Kann ich diesen Amp auch für Mundharmonika verwenden?

von HellPaso, 15.02.07.

  1. HellPaso

    HellPaso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #1
    Kurze frage, hoffentlich kurze antwort.

    Hab gelesen, dass Gitarrenamps mit Röhre und nicht so hoher wattzahl als Harp-Verstärker benutzt werden können.

    Das ist er:
    Vox AD-15 VT

    Kurze zusammenfassung:
    Röhren-Amp (für Gitarre)
    15 watt
     
  2. Freddy3792

    Freddy3792 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #2
    Also der VOX AD-15VT ist kein Röhren-verstärker. Es ist ein Modelling-Amp und die Röhre dient nur zur Klangfärbung.
    Das hier wäre ein Mini-Röhren Amp

    Epiphone Valve Junior Combo
     
  3. speedkills

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    Erstellt: 16.02.07   #3
    es ist ja kein zwang für harp nen röhrenamp zu benutzen. wenn du allerdings einen haben willst ist der vox wie freddy schon geschrieben hat nicht die richtige wahl. aber teste ihn doch einfach mal beim musikalienhändler aus, ich kenne schon den einen oder anderen harper, die auf den vox stehen.
     
  4. HellPaso

    HellPaso Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #4
    Danke für die Info ;)
    Werds ggf. ausprobieren!
     
  5. MaxMöhre

    MaxMöhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.07   #5
    Den Amp Vox AD 15 VT kannst Du nehmen, er hat nicht so viele Höhen und hat wenig Rückkopplung und näselt, ich nehme selber einen AD 30 VT von Vox und bin ganz zufrieden.

    Mit etwas Echo und Verzerrung klingt er ganz gut für den Preis. Die im Verstärker enthaltene Röhre macht den Klang, die Verstärung machen Transistoren.

    Max Möhre
     
  6. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #6
    ...und weiter gehts in der fragerunde...
    wie würde sich denn dieser amp als harp-amp eignen?

    und so nebenbei würde mich interessieren, ob ihr nen mikrofonverstärker extra noch dran habt, oder ob ihr nur die verstärkungsquelle amp nutzt.
     
  7. MaxMöhre

    MaxMöhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #7
    Man nutzt nur den Verstärker ohne zusätzlichen Vorverstärker, habe die Erfahrung gemacht, dass dann die Rückkopplung zu groß ist
     
  8. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.04.07   #8
  9. bluesmash

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    Erstellt: 19.04.07   #9

    Oha...., das ist aber so nicht richtig! Die "im Verstärker enthaltene Röhre" ist eine Vorstufenröhre und dient damit sehr wohl der Verstärkung. Mit dem Klang im Sinne von Klangregelung hat sie überhaupt nicht zu tun. Es lässt sich damit allerdings der Grad der Verzerrung und damit irgendwie natürlich auch ein Teil des Klangs regeln - wie gut, hängt vom Verstärkeraufbau ab.



    So ein Vorverstärker (ich benutze selbst dann und wann ein Behringer Mic200 Tube Ultragain) kann ganz schöne Klangfarben liefern oder auch die Verstärkereingangsleistung eines outputschwachen Mikros, so anheben, dass es die Eingangsröhre schön "unter Stress" setzt. Ob die Rückkopplungsgefahr steigt, hängt von vielen Faktoren ab, aber nicht unbedingt nur vom Einsatz eines Preamps.



    Bei "Harp" und "Röhrenamp" kann ich bedenkenlos zustimmen. Allerdings gehört eine Fahrradlampe (Bullet) - schon gar nicht eine heutiger Bauart (wie das 520DX) - nicht unbedingt zum "klassischen" Harp-Setup. Die meisten Fahrradlampen benutzen heutzutage lediglich das nostalgische Gehäuse, sind im Inneren aber von Ihren klassischen Vorbildern meilenweit entfernt. Ich bevorzuge seit längerer Zeit die 545-Serie von Shure, ein wirklich "klassisches" Harp-Mic, das z. B. auch von Paul Butterfield gerne gespielt wurde. Und das ist zudem noch wesentlich einfacher zu handhaben und um Längen rückkopplungsfester als die Standard-Bullets...
     
