Jackson Pro Serie vs Schecter Damien Platinum

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Hangman123
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Hallo,
ich möchte mir in nächster Zeit eine neue E- Gitarre schwerpunkt Metal kaufen Preisbereich 700- 800€. Momentan in Frage kommt die Schecter Damien Platinum (ohne FR) oder eine Jackson aus der Pro- Serie, wobei mich die Dinky und die Soloist aus dieser am meisten ansprechen. Jedoch besteht nicht die Möglichkeit eine Jackson bei mir im Umkreis zu testen da sie kein Händler hat. Die Schecter habe ich schon einmal gespielt und sie hat mir auch gut gefallen, jedoch habe ich an diesem Tag auch eine Charvel Pro Mod So-Cal Style gespielt welche mir vom Klang her besser gefällt, da sie meiner Meinung nach einen "helleren" Klang hat. Die Schecter hat einen Mahagoni Korpus, Ahorn Hals und ein Palisander Griffbrett, die Charvel hat einen Korpus aus Erle und einen Ahorn Hals. Die Charvel kommt jedoch nicht in Frage, da ich die Art wie der Hals Angeschraubt ist (wie bei einer Strat) hinderlich finde.

Meine Frage ist nun: Ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass beide Jackson Gitarren ebenfalls einen "hellen" Klang haben wie die Charvel da sie aus dem gleichen Holz sind (Korpus aus Erle und einen Hals aus Ahorn, aber teilweise noch ein Griffbrett aus Palisander)?
Dann: Die Jackson Soloist hat ein Floyd Rose FRT-O2000 Tremolo- Erfahrungen? Im Internet findet man sowohl Personen die sagen es wäre super als auch welche die sehr unzufrieden sind da ständig Einzelteile vom Tremolo abgehen was man z.B. auch öfters beim Special FR hört.
Letzte Frage: Dinky oder Soloist? Für die Soloist spricht Neck- Through, für die Dinky dass es diese auch ohne FR gibt (ich weis noch nicht ob mit oder ohne FR). Weiterhin habe ich gelesen dass ein qualitativ besserer angeschraubter Hals besser als ein qualitativ schlechterer Neck- Through Hals ist. Wie sieht das hier aus?
Danke im voraus für Antworten
MfG Hangman
 
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musikuss
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Hi, wenn eine Jackson Pro dann würde ich ein älteres Modell aus Japan empfehlen, die waren richtig toll.

Ansonsten würde ich auch noch die koreanischen LTD 1000er Modelle zb MH-1000 oder H-1000 mit in Betracht ziehen, absolut tadellose Instrumente mit guter Hardware und Pickups, ähnlich wie Schecter, aber noch ein wenig günstiger als zB die Hellraiser, ebenfalls sind bei LTD meiner Erfahrung nach die Hälse insgesamt schlank (Thin - U) als bei Schecter (wobei es da auch Modelle gibt mit dünneren Hälsen, wie die Blackjack SLS)

Wobei die Schecter und LTD Modelle glaub ich aus derselben Fabrik kommen ..



https://www.thomann.de/de/esp_ltd_h1001fm_nt_stbc.htm

ESP-Ltd-H-1001FM-STBC-0544w.jpg


https://www.thomann.de/de/esp_ltd_mh1000nt_see_thru_blue.htm

esp-ltd-mh-1000nt-stb-0541.jpg



Oder hier gebraucht:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...nt-preis-update/228022655-74-10511?ref=search

Wegen dem helleren Klang, das kann auch an den unterschiedlichen Pickups liegen... der angeschraubte Hals dürfte auch in der Regel für ein knackigeres Attack sorgen, das kann auch zu dem empfundenen helleren Sound mit beitragen.

