit Eure Meinung ab...

    Danke, daß Ihr so zahlreich meine Frage beantwortet

    Bussel

    d.
     
  4. chrizzle

    chrizzle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #4
    natürlich kann man mit keyboards leise und dynamisch spielen.. entweder volume regler runter oder eben schaun, dass dioe tastatur g´scheit ist und auch anschlagsdynamisch..

    lg
    c
     
  5. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #5
    danke für Deine Anmerkung. Ich glaube, dass ich das ned meine, sondern innerhalb eines Stückes z. B. eine ganze Note leise anfangen, laut werden und dann wieder leise werden.

    Aber ich glaube, daß mir das Instrument gefällen würde. Viell. kann ich mir ja auch eines ausleihen, dann kann ich ja sehen, ob mir gefällt oder ned...

    ich werde Euch auf dem Laufenden halten...

    Winke

    D.
     
  6. chrizzle

    chrizzle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.08   #6
    prinzipiell ist das an bzw abschwellen bei keyboards nicht gedacht (ausnahme orgel).
    allerdings gibt es volume pedale, durch die du einfach das signal durchschleifen kannst (zB von yamaha oder boss) und so kannst du dann auch während eines tones lauter bzw leiser werden. dem sind mit dem ausklingen eines klavieres natürlich grenzen gesetzt..

    lg
    c
     
  7. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.08   #7
    also ich muss ganz ehrlich sagen ich finde es echt wichtig auch den Bassschlüssel lesen zu können. Das ist nämlich auch gar net so schwer da reichts wenn du dir n buch holst in dem die c-dur tonleiter im bass drin ist und der rest funktioniert dann wie im violin schlüssel ! und irgendwann erkennst du akkorde auch am notenbild (was allerdings echt lang dauern kann da man viel erfahrung braucht)
     
  8. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.08   #8
    ja, eben Wifi. Ich bin ganz Deiner Meinung. Ich werde morgen mal in ein Geschäft gucken. Ich glaube mit den von mir ausgesuchten Notenbüchern müßte ich das dann auch lernen und der Übergang vom Akkordeon zum Keyboard ist viell. auch ganz gut, ich meine, daß einige sagen, daß es ideal sei, wenn man Vorkenntnisse im Akkordeonspiel hat, und die habe ich ja auf alle Fälle nach jahrelangem Spielen.

    d.
     
  9. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.08   #9
    Hallo Leutz,

    ich benötige nocheinmal dringend Eure Hilfe.
    Gestern war ich in einem Keyboard Geschäft. Habe mir Keyboards angeguckt....und dann Notenbücher....

    Ich war so enttäuscht. Die Noten sind ja genauso wie bei mir auf der Quetschkommode :mad: -> d.h. Die Melodie auf Notenlinien mit Violinschlüssel und darüber dann die Akkorde in Buchstabenform - oder im Fall von Günter Loy Baßlinie mit Noten und darunter stehen dann die Akkorde in Buchstabenform. Das kenne ich auch von meiner Quetschkommode und soooo lerne ich auf gar keinen Fall das Lernen nach Baßnoten ohne dass die darunterstehen.

    Dann sagte mir der Verkäufer, daß ich dann Klavierliteratur nehmen sollte und nur die linke Hand üben :eek: und zeigte mir so ein Ding, daß sich genau wie ein Klavier anhörte, Tastenanzahl zwischen echtem Klavier und Keyboard, nur nicht so viel "Gedönst", also mit Rhythmus. Preislich lag es um die 280 Teuro.

    Kann mir jmd helfen, wie ich Baßnoten praktisch lernen kann? Wie findet Ihr so ein Ding ohne Rhytmen? Kann man sich ein stückweit das Klavierspiel selbst beibringen? In einem anderen Threat von einem anderen User wurde eine bestimmte Lit empfohlen

    D.
     
