Jazzgesang

von Elea, 26.09.05.

  1. Elea

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    Erstellt: 26.09.05   #1
    Worauf kommt es beim Jazzgesang an ?
     
  2. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 26.09.05   #2
    Zum Beispiel darauf, dass man die Jazz-Harmonik versteht. Improvisationsfähigkeit ist wichtig. Jazz-Pentatonik ein hilfreiches Stichwort.
     
  3. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.05   #3
    ...und darauf hinarbeiten, mal eine eigenständige Phrasierung zu haben!
     
  4. Musictoon

    Musictoon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.05   #4
    haää?? Was ist denn das???? :D
     
  5. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 26.09.05   #5
    Ich zitiere mal lieber:

    z.B.:

    "In den erweiterten Akkorden des Jazz bevorzugt man oft eine Pentatonik, die die Erweiterungen hervorhebt. Man spielt z.B. in C maj 9 eine G dur pentatone Tonleiter statt eine C dur pentatone Tonleiter. Dadurch werden maj7 d.h. H und 9 d.h. D deutlich hervorgehoben."

    oder

    "Pentatonik...[...]... absolut grundlegend für die westliche Pop und Rockmusik und natürlich für den Blues und Jazz. Pentatoniken setzen sich aus 5 verschiedenen Tönen im Abstand von Ganztonschritten und kleinen Terzen zusammen. Halbtonschritte kommen nur bei zusätzlichen Erweiterungstönen z.B. den "Blue-Notes vor."
     
  6. Musictoon

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    Erstellt: 26.09.05   #6
    Deswegen ists doch trotzdem ne normale Pentatonik, bloss in G-Dur. bzw in lydischen Modus.
    Ich fand bloss das Wort Jazzpentatonik irgendwie lustig, bzw. finds immer noch lustig! :D
     
  7. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 26.09.05   #7
    Richtig...
    Ich habe diese eigene Wortschöpfung benutzt, damit der Threadersteller nicht verwirrt wird und bei Liszt oder Debussy landet. Ich bin davon ausgegangen, dass er nichts von Kirchentonarten und dergleichen weiss.

    Zur Entwirrung korrigiere ich mich noch mal selbst: Pentatonik ist grundsätzlich eine Tonleiter aus fünf Tönen, bei der die Halbtonschritte der ursprünglichen Tonleiter weggelassen werden.

    Mein etwas voreilig gewählter Begriff "Jazz-Pentatonik" resultierte aus der Überlegung, dass, wie oben beschrieben, im Jazz diese Pentatonik teilweise so angewandt wird, dass die Erweiterungen der Harmonien mehr zum Tragen kommen. Und daraus, dass diese Tonleitern durch Blue-Notes erweitert werden können.

    Für mich ist das Charakteristische am Jazzgesang - egal ob cool, laut, leise oder scat - dass der Interpret mit den harmonischen und rhythmischen "Eigenarten" und "Freiheiten" des Jazz-Songs geschmackvoll, gekonnt und individuell umzugehen vermag.

    Zur FRage: was ist Jazz? Jazz kommt natürlich wie jedes Genre in etlichen Gewändern daher. Aber zur Thread-Frage denke ich an Ella Fitzgerald oder an sowas hier:
    http://www.vonluepke-music.de/Musik/mp3/House%20Of%20Orange.mp3
     
  8. Musictoon

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    Erstellt: 26.09.05   #8
    Ich glaube man verwirrt den Threadsteller mit dem Begriff Jazz-Pentatonik mehr als sonst irgendwie! :p

    Aber egal, ... bääääck to topic...
     
  9. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 26.09.05   #9
    Das wäre doch jetzt mal ne Aufgabe an Dich selbst. Ich gebe zu: meine Kenntnisse im Bereich Jazz beruhen auf gefährlichem Halbwissen. Aber Du scheinst Dich gut auszukennen. Dann hilf ihr doch mal...
     
  10. Musictoon

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    Erstellt: 26.09.05   #10
    Hey, ich hab nicht gesagt dass ich mich auskenne!! Ich bin kein Jazzer, und singen ist auch nicht meine göttliche Gabe. :o

    Aber Jazzgesang ist nicht besonders anders als der restliche. Wenn man den Jazz von Instrument her schon "im Blut hat", dann kommts ganz automatisch. Vielleicht ist aber wichtig, dass beim Jazzgesang, jedenfalls den Jazzgesang den ich kenne, meist sehr "stark" gesungen wird, also kraftvoll, viel Brusteinsatz und viiiieeeeelll Luft/Lunge.

    Dann hängt viel logischerweise vom persönliches Geschmack ab. Mit diesen ganzen Modigeschichten muss man nicht übertreiben. Oft macht eine schöne Melodie mehr aus also hyperkomplexe melodischmoll Läufe rauf und runter. Ist aber wie gesagt eine persönliche Vorliebe.

    Aber warte dann lieber bis die Profis kommen... ich bin da auch nur ein Klugschwärtzer!! :D
     
  11. tinwhistle

    tinwhistle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.05   #11
    Ich glaube um Deine Frage zu beantworten muss man sich erst mal fragen, wer ist überhaupt ein Jazz Sänger. Waren Frank Sinatra und Ray Charles Jazz Sänger? Sind Norah Jones, Jamie Cullum und Michael Buble alle Jazz Sänger? Meine Antwort is nein.


    Heute werden leider, auch im Jazzbereich, durch Hype von Labels, „Stars“ produziert.

    Es reicht nicht allein einige Standards und angejazzte Pop Songs singen zu können. Sondern Jazzsänger müssen mit der Jazzgeschichte und Traditionen auseinander setzen.


    Nicht nur Talent ist angefragt, sondern kreative Jazzgesangs Techniken wie Improvisierte Skatgesang, oder mit Vocalese ie .gesungene Lyrics zur Improvisationen von instrumental Jazzmusiker. http://en.wikipedia.org/wiki/Vocalese
     
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