jazzgitarre

von titzi1984, 27.03.07.

  1. titzi1984

    titzi1984 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #1
    hallo leute,

    eine frage, die vielleicht blöd klingen mag und die mich deppat darstehen lässt, aber was genau ist der unterschied von einer jazzgitarre und kann man sie auch für lieder verwenden die nicht jazz sind, oder ist der klang so anders dass das nicht geht? wär lieb wenn mir da jemand genau auskunft geben kann. danke
    lg titzi
     
  2. achtund20

    achtund20 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #2
    Soweit ich informiert bin sind Jazzgitarren meist halbakustische^^
     
  3. Tuelle

    Tuelle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #3
    Ich würd sagen: je fetter, desto jazz :D
    So is zumindest mein Eindruck :screwy:
    z.b. https://www.thomann.de/de/gibson_wes_montgomery_vsb.htm
    wobei ich eine ähnliche auch mal in nem allgemeinen An- Und Verkauf gesehen habe ; aber ohne Pickup; sprich akustisch.

    Edith: Frage nochmal genau lesen :D
    Mein Tarrelehrer hatte sich neulich mal ne Aria-Jazzgitarre geholt und der Sound war... nun ja.... klang halt n bisschen runder und wärmer; aber verzerrt ging das Ding auch ganz gut. Hat mich auf jeden Fall positiv überrascht
     
  4. Hans_3

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    Erstellt: 27.03.07   #4
    Damit keine Missverständnisse aufkommen :D

    1. Jazz ist ein Musikstil, den kann man mit jedem Instrument spielen. Denn Jazz ist nicht gleich Jazz, da gibt es von soft bis ultrahart jede Menge verschiedener Entwicklungen und Stile. Genauso, wie der Stones-Rock von 1963 Rock nicht das Selbe ist wie der Rock von van Halen oder Punkrock.

    2. Die "dicken" Archtopgitarren werden meistens für denjenigen Jazz eingesetzt, der so klingt wie in den 50er und frühen 60er Jahren. Deshalb die Assoziaton "JAzzgitarre". Der häufig anzutreffende Umkehrschluss, dass diese Gitarrentypen für Jazz zwingend notwendig sind, ergibt sich daraus nicht.
     
  5. crazy-iwan

    crazy-iwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.07   #5
    mann siehe fantomas mit sogenanntem "jazzcore", mit dem melvinskerl anner gitarre
     
  6. the_priest

    the_priest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.07   #6
    hans hat sehr recht. betrachte dir nur mal gitarrenlegende Les Paul (nicht die gitarre). er ist jazzgitarrist und spielt eine, wie könnte es anders sein, Les Paul, also ein gitarre, die du nicht als "jazzgitarre" bezeichnen würdest.
    zu deiner frage, ob man mit "jazzgitarren" auch andere musik spielen kann: natürlich!! schau nur mal, wer alles ES-335 spielt.
    und noch was geschichtliches: als die gitarre in den jazz eingeführt wurde, gab es noch keine solidbody modelle, es entwickelte sicher sogar erst die heute bekannte form mit einer akustikgitarre mit f-schalllöchern und singelcutway. pickups wurden erst später montiert, aber der sound, der sich ergab wurde unter den jazzer äußerst populär. ich muss heute noch sagen, dass nichts den sound einer guten "jazzgitarre" schlägt. ich bemerke: der jazz von dem wir sprechen bewegt sich gerade vom swing zum bebop. modernere jazzarten verwenden auch gerne modernere gitarren, es soll sogar leute geben, die ibanez S verwenden. auf jedenfall hat sich für das, was man gewöhnlich als jazz bezeichnet, der sound dieser art von gitarren mit großen akustik korpus, f-schalllöchern und pickups durchgesetzt.
    prominente beispiele: Gibson L5 CESN, Gibson ES295 u.a.
    gruß
     
  7. himmelkind18

    himmelkind18 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.07   #7
    das ist klischee mit den semi-akustiks. im modernen gitarrenzeitalter kommt es eher auf den amp an. dann kann man mit jeder gitarre (ok jetz keine metal-äxte oder so, nich dass hier gleich einer kommt mit meiner bc rich kann ich kein jazz spielen :D)
    klar eignen sich besonders die semi-akustiks wegn ihrem perkussiven klang aber n kollege von mir fängt demnächst sein jazzgitarren-studium an und der spielt ne musicman axis. das sagt also nich wirklich viel aus.
     
  8. NichDieBere

    NichDieBere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #8
    bei einer semi-akustischen hat man doch akustik und e-gitte in einem,oder?
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 12.04.07   #9
    Nö. Die Tonentfaltung ist unterschiedlich. Auch eine Semi ist letztlich zu 90% eine reine E-Gitarre, weil die Gesamtkonstruktion letztlich auf das magnetische Verstärken der Saitenschwingung durch den Tonabnehmer ausgerichtet ist. Der Resonanzraum bringt lediglich ein etwas geändertes Schwingungsverhalten der Saiten. Er ist nicht dazu da, so zu klingen wie eine akustische Gitarre...

    ... während eine reine Akustik-Gitarre eben 100% Prozent Akustik ist. Da soll vor allem die Decke sensibel resonieren, den Ton tragen und der dicke Resonanzkörper ihn lauter machen. Das würde mit Tonabnehmern an einem lauten Amp zu unendlichem Pfeifen/Rückkoppelungen führen.
     
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  10. NichDieBere

    NichDieBere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #10
    achso,kay kay

    thx!
     
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