  10. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.08   #10
    hallo Ihr lieben Leut,
    am Freitag war es endlich soweit: Spontan habe ich mir eine Yamaha 413 gekauft. Ein Buch habe ich von der Bibliothek ausgeliehen, in der auch die Baßnoten erklärt sind und zum Üben sind die Baßnoten richtig aufgeschrieben.
    Es braucht noch etwas Übung, aber zumindest habe ich mich am Wochenende schon gut an die Einzeltöne des Baß gewöhnt.
    Erstmal lerne ich alleine für mich, aber Unterricht wird irgendwann mal angezeigt sein.
    Macht ja alles total Spaß. :)
    d.
     
  11. Rickala

    Rickala Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #11
    Hallo darccord,
    ich spiele Akkordeon, Klavier und Keyboard.
    Also:
    Das Notenbuch, dass Dir der Verkäufer angeboten hat, ist rein für Keyboardspieler.
    Damit kann Du mit der Begleitautomatik von Deinem Keyboard einfach durch drücken eines C den C-Dur Akkord spielen. Wenn Du C mit H drückst, hast Du den C- Moll und C mit B ergibt C7.
    Du kannst diese Noten auch sehr gut zum Akkordeonspielen verwenden. Das mach ich auch.
    Bei reinen Klaviernoten hast du díe Begleitgung unter dem Violinschlüssel stehen, also im Bassschlüssel. Diese Noten kannst Du auch auf dem Keyboard spielen, wenn Du dann den Basschlüssel lesen kannst. Am besten immer 2 Noten nach oben. Steht also ein A im Basschlüssel so ist es das C.
    Ich kaufe meistens Noten, in denen die komplette Begleitung im Basschlüssel als Noten stehen und die Akkordangaben darüber, so kann ich diese Noten für alle 3 Instrumente verwenden.
    Also, halt die Ohren steif. Es macht wirklich richtig viel Spass Klavier bzw. Keyboard zu spielen. Es ist eine wunderbare Abwechslung zum Akkorden.
    Da es viele Lieder, Stücke, Melodien, Etüden...... gibt, die eben nur auf Klavier, Keyboard oder Akkordeon einfach besser rüber kommen.
    Ich übe z. B. Forrest Gump auf dem Klavier und das geht halt nur auf dem Klavier :great:.
    Grüße
     
  12. darccord

    darccord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #12
    Hey,
    danke für Deine Rückmeldung.
    Mit dem Lesen der Noten im Baß geht es schon. Auch einige Akkorde gehen super gut zu spielen.
    Ich habe jetzt von Lonardoni, Markus: Keyboard spielen für Anfänger und das gefällt mir super gut. Da lerne ich Baßnoten lesen und spielen, Akkorde für links und für rechts und viel Theorie, mit der ich was anfangen kann. Ich habe von meiner Freundin auch ein altes Klavierbuch aus den `70 Jahre bekommen :D. Das gefällt mir zum Üben echt gut, weil ich mit der linken Hand ja auch Melodie spiele und auch mit der rechten Hand auch Melodie spiele und so die Noten im Baßschlüssel richtig üben kann und außerdem ist es auch ein Gehirnjogging :screwy: und ich kann mich köstlich amüsieren, wenn ich wieder mal ein Fingersalat habe :D

    :rolleyes: Klavier...Neid...ich hätte lieber Klavier gespielt...:( aber Keyboard ist in Hinblick, daß ich keinen Lehrer habe und auch als berufstätige Frau nicht so viel Zeit und ich ja auch noch intensiv Akkordeon spiele eine recht gute Alternative.

