Kann man dicke Saiten auch normal Stimmen?

von Shinoda90, 17.05.08.

  1. Shinoda90

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    Erstellt: 17.05.08   #1
    Hi Leute,
    ich habe mal eine Frage zu dickeren Saiten. Ich besitze eine BC Rich NT Warlock und da ich langsam beginne Songs in meiner Musikrichtung (Death Metal) zu spielen, muss ich meine Gitarre auf Dropped C stimmen (=> Ich brauche dickere Saiten). Das blöde ist aber, dass wir im Unterricht mit normaler Stimmung spielen. D.h. ich müsste dann im Unterricht auf EAdghe umstimmen. Wenn ich mir jetzt dicke Saiten draufmache und diese in EAdghe stimme, werden diese dann ganz straf, so dass ich schlecht spielen kann? oder kann man dann immer noch einigermaßen normal spielen?

    Wäre froh wenn mir einer diese Frage beantworten könnte.

    (P.S.: Habe über die Suche keine Antwort auf meine Frage gekriegt)
     
  2. andieymi

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    Erstellt: 17.05.08   #2
    Es kommt immer drauf an, wie dick die Saiten sind die du draufmachen willst. Prinzipiell kann man alle Saiten auf EAdgbe stimmen. Dick Dale zum Beispiel spielte 16er(!!!) in der Standardstimmung. Wie stark man den Saitenzug dann noch mag ist eine andere Frage, die nur du allein für dich klären kannst. Ich selbst spiele 11er in EAdgbe, was auf einer kurzen Mensur (24,75") meiner Meinung nach ein gutes Mittelmaß ist. Ich hab jetzt nicht nachgeschaut, welche Mensur die Warlock hat, aber wenn ich von einer 25.5" Mensur ausgehe denke ich wirst du mit 12ern gut klarkommen.
     
  3. Crunkrock

    Crunkrock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #3
    Hi. Also deine Idee ist prinzipiell nicht so gut oder? Ich weiß nicht, du hast denke ich mir einmal mindestens in der Woche unterricht, das bedeutet das du die ganze Gitarre zweimal in der Woche komplett umstimmen willst. Das ist nicht so vorteilhaft für eine stabile Stimmung und Saitenlebensdauer oder?

    Weiß nicht genau, ich hät da eh keine Nerven zu. Ich steh vor nem ähnlichen Problem, Band will Dropped C (noch konnte ich sie überreden bei Dropped D zu bleiben, da muss ich nur eine Saite umstimmen^^) aber zuhause spiele ich auch einge Sachen Standart. Ist halt blöd, man brauch eigentlich 2 gitarren^^

    Ich hab mal ne Frage OT: Wie kommen eigentlich die Angaben 8er 12er 16er wie auch immer zustande? Wenn ich mir Saiten kaufe Dann steht da immer für jede Saite nen Wert. .036 oder .046 oder sowas. Wie fast man sowas denn in einen Wert zusammen?
     
  4. andieymi

    andieymi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #4
    Das ist kein Wert sondern bezieht sich einfach auf die Dicke der hohen e Saite.
    0.012 --> 12er
    0.013 --> 13er
    ....

    Warum soll umstimmen für die Lebensdauer einer Saite nicht gut sein???
     
  5. Crunkrock

    Crunkrock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #5
    Ah ok danke!

    Also wennn man die Dehnung oder wie auch immer man das nennt ständig verändert dann denke ich mir dass die vlt schneller reißt. Ausserdem ist es ja so, dass wenn man ne Gitarre komplett umstimmt, dass man dann noch drei-viermal nachstimmen muss nachdem man jeweils ein bisschen gespielt hat, bis sich die Stimmung stabilisiert hat. Und wenn ich das in der Woche zweimal müsste würd mir das aufn Keks gehen.
     
  6. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #6
    Ich seh da 'n anderes Problem. Ich bin absolut kein B.C. Rich Experte, daher hab ich Deine BC Rich NT Warlock grad mal gegoogelt. Zumindest unter den ersten Treffern waren nur Modelle mit 'nem Floyd Rose Vibrato. Und sobald du da die Stimmung der Gitarre änderst musst Du das ganze Ding (Vibrato) nachjustieren. Das düfte noch weit nerviger sein als das Nachstimmen. Aber wie gesagt - ich bin nicht sicher ob Deine Warlock 'n Floyd Rose hat bzw ob es dieses Modell überhaupt mit 'ner festen Brücke gibt?!?
     