- - - aktualisiert - - -

 
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Danke für die Antwort
Bei Ltd Gitarren stört mich jedoch dass der Hals Lackiert ist wodurch man nicht mehr leicht am Hals hoch und runter rutschen kann wenn man etwas Schweiß an der Hand hat, zumindest war das bei den Gitarren der Fall die ich gespielt habe.
 
musikuss
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Ok das kann ich gut nachvollziehen, wenn ich die Wahl habe bevorzuge ich auch matte Halsrücken.

Hier noch ein Tipp

Made in Europe (Tschechien) komplett mit Schaller Ruthenium (sehr robust) Hardware und Schaller 2in1 Humbuckern

http://www.shop2rock.de/product_info.php?refID=4&info=p11724_VGS-Neo-One-Pro-NBE.html

Kostete regulär an die 1000€ und hat einen Erle Korpus mit masssiver Wölkchenahorndecke und geschraubten Ahornhals, wobei hier ein sehr ergonomischer Hals Korpus Übergang gewählt wurde, nicht der unbequeme Strat "Klotz"

Da kommt man problemlos in die höchsten Bünde
1436_5.jpg


1436_4.jpg


Gab auch mal nen Test in der Gitarre und Bass wo die Gitarre sehr gut abschnitt.

Folgendes Set wurde verbaut

http://awm-guitars.de/product_info.....html/XTCsid/93edea65b08ddff6f8406b17f884459c
 
Myxin
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Bei VGS würde ich allerdings IMMER aufs Gewicht achten. Die sind zum Teil richtig schwer und wiegen weit über 4 kg.
 
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Ob ein Hals geschraubt, durchgehend oder geleimt ist, ist kein Qualitätsmerkmal. Daher sind Fragen wie: Schlechter Neckthru vs. guter Bolt-On sinnlos... ;) Neck-Thru ist nicht besser als eine andere Hals/Korpus-Verbindung!

Wenn du einen helleren Klang mit Attack suchst, würde ich zu einem Erle- oder Ahornbody mit geschraubtem Ahornhals raten. Aber das ist alles Geschmackssache! Die Charvels sind da eigentlich toll! Aber wenn dir die Verbindung nicht zusagt...
Mahagoni würde ich da klanglich in der Regel rausfallen lassen. Ebenso Linde.

Ob Soloist oder Dinky ist auch eine Sache der Korpusgrösse. Eine Dinky ist kleiner. Eine Trem kannst du auch festsetzen.
 
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Eine Dinky gibt es ja mit und ohne Palisander Griffbrett. Merkt man dazwischen einen klanglichen Unterschied wenn die Bauart ansonsten gleich ist?
 
Martinol
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Hi, habe eine ältere Jackson aus Japan aus der alten MG Serie welche in Richtung der Pro Serie geht und der Klang ist, so wie du bei der Charvel geschrieben hast, wesentlich höher und schärfer wie meine Mahagonies. (EMG's) Ein totales Schneidebrett und fegt über alles hinweg. Aber wie oben erwähnt macht es eben die Verbindung von Erle mit geschraubten Hals. Mich persönlich störts nicht.

Weiters hat sie zwar "nur" eine Lic. FR aber ich bin vollkommen zufrieden, sehr stimmstabil das Teil, allerdings bin ich auch kein Trem Fetischist ...

Aber es gibt versch. Pro Modelle mit Duncans sowie mit EMG's, habe ebenfalls eine RR5 aus Erle mit JB's und der Sound geht mehr in diese Mahagoni - Richtung: Also weniger Höhen dafür mehr Punch untenrum und klingt etwas fuzzeliger wie in Verbindung Erle - EMG. Hat einen geleimten Hals und Neck Thru.

Ich persönlich kann mit den Shecter Hälsen nichts anfangen, da fühle ich mich bei Jackson wesentlich besser, eben auch aufgrund der unlackierten Hälse.

Ich habe mich im Geschäft in eine weiße King V der Pro Serie verliebt (ohne Tremolo) und für meine Frau fotografiert, aber die Erlaubnis hab ich nicht erhalten ;)
Kritik kommt leider oft bei der schwarzen Lackierung des Griffbrettes auf, diese soll recht schnell sich lösen und so hat man auf dem Griffbrett überall unschöne Flecken.

