Jump-Sound mit MicroKorg

von Keith Wakelord, 16.12.07.

  1. Keith Wakelord

    Keith Wakelord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.07   #1
    Hallo zusammen,

    mich würde interessieren, ob man mit dem MicroKorg auch einen guten Jump-Sound, bzw. auch brauchbare Bläsersounds hinbekommt. So Bläsersounds, wie z.B. in Joe Cockers "Leave your hat on". Brauch für meinen NordElectro für Live spielen noch ein kleines Brot-und Butter-Soundmaschinchen. Hatte dafür schon einmal den Alesis Micron, der hier eine gute Wahl war. Doch leider aus Geldmangel verkauft, und nun überleg ich mir, ob ich mir hierfür nicht mal den Microkorg auscheck.

    Vielleicht kann mir ein Microkorg-User mal etwas zu meinem Anliegen sagen.

    Dankschön und Gruß,

    Martin
     
  2. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #2
    Darf ich dir auch als nicht Korg Besitzer antworten? Den Jump-Bläsersatz hab ich auch aus einem TG-55 bekommen. Man nehme einen Sägezahn (oder auch 2) und filtere diese mit einem Tiefpass. Die Hüllkurve etwas anpassen und... es springt.
     
  3. Georg86

    Georg86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #3
    Was hat denn der Jump-Sound mit einem Bläsersatz zu tun? :confused:
     
  4. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 17.12.07   #4
    Die Tatsache, dass es ein Synth-Bläsersound ist, zum Beispiel :D
     
  5. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #5
    also... einen wirklich vernünftigen bläsersound wirst du da nicht rauskriegen. Den Jump-Sound vielleicht schon, wenn du ein wenig rumschraubst. Es bleibt halt ein Schraubergerät. Wenn du wirklich realistische (Bläser)-Sounds suchst, dann wäre das X-50 aus dem gleichen Haus vielleicht was. Ich benutze den kleinen nur für reine Synth-Sachen... also quietschen, tuten, grummeln, tröten....
     
  6. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 17.12.07   #6
    Brot und Butter ist der Microkorg auf keinen Fall. Da vielleicht eher oben genannter X50 oder ein Korg MicroX. Evtl. käme ja auch ein Rackgerät in Frage.
     
  7. Keith Wakelord

    Keith Wakelord Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #7
    Hallo,

    ja da wird einem geholfen. Vielen Dank für Eure Antworten.

    Ja, im Moment hab ich auch den JV-2080 von Roland für den Jump-Sound. Eben mit besagten Sägezähnen hingebogen. Aber da der Mikrokorg wieder im Gespräch ist und ein lustiges Design hat und auf der Bühne sicherlich auch spaßig ist - hab ich eben gedacht, vielleicht kriegt er das ja hin, der Kleine.

    Aber Danke auch für den Hinweis auf den X-50. Der könnte ja durchaus interessant sein. Schaut auch gut aus, find ich.

    Also irgendwie vermisse ich dann doch auch meinen Alesis Micron.

    Grüße, Martin
     
  8. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #8
    Jo, aber der Keyboarder von Van Halen hatte auch 'nur' einen Oberheim (OB8?)
    Von da aus muß der Bläser alles andere als echt klingen. Drücken muss er...
    (Matrix 1k kann es :) )
     
  9. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #9
    Oberheim OB-Xa, erste Bank, erstes Preset. ;-) Van Halen hatten nicht gerade Keith Emerson als Keyboarder.

    Und ob der MicroKorg den Klang in der Fettheit unter Beibehaltung aller vier Stimmen (denn die wirst du brauchen) hinbekommt, bleibt abzuwarten.


    Martman
     
  10. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 19.12.07   #10
    Bei mir wären da vier stimmen auch schon zu wenig ;)
     
  11. bobbes

    bobbes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #11
    Hallo Jungs
    der Keyboarder, der JUMP gespielt hat, war Eddie selbst.
     
