[Kaufberatung] Halfstack für Metal bis ca. 1000€

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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem brauchbaren Top und passenden Boxen für insgesamt ca. 1000,- € (besser etwas weniger).
Genutzt werden sollen die Gerätschaften in Proberaum sowie Live und für "Metal" tauglich sein.
Da "Metal" ja breit gefächert ist - es soll in die Richtung Death/"Viking" Metal gehen (Referenz hier zu finden: Niflhel (Spotify)).

Da ich im Bass Bereich recht neu bin und mich noch nicht so wirklich mit der Technik auskenne, dachte ich, ich frage mal am besten hier nach.
Ich spiele einen 5-Saiter Bass (vorerst diesen B-550 von Thomann, scheinbar aber ein älteres Modell, da mein Griffbrett dunkler ist), die Gitarren bewegen sich auf Drop B.

Ich kaufe wegen unschöner Erfahrungen ungerne gebraucht, aber wenn es in dem Preisbereich nichts taugliches gibt, ist das wohl auch eine Option.
Es muss aber definitiv kein High-End-Super Equip sein (der Bass selbst ist schließlich auch erstmal nur Hausmarke), sondern in erster Linie erstmal gut brauchbar sein.

Hoffe ihr könnt mir helfen. :)

Lg,
Death
 
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Hauself Zwo
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Top und passenden Boxen für insgesamt ca. 1000,- €
Das sollte im Prinzp kein Problem sein. Aber was verstehst Du unter "Halfstack"? 4 x 10"? 1 x 15" plus 2 x 10"? 4 x 12" (klassisches Halfstack für Gitarristen) ist beim Bass eher untypisch...

Mit dem
oder dem
, und falls es ein paar Watt mehr sein sollen, der
wären ein paar brauchbare Tops zur Auswahl.

Als Box könnte die
als 4 x 10"er noch im Budget drin sein, die würde mit 4 Ohm die volle Leistung der o.g. Tops ausnutzen.
alternativ kann ich Dir aus eigener Erfahrung die
oder (etwas knalliger)
ans Herz legen. Davon 2 (ergibt wieder 4 Ohm), und Du kannst im Zirkus auf 5 Meter Entfernung die Kerzen ausblasen (mit einem der o.g. Tops).
Wenn ein 15"er dabei sein soll:
und was mit 2 x 10" dazu, oder als Sparpaket
(da wären sogar 2 davon drin...).
... und das nur mal beim Tho... geschaut. Bei Session und Musicstore gibt es auch immer wieder mal Schnäppchen...
 
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Viele Dank schonmal für die Antwort. :)

Aber was verstehst Du unter "Halfstack"? 4 x 10"? 1 x 15" plus 2 x 10"? 4 x 12" (klassisches Halfstack für Gitarristen) ist beim Bass eher untypisch...
Na da sieht man schon mal, wie weit meine "Ahnung" reicht... 😅
Gibt es da etwas "typisches" für die gesuchte Richtung oder ist das eher so ein Präferenz-Ding?

Die Eden TN210V2 hat eine gelistete Belastbarkeit von 350W; dass ich mit 2 davon auf die 4 Ohm Impedanz komme hattest du ja schon gesagt, aber wie sieht das mit der Belastbarkeit aus? Teilen sich die z.B. 500W beim Ampeg auf die Boxen auf? Spielt das so eine große Rolle? (Das Internet scheint da nach kurzer Suche geteilter Meinung zu sein)

Müsste ich für den o.g. Fall bei der Verkabelung groß was beachten oder werden die Boxen einfach beliebig aneinander geschaltet und Amp in eine der beiden rein?
Der Ampeg hat außerdem sowohl Ausgänge für Speaker Twist als auch Klinke; macht es da einen (großen) Unterschied, was benutzt wird?

Lg,
Death
 
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acheron65
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Bei Ampeg steht dann schon mal 500 Watt an 4 Ohm. Beim Ashdown Toneman nur 600 Watt.

Speakon vom Top zum Kabinett "In"

Speakon Out zum Weiterschleifen dann auf eine weitere Box mit dann 2 x 8 Ohm = 4 Ohm Gesamtimpedanz.

