Inspired by Gibson Custom

  • Ersteller guitar-slinger
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Nur eine Mastertone will ich nicht. Ich will Bridge und Neck getrennt regelbar erhalten. Der Mittlere kommt dann an das Tonepoti vom Neck, da die klangliche Nähe beider am größten ist. Out of Phase brauch ich nicht.
 
Ich bin ja selbst bekennender Tone-Poti-Fetischist.
Aber was versprichst Du Dir von einem Extra-Tone für die Bridge?
Geregelt wird am Ende eh das Gesamtsignal.
Der goldene Weg ist für mich persönlich 50s wiring mit Recht kleinen Caps. Dann hast Du einen weiten Regelweg, ohne dass etwas sumpfig wird.
Macht es für Dich bei den Mischpositionen einen deutlichen Unterschied, ob Du das Eine oder das andere Poti runter regelst?
Ich kann es nachvollziehen, wenn Du quasi voreingestellte Basissounds möchtest, die Du dann über den Toggle direkt abrufst, klar.

Aber dann verzichtest Du auf die Möglichkeit die Lautstärke der PUs zueinander zu regeln.
Und das sind dann wieder sehr viele Schattierungen, die verloren gehen im Vergleich zu mE geringen Unterschieden zwischen individueller und Gesamtregelung beim Tone.

Also ich kann den Gedanken glaube ich schon nachvollziehen - aber ich denke bei maximal vier belegbaren Potis ist der Tausch im Ernstfall "zu teuer" bei dezidiertem Bridge-Tone.
 
Ich kann es nachvollziehen, wenn Du quasi voreingestellte Basissounds möchtest, die Du dann über den Toggle direkt abrufst, klar.
Genau das ist, was ich will. Damit ich die klassischen Sounds der SG abrufen kann, will ich den Mitten-PU lautstärkenregelbar, der unabhängig von der Toggleswitchstellung zugemischt werden kann, machen. Es gibt so auch kein Extratonepoti für die Bridge. Das ist ja bereits vorhanden und wird nicht angerührt. Ich will im Bestfall jeden Pickup im Höhengehalt einstellen können. Es geht natürlich auch nur mit einem, wie mich das meine Jackson gelernt haben. Aber wenn es schon zwei davon gibt, möchte ich sie auch entsprechend nutzen. Der dritte Pickup muss diesbezüglich irgendwo hin und da ist die klangliche Nähe zum Neck gegeben (Straterfahrung).

Dementsprechend ist die von mir weiter oben beschriebene Vorgehensweise die Richtige für mich. Kenne sie bereits und war für mich die beste Lösung.

Konntet Ihr diese Epi schon in einem deutschen Shop entdecken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe.

Vor allem weil Du die Schalte kennst, klar nachvollziehbar.

Ich würde nur einwerfen, dass das hierfür notwendige Independent Wiring als Tone-Sucker gilt, also mW die bei Humbuckern ohnehin nicht so deutlich ausgeprägte Resonanzspitze weiter abflacht.
Das dürfte vergleichbar damit sein, Dein Tonepoti chronisch auf 8 zu haben, ohne Luft nach oben bei Bedarf. Und damit fehlt natürlich doch ein klassischer SG Sound. Nämlich Alles offen und keine Gefangenen. Nur der Erwähnung halber.

Aber recherchiere das lieber noch mal, bevor ich Quatsch erzähle.

@bagotrix und @OldRocker könnten das vermutlich besser einordnen als ich.
 
Grund: Link gefunden
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde nur einwerfen, dass das hierfür notwendige Independent Wiring als Tone-Sucker gilt...
Diesbezüglich konnte ich damals bei der Burny keine nachteiligen Erfahrungen sammeln. Vielleicht musste ich (wenn überhaupt) die Pickuphöhen ein wenig nachjustieren. Das war es aber schon. Wie gesagt, ich bespreche das mal mit meinem Tech und höre, was er dazu zu sagen hat. Eventuell hat er noch andere Ideen. Er ist diesbezüglich recht versiert.

Das ist soviel ich weiß ein Sondermodell für einen amerikanischen Großhändler. Gibt auch ein YouTube Video dazu. Wenn es mir noch mal über den Weg läuft poste ich den Link. Die war aber auch schwer wie … 5 Kilo plus.
Das mit dem Sondermodell dachte ich mir bereits. Allerdings interessant, dass alle, die das Modell anbieten ihren Standort in Japan haben. Zumindest die 2, 3, die ich bei eBay fand.

Auch interessant, wenn ich Deinen Post zitieren, fallen 0,5 kg beim Gewicht unter den Tisch. :biggrinB: 5,5 kg ist schon ne enorme Hausnummer. Was macht die denn so schwer? Sieht aber schon richtig klasse aus:

1767358242164.png


Pickupbestückung
Neck pickup Gibson USA 490R
Bridge pickup Gibson USA 498T
auch nicht verkehrt. Vor allen Dingen besitzt sie keine Volute, die mir das Spielen meiner Epi Les Paul Custom Adam Jones 1979 doch ein wenig verleidet.
 
Auch interessant, wenn ich Deinen Post zitieren, fallen 0,5 kg beim Gewicht unter den Tisch. :biggrinB: 5,5 kg ist schon ne enorme Hausnummer. Was macht die denn so schwer?
Hatte die 11 Pfund in Erinnerung, aber in dem Video hat er ja eine mit 10,xx Pfund und es wird umgerechnet 4,83 kg angegeben, aber mit dem Hinweis, dass es wohl vermutlich die leichteste war. Sweetwater Sondermodell heißt es im Video. Sind das keine Amis? Muss ich mal recherchieren.
 
