kann denn ein Bass zu schnell sein?

von NMC, 25.11.08.

  1. NMC

    NMC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #1
    Tach Leute!
    Folgendes.
    Seit ca. einem Jahr bin ich am Bass (vorher Gitarre), in einer semiprofessionellen Band.
    Bisher habe ich einen Schecter Extreme-4 gespielt. In der ersten Zeit am Bass, hatte ich Probleme mit dem Timing. Ich hing immer etwas hinterher.

    Nun habe ich mir einen Warwick Corvette Bj.88 in gutem gebrauchten Zustand zugelegt. JJ-Pickups von EMG, Aktiver 2-Band Preamp Kurant (EQ 2BB-GP/LN).

    Den Warwick konnte ich nicht lange testen. Habe ihn Freitag bekommen, Samstag auf die Bühne. Logischerweise wurde der neue Bass gespielt.

    Wir hatten ca. 2 1/2 Std. Programm, von denen ich mindestens 2 Std., das Gefühl hatte immer einen Bruchteil einer Sekunde zu schnell bzw. zu früh zu sein.

    Nun frage ich mich, ob es wirklich sein kann, dass der Bass so unwahrscheinlich schnell anspricht, oder war ich einfach zu betrunken?

    Gruß NMC
     
  2. OrkDadin

    OrkDadin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #2
    vielleicht griff er sich so anders, dass du schneller gespielt hast?
     
  3. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #3
    Hast Du die Möglichkeit, Dich und Dein Bass-Spiel aufzunehmen? Hör Dir nach dem Aufnehmen die betreffende Spur in Ruhe an und Du weißt bescheid.

    Weitere Methode zum "Kennenlernen" des Instruments: Lass ein Metronom laufen und versuche die 8teln, 4teln oder irgendwas Markantes möglichst genau zu treffen. Mit etwas Übung solltest Du dies sowohl mit dem schnellsten als auch langsamsten Bass dieses Planeten hinbekommen.
     
  4. lampeg

    lampeg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #4
    Es ist in der Tat so das es bestimmte Holzkombinationen gibt die ein durchaus starkes Attack liefern das dies kaum zu bändigen ist!
    Bei Warwick ist mir das nie so aufgefallen, aber wenn du vorher mit dem Schecter gespielt hast und er nicht dieses Attack hatte, hast du dich wahrscheinlich garnicht erst an den wWarwick gewöhnen können.
    Ich besitzte einen Gibson Les Paul Bass (geleimter Hals) und einen G&L SB 2 Tribute (geschraubter Hals) die sich was die Ansprache angeht schon deutlich unterscheiden und bei beiden muss ich mich erstmal ein wenig umstellen wenn ich die nacheinander spiele.

    Deswegen bin ich dazu übergegangen bei Proben immer nur einen mitzunehmen, weil man sich so besser in den Bass "einfühlen" kann.

    Also, ja es kann durchaus sein das der neue Warwick so schnell anspricht und du nicht nur betrunken warst ;)
     
  5. NMC

    NMC Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #5
    Klar, die Saitenlage beim Warwick, ist nicht mit dem Schecter zu vergleichen.
    Das Spielgefühl ist sehr schnell und leicht. Ich zaubere aber keine Kunststücke auf dem Bass, sondern sorge ledeglich für ne gute Grundlage, damit meine Mitmusiker darauf aufbauen können. Mir kommt es schon so vor, als wenn der Ton schneller steht.
     
  6. NMC

    NMC Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #6
    Erstmal danke, für eure schnellen Antworten.
    So wie es aussieht ist es dann wohl wirklich so.
    Naja, es ist ja auch preislich und qualitativ ein ziemlicher Unterschied.
    Dann würde ich das wohl eher als ein Luxusproblem bezeichnen.
    Werd mich dann mal mit dem Warwick anfreunden und den Schecter erstmal in die Ecke stellen.
     
  7. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 25.11.08   #7
    kann doch gut sein. entscheidend ist doch, dass oder ob es dir gefällt. meine warwicks (beide bo) und bes. der masterman haben im vgl. auch eine sehr schnelle ansprache. der ton steht prompt (und hält). da tun sich relativ harte/dichte hölzer leicht. siehe bei deinem ovangkolhals. ist dein ´vette mit sumpfesche oder bubingakorpus?
     
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