In-Ear Monitoring für Live Auftritte (Gesang)

von Sero, 18.07.07.

  1. Sero

    Sero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #1
    Hallo!

    Ich bin Sänger/Shouter in einer Metalcoreband. Des öfteren war es bei Live-Auftritten nun der Fall, dass ich mich über die Monitorboxen nicht mehr richtig gehört habe bzw. später auf Live-Mittschnitten feststellen musste, dass ich meine Töne nicht so getroffen habe wie ich sie On-Stage wahrgenommen habe. Mir wurde als Lösung für dieses Problem In-Ear Monitoring empfohlen, da ich bei Live-Auftritten schlecht was zu mangelnden Monitorboxen sagen kann ;)

    Nun ist die Frage, welches Monitoring für mich das Beste ist! Macht es einen Unterschied welche Stimmlage man hat? etc.

    lg
     
  2. frankmusik

    frankmusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #2
    Hi Sero

    Inn Ear hat VOR und NAchteile!

    LEih Dir mal eines aus und probiere es, es gibt nur 1 oder 6 .. zwischendrinn nichts ....

    Viele sind hellauf begeistert .. andere nehmen es NIE mehr (Gleichgewichtsprobleme ...) ....

    gruß frank :-)

    www.Musikerflohmarkt.de am Sa 21.7. in Pforzheim
     
  3. Sero

    Sero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #3
    Was sind das für Vor- und Nachteile ? Würde mich mal interessieren. :D
     
  4. frankmusik

    frankmusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #4
    Vorteile Inn Ear:

    - direkter Sound ECHT Monitor
    - Keine Feedbackprobleme
    - Deutlich besserer Bühnensound wenn ohne Floors gearbeitet werden kann

    Nachteile Inn Ear:
    - Verlust zum Publikum wenn nicht mit Audience Mikros gearbeitet wird.
    - Inn-Ear Mixer nötig im Profibereich (oder mindestens Splitter)
    - PRO Musiker eine Strecke erforderlich.
    - Für manche geht das Feeling verloren da das zulaufen auf den Drummer keine Lautstärkezunahme des Drummers bedeutet


    Ganz klar gehört INn-Ear die Zukunft aber wenn dann mit eigenem Mix für JEDEN Nutzer!

    gruß frank

    www.Musikerflohmarkt.de am Sa 21.7. in Pforzheim
     
  5. Sero

    Sero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #5
    Okay, dann lass ichs lieber mit In-Ear und kaufe mir lieber einen entsprechenden Kompressor ;)
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 18.07.07   #6
    Das sind aber zweierlei Sachen. Wenn Du Dich auf der Bühne schlecht hörst, wird der Kompressor nur bedingt helfen. Vorausgesetzt, der Tonmann gibt Dir überhaupt ein komprimiertes signal auf den Monitor - die Gefahr von Feedbacks nimmt dadurch nämlich deutlich zu!

    Als singender Klampfist (Sänger traue ich mich nicht zu nennen...) kann ich für mich und den Rest meiner Band nur sagen, daß der Umstieg auf IEM der beste Schritt in Sachen Technik war, den wir je gemacht haben. Die Klangqualität und weit vorne im Mix stehende Gesänge lassen sich mit konventionellem Monitoring selbst mit sehr hochwertigem Material kaum erreichen. Mit Material in Preisregionen guter IEM-Anlagen schon überhaupt nicht.


    der onk mit Gruß
     
  7. Sero

    Sero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #7
    nun die sache ist ja auch die, dass nicht nur ich mich schlecht höre sondern auch das publikum schon öfters bemerkt hat , dass mein gesang ein gutes stück leiser ist als das shouten.

    mir wurde u.a. ein kompressor empfohlen?
     
  8. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 19.07.07   #8
    Die Sache mit dem Kompressor und seiner Eignung zur Verringerung des Lautstärkeunterschieds zwischen Schreien und Sprechen haben wir ja schon im anderen thread abgehandelt. Es ist allerdings so, daß in der Praxis bei konventionellem Monitoring seltenst das komprimierte Signal auf die Monitoranlage geschickt wird, weil es eben Probleme mit mehr Feedback gibt.

    Bei In-Ear Moitoring hingegen ist Feedback ja kein Thema und man kann problemlos auch ein stark komprimiertes Gesangssignal basteln und lautstärkemäßig weit über den Mix stellen, falls gewünscht.

    Fazit:
    Lösung des Gesangsproblems für's Publikum = Kompressor.
    Lösung des mangelnden Dich selbst Hörens kann IEM sein. Als Einstieg kannst Du ja mal mit Monitoring über Kopfhörer proben, die Sache aufnehmen und kontrollieren, ob Deine Intonation dadurch besser wird.


    der onk mit Gruß
     
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