[Beratung] Vielseitiger E-Bass bis 900,00 mit "flinkem hals"

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deJuli
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Hallöchen liebe basser =)

Habe zurzeit einen Fame Baphomet Gothic, mit dem ich mittlerweile (auch da ich seit ein paar monaten wieder in einer band spiele) nicht mehr zufrieden bin. der bass klingt einfach nicht differenziert genug, soundgefühl ist oft zu "matschig", was man eben vorallem beim sound in der band merkt.

Drum möchte ich mir einen neuen bass im rahmen 500-900 öcken kaufen.
am wichtigsten beim neuen ist mir vorallem die bespielbarkeit. ein dünner hals also. schnelle läufe sollten gut von der hand gehen. der sound sollte differenzierter als bei meinem gothic sein, viel attack, ein gutes durchsetzungsvermögen. vorallem aber sollte er vielseitig sein, da wir mit meiner band posthardcore/metalcore spielen, ich aber privat auch gerne mal ruhigere töne anschlage. also balladen ect. hauptsächlich, band und auch privat, spiele ich aber grob gesagt metal. slappen kann ich nicht gut, tue ich eigentlich nie, und habe auch keine sonderlichen ambitionen darin besser zu werden.

der look ist mir ebenfalls sehr wichtig. extremst geil finde ist holzmaserung wie beim warwick thumb zbsp (oder eben bei meinem gothic). ansonsten sollte es eben keine knalligen farben geben: braun, rötlich, schwarz ect. halt.

ob 4 oder 5 saiter weiss ich noch nicht genau, habe beides schon ne zeitlang gespielt, kann mich aber nicht entscheiden wieviele saiten der neue haben soll ^^

im auge habe ich bis jetzt den ibanez sr500/505, sr 705, warwick corvette, ESP ltd: dort die f- und d-serie (noch keinen genauen da ich leider über die ltd bässe bis jetzt nichts gutes gehört habe, aber vlt könnt ihr mir ja dazu etwas erzählen), und interessant finde ich noch den ibanez MDB2-BM (aus der signature serie, von mide d'antonio, basser von Killswitch Engage)

Ich hoffe ihr könnt mir tipps geben, sagen welcher bass am besten auf meine ansprüche passt, oder einfach mal erzählen welche erfahrungen ihr mit den genannten bässen gemacht habt. bin natürlich auch ganz offen für modelle die ich noch nicht genannt habe.

danke schonmal im vorraus
und lG
juli (;
 
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Der Baphomet matscht? Will ja nicht vom Thema ablenken, aber was spielste für ne Box?
 
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moin dejuli & willkommen hier!

bitte nicht wundern betr. edit - gerade bei speziellen fragen führt ein treffender titel schneller und zielgerichtet zum erfolg.

@topic:
dünn ist relativ. ein soundgear-hals ist z.b. schmal und dünn. klassischer jazz-bass eher "nur" schmal. klassischer warwick schmal jedoch recht "fleischig dick". das wären so meine tipps zur ersten bestimmung. vll. interessant: https://www.musiker-board.de/vb/e-b-sse/150599-ultimative-halsma-ethread-4.html

nächste frage: saitenzahl 4 oder 5? dann haben wir wieder das problem mit dem stringspacing. wenn du mit einem engen nicht klarkommst, fällt ggf. oft der 5er wg. resultierendem "breitem hals" ´raus.
 
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deJuli
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Ich spiele über GK backline 600 mit GK backline 410 BLX cabinet.

ich denke mal nicht das es an der box liegt. kenne mich da nicht tiefgründig mit aus, aber beeinflusst die box den sound nicht eher zweitrangig und tun das nicht bass und verstärker ?!

enges stringspacing finde ich eigentlich sehr gut. hat mir bei meinem letzten 5 saiter gut gefallen. naja und auch die b saite ist ja bekanntlich für den metal nicht schlecht, vorallem bei krassen down tunings.

daraus folgt ja auch dass ich einen schmalen hals bevorzuge, dünn sollte er auch sein, aber das hab ich ja schon in meinem ersten post gesagt
 
Crossdrop
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Ich hatte vorher ne Hartke VX 410, also quasi gleiche Preisklasse. Die hat gematscht wie sau! Die Box beeinflusst das Soundverhalten schon extrem. Als Faustregel gilt da, dass eine schlechte Box dir den ganzen Sound vermiest, ein gute Box aber auch aus nem mittelprächtigen Amp noch was rauszaubern kann. Und eine Kette ist immer nur so stark wie das schwächste Glied ;)
Die Box ist halt am Ende der Punkt, wo alles in Schallwellen umgewandelt wird. Da würde ich ihr fast höchste Wichtigkeit unterstellen, in Bezug auf Artikulation / Differenzierbarkeit im Sound.

