In-Ear Monitoring für Gesang, Gitarre und Bass

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Aubrey
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Hallo,

da ich die letzten paar Gigs immer wieder Probleme mit dem Monitoring hatte habe ich mich nun mal mit dem Thema In-Ear Monitoring auseinander gesetzt. Leider verstehe ich selbst von Technik sehr wenig. Zwar sind mir die Kabelwege inzwischen klar, doch was man wirklich alles braucht und warum nicht so ganz.

Inzwischen hat sich auch unser Bassist mit eingeklinkt er würde auch auf In-Ear umsteigen. Da ich gelesen habe das man Stereo Funksysteme auch Mono mit zwei Empfängern betreiben kann interessiere ich mich vorallem für diese Variante.

Da wir beide Elacin Otoplastiken benutzen wäre es schön passende Hörer dafür zu haben. Oder ist es besser sich neue Hörer zu kaufen?

Wir bräuchten also ein System mit dem man Gesang, Gitarre, Bass und am besten auch den Rest der Band ins Monitoring kriegt.

Was brauche ich dafür?

Leider ist auch das Budget ein Problem es gibt zwar keine konkrete Grenze aber zu teuer sollte es nicht werden.

Es wäre schön wenn ihr mich mal aufklären könnt was für Möglichkeiten es zur Lösung unseres Problems gibt.

Grüße
 
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firegarden
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Hat jetzt noch keiner geantwortet, gell?

Liegt vielleicht dran, dass diese Frage nicht zum ersten mal in diesem Forum fällt und du mit eine wenig Recherche, hier schon mal viele Antworten selber finden kannst.


Grüße

Toni
 
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Aubrey
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Hi

Nun gelesen habe ich das ganze nur leider verstehe ich einige Dinge gerade was die benötigen Gerätschaften angeht nicht. Also was brauche ich genau für was.

Bisher sieht es für mich so aus ich gehe mit Gitarre und Gesang vom Mikro und vom Bass-Amp in ein Mischpult. Dann sollte das Mischpult eingebaute Effekte haben bzw. sollte ich noch ein Effektgerät haben. Hier kommt nun meine erste Unklarheit wie komme ich aus dem Mischpult wieder raus? Da ich ja wieder alle drei Signale unverändert an die Stagebox weitergeben muss. Vom Mischpult Main Out gehe ich dann in einen Limiter damit ich mir nicht die Ohren ruinier. Dann noch in das Funksystem. Und hier verstehe ich nun nicht ganz wie ich mit einem Funksystem zwei Empfänger mit unterschiedlichen Monosignal versorge.
Im allg. leuchtet mir auch noch nicht so ganz ein wie ich den Komplettmix vom FOH auf mein Mischpult kriege. Nehme ich da dann einfach ein Kabel welches normalerweise in eine Monitorox gehen würde oder muss ich das dem Mischer dann extra mitteilen damit er das Signal seperat zurückschickt.

Ich hoffe ich konnte nun etwas dazu beitragen meine Probleme besser zu verstehen. Aus der Lektüre der ganzen Threads habe ich zwar viel aufgeschnappt aber irgendwie fehlt mir eine Zusammenfassung also eine Art FAQ oder Workshop.

Ich danke für jeden hilfreichen Post.

Grüße
 
ThomasA1000
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Wie wärs mit einem/zwei AUX Weg?
Wenn keine vorhanden gehts nur mit dem Summenmix oder weiterm Equipment. Was du an In Ear Systemen brauchst steht in einem Thread von mir etwas weiter unten.
 
ThomasA1000
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Bei IEM kennt Swagger-Jacky keine Kompromisse.

Wenn ich dich richtig verstehe, werdet ihr vom FOH aus gemixt? Wenn du den IEM Mix nicht selber von der Bühne aus regeln willst, kann das der FOH Mann über die AUX Wege und/oder die Matrix (falls vorhanden) machen. Je 2 AUX in einen Dual-Mono fähigen IEM Sender (einer für 2 Musiker, zwei für 4 Musiker,..).

Willst du den Mix von der Bühne aus machen, freunde dich schonmal mit den Vorschlägen von Swagger an. Geht zwar sicher billiger, aber an den Komponenten kommst du nicht vorbei.

PS: mir und meinem Schalgzeuger reicht übrigens die Summe auf dem IEM vollkommen aus.
 
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humi
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moin moin,

was Dir als ersten Schritt in Sachen "Mischpultverständnis" weiterhelfen sollte, ist Wolle sein Workshop.