"Twist" heißt bei uns Speakon. Das ist halt besser, weil es eben auf 11 Uhr eingesteckt wird und auf 12 Uhr verriegelt werden kann. Zum Herausziehen muß dann die Spange gezogen werden und kann eben nicht einfach rausgezogen werden

Ich habe noch Klinke Lautsprecherkabel an der Syrincs Baßmate 2815 und einen Aguilar Tone Hammer 350. Laut genug und die Box hat 225 Watt

aguilar 350 mit gigbag.jpg
 
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Gibt es da etwas "typisches" für die gesuchte Richtung oder ist das eher so ein Präferenz-Ding?
Ja und nein: Es kommt darauf an, was der persönliche Geschmack und die Musik "erfordern".
Für einen Fünfsaiter lautet das Klischee, dass 15"er mehr Bassanteil rüberbringen, andere sehen in der vergleichbaren Membranfläche von 2 x 10"ern einen Ausgleich zu einem 15"er. Die 8 x 10"er Box vom Ampeg (nur als beispiel) "schiebt" auch ohne 15"-Speaker wie eine Dampfwalze (aber sie ist auch etwa so schwer, deshalb nicht so verbreitet).
Bassisten, die im High-Speed-Modus unterwegs sind (Slapper oder Sechzehntelliebhaber bei 160 bpm) lieben 10"-Speaker (in der Mehrzahl), die schwingen schneller als 15"er.
2 x 12" wäre dann die goldene Mitte (oder für die, die sich irgendwie nicht entscheiden können).

Teilen sich die z.B. 500W beim Ampeg auf die Boxen auf?
Genau so ist es. 2 Boxen à 350 W parallel sind 700 W Gesamtbelastbarkeit (und mit 4 Ohm kann der Verstärker theoretisch voll ausgefahren werden).
Hat der Verstärker ein paar Watt mehr als die Boxenbelastbarkeit, ist das in der Regel unschädlich, man dreht ja meistens eh nicht alles auf Anschlag. Mein Amp hat 800 W, die Boxen haben 600 W Belastbarkeit, es gab die letzten Jahre null Probleme.
Gefährlich ist das Clipping (Übersteuern der Endstufe), dann produzieren Endstufen manchmal (glaube ich) Kurzschluss, und das mögen Lautsprecher gar nicht gern. Aber das lass Dir bitte von jemandem erklären, der/die davon wirklich Ahnung hat, @Bass_Zicke zum Beispiel...
Aguilar Tone Hammer 350. Laut genug und die Box hat 225 Watt
Das kann auch für Dich, @DarkDeath94, locker reichen. "Laut genug" ist keine feststehende Größe.
Ich habe bei meinen Vorschlägen großzügig auf Leistung und "laut" geschaut, denn ich habe selbst gerne noch etwas "'Reserve" (s.o. "Clipping" vermeiden). Lieber soll sich meine Anlage spielen als "am Anschlag" rödeln, beim Auto fahr ich auch ungern Vollgas. ;)

Das Boxenthema hat @acheron65 schon gut erklärt.

Na, dann schaun wir mal, was da noch kommt...
 
Bass_Zicke
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@Bass_Zicke zum Beispiel...
..... hat wer gerufen ?

ich glaub , da hab ich nicht aufgepasst ...... das hängt wohl damit zusammen , das ein rechteck ( verzerrter sinus ) energiereicher ist , wie ein reiner sinus .

bei watt angaben sollte man eh vorsichtig sein ..... es gibt kein genormtes meßverfahren für bass / gitarren verstärker !!!

ich hab mal auf einem ampeg schaltbild eine handgeschriebene rms volt angabe gesehen ....... demnach hatte der amp 150 watt ...... verkauft wurde er aber als 100 watter ........ auch sowas gibt es .
 
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Gibt es da etwas "typisches" für die gesuchte Richtung oder ist das eher so ein Präferenz-Ding?
Nein, gibt es nicht. Im Prinzip kann man mit der gleichen Anlage Metal und Cocktail-Jazz spielen (wenn sie die gewünschte Lautstärke liefert). Und auch beim Bass kommt gerne ein Pedalboard ins Spiel, um den Klang zu formen.