Der Fame Baphomet ist eigentlich ein recht starker Bass für das Geld. Mir hat zwar der MEC-MM-PU in Verbindung mit Esche-Korpus am Corvette $$ etwas zu matschig und undifferenziert geklungen, aber das war jammern auf hohem Niveau, da ich ihn gegen die Corvette Bubinga mit den aktiven SC angespielt habe. Und soviel haben die sich nicht genommen. Fame kopiert ja mit der Baphomet-Serie bekannterweise die Warwicks.

Ich würde an deiner Stelle erstmal ne gute Box in der ~500€ Preisklasse anspielen. Am besten auch noch mit deiner GK dazu, dann kannst du direkt vergleichen, und ausloten, ob es an der Box liegt, oder am Bass...unter Umständen gibst du nur 2/3 deines veranschlagten Budgets aus, und hast eine wesentlich bessere Lösung!
 
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deJuli
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nunja vlt hast du recht, damit dass die box mein "matschiges" soundgefühl hervorruft. aber sicherlich zu einem geringeren anteil als der bass. dass weiss da ich auf meinem half stack schon 2 andere bässe ausprobiert habe. mit einem SR500 klang es in meinen ohren schon viel differenzierter.

evtl ist matschig auch nicht der richtige ausdruck. finde es schwer einen sound zu beschreiben, und hab es auch noch nicht oft gemacht.

versuche mal ein beispiel zu geben. ich double die gitarre bei einem schnellen deathcore singlenote riff wie zbsp http://www.youtube.com/watch?v=qB3OgBXt4_U (As Blood runs Black - In dying days) das strophenriff. zwischen den vergleichsweise hohen tönen der a saite spiele ich zwischendurch auch noch leer die e saite (durch das tuning eben ein c) um eine gute grundlage zu geben. die töne auf der a seite kommen dann bei mir nichtmehr gut zur geltung. das meine ich mit "matschig", deshalb sollte der sound "differenzierter" sein.

und ich muss sagen dass es bei dem SR500 über mein stack schon viel besser war. ohnehin war ich schon fast begeistert von dem ibanez. (wo wir auch wieder beim eigentlichen thema wären)

um grade noch ein beispiel zu gebe, wo ich gerade schon dabei bin ^^ (und beleiben wir doch auch grade bei der band) http://www.youtube.com/watch?v=S8FXXONTiXE (As Blood runs Black - Puring Reign) diese bassline finde ich sehr geil und spiele sie auch gerne. ein beispiel für dinge die ich spiele und, wenn man sich beide links anhört, warum mein bass eben auch sehr vielseitig sein sollte.

ist meine box jetzt wirklich "so schlecht". GK spricht doch eigentlich für qualität, und ne neue box wollte ich mir eigentlich erst vlt in einem jahr kaufen, bzw ein ganz neues stack.
 
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nunja vlt hast du recht, damit dass die box mein "matschiges" soundgefühl hervorruft. aber sicherlich zu einem geringeren anteil als der bass. dass weiss da ich auf meinem half stack schon 2 andere bässe ausprobiert habe. mit einem SR500 klang es in meinen ohren schon viel differenzierter.

OK, das ist natürlich ein eindeutiges Zeichen, dass du dann mit dem Sound deines Basses nicht wirklich zufreiden bist ;)

ist meine box jetzt wirklich "so schlecht". GK spricht doch eigentlich für qualität, und ne neue box wollte ich mir eigentlich erst vlt in einem jahr kaufen, bzw ein ganz neues stack.

Schlecht würde ich vielleicht nicht unbedingt sagen, ich kenne sie ja nicht. Aber sie wird halt wahrscheinlich keine Wunder verbringen, und von der Qualität einer Glockenklang oder FMC Pro/Neo sein. 300€ ist das mindeste für eine vernünftige 4x10 Box. Aber ich bin mir irgendwie sicher, dass sie trotzdem besser ist als meine Hartke es war...*g

Wenn du andere Bässe getestet hast, die dir dann deutlich besser gefallen haben, wird es wohl auch zu nem großen Teil am Bass liegen. Aber ich wusste ja nicht, dass du getestet hast ;)


Ich kann dir natürlich jetzt viel erzählen, und hinterher testet du dann die tollsten Boxen, und hörst kaum einen Unterschied. Bei mir war es jedenfalls so, dass der Umstieg von der Hartke auf die FMC den Bass im Bandsound weiter voran gebracht hat, als der Umstieg von meinem Ibanez SRX505 auf die Warwick Corvette.
 
