InEar Monitor-Anlage mit Behringer X32 Producer

von Joey Scotch, 08.03.16.

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  1. Joey Scotch

    Joey Scotch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.16   #1
    Post ausgelagert und in neuen Thread überführt
    Harry



    Hallo Leute!

    ich beobachte diesen Thread schon beinahe seit er eröffnet wurde und habe nach der Vorlage des Threaderöffnes ein Monitorsystem für unsere fünfköpfige Band aufgebaut, jedoch in etwas kleinerem Maßstab.

    Hab auch immer wieder mal reingeschaut und sehr aufmerksam weiter verfolgt. Haben unser System mittlerweile auch über ein Jahr in Betrieb und könnten uns nicht mehr vorstellen ohne In ear zu spielen - und auch zu proben. Ein Segen für die Ohren, die Spielgenauigkeit und auch für den FOH-Mann. Allerding muss man auch gestehen, dass etwas "Feeling" und "Attitude" und "Druck" verloren geht. Auch der Draht zum Publikum geht etwas verloren, da eine Ambience Mikrofonierung für uns zu aufwändig ist. Daraus resultiert, dass unser Frontman erst recht oft einen seiner In-Ears heraus gibt.

    Vorgaben:
    • 16 Kanäle
    • Stereo in-ear monitoring für 5 Mitglieder (4xwireless, 1xkabelgebunden)
    • In kleinen Locations soll mit dem System auch der FOH-Mix gemacht werden können
    • Split für FOH
    • So wenig Platzbedarf als möglich
    • natürlich der Preis (kleine Hobbyband mit ca. 20 Gigs im Jahr)
    Gelöst hab ich die Aufgabe mit folgenden Komponenten:

    • Behringer X32 Producer
    • Sennheiser EW300 G2
    • Millenium HP4 Kopfhörerverstärker
    • The T-racks 8 Splitter
    • Wlan Router
    • Mulitcore-Peitsche für FOH
    • I-Pad/Notbook für Pult Fernsteuerung
    • Smortphones für Monitoreinstellung
    Die Entscheidung gegen das X32-Rack fiel, weil ich etwas Angst hatte gänzlich auf manuelle Bedienelemente zu verzichten. Im Nachhinein wäre im Bezug auf das Monitoring die Rack-Version sicher auch ausreichend gewesen. Man ist jedoch flexibler wenn man ein "vollwertiges" Pult vor sich hat und kann das Rack auch mal für andere Bands verwenden etc.

    Preis waren knapp 4000€ inkl. in Ear Funkstrecken. In Ear Hörer hat sich jeder selber gekauft. Mikrofone waren bereits vorhanden.

    Mit diesem Setup haben wir bis jetzt sehr gut Erfahrungen gemacht, obwohl man ehrlicherweiße gestehen muss, dass die Umstellung nicht von heute auf morgen ging und einige Änderungen am Setup notwendig waren bis es für alles passte.
    rack front verkabelung schaltnetzteile sennheiser rack von oben

    Was mir jedoch Probleme bereitete, waren Einstrahlungen der Schaltnetzteile der Sennheiser-Sender auf die Signalsplitter was in Brummen auf allen Kanälen resultierte vor allem am galvanisch nicht getrennten Schenkel der an FOH ging. Es war auch gar nicht so einfach den Fehler zu isolieren, da ich das Brummen eingangs nicht auf allen Kanälen wahrnahm, weil in vielen Kanälen Gates aktiv waren, die es verschleierten - Am FOH-Split kam natürlich alles an.

    Nach langem hin und her war die Lösung die Splitter in ein zweites Rack auszulagern was mir leider mehr Verkabelungsaufwand und Transportvolumen bescherte. Hat hier jemand schon ähnliche Erfahurngen gemacht oder eine bessere Lösung? Haben die Leute im Forum, welche teurere Splitter verwenden ähnliche Problem?

    Danke
     
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  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 09.03.16   #2
    Ich habe da noch ein Verständniss Problem,wozu sollen die Signalsplitter dienen?
     
  3. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 10.03.16   #3
    Ich ziehe die Frage zurück,nach noch maligen durchlesen ist es klar.
    Sind alle Verbindungen die symmetrisch möglich sind auch als solche ausgelegt.
    Was mir auffällt sind diese vorgefertigeten Kabel mit den angegossenen Stecker sind absolut minderwertig solche Kabel habe ich schon lange aussortiert weil Sie nur Probleme machen.
     
  4. deXta

    deXta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.16   #4
    Wir haben so ziemlich das Gleiche Setup, also TRacks Splitter und ein X32 Producer. Nur LD Mei 1000er Funken. Haben mit Einstreuungen soweit keine Probleme. Beim letzten Gig (und auch ersten Gig mit diesem Setup) sagte der Tech, wir hätten auf einem Kanal etwas Störgeräusche. Hatte bzgl. der Schaltnetzteile auch starke Bedenken, da sie bei uns direkt unter den Splittern sitzen... Ist aber alles ruhig! Wir haben den Direct Out der Splitter an unserem Pult und den galvanisch getrennten Out an der FOH Peitsche. Grund war die Phantomspannung bei der Probe : Wir hätten entweder umsteckern müssen oder aber einen Phantomspeisung an die FOH Peitsche klemmen müssen.. Wollten wir nicht, also bekommt der FOH den per Übertrager getrennten Out.
     
  5. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 12.03.16   #5
    Leider ist es so, dass sich Splitter Trafos gerne Magnetfelder einfangen, wenn sie nicht auch gut magnetisch geschirmt sind. Ich habe einen Line - Übertrager mit Monacor LTR110 - eigentlich sehr gute Übertragungseigenschaften - aber empfindlich gegen Magnetfelder. Der darf tatsächlich nicht neben einem Netzteil liegen, sonst hört man das.
    Abstand hilft natürlich. Auch schon 10 cm. Eventuell kann man das durch geschicktes Verteilen im Rack lösen. Und ja, bessere Splitter, die geschirmte Trafos enthalten dürften keine Probleme haben.

    Vergleich gefällig:
    gegenüber
    Übertragungstechnisch sind beide gut, der teurere aber magnetisch geschirmt.

    Noch was:
    Ich habe (bei Röhrenbildschirmen bei Messgeräten) auch schon eine gute Schirmung mit einem Mumetall - Blech erzielt. Da kann ich dir aber leider keine Bezugsquelle nennen, das war auf Arbeit einfach bei den Mechanik-Konstrukteuren zu haben.

    Gruß
    Christoph
     
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