Inspired by Gibson Custom

  • Ersteller guitar-slinger
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Sweetwater versendet die 3PU-Custom nicht nach Deutschland. Nur für den US-Markt bestimmt.
 
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Diesbezüglich konnte ich damals bei der Burny keine nachteiligen Erfahrungen sammeln. Vielleicht musste ich (wenn überhaupt) die Pickuphöhen ein wenig nachjustieren.
Ich sehe da schon auch potenzielle Nachteile der Schaltung - einmal wie @zwiefldraader, dass das Volumepoti des MittelPUs dabei immer mit in der Schaltung hängt, was die Resonanzfrequenz ähnlich bekämpft wie die ollen 300 KOhm Potis, die Gibson lange Zeit verbaut hat. Wenn man das nicht selber umlötet, fällt das vielleicht auch weniger auf, weil der Mensch nur ein recht schlechtes Gedächtnis für konkrete Klangbilder hat bzw. das Gehirn sich da sehr stark adaptiert. Aufnahmen vorher/nachher könnten etwas mehr Klarheit bringen.

Und dann würde mich persönlich stören, dass der MittelHB nie wirklich solo betrieben werden kann, denn wenn Du den Bridge oder NeckHB ganz zudrehst, müsste er auch unhörbar werden, denn die anderen werden ja wohl konventionell verdrahtet. Von daher könnte man schon auch an ein Pushpoti denken, mit dem sich eine Verbindung bei Bedarf ganz auftrennen ließe - sprich, man könnte den MittelPU regelbar machen, aber bei Bedarf auch ganz aus der Schaltung nehmen - oder umgekehrt die anderen HB abschalten, um ihn 100% alleine zu betreiben. So könnte man ihn auch konventionell verdrahten, was wiederum die Mischsounds potimäßig entlasten würde. Ich weiß, ist ein bisschen cork sniffing, aber könnte sich lohnen, gerade auch bei wenig Zerre.

Gruß, bagotrix
 
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Bis dato erhielt ich von meinem Tech noch keine Rückmeldung, wie wir das mit der Schaltung letztendlich realisieren wollen. Abwarten mit welchen Ideen er ums Eck kommt. Und wenn der mittlere PU nicht solo betrieben werden kann, macht mir das auch nichts.

Am Ende muss es klingen und dann spielt es keine Rolle was wie beeinflusst wird. Zu viele Soundoptionen sind auch nicht immer zielführend. Allerdings wäre das mit dem Pushpullpoti, um die Pickups aus dem Signalweg zu nehmen, schon ne Überlegung wert.
 
Eine Frage an die IGC-Profis.
Ich habe eine geniale Epiphone IGC 1959 Les Paul Standard, Washed Cherry Sunburst, Exclusive seit ein Paar Monaten. Ich bin hin und weg von der Qualität und der Optik der Gitarre. Jetzt habe ich sie mit der Epiphone IGC 1960 Les Paul Standard Reissue, Washed Cherry Sunburst anhand der Bilder im Internet verglichen. Was mir nicht ganz klar ist: die 1959er hat einen VOS (Vintage Original Sheen) Finish. Die 1960er den Vintage Gloss. Die 1960er scheint etwas glänzender im Finish zu sein als die 1959er. Hat jemand verglichen? Ist die 1960er tatsächlich glänzender?
 
Inzwischen steht auch bei der 1959 „Vintage Gloss“, die gibt es 2026 auch in Lemon und da steht in der deutschen Beschreibung etwas von Vintage Hochglanz. Möglicherweise haben sie für 2026 etwas verändert, ansonsten würde ich sagen, da ist abgesehen von der Farbe WCB bzw. DCB kein Unterschied.
 
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Bei meiner Custom SG steht da "VOS (Vintage Original Sheen) Polyurethane". Sheen bedeutet ja ebenfalls wie Gloss Glanz. Für mich sieht es eher nach plastikmatt aus. Ich finde, mit den Lackoberflächen (Struktur & Glanzgrad) hat Epiphone kein glückliches Händchen bewiesen.

Wenn ich mir neben der Custom SG meine Bonamassa Custom LP anschauen, liegen zwischen dem Gefälligkeitsgrad Welten. Ist aber wie immer Ansichtssache. Vielleicht nicht wenige werden auf diese matte Optik stehen.
 