  7. Shinoda90

    Shinoda90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #7
    Erstmal danke für die Antworten. :)

    Zum Thema Floyd Rose: Wenn ich es wirklich so machen kann, dass ich mit einem mitteleren Saitenset Dropped C und EAdghe spielen kann, dann lass ich das Floyd Rose feststellen. Das dumme bei dem Ding ist nämlich, dass man es nicht nur umstellen muss sondern auch jedesmal wenn man eine Saite etwas umstimmt, die anderen Saiten auch gestimmt werden müssen. (Boah, war das ne Arbeit, als ich was am Halsstab machen musste, hat ne halbe Stunde gedauert um alles richtig einzustellen :-!)

    Die Gitarre dann zweimal in der Woche komplett umstimmen zu müssen, wäre für mich dann nicht mehr so ein großes Problem, jetzt brauch ich 5 - 10 min um sie von EAdghe in Dropped D umzustimmen xD. Wenn das Floyd Rose erst mal festgestellt ist, wir das, denk ich, kein großes Problem. Ich will endlich tief spielen. :)

    Ich denk mal, dass ich noch meinen Gitarrenlehrer frage, was er davon hält.^^

    BTW: 2 Gitarren wären Perfekt, aber da ich als nächste Gitarre eine ähnliche wie die ESP LTD Alexi-600 BK (black) haben will, kann ichs mir noch nicht leisten.^^
     
  8. Crunkrock

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    Erstellt: 17.05.08   #8
    So lange?! Das ist doch nur eine Saite..
     
  9. benny barony

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    Erstellt: 17.05.08   #9
    Jein... Wenn Du bei 'nem Floyd Rose die Spannung einer Saite änderst verändert sich die Spannung der anderen Saiten ebenfalls, ob Du willst oder nicht. Das liegt einfach daran das das Vibrato freischwebend ist und in dem Moment wo Du bspw die E6 Saite droppst "kippt" das FR "zurück" und erhöht den Zug auf die anderen 5 Saiten. Folglich müssen alles Saiten nachgestimmt werden.
     
  10. Crunkrock

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    Erstellt: 17.05.08   #10
    Achso. Ja sry diesbezüglich hab ich keinen Plan, hab kein FL
     
  11. yrt

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    Erstellt: 17.05.08   #11
    Eine andere Lösung wäre auch mit einem Kapo in den Gitarrenunterricht zu gehen. Wenn's funktioniert hast du eine billige und einfache Lösung.
     
  12. Shinoda90

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    Erstellt: 17.05.08   #12
    Stimmt..., muss mich dann halt alles zwei bünde höher spielen, aber ich glaube mit dieser Umstellung sollte ich zurechtkommen. Danke für den Tipp. :)
     
  13. Crunkrock

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    Erstellt: 17.05.08   #13
    Wär ich jez auch nich drauf gekommen ^^
     
  14. Dawni

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    Erstellt: 18.05.08   #14
    Zwischen Drop Tuning und Standard Tuning zu wechseln ist eigentlich keine grosse Sache, tiefste Saite 2 Halbtöne rauf oder runter. Wenn man nur für sich alleine spielt macht es keinen grossen Unterschied ob man Drop D oder Drop C spielt. Einfach denken man hätte Drop C und loslegen. Wird auch gut klingen. Allerdings könnte der Gitarrenlehrer die auch das spiel mit Drop Tunings lehren :rolleyes:... ach ja mit 7 Saitern hat man solche Probleme nicht :p
     
  15. Crunkrock

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    Erstellt: 18.05.08   #15
    :confused: wieso, ist da nich nur eine Saite höher? Oder tiefer?

    Ich dachte immer beim Bass der 6 Saiten hat ist noch eine Tiefer, bei ner Gitarre mit 7 eine höher...
     
