Kaufberatung: JCM 900 Dual Reverb oder JCM 900 sl-x

von rackham77, 05.12.08.

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  1. rackham77

    rackham77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.08   #1
    Hallo zusammen,

    ich brauch mal wieder kurz eure Hilfe. Ich habe bisher einen Fame Studio Reverb gespielt bin damit aber nicht so zufrieden. Ich spiele Punk mit nicht all zu angezehrten Gitarren und da hat mich immer gestört das ich entweder den Cleancanal ancrunchen kann oder auf den Gainkanal verzehren kann das aber wenn man den Gainkanal nicht allzuweit aufdreht einfach künstlich und powerlos klingt.
    So jetzt will ich mir einen JCM 900 zulegen und hab mal einen SL-X angespielt. Was mir da sehr gut gefallen hat war das man einerseits die Vorstufe übersteuern kann und zusätzlich noch mit ewas Gain reinfahren kann. Somit klingt das alles lebendiger und dreckiger. Schon allein das feedback usw:rolleyes:

    Jetzt find ich aber immer nur nen Dual Reverb auf ebay und da hab ich gesehen das es nur zwei getrennte Kanäle gibt. Is das dann genauso wie bei meinem Fame studio reverb? das heist einmal Clean-Crunch und einmal Gain wie bei meinem Fame? Oder verhält sich der da auch lebendiger?
    Hab leider keine Möglichkeit mal einen anzuspielen. Deshalb wär es supernett wenn ihr mir so genau wie möglich die klanglichen Unterschiede beibringt.
     
  2. Ratzepuh

    Ratzepuh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.08   #2
    Hi,

    ich hab zwar den MKIII, aber ein kurzer Blick auf die historischen Modelle auf der Marshall HP ( http://www.marshallamps.de/equipment/homepage.asp?milestones=true )sagt eigentlich alles aus:

    SL-X:
    100/50 Watt Topteil für Gitarre, Baujahr 1993-98.

    "Dieses Modell entspricht ansonsten dem 50 Watt Topteil 2500. Der Amp entstand als Weiterentwicklung des Modells 2203.

    Bei diesem Topteil handelt es sich also um einen Einkanaler mit zwei umschaltbaren Mastervolumen. Im Gegensatz zu den Zweikanalern aus der JCM900 Serie (4500 bzw 4100) wurde er für Leute konzipert, die eine zweite per Fuß abrufbare Masterlautstärke wünschen, den Grad der Verzerrung aber lieber am Volumenpoti der Gitarre direkt im Griff behalten.

    Der Amp wurde für mehr Gainreserven mit einer zusätzlichen Röhrenstufe im Preamp ausgestattet, sollte sich je nach verwendeten Pickups aber bei zugedrehtem Gain (in der Praxis wird meist das Volumenpoti der Gitarre dafür verwendet) auch clean spielen lassen. Das Besondere: Der Lautstärkeunterschied zwischen Maximallautstärke und teilweise zugedrehtem Volumen an der Gitarre ist bei den SLX Modellen recht gering, so dass sich mit den verschiedenen an der Gitarre eingestellten Gainsetups in der Praxis recht gut arbeiten lässt.

    Die Arbeitsweise mit einem solchen Amp ist also ganz anders, als mit den Zweikanalern der Serie.

    FX Loop, Output Valve Protection, Penthode/Triode schaltbar."


    Das wäre das gleiche Prinzip wie beim MKIII und kann Dir nur sagen das es stimmt. Der Amp reagiert recht gut auf das Volume-Poti und auch auf den Anschlag. Mir war der Amp nur etwas zu bissig in den Höhen und auch zu wenig Druck untenrum, ich hab dann den Tipp ausprobiert aus dem Forum einfach ein Equalizer in den send/return zu schalten. Was soll ich dazu sagen charakteristisch ist es der dreckige Amp geblieben den ich haben wollte, aber ich hab den Druck in den Palmmutes und ich hab den singenden Vintage Leadton den ich wollte. Was mir jetzt noch fehlt, was aber entweder übers Mischpult bzw ein anderes Pedal kompensiert wird, ist der Hall in den Leads.

    Wie Du siehst es ist eher ein Einkanaler, wo Du nur die Lautstärke mal etwas puschen kannst. Falls Du zusätzlich noch Hall suchst/willst und nicht über Treter gehen willst nimm den Dual Reverb.

    Dual Reverb:
    "100/50 Watt Topteil für Gitarre, gebaut ab 1990 bis 2000. "High Gain Dual Reverb", zwei Kanäle mit getrennter Hallregelung. Der 4100 wurde zum Standard Topteil der JCM 900 Serie. Im Vergleich zu den Amps der JCM800 und der JCM2000 Serie war sein Klangcharakter deutlich komprimierter."

    Hier eine Nahaufnahme vom Bedienteil:
    http://www.rareguitar.de/IMG_3199.jpg

    Klanglich wird sich zwischen diesen beiden Amptypen nicht viel tun bzw gar nichts tun, wahrscheinlich macht sich da der Zustand insgesamt mehr bemerkbar als der Rest. Es ist eher die Frage was dir mehr liegt von der Bedienung.

    Wieso suchst Du Dir keinen bei Ebay raus, der in deiner näheren Umgebung liegt und fährst mal zum antesten vorbei?
     
  3. Thilo278

    Thilo278 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.08   #3
    Teste die Dinger unbedingt vorher an!!!! Mir zum Beispiel gefallen die JCM900er überhaupt nicht. Also anspielen obs gefällt. (Ich spiele einmal pro Woche bei der Probe einen JCM900 Dual Reverb 100W)
    Wenn du über einen gebrauchten JCM800 stolperst kannste da auch mal drüber nachdenken. Die klingen mMn viiiieeel besser als die JCM900er.
     
  4. rackham77

    rackham77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.08   #4
    Angespielt hab ich schon den sl-x.
    will ja eher wissen wie viel sich der vom Klang her von dem dual reverb unterscheidet.
    wie gesagt Was mir da sehr gut gefallen hat war das man einerseits die Vorstufe übersteuern kann und zusätzlich noch mit ewas Gain reinfahren kann. Somit klingt das alles lebendiger und dreckiger.
    Hat sonst keiner ne Erfahrung mit der er mir weiterhelfen kann?
     
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