Also ich kann mich gut daran erinnern, dass einige ihre Epis matt geschmirgelt haben. Weil das sonst so nach Plastik aussieht. :tongue:
Mein Tipp ist ja: Wenn es nicht gefällt, nicht kaufen!
 
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Mein Tipp ist ja: Wenn es nicht gefällt, nicht kaufen!
Oder damit anfreunden. :biggrinB: Weißt ja, wie das ist. Es gibt dieses eine Modell nahe dran, wie man es sich vorstellt und nicht kaufen, wäre dann noch schwerer zu ertragen, als die Anschaffung selbst.
 
Grund: Link hinzufügt.
Zuletzt bearbeitet:
Oder damit anfreunden. :biggrinB: Weißt ja, wie das ist. Es gibt dieses eine Modell nahe dran, wie man es sich vorstellt und nicht kaufen, wäre dann noch schwerer zu ertragen, als die Anschaffung selbst.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Aber mittlerweile bin ich in dieser Hinsicht organisierter geworden. Wenn eine Gitarre nahe am angestrebten Ideal auftaucht, stelle ich mir vorab mehrmals die Frage: "Reicht mir diese Ähnlichkeit, oder wird die Freude von kurzer Dauer sein und danach geht die Suche nach dem heiligen Gral weiter?". Was nun die Epiphone LP betrifft: die 1959er ist schon so, wie ich es haben wollte. Die seidenglänzende Lackierung ist super, hätte aber etwas glänzender sein können. Die alten Epi-Kopfplatten waren nicht so meins, dafür finde ich die Gibson Open Book perfekt bei einer Les Paul. Ich bin nicht Gibson fokussiert, habe auch eine originale Gibson Les Paul '50s Standard mit Zebra Classics, sie ist aber seidenmatt von der Lackierung. Diese Gitarre finde ich super und gebe nicht mehr so leicht weg. Aber eine klassische LP in Cherry Burst mit verchromten PU-Kappen war schon immer ein Klassiker-Ideal für mich und preislich war wie . Und das Epi-Logo auf der Open Book Kopfplatte muss ich zugeben sieht geiler aus, als mit mit Gibson-Logo. Und die Qualitätssteigerung gegenüber den älteren Epis hat mich wirklich umgehauen. Die Epi IGC 1960er reizt mich wegen Slim Taper Hals und wenn sie etwas glänzender ist wäre es das i-Tüpfelchen. Bin aber relaxt, warte auf einen besseren Preis und habe keine Eile. Auch eine IGC LP Custom finde ich mega, kann mich aber nicht zwischen weiß und schwarz entscheiden.
 
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Bei der SG Custom war es für mich einfach, denn
  • Kopfplatte
  • Ebenholzgriffbrett mit Perlmuttinlays
  • drei Humbucker
  • Maestro Trem
sprachen eindeutig für sie. OK, die Lackierung hätte ich mir ebenfalls glänzender und auch mehr ins cremefarbene gewünscht, aber so passt es schon für mich. Besitze auch noch eine Les Paul Custom Adam Jones 1979. Auch ein klasse Teil, allerdings komme ich bei ihr mit der Volute nicht ganz klar. Die verleidet mir ein wenig das Spiel mit ihr, weil ich nie groß eine andere Gitarre damit hatte.

Auch eine IGC LP Custom finde ich mega, kann mich aber nicht zwischen weiß und schwarz entscheiden.
Das kann ich gut nachvollziehen. Schwarz ist eben die klassische Farbe bei einer Les Paul Custom. Weiß dagegen schon ein wenig exotischer, hat allerdings auch seinen Reiz. Deswegen bietet mein Fuhrpark beide Farbvarianten. Mein Gibson war ab Werk schwarz. Der Vorbesitzer ließ sie bei GibZone in weiß umlackieren und agen. Bei meiner Schwarzen handelt es sich um eine Orville. Die gibt es derzeit hier & da noch bei japanischen eBay-Händler für kleineres Geld. Von der Originalität her ganz nahe an den Gibson, wenn man mal von dem von 17 auf 14° geänderten Kopfplattenwinkel absieht. Wenn das wichtig ist, schaut man nach einer Epiphone aus Ende der 1990er / Anfang der 2000er. Meine Standard wurde in Bezug auf den Winkel korrekt gebaut. Die gab es auch mal als LQ-Line. Die sollen angeblich mit Nitro lackiert worden sein. Zudem haben wir es mit der Orville und Epi schon fast mit Vintageinstrumenten zu tun. Die Orville stammt von 1991, die Epi von 2001.
 