  16. yrt

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    Erstellt: 18.05.08   #16
    Bei Siebensaitern (Gitarren) ist mittlerweile meistens die zusätzliche Saite ein tieferes H (in allen andern Ländern heißt das H aber B). Du hast also deine üblichen sechs Saien, die so gestimmt sind wie man's gewohnt ist, und dann noch eine zusätzliche Saite die dir tiefere Töne (und Powerchords) ermöglicht. Dropped C ist dann auch leicht zu machen, nur die H Saite zwei Halbtöne runterstimmen. Und dropped tunings haben ja eh den Vorteil (für viele), daß man Powerchords mit dem Zeigefinger Barré über die drei tiefsten Saiten spielen kann. Da lassen sich Griffe schnell wechseln.
     
  17. Crunkrock

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    Erstellt: 18.05.08   #17
    Wieder was gelernt^^.

    Ich bin irgendwie immer noch fasziniert von der Kapodasteridee^^ wir wollen in der Band evtl. Dropped C spielen, und ich hab mich immer geweigert weil ich zuhause oft Standart spiele und kein Bock hab immr alle Saiten umzustimmen vor ner Probe und danach. Ich stimme jetzt halt nur auf Dropped D, also nur eine Saite. Aber das mitm Kapo is echt ne Idee, kp warum, aber nie drauf gekommen^^
     
  18. yrt

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    Erstellt: 18.05.08   #18
    Ich versuch grad Stonerrock zu machen, und hab damit das gleiche Problem. Kapodaster is ja erstmal so'n Ding was man eher Folk- und Singer-/Songwritertypen zuschreiben würde. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß es, z.B. mit Bendings, der Stimmstabilität abträglich sein könnte. Aber die (zumindest für mich) heiligen und anbetungswürdigen Kyuss stimmten ja bis zu C runter.

    Naja egal, das ganze Ding mit dem runterstimmen ist für mich persönlich erstmal gestorben. Zum einen macht das inzwischen ja echt jeder. Und Höreindrücke sind immer relativ. Ich frage mich also ob das überhaupt noch außergewöhnlich klingt.

    Und wenn ich zwei Stunden lang mit einer heruntergestimmten Gitarre spiele, dann ist der Effekt für's Publikum vermutlich eh nicht so auffallend. Mal im Ernst, merken die das ob ich jetzt auf H oder auf E stimme? Zum andern, mag ich das Gefühl von den extra dicken Saiten gar nicht. Meine Tiefstimmbemühungen schränken sich für's erste jedenfalls auf Dropped D ein.
     
  19. Shinoda90

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    Erstellt: 18.05.08   #19
    Na ja, mir gefällts nun mal tief zu spielen und seitdem ich einmal Dropped C gespielt hab, will ich nicht mehr darauf verzichten. :D
    Außerdem ist es für mich schon ein Unterschied ob ich Dropped C oder Dropped D spiele, bei Dropped C sind ja die restlichen Saiten auch um zwei Halbtöne tiefer, d.h. die Skalen verschieben sich alle um zwei Bünde.

    Das versteh ich jetzt nicht so ganz. Müsste man die H-Saite dann nicht um einen Halbton hochstimmen? Das C ist ja höher als das H. Und um dann noch Powerchords mit einem Finger zu Spielen müsste man ja die unteren Saiten auch noch umstimmen. óO
     
  20. yrt

    yrt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #20
    Du hast dermassen recht, was das C angeht. Du musst mich entschuldigen, in Erlangen ist grade Bergkirchweih, und irgend ein Idiot hat sechs leere Bierflaschen vor meinem Computermonitor aufgestellt. Da sieht man nicht immer so genau was man jetzt eigentlich schreibt.

    Edit:
    Also, wenn du die Gitarre insgesamt um zwei Halbtöne herunterstimmst (D G C F A D, aber glaub mir nichts in diesem Zustand), dann kannst du ein dropped C produzieren indem du die tiefste Saite nochmal zwei Halbtöne runterstimmst.

    Und du hast natürlich recht: Stark runterstimmen produziert nochmal einen ganz anderen Klang. Und den find ich absolut genial. (Wie schon angedeutet, Kyuss steht bei mir im Heiligenschrein auf einem eigenen Podest.)
     
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