  10. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 19.04.07   #10
    Hi bluesmash,

    danke für die Info! Ich besitze selbst (noch) keine Bullet, da sie mir früher noch zu teuer für diesen Spezialeinsatz waren. Ich dachte, mittlerweile wären die guten Modelle erschwinglich. Daß sie mit den "alten" nicht vergleichbar sind war mir nicht bewußt. Gut, daß ich noch keine angeschafft habe. Ich habe mir jetzt mal das von dir erwähnte Shure 545 angesehen: https://www.thomann.de/de/shure_545_sd.htm (sry, bei MS gab's keins ...). Wäre das eines der Serie, die du (und Paul B.) empfehlen?

    ... mir gefiel halt das Design der Bullets immer so gut ...

    Greetz :)
     
  11. speedkills

    speedkills HCA Elektrotechnik HCA

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    Erstellt: 19.04.07   #11
    naja, das ist ja nun auch geschmackssache, ich finde den klang vom green bullet durchaus in ordnung und würde nicht einsehen für ein shure black label element (das sind die von früher) 150€ auszugeben...und das was ein shure 545 kann kriegt man meinermeinung nach auch mit nem billigeren mic mit externem impedanzwandler hin. das ist ja gerade der witz, beim green bullet sagst du es ist mist, mit kapsel und internem impedanzwandler, das 545 (was auch nicht wirklich billig kommt) was GENAUSO aufgebaut ist lobst du in den Himmel, nur weils bei dem schon immer so war. aber wie gesagt, letztendlich isses halt geschmackssache, das 545 hat halt mehr bass (weniger höhen) was natürlich auch das feedbackverhalten erklärt)
    und als bullet für kleines geld gibt's ja auch noch das supelux, wenn die form wichtig ist, wie auch schonmal gesagt, das auge spielt mit!:cool:
    derdaniel
     
  12. bluesmash

    bluesmash HCA Bluesharp HCA

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    Erstellt: 26.04.07   #12
    Also, um nicht missverstanden zu werden: Ich habe weder das 545 in den Himmel gelobt, noch gesagt, dass ein Green Bullet Mist ist. Natürlich ist vieles Geschmackssache, gerade was den Einsatz eines Mikros angeht. Mit meiner Aussage wollte ich insbesondere der landläufigen Meinung entgegen wirken, dass eine Fahrradlampe das ist, was den typischen Harp-Mic-Sound erzeugt. Eine Fahrradlampe ist eben erstmal nur ein Gehäuse und nicht mehr und auch nicht weniger. Welche Kapsel dann wie und an welcher Stelle aufgehängt ist, macht das eigentliche Verhalten aus. Und da unterscheiden sich "die Alten" schon wesentlich von den Neuen wie Green Bullet, Blueblaster und Konsorten. Ich besitze allerdings auch diese Typen, benutze sie aber nur selten, weil ich in der Regel immer noch eins zur Hand ist, dass mir aus dem einen oder anderen Grund besser gefällt. Ich benutze (Asche auf mein Haupt) z. B. sogar ab und zu ein Crystal Shaker, das in "ernst zu nehmenden" Harper-Kreisen selten gute Kritiken bekommt, nur weil es bei sehr hohen Lautstärken immer noch überall durchkommt, ohne zu koppeln. Ist manchmal vielleicht dienlicher als ein ausgefeilter Topp-Sound, der nur noch bis in die erste Reihe reicht.....;)

    Aber mal zurück zum Thema Bullet/545: Ein halbwegs versierter Harper wird aus beiden Typen zumindest erträgliche Sounds holen können. Was für mich persönlich (und nach meiner ganz persönlichen Überzeugung auch für einen Anfänger) die Vorteile des 545 sind, ist eben seine immens einfache Handhabung (perfekter Cup auch mit kleinen/ungeübten Händen möglich) und die schon erwähnte Rückkopplungssicherheit auch bei wirklich hohen Lautstärken. Ich spiele das Teil übrigens mit relativ niedrigem Bass-Anteil, und (fast) vollen Mitten und Höhen - ziemlich grell, aber trotzdem ohne Pfeifen. Allerdings ist mein Amp auch "getunt".

    By the way: Ich habe meine 545er (zweimal SD und dreimal S) jeweils bei Ebay, teilweise auch in den USA gekauft - alle in Topp-Zustand und keins teurer als 70 Euro. Man muss halt ein bisschen Geduld mitbringen....:cool:

    Das Superlux habe ich zwar noch nicht probiert, aber an unsere "Augen-Diskussion" kann ich mich noch lebhaft erinnern...;) :p :great:

    Gruß
    Matz

    P.S.: Das, was das 545 kann, kriegt man mit nur einem billigeren Mic und Impedanzwandler nicht ohne großen Aufwand hin - zumindest habe ich meine zahlreichen diesbezüglichen Versuche alle irgendwann erfolglos eingestellt...
     
