Kaufberatung - Gebrauchtes Einsteiger-E-Piano als Weihnachtsgeschenk

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linus1204
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Guten Morgen aus der schönen Hansestadt! :)

Ich möchte meinem Freund, der als Kind mal Klavier gespielt hat, zu Weihnachten ein Digitalpiano schenken, weil er wieder anfangen möchte, ein bisschen rumzuklimpern. Zunächst darf es ruhig etwas für den absoluten Einstieg sein, um wieder reinzukommen.

Budgettechnisch habe ich an maximal 500 € gedacht, 300-400 € wäre meine Wunschvorstellung.

Ich habe in unserer Umgebung aktuell ein paar gebrauchte E-Pianos bei Kleinanzeigen entdeckt, aber leider absolut 0,0 Ahnung und wäre super dankbar, etwas Hilfe und Tipps für den Kauf zu erhalten.

Ich habe im Angebot:

Roland HP 135 - 300 € VB
Roland HP-1600e - 399 €
Kawai CN 2 - 400 € VB
Casio Celviano AP-20F - 439 € VB
KAWAI CA 640 - 450 €
Yamaha Clavinova CVP 59-s - 530 €

Ich habe schon gelesen, dass das Yamaha ganz gut sein soll, aber dieses liegt eigtl. etwas über meinem Budget für das Geschenk. Bei den VB-Preisen könnte man vllt. ja auch noch handeln.

Oder lieber für 500 € eins von diesen beiden:
https://www.thomann.de/de/hemingway_dp_501_mkii_rw_set.htm
https://www.thomann.de/de/thomann_dp_95_wh.htm

Ich bin für jeden Tipp dankbar!
Besten Dank und liebe Grüße aus Hamburg :)
 
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Clavinova. Auch, wenn's ein paar € mehr sind. Das ist so, wie Knipex bei Zangen oder Festo bei Schleifmaschinen... Soll heißen: Vielleicht findet man mit viel Suchen etwas, das preis-günstiger ist, aber wenn man die Suchzeit (und die HVV-Kosten) mit dazurechnet, dann landet man schnell beim Standard.
 
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linus1204
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Clavinova. Auch, wenn's ein paar € mehr sind. Das ist so, wie Knipex bei Zangen oder Festo bei Schleifmaschinen... Soll heißen: Vielleicht findet man mit viel Suchen etwas, das preis-günstiger ist, aber wenn man die Suchzeit (und die HVV-Kosten) mit dazurechnet, dann landet man schnell beim Standard.

Vielen Dank für die Antwort!

Ich habe noch das Folgende gefunden:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...-inkl-klavierhocker-wie-neu/750508335-74-3167

Gefällt mir optisch sehr gut. Ist das preislich angemessen?
 
humtata
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Von dem Clavinova CVP59 würde ich die Finger lassen, das ist über 20 Jahre alt. Das CLP 840 kam 1998 auf den Markt, auch schon eine Weile her. Technisch hat sich seitdem Einiges getan. Man kauft sich ja auch keinen 20 Jahre alten Computer. Ein Alter von 10 Jahren halte ich bei gebrauchten Digitalpianos für das Maximum, wenn man da noch ein paar weitere Jahre ohne große Reparaturen Spaß dran haben will - das sind immer noch hochentwickelte elektronische Geräte mit mechanischen Verschleißteilen. Clavinova ist auch nicht die alles überstrahlende Standardmarke, die man immer und ohne zu vergleichen blind kaufen muss. Yamaha spielt weit oben in einer Liga neben Roland und Kawai, der Rest ist aber Geschmackssache.
Hemingway und die Thomann-Eigenmarke sind chinesische Billigmarken und keinesfalls zu empfehlen
Wenn es wenig kosten soll, würde ich weniger Wert auf (Wohnzimmer-)Optik legen und lieber ein aktuelles Stagepiano mit Garantie bevorzugen.
https://www.thomann.de/de/yamaha_p_45_b.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_p_115_b_b_stock.htm
https://www.thomann.de/de/roland_fp_30_bk_bag_bundle.htm
https://www.thomann.de/de/kawai_es_110_b.htm
 
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Schenk lieber einen Gutschein und geh mit dem Freund testen in einem großen Geschaeft

yamaha
roland
kawai
casio
korg

liegen geschmacklich Welten dazwischen.

vllt legt er zum Gutschein dann noch was drauf, weil ihm zb das roland fp 30 gefallen koennte.
 