Ob mit oder ohne Palisander wirst du eher vom Klang weniger Unterschied merken, allerdings in der Bespielbarkeit. Das sind dann Sachen die man halt am besten Probe spielt ...

Habe die Pro trocken angespielt und sie fühlen sich wie gewohnt sehr gut an, auch die Verarbeitung war sehr gut.
 
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Warum wurde hier Ibanez noch nicht erwähnt?
Gibts dafür einen bestimmten Grund?
 
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Bei Ibanez kam eine RG970 in Frage, ich fand jedoch beim spielen die Schecter besser.
Ist die Verbindung Erle- JB´s im vergleich trotzdem noch heller als als wie Mahagonie Korpus und EMG´s?
 
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Der Hals und das Griffbrett machen da meiner Meinung nach klanglich mehr aus als der Korpus, was das Holz betrifft.

Ansonsten darf man das nicht so eng sehen. Holz ist in erster Linie ein Werkstoff zur Konstruktion der Gitarre. Die unterscheidet sich ja schonmal, wie Musikuss auch schon geschrieben hat.
Es gibt nicht "DAS Mahagoni" oder "DIE Erle". Natürlich wird man eine Schnittmenge an bestimmten physikalischen Eigenschaften der jeweiligen Hölzer ausmachen können, dennoch gibt es Strats, die recht dunkel klingen, andere wiederum sehr hell - obwohl beide einen Erlekorpus haben. Beim Mahagoni ist es so, dass es ca. 200 verschiedene Mahagoni-Arten gibt, von denen wahrscheinlich locker mal 20 im Gitarrenbau verwendet werden. Und selbst, wenn du aus dem selben Baum das Holz von ganz unten am Stamm nimmst und einen Kantel von weit oben, daraus jeweils versuchst eine Gitarre nach einer ganz bestimmten Konstruktion zu bauen, werden beide Gitarren garantiert verschieden klingen.

Moral von der Geschicht: Antesten schadet nicht! ; )

Achja und PUs kann man ja sehr einfach tauschen. Danach würde ich meine Kaufentscheidung nicht ausrichten.
 
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Naja, das kann man so nicht sagen ob eine Gitarre aus Erle mit JBs "höher, heller" klingt als eine Gitarre aus Mahagoni mit EMGs, Myxin hat das super beschrieben und kann nur in jedem Punkt Recht geben. Meine Ltd EX und Les Paul mit EMGs klingen schon alleine wg. den EMGs anders wie die RR mit den passiven Humbuckern.
Da bleibt leider nicht viel anderes über als Antesten - und falls nicht möglich riskieren, man kann es ja im Notfall zurückschicken.

Aber ich kann dir eines anbieten: Ich muss sowieso am Dienstag in der Früh in den Gitarrenladen, wenn du willst kann ich die Pro Serie am Amp antesten und dir dann Bescheid sagen. Allerdings weiß ich nicht mehr ob es eine mit Duncans gibt, mit EMG hängt dort auf jeden Fall eben die oben genannte King V.

Ansonsten: Wenn du um 800,- was suchst würde ich mich vielleicht am Gebrauchtmarkt umsehen?
Ich komme zwar aus Wien und bei uns sind die Gebrauchten etwas teurer als bei euch in DE, aber ich habe vor kurzem 2 Jackson USA um einen Tausender gesehen?! Vielleicht könntest du dich da umsehen?
 
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Ich kaufe mir ungerne eine Gitarre die ich nicht gespielt habe und die ich auch nicht zurück geben kann.
Dann hab ich bis jetzt nur noch eine Frage: wurde ja schon gesagt dass ich bei Erle und Bolt- On eher Attack habe. Bei einer Soloist (Neck- Through) habe ich ja mehr Sustain- dafür weniger Attack?
 