Wenn es nur die Lackierung ist, kann man ja auch noch zur Politur greifen und die Gitarre aufpolieren.
 
Glaube, ganz so einfach ist das nicht. Wenn ich mich recht erinnere, wird diesen Mattlacken Kunststoff beigemengt, um diesen Matteffekt zu erhalten. In wie weit dann ein Aufpolieren von Erfolg beschienen ist, bliebe abzuwarten.
 
Glaube, ganz so einfach ist das nicht. Wenn ich mich recht erinnere, wird diesen Mattlacken Kunststoff beigemengt, um diesen Matteffekt zu erhalten. In wie weit dann ein Aufpolieren von Erfolg beschienen ist, bliebe abzuwarten.
Im Web finden sich einige Beispiele zu polierten 59ern. Bspw. hier. Oder hier.
Spiele auch mit dem Gedanken meine Lazarus zu polieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Web finden sich einige Beispiele zu polierten 59ern. Bspw. hier.
Spiele auch mit dem Gedanken meine Lazarus zu polieren.
Bei einervon Werk aus in Hochglanz, jedoch mit der Zeit matt gewordenen Gitarre wäre es eine gute Option, wenn man auf das Aging nicht unbedingt steht. Bei meiner 1959er IGC in seidenmatt würde ich sie so belassen. Sieht ja auch so super aus. Aber eine werkseitig hochglänzende Les Paul muss irgendwann trotzdem her. Am besten zusätzlich und nicht ersatzweise :-D
 
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Wenn man vorher das nachher kennen würde, würde es die Sache vereinfachen. :biggrinB: Veilleicht ist auch die Lackzusammensetzung zwischen transparenten und deckenden eine andere, so dass es vielliecht bei zweitgenannten schwieriger wird. Auf der anderen Seite, durch mechanische Beanspruchung werden solche Lacke auch schnell glänzend. Sehe ich allerdings bei meiner SG noch nicht. Wohl noch zu wenig gespielt.
 
Wenn man den anderen Forenberichten glauben darf, geht auch ein Zurück, also wieder ein mattieren, bei Nichtgefallen.
 
Hatte früher mal eine Gitarre (allerdings glossy) mattiert, damals, als mir das noch gefiel. Wurde nie wirklich eingängig. Ich für meinen Teil muss das nicht noch einmal haben. Aber natürlich jeder, wie er will.
 
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bzw. ein Problem mit meiner neuen Gitarre und wollte mal hören, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich habe mir vor kurzem eine Epiphone aus der “Inspired by Gibson Custom Shop” Serie gekauft. Die Gitarre ist neu. Laut Spezifikation sind darin Gibson Custombucker Pickups aus dem Custom Shop verbaut, also PAF-Style Humbucker, die ungewachst sind.

Mein Verstärker ist ein Marshall SV20H.

Das Problem:
Sobald ich den Presence-Regler am Amp über etwa 5 drehe und das Volume an der Gitarre auf 10 steht, bekomme ich eine sehr starke, hochfrequente Rückkopplung (Pfeifen). Das ist kein normales musikalisches Feedback, sondern ein ziemlich fieses, schrilles Pfeifen. Es lässt sich nur stoppen, wenn ich das Volume-Poti der Gitarre runterdrehe oder den Presence wieder reduziere.

Ein paar Dinge habe ich schon getestet:

- mehrere Gitarrenkabel ausprobiert
- andere Gitarren am selben Amp gespielt
- gleiche Lautstärke / gleiche Einstellungen

Mit meinen anderen Gitarren passiert das nicht:
- Epiphone Sheraton II Pro mit Probucker
- Strat mit EMG

Das Problem tritt nur bei dieser neuen Epiphone mit den Custombuckern auf.

Daher meine Frage an euch:
Ist das bei ungewaschsten PAF-Style Pickups wie den Gibson Custombuckern normal, dass sie bei höherem Presence bzw. viel Höhenanteil schneller mikrofonisches Feedback bekommen?

Mich würde interessieren, ob andere Besitzer dieser Epiphone Inspired by Gibson Custom Modelle ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob ich eventuell ein ungewöhnlich empfindliches Exemplar erwischt habe.

Vielen Dank schon mal!
 
Das ist ein bekanntes Problem bzw. Phänomen bei den ungewachsten Pickups. Entweder ab ins Wachsbad oder andere Pickups einbauen.

It’s not a bug, it’s a feature.
 

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