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Stuckls Beitrag ist guter Rat! :great:
 
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Gebrauchte Pianos sind oft überteuert. In den letzten Jahren hat sich bei Bauteilen wie Speicher und CPU viel getan, so dass man alles, was älter als 10 Jahre ist, schon mal ganz vergessen sollte. Den Rat von @stuckl finde ich auch sehr gut. Klang und Tastatur sind sehr unterschiedlich bei den einzelnen Marken, so dass niemand vorhersagen kann, was dem Beschenkten eine Freude machen wird.
 
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Hier wird für den absoluten Einsteigerbereich immer wieder gerne das Yamaha P45 genannt.
Günstiger geht es wohl nicht in die Welt der "ernstzunehmenden" Stage- bzw Digitalpianos.

Gibts auch bei größeren (Online-) Händlern gebraucht für < 400.
 
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Erst einmal an alle herzlichen Dank für die Kommentare und Ratschläge!

Von dem Clavinova CVP59 würde ich die Finger lassen, das ist über 20 Jahre alt. Das CLP 840 kam 1998 auf den Markt, auch schon eine Weile her. Technisch hat sich seitdem Einiges getan. Man kauft sich ja auch keinen 20 Jahre alten Computer. Ein Alter von 10 Jahren halte ich bei gebrauchten Digitalpianos für das Maximum, wenn man da noch ein paar weitere Jahre ohne große Reparaturen Spaß dran haben will - das sind immer noch hochentwickelte elektronische Geräte mit mechanischen Verschleißteilen.

Sind die von mir genannten denn alle so uralt? Das hätte ich nicht erwartet. Findet man denn gebraucht gar keine "Jahreswagen"?

Ich schaue mir die genannten Stage-Pianos mal an. Wobei mir die schöne alte Optik (+ dieses Rosenholzdesign) schon gefallen hätte. Aber ich verstehe, dass man für mein Budget keine eierlegende Wollmilchsau bekommt.

Grüße aus der Hansestadt
 
stuckl
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Es muss ja dem Beschenkten gefallen.
 
Claus
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Wobei mir die schöne alte Optik (+ dieses Rosenholzdesign) schon gefallen hättet.
Das ist leider der größte Fehler, den man bei deinem geringen Budget machen kann.
Die oben genannten Medelin Produkte zielen genau darauf ab, von Ahnungslosen wegen der Optik gekauft zu werden.
Das Problem ist, dass solche Instrumente frustrieren.
Zunächst, weil sie nicht dem dynamischen Spiel folgen und dann, weil man gehäuft von technischen Mängeln lesen kann.

Was tatsächlich mit relativ wenig Geld geht, wurde in Beitrag 4 genannt.
Nicht zu vergessen, sollte in 2-3 Jahren ein besseres Digitalpiano anstehen, dann kann man die genannten Markeninstrumente immer noch ganz gut verkaufen.

Budgettechnisch habe ich an maximal 500 € gedacht, 300-400 € wäre meine Wunschvorstellung.
Mit einem neuen Yamaha P-45 würdest Du bei deinem Budget bereits hinkommen, zusammen 430 EUR mit Gewährleistung vom renommierten Fachhändler und frei Haus:


Gruß Claus
 
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stuckl
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Gibt fuers p 45 auch einen Staender der es optisch schoen abrundet:
https://m.thomann.de/de/yamaha_l85_schwarz.htm

Wuerde aber lieber 400 euro gutschein machen sodass der Freund luft nach oben hat falls er vor Freude aus Ueberzeugung zb lieber das roland fp 30 nehmen moechte.
 
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Im Grunde hat Stuckl mit dem Gutschein ja recht. Insbesondere, da Tastaturen sehr individuell gefallen und unbedingt ausprobiert werden sollten!

Aber ich finde deine Idee für ein Weihnachtsgeschenk so rührend... Ich hab meiner damals noch Verlobten einfach zum Geburtstag ein Rennrad besorgt, auch das sollte man ja vorher probieren. Aber das Schenken und die Überraschung waren so schön. Inzwischen sind wir glücklich verheiratet.