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deJuli
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das is ja sowieso eine verdammt schwierige sache, festzustellen an welchem glied der kette, wie du es nanntest, die nicht gewünschte komponente im sound hervorbringt.

mit meinem topteil bzw mit dem gesamten stack bin ich eigentlich zur zeit sehr zufrieden, und gut für mich selbst kann ich ja durch die 2 tests schon sagen dass mir ein neuer bass am meisten freude bereiten wird.

was kannst du denn zur corvette sagen ? denkst du sie passt auf meine wünsche, hatte leider bis jetzt nochnicht das vergnügen eine anzuspielen.
 
Crossdrop
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Die neuen Warwick-Hälse sind auch sehr schlank, zusätzlich schmaler als der meines Ibanez SRX. Ich habe die Corvette als Bubinga Std. mit aktiven PUs und aktiver Elektronik gespielt. Meiner Meinung nach ein sehr differenzierter, sehr straffer Sound. Typisches Warwick-Growl, damit dürftest du eher durch den Mix schneiden. Sehr straffe Bässe. Hat mir eigentlich seeehr gut gefallen, aber mir haben ein wenig die Eier und die Variabilität des $$ gefehlt. Bei den beiden Punkten sind die $$ aber auch eine Klasse für sich, das heißt also nicht, dass die Std. keine Eier hat oder nicht variabel ist....ganz im gegenteil :twisted:
Für trotzdem straffe Bässe habe ich dann einen Bubinga-Korpus gewählt...
Ums kurz zu machen: In deinem Budget-Bereich sicher der beste Bass, den ich angespielt habe :) Man muss halt auf den Warwick-Sound stehen...
 
Chi
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Hey,
Also ich kann vielleicht noch was zu den Ltd. sagen ;) den D-5 hab ich selber F-5e kommt vermutlich in den nächsten Wochen und ich sag ganz ehrlich ich hab schon einige bässe im preisbereich bis sagen wir 800€ gespielt und die Ltds sind mMn der absolute Preis-Leistungs-Kracher. Den D-5 hab ich jetzt seit 1 1/2 jahren glaub ich und ich bin immernoch begeistert... hab davor schon 5 string gespielt, weil mir ein engeres spacing auch besser liegt und der hit bei den "besseren" Ltd ist das Neckshaping, die nennen das glaub ich Extra thin U-Neck oder so ähnlich. Auf jeden fall find ich die Hälse deutlich angenehmer. Sind zwar nicht bedeutend "schmaler" dafür aber wirklich extrem viel dünner als bei anderen bässen. Bei D5 ist außerdem das Sustain der Kracher, vorallem seit ich den warwick just-a-nut sattel noch drauf hab. weiß nicht wie das beim f-5 ist, der ist ja nicht stringthrough.
Zum Sound vorneweg mal: ich spiel unter anderem auch in ner metal band und der bass setzt sich zusammen mit meinem Nemesis ordentlich durch. Aber eben nicht nur zugeschnitten auf Brutales Gehämmer, der Bass kann mMn ziemlich "singen", keine Ahnung wie ich das Beschreiben soll. Auf jeden fall lässt sich mit dem aktiven eq schon einiges machen, er greift wirklich deutlich (!) ins geschehen ein. das einzige was mich persönlich stört, ist dass es, wenn man den bass ganz hochdreht, eben wieder anfängt zu "wummern". aber das ist auch total unnötig, auf neutralstellung kommt genug tiefes durch. auch und gerade von der B-Saite. Ich kann mir vorstellen, dass sich EMG's noch ein bischen besser in dem Bass machen würden als die ESP-Pickups. Der F-5 ist eigentlich ziemlich baugleich, gleiche elektronik, gleiche pickups, gleiche bridge, mechaniken, hals ist auch ähnlich. Unterschied ist das Ebenholzgriffbrett, die längere mensur, die einem bei nem 5-saiter ja entgegenkommt und die ebenholzdecke die einfach killer aussieht.
So... was gibts noch zu sagen... Keine Gewähr für die Angaben, vielleicht hab ich auch nur positive Abrutscher in der serie nach oben gespielt ;)
Und noch ein Haken fällt mir ein. Die Ltds machen am Anfang oft Probleme mit der Elektronik... das lässt sich anscheinend durch "Auspacken-DrecksBatterieRaus-GuteBatterieRein-Einstecken" beheben... am besten gar nich erst spielen wenn die "Werksbatterie" noch drin ist... hab ich gelesen

Ich entschuldige mich für willkürliche Groß- und Kleinschreibung, aber ich knack hier gleich weg ^^

Hoffe ich konnte helfen, Wenn du noch Fragen hast hau raus ;)

Grüße
 
D
deJuli
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zum aussehen der ltds brauch ich ja nix sagen glaub ich. denke mal ich müsste sie einfach mal anspielen (;
 
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würd ich an deiner stelle auf jeden fall machen ;) am ende ist's ja doch geschmackssache
 

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