Noch dazu:
Müsste ich für den o.g. Fall bei der Verkabelung groß was beachten oder werden die Boxen einfach beliebig aneinander geschaltet und Amp in eine der beiden rein?
Der Ampeg hat außerdem sowohl Ausgänge für Speaker Twist als auch Klinke; macht es da einen (großen) Unterschied, was benutzt wird?
Die Boxenausgänge von Verstärkern und Boxen sind immer parallel geschaltet, d.h. es ist egal ob man bei zwei Boxen jede einzeln an den Verstärker hängt (sofern mehrere Ausgänge vorhanden und keine Biamp/Stereo-Endstufe) oder die Boxen aneinander hängt. Die Impedanz ermittelt sich gemäß der Parallelschaltung von Widerständen.
Zu beachten ist noch, daß viele Amps eine Mindestimpedanz von 4 Ohm haben, d.h. man kann zwei 8 Ohm oder eine 4 Ohm Box anschließen, aber ncit zwei 4 Ohm Boxen.
Der Speakon/Speaker Twist-Anschluß ist immer vorzuziehen, da mechanisch (verriegelt) und elektrisch (besserer Kontakt, kein Kurzschluß beim Ein-/Ausstecken) besser.

Für einen Fünfsaiter lautet das Klischee, dass 15"er mehr Bassanteil rüberbringen, andere sehen in der vergleichbaren Membranfläche von 2 x 10"ern einen Ausgleich zu einem 15"er. Die 8 x 10"er Box vom Ampeg (nur als beispiel) "schiebt" auch ohne 15"-Speaker wie eine Dampfwalze (aber sie ist auch etwa so schwer, deshalb nicht so verbreitet).
Bassisten, die im High-Speed-Modus unterwegs sind (Slapper oder Sechzehntelliebhaber bei 160 bpm) lieben 10"-Speaker (in der Mehrzahl), die schwingen schneller als 15"er.
2 x 12" wäre dann die goldene Mitte (oder für die, die sich irgendwie nicht entscheiden können).
Das sind jetzt aber wirklich alle Klischees zu Basslautsprechern und sie sind eigentlich alle heutzutage nicht mehr gültig. So wird wir man sich schwer tun eine moderne 18"mit Mitteltöner blind von einer 410 zu unterscheiden, wobei der 18er wirklich tiefer herunter geht, von der Grenzfrequenz her, im Gegensatz zu gängigen 15ern.
Die Lautsprecher unterscheiden sich natürlich in ihrem Frequenzgang und klingen daher unterschiedlich, aber da geht es auch eher um Geschmackssache.
Aus praktischen Gründen würde ich zu einer 212 oder 410 raten, außer ihr spielt in einem riesigen Proberaum/auf riesigen Bühnen oder ständig mit gehörschutzpflichtiger Lautstärke (wobei eine 212 oder 410 für einen Gehörschaden schon völlig ausreichen kann, wenn man sie mit einem entsprechenden Amp ausfährt).
Gefährlich ist das Clipping (Übersteuern der Endstufe), dann produzieren Endstufen manchmal (glaube ich) Kurzschluss, und das mögen Lautsprecher gar nicht gern.
Das ist ein Märchen, das sich hartnäckig hält.

An konkreten Vorschlägen hätte ich bei den Amps noch den Bugera Veyron M, der taugt was, ist günstig und hat ausreichend Leistung (nein, er hat keine 2000W, aber so 600-800W RMS).

Falls das Gewicht der Anlage keine Rolle spielt und du deine Gebrauchtkauf-Aversion überwinden kannst, ist auch gut möglich im Bereich von 500 Euro eine Top-Anlage zu bekommen, z. B. Trace Elliot, H&K, Peavey.
 
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und sie sind eigentlich alle heutzutage nicht mehr gültig
Gut, dass Du "eigentlich" geschrieben hast. Denn es ist schon was dran, dass Lautsprecher in Abhängigkeit vom Membrandurchmesser unterschiedlich klingen und reagieren. Schon mal über 'nen 18"er flott geslappt?
So wird wir man sich schwer tun eine moderne 18"mit Mitteltöner blind von einer 410 zu unterscheiden
Da möchte ich widersprechen: Ich habe alles von "modernem" 18"er bis 8"er Speaker durchprobiert, und da sind schon deutliche Unterschiede zu hören.
Das ist ein Märchen, das sich hartnäckig hält.
Irgendwas muss es da geben, denn ich war nicht der Erste und auch nicht der Letzte, der mit einer an der Grenze der Leistungsfähigkeit (und dann eben mal darüber hinaus) betriebenen Endstufe (Yamaha, hatte nur 2 x 250 W sinus) Lautsprecher (EV 15", 400 W sinus) "abgeschossen" hat. Und ja, die Boxen waren korrekt angeschlossen mit richtig dimensionierten Kabeln und Speakon-Anschlüssen. Ist zwar schon etwa 10 Jahre her, aber das "Krawumm - Schlussausende" war echt Mist. Membran gerissen, Schwingspule im Eimer...
Das spielt für @DarkDeath94 wahrscheinlich eh keine Rolle... ich wollte nur erläutern, warum ich lieber etwas "mehr in petto" habe.
 