Damit ein IEM funktioniert, ist die "Hardware" ringsrum meist der größte Kostenfaktor und wenn ich nich was vergessen hab, gibt es nur 3 sinnvolle Varianten:
- V1 "IEM vom FOH aus":
hier greifst das Signal für die Sender an den Monitorreturns ab. Ist aber eigentlich nur mit eigenem FOH-Mann praktikabel - Euer Gehör wirds danken ;-)
- V2 "eigenes Monitorpult mit Eigenbedienung"
erfordert Pult, Splitt, ... für "Selbstmacher" ohne festen Tech die beste Lösung, aber halt nicht grade "billig" (notwendige Hardware)
- V3 "Monitorpult und eigener Monitormensch"
über den "Luxus" denken wir später nach ;-)

IEM ist halt leider noch ein sehr sinnvoller Luxus, der Anforderungen an die Infrastrukrur stellt ;-)
Hier hilft halt nur lesen, lesen, ... um hinter die "Struktur" zu komen.

grüße, humi
 
Jean-M.B.
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Bei IEM kennt Swagger-Jacky keine Kompromisse.

Doch... leider kenne ich die Kompromisse.

IEM-MIX über die AUX-Wege des FOH = Sound-Einstellungen des FOH für der einzelnen Instrumente, werden auch für den IEM-MIX verwand.
Aber..., die Sound-Ein- bzw. Vorstellung des FOH, muss nicht wirklich mit der Soundvorstellung des IEM-Benutzers übereinstimmen.
FOH- und IEM-MIX sind 2 Paar verschiedene Schuhe.

IEM-Mix über eigenen Monitor-Mixer und eigenen Monitor-Tech = die absolute super Lösung. Das heißt..., besser geht nicht.

Will man aber seinen individuellen Mix dennoch haben, dann sollte man die Signale zum FOH und IEM aufsplitten und getrennte Mixer verwenden.
Der FOH kann frei arbeiten und er stört dabei aber nicht euer persönliches Monitorsignal, bzw euren persönlichen Monitor-Mix.
Bei entsprechender Anzahl der Aux-Wege des IEM-Mixers, kann sich jeder Musiker sein eigenen persönlichen Monitor-Mix anlegen.
 
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humi
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kurzer Nachtrag:
bei V1 ging ich von einem eigenen Tech aus, mit Hauspersonal ist dies seltenst machbar ;-)

@Jacky:
der Einwand mit dem unterschiedlichen EQing für Front und IEM ist natürlich berechtigt. Aber auch mit eigenem Monitormixer und Tech kommt man meist an einem Kompromiss auch nicht vorbei, da ist ja noch Sidefill, ... man fährt ja nicht immer mit eigenem Material ;-)
Deine Technikzusammenstellung ist sehr valid :)

grüße, humi
 
Jean-M.B.
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Na..., es ist doch schon ein gewaltiger klanglicher Unterschied, ob ich einen Mix für eine zubeschallende Fläche (Open Air, Saal, Festzelt) über die PA anlege und die Klangeinstellungen der einzelnen Signale 1:1 auf die einzelnen Aux-Wege und somit auf die Hörer gebe, oder ob ich einen Mix in HiFi-Qualität für ein IEM-System gestalte.

Es ist auch ein Unterschied, ob ich mal schnell "im Vorbeigehen" selber am 19"-IEM-Mixer auf der Bühne was an meinem Monitorsignal verändere, oder ob ich irgendwie während der VA dem FOH verständlich machen will, dass mich irgendwas auf mein Monitorsignal stört.

Ein eigner IEM-Mixer ist Gold wert.
 
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definitiv, hier stimm ich Dir vollständig zu!

Wenn man als Gast auf einer Bühne ist, wo konventienelles Monitoring (Wedges, Sidefill) bereit steht, hat noch kein Musiker auf das Abschalten des Sidefills (bei Wedges häufig) "bestanden". Daher mein kleiner Einwand mit den Kompromissen ;-)
 
Jean-M.B.
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Wir haben alles in einem 20HE-Rack und sind autark (Mixer, Sender, Empfänger, Antenne, Combiner, Splitter etc, selbst die eigenen Mikrofone inkl Empfänger und die G2-Ladestation befinden sich im Rack).
Egal was da auf der Bühne steht, wir haben unseren gewohnten Monitormix und wir haben unser Monitoring schneller einsatzbereit, als die Tech-Crew auch nur einen Monitor bewegt hat. :)

Von unseren Instrumenten-Racks geht nur noch jeweils ein Multicore mit Multipin-Stecker zum IEM-RACK. Von dort geht es dann zur Stage-Box.
Wir sind auf der Bühne in 5 Minuten mit optimalen Monitoring spielfertig.
Wir brauchen lediglich nur noch Strom und selbst wenn der mal ausfällt oder noch nicht vorhanden ist, kann ich mein Equipment (Keyboards) erst einmal anschalten und hochfahren, da ich eine USV vorgeschaltet habe.
Der Strom hält dann für mid. 1Stunde. :)

