Interface (die 100ste...)

von W.H., 27.01.07.

  1. W.H.

    W.H. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.07   #1
    Hallo.

    Ich habe folgendes Problem. Ich möchte diversen Krams auf meinem PC einspielen der von maximal 2 Mikrofonen abgenommen wird, zT auch über Line-Eingang reingeht (Gitarren-Preamp) und mit einer Abtastrate von 96 kHz aufgezeichnet werden soll. Eine externe Apparatur wäre hierbei von Vorteil da kein Laptop verwendet wird sondern ein normaler PC.

    Besonderheiten die gewünscht sind:

    - Gute Preamps (okay - was man eben bekommen kann!)
    - Ich möchte während ich etwas (mit beiden Kanälen) einspiele bei der Abtastrate von 96 kHz noch ein Projekt bzw. bereits aufgezeichnetes Material parallel dazu wiedergeben, das ebenfalls angeblich (in Cubase) 96 kHz Abstastrate aufweist. Geht das mit jedem beliebigen Dingsda über die Monitor Outs (wie zB Edirol UA-25) oder benötige ich hierzu eines, das explizit Full-Duplex Betrieb bei 96 kHz ermöglicht?
    - MIDI I/O wäre von Vorteil. Aber nicht zwingend.
    - Preislimit sollte um die 200 Euro liegen.
    - Interface Typ egal - USB oder Firewire soll mir beides Recht sein.

    Ist das was ich will zu dem Preis überhaupt machbar? Oder wäre es sinnvoller, ein Interface ohne Preamps zu besorgen und diese dann extern zu installieren (Mischpultpreamps nehmen? Wäre bereits vorhanden)?


    Danke für alles im Voraus.

    Edit: Ich fand soeben als Kompromiss zwischen zwei und keinem Preamp das Lexicon Alpha Studio, welches einem Preamp hat. Würde evtl. auch reichen. Wisst ihr ob in diesem der gleiche Preamp verbaut ist wie in den Lexicon Lambda und Omega? Oder wisst ihr wer das wissen könnte? Ich werde aus der Website nicht schlau und wo man eine E-Mail hinschicken kann weiß ich auch nicht. :<
     
  2. smarti

    smarti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.07   #2
    Wie wär's damit?
    https://www.thomann.de/de/maudio_fast_track_pro.htm
    Hatte ich schonmal in nem anderen thread geposted. Die M-Audio Geräte sind eigentlich durchweg brauchbar.
    Gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe geht mit jedem ordentlichen Musikprogramm (Logic, Cubase, Pro Tools, etc.).

    Aber mal was zu den 96kHz: Das macht nur Sinn wenn du wirklich professionelles equipment, nen sehr guten Raum, sehr gute mics, preamps, etc. hast. Ansonsten wirst du bei ner normalen Produktion da keinen Unterschied ausmachen können. Der Standard ist da eigentlich 24bit 48kHz. Mit 48kHz deckst du schon das gesammt hörbare Frequenzspektrum bis 20kHz ab. 96kHz macht dann halt darüber hinaus noch weiter. Das liegt dann aber schon im psychoakustischen Bereich. Das kostet dich nur Rechenleistung und Speicherplatz und ist meiner Meinung nach total überflüssig.
    Gruß

    Martin
     
  3. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.07   #3
    24 Bit kann durchaus sinnvoll sein, aber von 48kHz kann ich nur abraten, wenn das Endprodukt eine Audio-CD sein soll. Von 48 auf 44,1kHz runterechnen ist immer so ne Sache (Rundungsfehler, Artefakte...). Dann lieber mit ner Abtastrate arbeiten, die ein Vielfaches des CD-Standards ist, beispielsweise 88,2kHz.

    Dieses Spektrum wird auch bei 44,1kHz abgedeckt.

    Da kann man jetzt drüber streiten. Fakt ist, dass die Wandlung mit einer höheren Abtastrate einfach genauer ist. Ob man das jetzt hört oder ob es überhaupt sinnvoll für das Endprodukt ist, muss man selbst entscheiden. Für mich persönlich lohnt sich 96kHz nicht wirklich.
     
  4. W.H.

    W.H. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #4
    Naja, mein Problem war eher dass ich ein Projekt komplettieren wollte dessen bisherige Spuren mit 96 kHz aufgezeichnet wurden. ;)
    Ich bin daher gewissermaßen gezwungen dazu, so weiterzumachen - oder täusche ich mich da?

    Ist die Full Duplex Wiedergabe nur von der verwendeten Software abhängig? M.E. kann das nicht jedes Interface - und da lag eben mein Problem... bei den Lexicon Geräten lockt eben auch dass Cubase LE inklusive ist :D
     
  5. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.07   #5
    Mit einer Modernen sequenzersoftware ist es kein problem, sampleraten zu mischen. Aber es macht durchaus sinn, das ganze projekt auf der gleichen samplerate zu haben (muss nicht umgesamplet werden was leistung und qualität vermindert (zwar nicht auf einem für mich hörbaren niveau :D)
    -> aber heute sind doch die neuen interfaces eigentlich alle bis 96kHz?

    Schlussendlich ist es von beidem ahängig: allem vorand natürlich vom treiber und der entsprechenden hardware... aber dazu sei gesagt, dass ich sogar meine laptop-onboardkarte full-duplex benuzen kann :rolleyes: => also keine sorge, ein usb/firewire interface (mit asio-treiber sowieso) bringt das heutzutage ohne problem zu stande. Die andere Seite ist natürlich die software aber auch da muss heute jeder "modere" Sequenzer sowieso mithalten können.
     
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