SuizidKorken
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Ich finde für Metal machen auch die Pickups sehr viel. Ich war laaaaaange auf der Suche nach dem perfekten Sound.
Von Ashdown zu Gallien Krueger und zurück, dazu dann ein Darkglass Alpha Omega und ich war glücklich.

Dann habe ich die Pickups im Bass ausgetauscht, habe nun ne Kombi aus EMG Humbucker in der Brücke und Singlecoil im Neck (Waren G&B Pickups wie in den aktuellen Harley Benton Bässen)
Seitdem habe ich den Alpha Omega verkauft, bin zu nem Ashdown 550 zurück, schöne einfache Toneman 4x10 und bin glücklich. Effekte könnte ich aktuell alle wegpacken.

Das nur als zusätzlicher Anreiz.

Ich spiele mit meinem Ashdown und einem EHX Bass Soulfood aktuell in einer Progressive Metal Band, der Sound auch hier sehr tief verzerrt und teilweise doch mehr verzerrt als die Gitarre zu manchen Teilen. Dazu kommt noch ein Kompressor, und ich bin fertig.
Hatte kurz nen MB200 von Gallien Krueger, der war auch ein Traum in punkto sauberer, klarer Ton, hab mir aber ne Röhrenvorstufe eingebildet und bin beim Ashdown 550 geblieben.

Punkto Amp muss man aber auch sagen, dass Watt nicht gleich Watt sind. Meine Erfahrung ist, dass Peavey, TC Electronic, Orange, Ashdown, Gallien Krüger sehr viel Lautstärke pro Watt bringen.
Mit den Ampeg PF Serien hab ich allerdings mal nen richtigen Schlag ins Wasser erlebt, und hatte tierische Probleme den auf ein ordentliches Level zu bekommen. Kann aber ein Montagsmodell / die PF Serie betreffen. Ist mir nur so in Erinnerung geblieben.

Hast du denn an Effektpedalen (Dirt) etwas vorhanden? Das würde ich unabhängig des Amps einplanen. Speziell im Metal wird doch gerne zum zusätzlichen Anfetten vom Sound etwas Verzerrung auf den Bass gelegt. Kann da den EHX Bass Soulfood gut empfehlen, extremer wären die Geräte von Darkglass.

Ansonsten kannst du heutzutage nicht mehr falsch fahren. Hauptsache du hast genug Leistungsreserven und nen Equalizer der gut eingreift.

Als Einzelbox würde ich dir zu einer 4x10, 4x12 (falls verfügbar) oder falls kleiner einer 2x12 raten. Eine 1x15 ist für Raggae cool, hat aber keinen Biss und Punch für agressive Bass-Sounds.

@HauselfZwo
Achtung OT:
Kurz um das Thema auch anzuschneiden: Die Überlastung der Endstufe sorgt für sehr energiereiche Rechteckspannung, diese kann gerne mal den Magneten in eine solche Umwucht bringen, dass dieser kurzschließt, sich verkeilt (und verformt) oder durchbrennt. Die Ausgangsleistung eines Verstärkers kann sich kurzzeitig um ein vielfaches erhöhen (sog. Peak Leistung), es gibt Verstärker die werben gerne im PA Bereich mit 1600W, da steht dann ganz klein: Peak, 250W RMS. Geht also in beide Richtungen.

Bei typischen Bass Amps wäre hier die technische Angabe: 500W, 250W RMS. Technisch gesehen kann der Amp aber kurzzeitig deutlich mehr als 500W ausgeben.

Nun schließe ich so einen Amp an meine 500W RMS Box an, dürfte ja nix passieren. Die Dauermusikleistung sollte da ja nicht drüber gehen. Nun hast du aber als Musiker ein dynamisches Signal, betreibt u.U. extrem viele Bass-Frequenzen, und diese Kombination (am besten mit Popping, Slapping und ordentlich Feedback) kann den Amp so weit aufschaukeln, dass er statt den 250W RMS nicht nur bis 500W Peak, sondern sogar noch ein Stück weiter geht. Da reicht ein Bruchteil einer Sekunde, groß dimensionierte Kondensatoren federn das in der Elektronik ab.
Das kann der Verstärker bei extrem kurzen Impulsen ab, dein Lautsprecher aber u.U. nicht. Es tritt oben benanntes auf: Die Spule brennt durch oder der Magnet schlägt auf (weil zu hohe Amplitude = zu hohe Auslenkung) und verformt sich, verkeilt sich oder sorgt für einen Kurzschluss.