Myxin
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Ich sags mal so:

Wenn die Schraubhalsverbindung richtig gut ist, also der Hals auch ohne Schrauben schon richtig schön fest in die Halsaufnahme des Korpus' drinsitzt, dann wirst du da keinen klanglichen Unterschied zu einem eingeleimten Hals feststellen können. Da hat die passgenaue Schraubhalsverbindung nur Vorteile, da sich der Hals bei Bedarf leicht tauschen lässt.
Eine so passgenaue Schraubhalsverbindung würde ich aber bei Gitarren "von der Stange" im <1000 Euro Bereich wohl eher nicht erwarten.

Ein durchgehender (nicht eingeleimter) Hals ist klanglich allerdings wieder eine andere Baustelle. Da musst du dann schauen, ob das "Neck through" tatsächlich diesem entspricht und nicht nur einem eingeleimten Hals. Falls ja, wird sich das klanglich sicherlich auswirken.

Letztlich sind Dinge wie "Sustain" und "Attack" aber von vielen Faktoren abhängig (Hals, Griffbrett, Bundierung, Bridge usw.).
 
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Wie würde eure Wahl denn aussehen?
Also z.B.: Dinky mit FR oder ohne? Oder wenn FR dann eine Soloist? Der Unterschied zwischen einer Dinky mit FR und einer Soloist wird ja dann nicht so groß sein oder? Sie unterscheiden sich ja nur in der Art und Weise wie der Hals befestigt ist
 
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Zum Thema Floyd Rose hab ich eine Meinung:

Lass es weg, wenn du es nicht wirklich oft benutzt. Auch, wenn das jetzt Geschmackssache ist, ich finde, ein Floyd "klaut Sound" (diplomatischer: es klingt mit Floyd anders).
Es ist ohne Floyd meiner Meinung nach auch stressfreier, wenn du öfters mal das Tuning änderst.

Abgesehen davon sind die Floyds auf den Jackson Pro Gitarren auch nicht grad die besten ihrer Zunft.
 
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Ich habe öfters Pros gespielt und die FRs haben immer gute Dienste geleistet. Davon abgesehen kann man die Teile ja auch austauschen.
Das mit dem "Soundklau" wird zwar oft erwähnt ist aber für viele seltsamerweise kein Thema mehr, sobald ein "USA-Floyd" verbaut ist... ;) Auch da gibt es mitterweile gute Systeme für die, die meinen, dass Sound flöten geht.
Aber zum Komfort: Bis auf die Tatsache, dass mal Saiten reissen können und die Gitarre dann verstimmt ist (auch dagegen kann man was tun), gibt es eigentlich keine Probleme damit. Einstellungen sind auch relativ flott erledigt. Ausser, man stimmt oft um, aber dafür kauft man sich keine FloydRose Gitarre...! :D

Die typischen Powerstrats haben für mich einen Schraubhals und die von mir oben genannten Hölzer. Eine Mahagoni-NeckThru Gitarre setze ich für andere Sounds ein. Erwarte ich ein langes und singendes Sustain im warmen Klang, sind sie richtig.

Aber auch da gibt es Unterschiede. Nicht jede Mahagonigitarre wird warm und rund klingen. Daher ist das Anspielen ja so wichtig...
 
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Verliere ih durch ein Floyd Rose an Sustain oder Attack?
 
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Verliere ih durch ein Floyd Rose an Sustain oder Attack?

Nein. Das hat keinen Einfluss.
Natürlich kann man darüber philosophieren, aber ich habe sehr schöne Charvels, Jacksons, BC Riches usw. angespielt, die eine tolle Ansprache hatten und über ein langes Sustain verfügten. Kommt auf die jew. Gitarre an!
 
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Dann unterscheidet sich dann die Dinky kaum von der Soloist oder? So weit wie ich es jetzt verstanden hab hätte ich bei der Dinky mehr Attack und bei der Soloist mehr Sustain.
 

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