Jedes Intrument seine Frequenz?

von KKH-Assi, 29.09.06.

  1. KKH-Assi

    KKH-Assi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #1
    Hallo!

    Ich weiß, dass man alle Instrumente nach dem Aufnehmen mit dem EQ so bearbeitet, dass sie füreinander "Platz machen", so dass das Ergebnis nicht breiig, sondern transparent klingt.
    Meine Frage ist, ob es irgendwelche Richtlinien gibt, die besagen, dass ein Instrument ein bestimmtest Spektrum mit einer bestimmten Breite (und nichts darüber und nichts darunter) abdecken sollte, damit am Ende alles gut zusammen passt.
    Also z.B. "Intrument A geht von x Hz bis x MHz", falls man das wirklich so pauschalisieren, oder zumindest andeuten kann...

    Danke
     
  2. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #2
    Uli Eisner--->Sound!!!

    Besorg dir von Uli Eisner das Buch "mixing workshop".
    Das hab ich auch und ist sehr gut verständlich und informativ. Ne CD mit soundbeispielen und sowas ist auch dabei.
     
  3. KKH-Assi

    KKH-Assi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #3
    Was steht in diesem Buch denn so zu diesem Thema drin? (Bitte konkret ;))
     
  4. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #4
    Geh mal auf die seite (link oben) und da bei Mixing Workshop ist das Inhaltsverzeichnis von dem Buch.
    Da steht eig. alles drin was man als angehender Musiker wissen sollte, einschließlich der Beantwortung deiner frage aus dem Eröffnungspost (alles aufzuzählen wäre jetzt hier zuviel).
    Also Prädikat: Sehr empfehlenswert.
     
  5. KKH-Assi

    KKH-Assi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #5
    Das ist ja nett von dir und ich weiß es auch zu schätzen, aber ein Inhaltsverzeichnis von einem Buch hilft mir in dem Fall leider nicht viel.
    Ich denke mal diese kleine Frage ist konkret genug gestellt, dass man sie recht einfach beantworten kann.
    Außerdem ist es natürlich immer schön nochmal nachfragen zu können, was das Forum einem Buch voraus hat :o
     
  6. Sunbird

    Sunbird Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #6
    Generell halte ich es für nicht möglich einfach zu sagen z.B eine Gitarre bracuht nur Frequenzen von 250hz - 1 khz oder ein Bass die darunter. Das ist völliger Blödsinn. Allerdings Sollte man darauf achten für Gewisse Instrumente quasi Raum zu schaffen. Das heißt an einem Beispiel Bei den Gitarren ein wenig Den Bass rausnehmen, vielleicht so bei 100Hz damit sie nicht mit dem Bass in die quere kommt. Oder z.b Bei den Keys etwas Mitten weg aber Höhen dabei damit sie sich von den Gitarre besser unterscheidet usw. Allerdings ist das alles sehr Situationsabhängig.

    Gruß Benjamin
     
  7. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.09.06   #7
    Ne, sorry, total aufm Holzweg.
    Die Frage ist zum einen nicht konkreter als "Ich weiß was ein Lenkrad ist, aber wie fährt man eigentlich?", und leicht zu beantworten ist sie schon gar nicht. Das hat Sunbird schon richtig dargestellt ;)

    Gegen spezielle Fragen hat auch niemand was. Aber du musst verstehen, dass man nicht unbedingt Lust dazu hat, ein komplexes Thema das schon mehr als oft sehr ausgiebig und umfassend erötert wurde (grade in literarischer Form) in eigenen Worten komprimiert wiederzugeben. Es ist halt wirklich auch ein sehr weites Feld, da bist du insgesamt mit "dauerhafterem" Material besser bedient.
    Und zur Theorie kommt dann halt noch die Übung in der Praxis dazu. :great:
     
  8. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.09.06   #8
    Auf der bws Seite sind ein paar Instrumente mit den FQ Bereichen angegeben.

    Equalizer Instrumente


    Wenn du mehr Infos brauchst, insbesondere für viele Orchester (Klassik)Instrumente, dann frage bitte noch einmal gezielt nach.

    Ich habe mal eine Tabelle (in Papierform) dazu gemacht bzw. gemessen.........


    Topo :cool:
     
  9. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.09.06   #9
    bloß nicht, das wird schrecklich klingen!
    Die Instrumente müssen sich schon überlagern, allerdings solltest du immer wieder für jedes Instrument Akzente setzen und die dafür bei anderen Instrumenten etwas freiräumen (dies allerdings auch nicht beliebig.. solltest dich da wirklich etwas reinarbeiten ;))
     
  10. KKH-Assi

    KKH-Assi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.06   #10
    Hey, vielen Dank!