Aber zu dem Thema gibt es andere Threads.
 
Bass_Zicke
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dass Watt nicht gleich Watt sind
sehr viel Lautstärke pro Watt bringen.

.... na na na , nicht die physik übergehen :opa: !

.... 5 watt sind 5 watt , nicht mehr und nicht weniger ...... aber ich weiß schon was du meinst und denke aber , das das eben an den " nur geschätzten " wattangaben der hersteller liegt .

die frage dabei ist aber auch , wie ist der amp klanglich ausgelegt ? ....... haut der noch im bereich 40hz raus ? ..... dann wird nur noch luft gepumpt , die aber enorme leistung kostet ...... oder hat der ev einen kick im 80 bis 100 hz bereich ? .... das nimmt man wieder anders wahr .

das verhältniss lautstärke / watt bestimmt nur die box durch ihren wirkungsgrad ...... kommen aus zwei verschiedenen amps je 300 watt raus , stehen auch nur 300 watt zur umwandlung zur verfügung , und das ist dann sache der box , was sie daraus nun macht .
 
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Vielen Dank für die ganzen Antworten, das bringt mich schon deutlich weiter! :)

Hast du denn an Effektpedalen (Dirt) etwas vorhanden? Das würde ich unabhängig des Amps einplanen.
Da ist bisher nichts vorhanden, das senkt dann den Preisbereich wohl auch noch mal ein wenig ab.
Mit Effektgeräten habe ich mich bislang auch im Bereich Gitarre nicht wirklich beschäftigt; würde ich ein eventuelles Zerrpedal zwischen Bass und Amp schalten oder würde das über den FX Loop laufen? Nicht, dass Kabel die Welt kosten würden, aber wäre ja auch gut zu wissen... :D

Gibt es einen effektiven Unterschied zwischen einer 410er Box und 2x210er?
In Anbetracht des gesetzten Preisbereiches hatte ich überlegt, ob es Sinn macht, zunächst nur eine von den z.B. Eden 210ern zu holen und die zweite dann kurzfristig nachzurüsten. Wenn ihr jetzt natürlich sagt das macht so gar keinen Sinn, schaue ich lieber noch etwas (oder spare noch etwas länger :engel:).
 
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Thema Effekte: Ich fand wie gesagt den EHX Bass Soul Food sehr gut um etwas schmatzen und röhrigen Dreck draufzugeben. Mehr brauchts auch im Death Metal meist nicht.
Ansonsten kannst du dich ja nach DIY Clones von bekannten Darkglass Pedalen umschauen, die geistern häufiger durch die diversen Facebook Gruppen und sind für unter 100€ meist gut gebaut.

Würde Bass -> Effekt -> Amp gehen

Eine 4x10 bewegt mehr Luft, erzeugt einen volleren, bassigeren Ton, da das Volumen der Box größer und die Membranfläche auch größer ist. Ne 2x10 könnte dir unter Umständen zu wenig sein, da wäre es sinnvoll ne 2x10 mit ner 1x15 zu kombinieren.
 
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Da ist bisher nichts vorhanden, das senkt dann den Preisbereich wohl auch noch mal ein wenig ab.
Naja, zwingend erforderlich sind Effektpedale jetzt auch nicht, wobei sich angezerrte Sounds schon ziemlich etabliert haben.
Gibt es einen effektiven Unterschied zwischen einer 410er Box und 2x210er?
Nein, keinen entscheidenden. Ich nutze selbst zwei 1x12" als vergleichbare Kombination.
In Anbetracht des gesetzten Preisbereiches hatte ich überlegt, ob es Sinn macht, zunächst nur eine von den z.B. Eden 210ern zu holen und die zweite dann kurzfristig nachzurüsten. Wenn ihr jetzt natürlich sagt das macht so gar keinen Sinn, schaue ich lieber noch etwas (oder spare noch etwas länger :engel:).
Zwei 210 kosten natürlich mehr als eine 410, dafür ist man flexibler, wenn man nicht das volle Programm braucht. Aber mit einer 210 hast du nicht nur einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber der 410 (-3dB bei gleichen Lautsprechern und vergleichbarem Aufbau) sondern auch noch eine geringere Leistungsabgabe des Amps da die 210 8 Ohm Impedanz haben müßte, während eine 410 als Standalone-Box idealerweise 4 Ohm haben sollte, um die maximale Verstärkerleistung zu nutzen.
 