Wenn du selber keine Ahnung von Pianos hast, scheidet ein Gebrauchtkauf definitiv aus. Ich hab auch in deiner Liste nach dem ersten Digi geschaut. Sehr alt und daher völlig überteuert. Vergiss es.

Mit dem Yamaha P45 machst du nix verkehrt, der Preis ist aktuell sehr attraktiv. Ich weiß nicht,ob es vor Weihnachten nicht wieder teurer wird...

Allerdings hatte ich noch eine andere Idee. Ist dein Freund denn definitiv auf Piano festgelegt? Es gibt auch andere schöner Männer-Spielzeuge, aktuell wird auch der Korg Kross (der erste, nicht Kross 2) abverkauft. Die Tastatur ist sehr bescheiden, aber man kann viel Spaß mit den Sounds und Beats haben, ganze Songs produzieren etc., das Piano ist auch völlig okay. Oder MircoKorg, hat allerdings so Minitasten...


Gruß, Wolfgang
 
Tobias R.
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Budgettechnisch habe ich an maximal 500 € gedacht, 300-400 € wäre meine Wunschvorstellung.

Ich habe in unserer Umgebung aktuell ein paar gebrauchte E-Pianos bei Kleinanzeigen entdeckt, aber leider absolut 0,0 Ahnung und wäre super dankbar, etwas Hilfe und Tipps für den Kauf zu erhalten.

Mit dem Budget ist was machbar, aber wir schon angedeutet, es ist am besten, wenn der Beschenkte das vorher Testen kann. Einen Freund habe ich mal davon abgehalten, seiner Partnerin einfach zu Weihnachten eines zu kaufen, so reizvoll dieser Gedanke auch war. Er hat letztendlich an Weihnachten ein schreckliches Kinderspielzeugpiano (so 20€-Preisklasse) als Gutschein für das richtige Digitalpiano überreicht. :) Das letzendlich gekaufte richtige Digitalpiano war dann allerdings mindestens eine Klasse über dem geplanten:D.

Und ob du nun das Instrument kaufst oder nachher zusammen mit dem Beschenkten - und in Hamburg kann man sicher bei Justmusic super vergleichen - sollte es kein NoName oder Eigenmarke sein, sondern um eine der oben erwähnten Marken handeln: Yamaha, Kawai, Roland, Casio, Korg (Sorry @stuckl hab' eben erst gesehen, dass diese m.E. absolut allgemeingültige Auflistung bereits angeführt hast)

Nochmal zu Gebrauchtkauf:
M.E. kann es bei Digitalpianos da kaum eine Win-Win-Situation für Käufer und Verkäufer geben. Der Erstkäufer hat viel Geld bezahlt und wir nie das bekommen, was das mitunter wenig genutze Instrument in einem sehr guten Zustand gefühlt wert ist. Dagegen sind die neuen zu günstig uns technisch zumeist auf neuerem Stand.
Zudem fehlen Gewährleistung und/oder Garantie. Und zwar in der Regel immer! @PianoAmateur hat hier schon mehrfach darauf hingewiesen (Danke für den wichtigen Hinweis, der nicht nur für Instrumente gilt), dass sich Garantie und Gewährleistung nicht automatisch übertragen. Und gerade teuren Gegenständen stehen auf Bestellung, Rechnung und Quittung der Name des Käufers. Bei Defekten müsste immer der Erstkäufer die Sache abwickeln; das mag in Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis noch denkbar sein, ansonsten würde ich moch darauf nicht verlassen.
Einzige Ausnahme: Kauf beim Händler, der seinerseits (erneut) Gewährleistung anbietet und nicht versucht, diese in, oft illlegaler Weise auszuschließen mit Begriffen wie "Kundenauftrag" etc. Vorbildlich ist hier Thomann, zumindest bei B-Ware gibt es die volle Garantie und eine unkomplizierte Abwicklung.

Bei echten akustischen Instrumenten sieht das oft ganz anders aus, da Fachleute den Zustand oft besser und sicherer beurteilen können und da man hier fast alles reparieren kann, ein Profi ggf. Teile nachfertigen kann, m.E. ist das bei Elektronik(-Platinen) zwar auch nicht ganz ausgeschlossen, mitunter aber doch ein Todesurteil für ein digitales Instrument.

Viel Erfolg beim Überlegen und viel Freude beim Schenken,
Tobias
 
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