    Gute Antworten!

    Orchester-Instrumente sind eigentlich keine dabei. Nur "standard Metal"-Instrumente (Drumms, 1-2 Gitarren, Bass, Vocals)
     
  11. ollipetitbaer

    ollipetitbaer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.06   #11
    kurz und präzise:

    der Kernbereich des Gitarrensound liegt ca. bei 800Hz

    Gesang - leider ebenso

    Bass - ca. 50 - 250 Hz

    Keyboard - nicht pauscha , aber meistens oberhalb des Guit. Signals

    ich hoffe geholfen zu haben...

    Gruß Olli
     
  12. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.10.06   #12
    das ist so aber sehr sehr sehr (sehr sehr sehr sehr...) pauschalisiert

    vor allem wirst du beispielsweise bei einem Bass, der im Mix von 50-250 Hz geht zwar hören, dass da Bass ist, aber niemals, was er spielt
     
  13. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.06   #13
    hmmm, ja ich glaube er meint so den "druckpunkt", wenn man dem so sagen kann ;-)

    greeetz
     
  14. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.10.06   #14
    ja, das wäre möglich, allerdings hab ich befürchtet, dass der Threaderöffner, das sehr leicht falsch verstehen kann ;)
     
  15. reacom

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    Erstellt: 04.10.06   #15
    auf die gefahr hin, daß ich gesteinigt werde...
    wo genau stelle ich die in der bws-tabelle genannten frequenzen ein? ich bin dahingehend blutiger anfänger. wahrscheinlich im eq der entsprechenden spur.. schon klar. aber wie genau???

    gregor
     
  16. Sunbird

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    Erstellt: 04.10.06   #16
    Öhm welches Programm hast du denn? Und jetzt überleg dir genau was du schreibst :D
     
  17. BorrowHill

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    Erstellt: 04.10.06   #17
    Mit welchem programm bzw. EQ arbeitest du denn?

    Mann muss halt einfach die Frequenzen auswählen und dann anheben oder senken. dB angaben sind dann halt für " wie viel" man abseknt, QFaktor (oder ähnliches) ist, wie viel von den anliegenden frequenzen mitgenommen werden soll, also die breite der Kurve praktisch.
    Steve

    Edit :
    loool der war gut^^
     
  18. reacom

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    Erstellt: 04.10.06   #18
    derzeit arbeite ich mit logic platinum 5.irgendwas. die letzte version für nicht-mac-pc. ich werde aber die tage auf cubase sx 3 umsteigen. ich hoffe, dafür gibt´s keine kloppe...

    wenn ich richtig verstehe wäre das einpegeln der frequenzen mit dem normalen "fat eq" bei logic sinnlos, weil ich damit keine kurven sehen kann. dann müßte ich evtl. einen eq von z.b. nativ waves nehemen, richtig?


    ach quatsch... natürlich sehe ich beim fat eq eine kurve... ist aber ein schnodder-eq.
     
  19. reacom

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    Erstellt: 04.10.06   #19
    wie zum beispiel die einstellung laut der bws-tabelle für eine cleane gitarre... wie stelle ich diese pegel in einen eq ein?????

    Clean gitarre
    60Hz Peak 1.0 * +3dB Bässe betonen
    1.4kHz Peak 1.0 -4dB * *
    6kHz Peak 1.0 * +6dB brillanter
    8kHz Peak 1.0 * +1dB brillanter "Höhenglanz"

    ich bin sooooo ahnungslos......
     
  20. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #20
    Naja da hast du doch schonmal nen guten Ansatz (ich mein, ich würd solchen Verallgemeinerungen nicht trauen aber ist ja dir überlassen).
    Du brauchst am besten nen mind. 4Band (besser 7Band) Parametrischen EQ (davon findest du HIER genügend), naja und dann halt die Bänder so einstellen wies da steht (was dieses Peak 1.0 allerdings zu bedeuten hat weiß ich auch nicht, könnte aber der Q bzw. QFaktor bzw. die Güte sein. Faustregel: Niedriger Q= große Bandbreite (dicke Kurve) und hoher Q=niedrige Bandbreite (spitze Kurve)) und der rest heißt:

    EXPERIMENTIEREN und ERFAHRUNG sammeln was wo, wie, wann und warum gut klingt.
     
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