Ich weiß...,es ist ein erheblicher finanz. Aufwand.
Wir haben ja auch nicht alles von heute auf morgen gekauft, aber der Plan..., wo es hingehen soll, der war definitiv vor der Anschaffung geschmiedet und dementsprechend haben wir in unser Equipment Stück für Stück investiert.
Zu Erst kamen ordentliche Hörer, ein analoger Monitor-Mixer mit 32 Inputs und 12 Aux-Wegen, Gates für die Drums, eine selbergebaute Splittbox und die IEM-Sender.
Dann kam der Combiner mit Haifischflosse, dann wurden die Racks dementsprechend umgebaut, damit jeder nur noch ein Kabel zum IEM-Rack ziehen musss, dann kam ein prof. Splitter, dann die neuen G2-Empfänger mit Ladeschale und jetzt zum Schluss der Digital-Mixer.
 
ThomasA1000
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Fährst du eigentlich auch mit dem Maibach zum Bateriekauf fürs IEM?
*duck und weg*
 
Jean-M.B.
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Hey Thomas...., Batterien fürs IEM....? Die gibt es doch bei uns schon lange nicht mehr. Das war auf die Dauer zu teuer.
Wir haben doch dafür extra vor 2 Jahren in die G2+Akkupack+Ladeschale investiert..., um Geld zu sparen.

Maybach kann ich mir noch nicht leisten, mein Chrysler-Voyager muss noch einpaar Jahre halten.

Warte nur wenn du wieder hochkommst, dann gibt es *disch & dasch*
 
tombulli
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Wir haben alles in einem 20HE-Rack und sind autark (Mixer, Sender, Empfänger, Antenne, Combiner, Splitter etc, selbst die eigenen Mikrofone inkl Empfänger und die G2-Ladestation befinden sich im Rack).
Egal was da auf der Bühne steht, wir haben unseren gewohnten Monitormix und wir haben unser Monitoring schneller einsatzbereit, als die Tech-Crew auch nur einen Monitor bewegt hat. :)

....

genauso gehört das - sag i doch imma *ggg*. jetzt wärs nur noch geil, wenn sich das (sauschwere) rack noch selbständig auf (oder neben) die bühne beamen würde ;-)
 
Jean-M.B.
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Soooo schwer ist es nicht und es ist für 2 Mann problemlos zu tragen.
 
ThomasA1000
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@Aubrey:
Um mal wieder auf den Boden zu kommen. Leg die ein IEM deines Geschmackes zu. Vom Sennheiser gibts ja durchaus brauchbare Nachbauten. Leg dir den Summenmix drauf und kauf anständige Hörer, der Bassist wird vermutlich um 2 Wege Hörer nicht drumrumkommen. Wenn du mit dem Summenmix nicht klarkommst (warum auch immer, was für das Publikum recht ist kann mir doch nur billig sein), nimm halt AUX Wege.
Ist erstmal eine kostengünstige Lösung, die evtl erweitert werden kann wenns nötig sein sollte.

Kennen tu ich nur die IEM von Sennheiser, die sind Top. Wenn du etwas suchst kommst du sicher auf Alternativen wenns zu teuer sein sollte.
 
tombulli
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Soooo schwer ist es nicht und es ist für 2 Mann problemlos zu tragen.

du hast bei den "2 Mann" die altersangabe vergessen. in meinem alter trägt man(n) sowas nicht mehr - dann hätt ich nämlich 2 tage kreuzschmerzen. aber es sollte eh in jeder band ne aufgabenteilung geben. :D
 
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du hast bei den "2 Mann" die altersangabe vergessen. in meinem alter trägt man(n) sowas nicht mehr - dann hätt ich nämlich 2 tage kreuzschmerzen. aber es sollte eh in jeder band ne aufgabenteilung geben. :D

Naja... ihr alten Männer musstet ja unbedingt noch die Saiteninstrumenten-Modeller mit reinbauen. ;):p:D

Bei meinem Sauhaufen steckt das alles in vier kleinen Kisten, von denen jede von einer Person alleine tragbar ist. Wir müssen halt dann fünf Kabel mehr stecken...


domg
 
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Naja... ihr alten Männer musstet ja unbedingt noch die Saiteninstrumenten-Modeller mit reinbauen. ;):p:D

...

domg

nene, da gibts nur 2 alte männer (der sänger & ich) - der rest ist junges gemüse, die das equipment tragen dürfen. ich trag nur die verantwortung :D
deshalb dürfen/müssen auch die modeller da rein.... und zum kabelstecken muss man(n) sich bücken, das geht a nimma. ;)
 

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