Kapodaster "translator"

von flominator, 14.03.05.

  1. flominator

    flominator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #1
    hi,

    ich habe für die Gitarre einen Kapodaster. Jetzt wollte ich aber wissen, ob irgend jemand so ein Programm oder ähnliches hat, welches einem die Akkordgriffe beim Kapodaster umrechnet. Quasi, wie greift man ein E-Dur akkord, wenn der Kapo am ersten bund ist usw.

    Gibts sowas?
     
  2. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #2
    Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich dich richtig verstehe.

    Eigentlich benutzt man einen Kapodaster ja gerade, um ein Lied zu transponieren, ohne die bekannten Akkordgreifmuster ändern zu müssen. Also wenn du bspw. einen E-Dur-Akkord in einem Stück hast, und du transponierst es 3 Halbtöne höher, dann greifst du immer noch E-Dur (was dann klanglich ein G-Dur ergibt). Wenn du gar nicht transponieren willst (das impliziert deine Frage ja), wozu dann einen Kapo?
     
  3. Luc

    Luc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #3
    Hmmm...vielleicht ist ja gemeint welcher Akkord erklingt wenn man z.B. Kapo 2. Bund macht und dann z.B. C-Dur klingt...? Meinste das?? :confused:
     
  4. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #4
    whir hat das eigentlich schon fast richtig gesagt. er hatte das beispiel: man spielt e-dur und es kommt g-dur raus. Die frage von mir ist nun: Was muss ich spielen, damit g-dur rauskommt? in dem fall e-dur. Aber was ist mit anderen akkorden. Versteht ihr das jetzt?
     
  5. fummi

    fummi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #5
    Du kannst einfach in Halbtonschritten hochzählen. Also pro Bund einen HS :)
    Stell die beim greifen einfach vor, dass der Bund mit dem Kapo druff der 0te ist.

    /edit
    Oh, ich glaub ich verstehe dich. Du willst wissen wie du ein E Dur spielst, wenn du dein Kapo z.B. auf dem 5ten Bund hast. Dann sollte das ein Barré E Dur sein, und wenn ich mich mit meinem bissl Musiktheorie nicht total vertue, dann auf dem 12ten Bund?? Oder vllt. irgendeine Variation auf dem 7ten Bund mit nem E auf der A Saite als Basston. Bin aber ehrlich gesagt auch etwas überfragt, da ich mir vorstellen könnte, dass die Schwingung der Barré gegriffenen Saiten durch den Kapo so beeinflusst wird, dass es nimmer gut klingt ;)
    Ach, was weiß ich. Mal warten was die Leute mit Ahnung sagen :)
     
  6. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #6
    Ich versteh die ganze Zeit was du sagst, ich versteh den Sinn nur nicht :) Lass doch den Kapo weg. Aber seis drum: Du nimmst den Grundton des Akkords, den du spielen willst, und erniedrigst ihn um die Anzahl an Halbtönen, die der Kapo dir dazu gibt. Das kann man im Kopf rechnen, da braucht man kein Programm zu.
     
  7. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #7
    ok danke. um evtl. zu sagen, warum ich nen kapo brauch: ich habe probleme bei einem sehr schnellen lied von G-Dur auf F-Dur zu kommen, und darum habe ich gedacht, ich kann das mit nem Kapo einfacher machen.
     
  8. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #8
    Ah OK. Ich nehm an, dir wär auch nicht geholfen, wenn du das G dann als Barree greifen müsstest(?) Offene Dur-Akkorde in erster Lage sind C, D, E, G, A. Es gibt jetzt drei Möglichkeiten, wie du G-F (V und IV von C-Dur) darauf abbilden kannst:

    D-C d.h. G-Dur, Kapo in den 5. Bund
    E-D d.h. A-Dur, Kapo in den 3. Bund
    A-G d.h. D-Dur, Kapo in den 10. Bund
     
  9. !nsane

    !nsane Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #9
    oder man könnte eine "schummler-F" spielen :D
    das greift sich dann ähnlich wie c-dur, nämlich so:


    Code:
    ----1-------
    ----1-------
    ----2-------
    ----3-------
    ------------
    ------------
    ansonsten kannst du mit capo am ersten bund auch kein schönes leersaiten g mehr spieln, hächstens ein G#, die leersaiten sind ja jetzt alle auf 1... also müsstest du dann das G barré greifen, das aufs gleiche rauskommt wie das F.
    also entweder Whir's methode, die schummlermethode, oder das ewig zitierte üben ;)
     
  10. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #10
    Ich will mal kein Geheimnis draus machen. Es handelt sich um dieses Lied hier.

    Ich weiß, es ist schlauer einen Barrégriff zu spielen, wie es vorgeschrieben ist, aber ich kann diese Barrégriffe einfach nicht.

    Wenn ich jetzt den Kapo an den 3. Bund tue, damit ich im Refrain (C-G-F-C) das hier spielen kann: A-E-D-A kommen aber Probleme mit z.B. a-moll. dann müsste ich ja fis-moll spielen. Der ist bestimmt schwierig oder? Genauso bei E-Dur, müsste ich Cis-Dur spielen. Die sind alle schwierig.

    Ich habe halt gedacht, ich kann die Barrés mit nem Kapo umgehen, geht das irgendwie?
     
  11. !nsane

    !nsane Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #11
    barrés zum umgehen hab ich früher auch immer versucht, aber sie kommen immer wieder auf dich zu, also finde dich mit ihnen ab, und versuchs ordentlich zu lernen :D
     
  12. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #12
    Kapo im 5. Bund:


    Am => Em
    F => C
    G => D
    C => G
    E7 => B7 (schwer, aber kein Barree ;) )
    E => B-Barree oder auch als B7 hinschummeln (intl. Schreibweise)
    Am7 => Em7
    Dm => Am
    Abm => wär Ebm, so oder so Barree ... aber der kommt erst im Outro, da kannste bestimmt was anderes hinfaken
     
  13. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #13
    thanks a lot. ich gehe mal davon aus, dass das die einzigste lösung ist, die realisierbar ist, da ich mich ja schon selber schwer getan hab, eine richtige lösung zu finden. jedenfalls hört sich die gitarre verständlicherweise extrem hoch an. vielleicht sollte ich doch den f-barré lernen, mal schaun.

    trotzdem dank an alle, die geholfen haben.
     
  14. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 15.03.05   #14
    Capos werden vielfach eingesetzt, um eine andere Klangfärbung zu erzielen. Die erste Gitarre spielt unten, die andere weiter oben. Mit Barree geht das halt nicht immer. Einen 4 Minuten langen Dauerbarree auf einer 12-saitigen Akustik-Gitarre hält wohl kaum einer durch.

    Außerdem gibt es auf der Gitarre Griffvarianten, die sich mit Barree überhaupt nicht spielen lassen, weil 4 Finger für einzelne Töne gebraucht werden, z.B. diese 7-er-Variante

    20212X (1.....6. Saite)

    oder diese 9er-Variante

    231020 (1....6. Saite)

    und viele andere.

    Dabei spielt eine entscheidende Rolle, dass sich bei Gitarren je nach Grifftyp unterschiedliche Umkehrungen der Akkorde und damit etwas andere Klangwirkungen ergeben, z.B.

    C-Typ: Grundton - Terz - Quinte - Grundton - Terz
    E-Typ: Grundton - Quinte - Grundton - Terz - Quinte - Grundton
    A-Typ: Grundton - Quinte - Grundton - Terz - Quinte
    G-Typ: Grundton - Terz - Quinte - Grundton - Quinte - Grundton
     
  15. LuckLive

    LuckLive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.05   #15
    Hi!

    Schon mal einen Quintenzirkel benutzt?

    MfG
     
  16. flominator

    flominator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.05   #16
    Ja, habe ich, ich wusste nur nicht, wie man das umrechnen kann. aber jetzt weiß ichs ja. quintenzirkel brauch dafür auch nicht.
     
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