  12. ukm

    ukm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #12
    Mann, hatte der ein Glück, dass er nicht erst aus 1000 Simulationen etwas heraussuchen musste, das den Zweck erfüllt.

    ukm
     
  13. degger

    degger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #13
    So ist das halt, wenn man 'nen Nummer 1 Hit macht. Einfach das nächst beste Preset nehmen, an 2 Reglern drehen und noch 3 Effekte drüber, fertig ist das. Und dann drüber freuen, dass so Leute wie wir stundenlang rumbatseln, um den Sound perfekt nachzubauen...:D
     
  14. AbuSimbel

    AbuSimbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.07   #14
    Dabei wärs doch so einfach... einfach nen Oberheim mitschleppen, nur wegen Jump :D:D

    Oder ne Hammond für Smoke on the water :D
     
  15. Craymaster

    Craymaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.07   #15
    Und statt Stagepiano einfach einen Konzertflügel, macht auch mehr Eindruck bei den Frauen wenn man so ein Teil rumschleppt ;-)

    Der MicroKorg ist relativ beschränkt was die Sounds angeht, für Brot und Butter Sounds reicht der absolut nicht. (Dafür hast du ja wohl auch schon den Roland) - wenn du also einen kleinen spaßigen Synth zum rumschrauben suchst kannst du problemlos zuschlagen. Wenn es mehr sein sollte, würde ich mich nach etwas - wie sagt man - more sophisticated devices umschauen.
     
  16. Powerslave86

    Powerslave86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #16
    Hi!

    Ich hätte mal eine Frage zur Umsetzbarkeit auf dem Microkorg.

    Ich brauche quasi Vintage-Synth-Sounds und nicht mehr.
    Geht sowas wie Lucky Man (Solo) und eben der genannte Sound von Jump auf dem Teil? Vielleicht noch das Intro von Won't Get Fooled Again?

    Soll quasi wirklich nur Synth sein, da ich sonst Hammond spiele und hier und da doch mal sowas brauche.

    Bei YouTube findet man leider nichts passendes. Dort findet man zumindest Links, wo sowas auf dem SH201 von Roland geht. Nur etwas leichter und kompakter (und etwas günstiger) wäre eben schön.
     
  17. ukm

    ukm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #17
    @Powerslave86
    Hallo, das sind alles interessante Sachen und auch die Sounds haben quasi die Zeiten überlebt. Möglicherweise kann man eine mehr oder weniger gute Annäherung mit solchen Geräten erreichen. Ich habe das im Laufe der Jahre mit verschiedenen Konstellationen versucht. Gerade für das "Won't get fooled again"-Intro stellen sich die Dinge mitunter nicht so einfach dar, wie der Anschein vermuten lässt, wenn man sich das original verwendete Equipment anschaut.
    Ich bin dann jedenfalls wieder bei analogen Klangerzeugern gelandet und habe nach Jahren des Herumprobierens jetzt zum ersten Mal wieder das Gefühl, dass es so klingt , wie es zu klingen hat.

    ukm
     
  18. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #18
    Lucky Man ist im Grunde ein sehr simpler Klang, den sogar fast jeder Rompler hinbekommen könnte (und der in fast jedem zweiten Rompler sowieso drin ist). Was eventuell fies werden könnte, sind die Filterspielereien am Ende.


    Martman
     
  19. ukm

    ukm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #19
    Das stimmt, trifft übrigens auch für viele andere Sounds zu, die in Erinnerung bleiben (z. B. die Winwood-Leads). Wenn ich mir anhöre, wie der gleiche Sound, programmiert auf verschiedenen Geräten, im Vergleich klingt, dann sind da schon massive Unterschiede zwischen der Nordstage/Kurzweil-Version und denen vom Voyager oder Prophet '08.
    Das Programmieren ist immer wie das Besteigen eines Berges. Wenn man einmal oben ist, kanns nur noch abwärts gehen. Nur hat man mit manchen Geräten gar keine Chance, überhaupt erst oben anzukommen. Da hilft auch kein aufwändiges Layern oder modulieren. Den Moment des Ankommens auf dem Gipfels muss man abpassen.
    Möglicherweise ist aber eine Rompler-Version auch durchaus brauchbar, hängt halt von den Vorstellungen des Anwenders ab.

    ukm
     
  20. Powerslave86

    Powerslave86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.08   #20
    Nunja, die beiden Modelle können ja externe Signale verarbeiten. Won't get fooled again ist ja eine Orgel, die durch einen Synth gejagt wird. Die passende XK33 hab ich ja.

    Also wäre es möglich? Es reicht ja in Annäherung.
    Ansonsten muss ich mal zu einem Musikladen fahren, hab leider keinen in der direkten Nähe.
     
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