  13. bluesmash

    bluesmash HCA Bluesharp HCA

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    Erstellt: 26.04.07   #13

    Ob Paul B. die heutigen 545 SD empfehlen würde, kann ich dir beim besten Willen nicht sagen...:confused: ;) - allerdings glaube ich, das damals die heutige Mikrofon-Diskussion gar nicht stattgefunden hat, sondern das genommen wurde, was gerade zur Hand war. Das 545 ist seinerzeit ja insbesondere als Gesangsmikrofon eingesetzt worden...

    Zu deinem Link: Ja, das ist schon eins von denen, die ich auch spiele und durchaus empfehlen kann. Zum einen würde ich aber erstmal einschlägige Auktionshäuser (auch und insbesondere in den USA) durchforsten, da du damit eine schöne Stange Geld sparen kannst. Und zum anderen ist ein 545 SD ein Mikro mit umschaltbarer Impedanz, das du am XLR-Anschluss je nach Einsatz (PA oder Giatarren-Amp) umstecken solltest. Ist aber kein Hexenwerk und relativ gut zu erklären. Falls du also demnächst tatsächlich eins haben solltest, gib mir einfach kurz Bescheid.

    Gruß
    Matz
     
  14. HarpyQ

    HarpyQ Registrierter Benutzer

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  15. HellPaso

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    Erstellt: 20.06.07   #15
    so. ich hab mir nun doch nen anderen amp gekauft :D

    die gleiche frage zum Vox VR30R: er hat auch diese "Valve-Reactor"-Technologie mit einer 12AX7-Röhre...sollte also auch funktionieren...ich probier einfach mal rum und sage euch dann bescheid! :great:
     
  16. Spuki

    Spuki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.07   #16
    Jetzt mal ehrlich Leute, klingt das Sure 545 SD wirklich wesentlich anders als ein Standard-Gesangsmikro, z.B. SM58? Oder ist es rückkopplungsfester? Ich spiele meistens über Vokalmikros mit Git.Verzerrer und habe nie Rückkopplungsprobleme (man soll es mit der Verzerrung eben nicht übertreiben...)

    Röhrenamps sind einfach zu teuer, die Röhren sind individuell verschieden...ich glaub das lohnt nicht...Geheimtipp: Behringer Tube Distortion bei Thomann. Probierts, kein Risiko bei dem Preis!

    Spuki
     
  17. speedkills

    speedkills HCA Elektrotechnik HCA

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    Erstellt: 24.06.07   #17
    das 545 ist halt hochohmig und allein das ist schonmal wichtig! mit nem niederohmigen mic an nem git-verstärker is net so das gelbe vom ei! wenn du ein impedanzwandler zwischenstöpselst isses schon wieder was anderes, da isses dan geschmackssache...

    derdaniel
     
  18. Spuki

    Spuki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #18
    Ich glaube nicht so recht, daß man da einen großen Unterschied hört- in der Theorie ist es ja so, daß es den Sound nicht beeiflußt, wenn die Quell niederohmig ist und der Eingang hochohmig; umgekehrt ist es was anderes, dann werden die Höhen gekillt (wenn man mit der E-Gitarre in den Line In oder Mic Eingang geht z.B.)
    Und Impedanzwandler von niederohmig auf hochohmig? Wo gibts sowas zu kaufen.... Alle Gitarreneffekte sind z.B. auch Impedanzwandler, natürlich von hoch-(Eingang) auf niederohmig (Ausgang)...
    Ich habe neulich zum dritten mal meine Fahrradlampen (Sure 520D, Hohner Bluesplaster) im Übungsraum ausprobiert, und mir langt's mit den Dingern. Einfach zu viel Rückkopplung; also nehme ich wieder mein altes Vokalmikro, eine kleine Ausführung, sehr gut für Harmonika, LD Systems D66, war gar nicht so teuer. Keine Rückkopplung auch bei ordentlich Zerre! Spiele momentan mit über Gitarreneffekte in die PA.

    Don't forget to boogie!!!

    Spuki
     
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