Kaufberatung Audio Interface mit 2 Mikroneingängen (Kondensatormikrofone)

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ingek
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Audio Interface, das eine gleichzeitige Aufnahme zweier Kondensatormikrofone ermöglicht (genutzt werden zwei Rode NT 5). Wir sind dabei unser zweites kleines Album zu produzieren und haben mit dem bislang genutzten Line6 TonePort UX2 mittlerweile immer häufiger Probleme. Dementsprechend möchten wir dieses Element ersetzen.
Zur besseren Nachvollziehbarkeit meine Fragen nummeriert:

  1. Ist von der Nutzung eines USB-Audio Interfaces gegenüber PCI, FireWire, etc. generell eher abzuraten? Ich habe diesbezüglich nur Erfahrungen mit einer externen Tascam sowie dem o. g. Line6 TonePort UX2 und war bislang immer eher von Aussetzern der Soundkarten sowie unerklärlichen unregelmäßig auftretenden Knacksern auf den Audiospuren geplagt. Auch nach den auf https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_audiointerfaces_pci_usb_firewire.html zusammengetragenen Informationen schneidet USB als Datenübertragungs-"Typ" deutlich schlechter ab als z. B. PCI. Demgegenüber habe ich auch durchaus positive Erfahrungsberichte zu den Produkten von Focusrite gelesen.
  2. Für den Fall einer PCI-Steckplatz-Variante hatten wir uns zunächst das günstige Preissegment angesehen: ESI Maya 44 und Infrasonic Quartet. Für beide gilt, dass nur jeweils ein Eingang über Phantomspeisung verfügt. Wenn ich nun zwei Kondensatormikrofone gleichzeitig aufnehmen möchte, würde folgendes Setup funktionieren? 1 Kondensatormikrofon direkt über ein XLR->Klinke-Kabel in den Eingang mit Phantomspeisung und 1 weiteres Kondensatormikrofon über ein XLR-Kabel in ein Behringer PS400 und von dort über ein XLR->Klinke-Kabel in den zweiten Eingang. Das würde einer vergleichsweise kostengünstigen Umsetzung entsprechen.
  3. Gibt es andere Audio Interfaces, die mir jemand unter Berücksichtigung der o. g. Anforderungen empfehlen kann? Es muss nicht zwingend eine günstige Lösung sein. Ich möchte nur nicht ohne Grund ein teures Audio Interface erwerben, wenn die Produkte in den preisgünstigen Segmenten bereits vollkommen ausreichen.

Vielen Dank im Voraus!

Besten Gruß
Harald
 
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Hi !

Nun, was wärst du bereit auszugeben und für welche Plattform brauchst du das Teil?

Ich favorisiere die Geräte von RME. Der kleinen UC würde schon reichen, hat gute Mic PeAmps und saubere Treiber.

http://www.rme-audio.de/products_fireface_uc.php


Man liest sich...
 
Mikrofon-Vorverstärker kann man schon wegen der Buchsen schlecht auf Steckkarten unterbringen
(deswegen sind die externen 'Boxen' inzwischen Standard - und USB hat man nach 10 Jahren auch endlich im Griff) ;)
aber beim Mikrofonvorverstärker bekommst du, was du bezahlst
völlige Krücken sind aber fast ausgestorben, selbst die Sachen um 120€ von Steinberg oder Focusrite liefern gute Ergebnisse
die Kandidaten um 500€ legen da aber noch gut was drauf
Klassiker ist das RME Babyface, neu sind Audient ID22 und Tascam UH7000
für eine Produktion würde ich durchaus mal einen genauen Blick auf die 3 werfen
(das ID22 empfinde ich als sehr preiswert, für diese Qualität musste man vor nicht langer Zeit deutlich tiefer in die Tasche greifen)
vom Tascam kenne ich nur die sehr guten Werte, gehört habe ich es noch nicht, vom Baby kenne ich eine Menge Aufnahmen

cheers, Tom
 
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Zu Punkt 1.) ist zu vermuten:

Du nutzt Windows und hast

a) den Puffer im ASIO-Treiber nicht optimal eingestellt

und

b) Dein Windows-System nicht für Recording-Zwecke optimiert

=> https://www.musiker-board.de/threads/workshop-optimieren-von-windows-xp-windows7-windows8-für-recording-zwecke.337359/

Wenn Du das durchgearbeitet hast, und dann immer noch Probleme hast, könnte man über einen Neukauf nachdenken. :rolleyes:

P.S.: Ich habe auch mit einem Tascam US-122 mkII angefangen, System für Recording optimiert und keine Aussetzer gehabt (Win7-32bit).
 
Also ich habe das Focusrite Scarlett 18i6, also USB. Die Mikrofonvorverstärker sind in der Tat recht gut und rauscharm. Ich hatte auch immer Probleme mit Knackgeräuschen. Nachdem ich jetzt aber immer das WLAN ausschalte, treten diese Knakser nicht mehr auf.
 
...völlige Krücken sind aber fast ausgestorben, selbst die Sachen um 120€ von Steinberg oder Focusrite liefern gute Ergebnisse
die Kandidaten um 500€ legen da aber noch gut was drauf...

Kann man das allgemein so sagen, dass die aktuellen Geräte(im USB Bereich) erst ab 500€ eine spür- oder hörbare Optmierung der Klangqualität mit sich bringen?
Ich wollte mich demnächst auch nach einem neuen Interface umsehen und hatte aber eigentlich 200-300€ eingeplant.
Wenn hier aber abgesehen von mehr Ein- und Ausgängen keine merklichen Veränderungen zu meinem aktuellen Interface(iO2 Express) vorliegen komm ich da sicher auch günstiger weg.

Sry @ ingek das ich deinen Thread für meine Frage missbrauche aber einen eigenen Thread zu einem Thema, dass hier eh grade angeschnitten wird muss denke ich mal nicht sein.

mfg Papalapap
 
... ich bin auf der Suche nach einem Audio Interface, das eine gleichzeitige Aufnahme zweier Kondensatormikrofone ermöglicht (genutzt werden zwei Rode NT 5). Wir sind dabei unser zweites kleines Album zu produzieren ...

Hallo ingek,

warum willst Du Dich auf 2 Kanäle beschränken?

Was willst Du eigentlich Mikrofonieren?
Gesang, Gittare, Schlagzeug, Chor, ....?
Willst Du hochmobil sein oder ist es fest aufgebaut?
Spielt Ihr Live ein oder willst Duauch Overdubs machen?
Wie sieht es mit Kopfhöhreranschlüssen aus? Braucht Ihr die zur Kontrolle?

Du willst 2 Kleinmemmbraner nutzen, vermutlich als Stereopärchen? Dann sollten die Signalwege auch gleich sein.
Wie sieht es ggf. aus mit Instrumenten direkt aufzunehmen?

Welche DAW nutzt Du?



... Für den Fall einer PCI-Steckplatz-Variante hatten wir uns zunächst das günstige Preissegment angesehen: ESI Maya 44 und Infrasonic Quartet. Für beide gilt, dass nur jeweils ein Eingang über Phantomspeisung verfügt. Wenn ich nun zwei Kondensatormikrofone gleichzeitig aufnehmen möchte, würde folgendes Setup funktionieren? 1 Kondensatormikrofon direkt über ein XLR->Klinke-Kabel in den Eingang mit Phantomspeisung und 1 weiteres Kondensatormikrofon über ein XLR-Kabel in ein Behringer PS400 und von dort über ein XLR->Klinke-Kabel in den zweiten Eingang. Das würde einer vergleichsweise kostengünstigen Umsetzung entsprechen. ...

Hier sparst Du sicherlich am falschen Ende. :D



Gruß

GwB


PS.: Wenn ich nochmal ein Interface kaufen würde, würde ich vermutlich mehr als 2 Kanäle nehmen.

Ich nutze zurzeit ein Steinberg Ci2+, insbesondere wegen der integrtion in Cubase
 

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