Doch, das sind Amis. Fort Wayne, Indiana. Die bieten auch ne schöne Les Paul Custom mit drei Custombucker an, hach. Bei beiden, der 3PU und Cobra Burst steht zumindest "Sweetwater Exclusive". Die Cobra wird dort teurer, als bei den japanischen Shops angeboten.

4,83 kg und die leichteste?! Das spricht nicht gerade für das Modell.
 
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Boah, die 57er LP Custom mit 3 Humbuckern ist schon extrem geil, davon gibts hierzulande kaum was.
Leider nur drüben zu bekommen.
 
Gell! :biggrinB: Sie hat sogar die richtigen Tuner verbaut, Kluson statt Grover. Bestellen wir beide uns jeweils eine vor und sparen so etwas Versandkosten. :ROFLMAO:
 
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Bin jetzt mal von 150 $ Versandkosten ausgegangen, liegt der Preis incl. Zoll und MwSt. bei etwas über 1.700 € bis sie hier eintrifft. Sollten wir nicht eine Initiative starten, damit Thomann dieses Modell ebenfalls bei Epiphone ordert? :unsure:

Als Startkapital könnte ich meine Epi Les Paul Custom Bonamassa, ebenfalls mit drei Humbucker verkaufen. ;)
 
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Als Startkapital könnte ich meine Epi Les Paul Custom Bonamassa, ebenfalls mit drei Humbucker verkaufen. ;)
Und was verbessert sich an Deiner Situation mit der Neuen gegenüber der Bonamassa?
 
  • originale Gibson Kopfplatte
  • Perlmutt im Griffbrett
  • Custombucker
  • originale Tuner wie bei der 1954er Custom
 
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Auch interessant, wenn ich Deinen Post zitieren, fallen 0,5 kg beim Gewicht unter den Tisch. :biggrinB: 5,5 kg ist schon ne enorme Hausnummer. Was macht die denn so schwer?
Die Frage ist ja leicht zu beantworten: Das Holz, alles andere ist ja immer identisch. Ist halt ein Naturprodukt, und jedes Stück ist anders.

Das ist aber im Prinzip bei allen Paulas dieser Preisklasse so, wenn sie nicht gerade ausgehöhlt bis zum Rand sind. Ich denke, dass darauf bewusst verzichtet wird, und dann ist man bei einer Les Paul doch schnell mal bei 5 Kilo. Hier im Video sind es 4,83 kg, das ist aber die schwerere. In sofern wohl ein Missverständnis, die leichtere wiegt nämlich 4,38 kg. Das ist jetzt auch nicht besonders leicht, aber für eine Paula mMn doch eher im mittleren Bereich. "Leichte" Paulas fangen für mich so unter 4 kg an, die gibts aber ohne gewichtserleichternde Maßnahmen wie Chambering - oder schlicht ganz andere Hölzer als üblich - heute meistens nur im CS.

Ich würde von daher vermuten, dass die Cobra Burst-Ausführung hier gegenüber den anderen Farben der gleichen Serie keinen Unterschied machen wird. In der Preisklasse halte ichs für normal, dass man nochmal ein bissl mehr probieren und nach "der einen" suchen muss. Ich vermute mal stark, dass das Holz bei Epiphone schlicht überhaupt nicht nach Gewicht sortiert wird, nicht mal bei den IbGC. Und wenn die Vorgabe bei denen dann tatsächlich "no weight relief" sein sollte, sind sie im Schnitt wohl eher etwas schwerer statt leichter.

Gruß, bagotrix
 
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Fragte gerade mal beim Thomann an, ob sie auch so ein Custom Modell wie das von Sweetwater auf die Kette bekommen. Bin mal gespannt, was als Antwort zurückkommt.
 
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Da bin ich auch mal gespannt.
BTW eine Les Paul Junior mit 1xP90 wäre auch super ^^
 
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Irgendwie finde ich schade, dass Epiphone bei all der Mühe, die sie sich machen immer noch so stark auf Poly setzen, während Stanford und Eastman vormachen, dass man in der IbGC Preisklasse auch mit Nitro bzw. TruTone (Polybasis aber dünner und offener) wirtschaftlich produzieren kann.

Die Specs sind alle super und die Shapings liegen klasse in der Hand.
Aber haptisch turnt mich das irgendwie ab.
Sonst stünde hier schon ne Sheraton.
 
Irgendwie finde ich schade, dass Epiphone bei all der Mühe, die sie sich machen immer noch so stark auf Poly setzen...
Dabei gab es Epiphone mit Nitrolackierung, die um die 2000er in Japan produzierte LQ-Reihe. Sie besaßen auch etliche Specs, die den heutigen Epi´s fehlen. So z.B. der 17°-Kopfplattenwinkel sowie die Gibson Kopfplattenform.

Epiphone Les Paul Flametop 04_K.jpg


Leider keine LQ, aber eine aus o.g. Zeitraum und genannten Eigenschaften.

@Köstliches Brot, frag doch auch mal beim Thomann bzgl. der Junior an. ;)
 
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Fragte gerade mal beim Thomann an, ob sie auch so ein Custom Modell wie das von Sweetwater auf die Kette bekommen. Bin mal gespannt, was als Antwort zurückkommt.

Erhielt heute bereits Rückmeldung zu meiner Anfrage von gestern:

Leider ist keine Serie mit diesen Specs in Planung aktuell und regulär ist das Instrument bei Epiphone nicht bestellbar. Daher können wir das Instrument leider nicht für Sie beschaffen. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit wieder bei uns melden!

Somit hat sich das mit der 3PU-Custom leider zerschlagen.
 
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