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Leider stimmt das auch nicht, was dort steht.
Tja, dann isses eben so. Ich wollte da keine Doktorarbeit draus machen. Vielleicht können wir uns, da es nicht das Kernthema dieses Threads ist, einfach einigen auf
"Eine übersteuerte Endstufe kann die angeschlossenen Lautsprecher gefährden und im Extremfall kaputt machen.
Wenn Sie die genaue Wirkungsweise interessiert, fragen Sie bitte den Experten Ihres Vertrauens. Alternativ glauben Sie einfach, was Sie wollen, wie und warum der Lautsprecher den Geist aufgegeben hat." :hat:


ob es Sinn macht, zunächst nur eine von den z.B. Eden 210ern zu holen und die zweite dann kurzfristig nachzurüsten
Wie schon mehrmals gesagt: Eine dieser EDEN hat eine Impedanz von 8 Ohm (2 parallel haben 4 Ohm). Wenn Dein Amp seine volle Leistung an 4 Ohm bringt, bringt er an 8 Ohm halt weniger Leistung (meistens etwa gut die Hälfte). Dazu kommt, dass 4 Lautsprecher mehr "Dampf machen" als 2 derselben Sorte. Natürlich kannst Du's erst mal mit einer Box probieren - wenn das an "Wumms und Laut" ausreicht, ist ja alles gut und Du musst nicht weiter in Boxen investieren.
 
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... der vorteil mit nur einer 2 x 10" anzufangen liegt aber auch darin , das man dann genau hört , ob man den sound einfach nur lauter haben möchte oder ob sich eine 1 x 15" dazu besser machen würde .

..... ich würde da dann aber auch schauen , ob es auch eine maßlich passende 1 x 15" zu der 2 x 10" gibt .
 
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Tja, dann isses eben so. Ich wollte da keine Doktorarbeit draus machen. Vielleicht können wir uns, da es nicht das Kernthema dieses Threads ist, einfach einigen auf
"Eine übersteuerte Endstufe kann die angeschlossenen Lautsprecher gefährden und im Extremfall kaputt machen.
Wenn Sie die genaue Wirkungsweise interessiert, fragen Sie bitte den Experten Ihres Vertrauens. Alternativ glauben Sie einfach, was Sie wollen, wie und warum der Lautsprecher den Geist aufgegeben hat." :hat:


Wie jetzt Lautsprecher funktionieren ist keine Glaubensfrage und bedarf auch keiner Einigung. Und ein gewisses Grundverständnis darüber zu erlangen, macht das Leben eines Bassisten erheblich leichter und bedarf auch keiner Doktorarbeit. Und zu guter letzt trifft das Attribut „übersteuerte Endstufe“ nicht den Kern der Sache, denn dieser ist einzig und allein zu viel Leistung.
 
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Wie jetzt Lautsprecher funktionieren ist keine Glaubensfrage und bedarf auch keiner Einigung. Und ein gewisses Grundverständnis darüber zu erlangen, macht das Leben eines Bassisten erheblich leichter und bedarf auch keiner Doktorarbeit. Und zu guter letzt trifft das Attribut „übersteuerte Endstufe“ nicht den Kern der Sache, denn dieser ist einzig und allein zu viel Leistung.
Wie gut. dass Du es mir noch einmal erklärt hast. Und ich überlasse Dir da gerne das letzte Wort - nicht, weil mir nichts mehr einfällt, sondern weil das sonst nur noch OT ist. :whistle:

Zurück zum Thema:
ich bin auf der Suche nach einem brauchbaren Top und passenden Boxen für insgesamt ca. 1000,- € (besser etwas weniger).
... und, hat sich für Dich schon eine Richtung ergeben, in die Du gehen möchtest?
 
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Da ich im Bass Bereich recht neu bin und mich noch nicht so wirklich mit der Technik auskenne, dachte ich, ich frage mal am besten hier nach.

Wie gut. dass Du es mir noch einmal erklärt hast. Und ich überlasse Dir da gerne das letzte Wort - nicht, weil mir nichts mehr einfällt, sondern weil das sonst nur noch OT ist. :whistle:

Ist nicht OT, siehe OP. Du hast diese Thematiken (Mythen) eingeführt, dann beschwer dich jetzt nicht, dass Leute dies jetzt richtig stellen.
Falls dir noch was einfällt, auch gerne per PM.
 
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