    Darccord
     
  13. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.08   #13
    Was du da beschreibst, ist die Einfingerautomatik. Damit geht vielleicht der Einstieg ins Keyboardspiel schneller. Aber wer sich zu sehr daran gewöhnt, Durakkorde mit nur einer Taste und Moll- und Septimakkorde mit zwei Tasten zu spielen, wird es später schwer haben, wenn kompliziertere Akkorde kommen, die keine Einfingerautomatik erzeugen kann, und die in Folge dessen vollgriffig gespielt werden müssen. Beispielsweise verminderte Akkorde, Maj7-Akkorde und dergleichen. Ist man einmal auf Einfingerspiel eingeschossen, wird einem der Umstieg auf wirklich gegriffene Akkorde ähnlich schwerfallen wie einem Keyboarder, der bislang zwar seine Akkorde gegriffen hat, trotzdem aber immer die Begleitautomatik benutzt hat, der Umstieg aufs komplett händische, spielhilfenlose Spiel mit beiden Händen am Klavier oder gar mit Händen und ein oder zwei Füßen an der Orgel.

    Mal ganz davon abgesehen, daß das Spielen von Akkorden mit einem Finger beim Akkordeon zwar Standard ist (für den Rhythmus muß man immer noch selbst sorgen), beim Keyboard aber – gelinde gesagt – belächelt wird. Ähnlich wie wenn man eine elektronische Orgel wie ein Keyboard mit Begleitautomatik und ohne Baßpedal spielt.

    In einem Punkt muß ich dir aber zustimmen: Bei Keyboardnoten ist es tatsächlich üblich, nur eine Notenzeile im Violinschlüssel mit der Melodie (für die rechte Hand) und darüber die Akkorde in Buchstaben (für die linke Hand) zu schreiben. Erfahrene Keyboarder können Akkorde selbst bilden und auch je nach Bedarf/Vorlieben/vorhandenem Platz auf der Tastatur umkehren. Und ein zweites Notensystem mit den Akkorden als Noten ausgeschrieben ist nicht nur verwirrend, sondern unnötig, denn der Akkord wird angeschlagen und gehalten, den Rest macht die Begleitautomatik. Selbst die Umkehrung muß nicht notiert werden, zumal wohl selbst heute noch viele Arrangerkeyboards da nicht unterscheiden.

    Bei anderen Tasteninstrumenten sieht es dann anders aus. Beim Klavier gibt es je eine Notenzeile im Violin- und Baßschlüssel, die bei vielen Stücken auch ineinander übergehen, so daß eine strikte Trennung "obere Zeile = rechte Hand, untere Zeile = linke Hand" nicht immer gegeben ist. Bei der Orgel hat man nicht selten gar drei Zeilen: rechte Hand/oberes Manual (Violinschlüssel), linke Hand/unteres Manual (Violinschlüssel), Baßpedal (Baßschlüssel). Hier wird strikt getrennt, da es nicht nur jeweils separate Klaviaturen gibt und die Hände sich bei den meisten E-Orgel-Arrangements nicht in die Quere kommen, sondern üblicherweise auch noch jeweils eine andere Klangeinstellung verwendet wird – sogar bei puristischen Orgeln, die nur Sinus in verschiedenen Fußlagen können.

    Nicht wirklich. Denn wie gesagt, bei Keyboardnoten sind die Akkorde auch nur mit Buchstaben angegeben. Das ist sinnvoller als drei über mehrere Takte per Haltebögen verbundene ganze Noten in einem separaten Notensystem – und schneller zu lesen und flexibler ist es auch.


    Martman
     
  14. daybyter

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    Erstellt: 05.08.08   #14
    Bin auch gerade am Wiedereinsteigen ins Musizieren mit alten Keyboard, und hab mir da u.a. die praktische Keyboardreihe von Axel Benthien geleistet. Dort ist die Angabe nur per Buchstabe die absolute Ausnahme, da man recht schnell (schon im 2. Teil) auch eigene Basslinien spielen soll, was mit den Buchstaben kaum sinnvoll darstellbar ist. Hab mir auch paar Noten gekauft, sowie einige Noten aus dem Internet gezogen und überall waren eigene Bassnoten dabei. Also _ich_ lerne da schon fast mehr, als ich in der kurzen Zeit lernen wollte... ;)
     
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