Kaufberatung Kopfhörerverstärker/Schnittstelle fürs lautlose Spielen

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MikeJohn
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Liebe Forenmitglieder,

ich spiele seit Anfang 2020 akustisch, nun plane ich, mir eine E-Gitarre (am ehesten wird es eine Fender Telecaster werden) zuzulegen.

Ich möchte damit hauptsächlich lautlos spielen um meine Familie nicht zu nerven :). Zusätzlich wäre noch ein Yamaha-Verstärker vorhanden (mit Kopfhörer-Ausgang).

Nun habe ich ein bisschen recherchiert und einige Geräte gefunden:

Nux Mighty Plug
Diverse Modelle von Vox (Vox Amplug)
iRig HD2
iRig 2
Alternativ könnte ich über den Yamaha-Verstärker spielen und dort die Kopfhörer anschließen.

Mir geht es hauptsächlich darum, einen guten Klang zu bekommen. Ich besitze hochwertige Kopfhörer, mit denen das Musikhören eine Freude ist!

Wenn, würde ich die Kopfhörer auch über Kabel betreiben, damit es zu keinen Verzögerungen kommt.

Was kann ich mir klanglich von diesen Geräten erwarten bzw. welches wäre für die besten Tonqualität zu empfehlen? Bekommt man, gute Kopfhörer vorausgesetzt, so den Sound einer Telecaster hin?

Ich weiß, dass man mit dem Nux bzw. IRig sehr viele Einstellungsmöglichkeiten hat und diverse Amps oder Sounds simulieren kann.

Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Geräte zu vergleichen oder zu testen. Ich konnte lediglich die eine Telecaster mit meinem Verstärker testen, aber ohne Kopfhörer.

Freu mich über Antworten und Erfahrungen.

Danke und LG

Michael
 
adola
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Hallo,

erstmal willkommen im Forum :)
Ich lese hier mal mit, weil ein Kumpel genau die gl. Fragestellung hat.

Ich kenne die neueren Sachen nicht, vermute aber, dass sich sich seit der VOX Amplugs viel getan hat, in den letzten Jahren. Und die VOX-Dinger konnte/kann man durchaus auch schon gut verwenden. Ich finde sie mechanisch nicht gaanz so robust und neuere KH-verstärker sind sicher vielseitiger; aber doe VOX sind ja auch nicht soo teuer.

Mir fällt noch so ein Ding von Fender ein:
https://www.gearnews.de/angecheckt-fender-mustang-micro/
 
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Ich nutze den NUX Mighty Plug in der Version I (gibt ja jetzt Version II). Auf die Schnelle und für Unterwegs vollkommen ok. Verschiedene Gitarren (PRS SE Hollow II, PRS CU24, Strat oder Paula) hören sich auch unterschiedlich an. Kopplung via Bluetooth an Samsung Handy bzw. I-Pad problemlos. Ich weiß dass es von Fender auch ein solches Teil gibt (edit siehe Link von adola). Wollte ich mir zuerst kaufen, war aber lange Zeit nicht erhältlich. Deshalb ist es der NUX geworden.
Was hast du für einen Yamaha Verstärker?
Grüße
Gaddy
 
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MikeJohn
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Danke für die freundliche Begrüßung und die ersten Antworten.

Der Verstärker ist ein Yamaha GA 15E, also nichts speziell teures. Vom Clean-Sound her aber klanglich OK, zumindest würde es für meine Ansprüche derweil reichen, habe schon einige Gitarren getestet.

https://www.conrad.de/de/p/yamaha-ga-15-e-gitarrenverstaerker-schwarz-303317.html

Meine Kopfhörer sind sicher hochwertiger, die Frage ist halt, ob man mit so einem Plugin-Gerät annährend den Sound hinbekommt wie zB die Aufnahme einer Telecaster von einem Livekonzert oder einer Studioaufnahme.

In erster Linie geht es ja wirklich um das lautlose Spielen :m_elvis:.
 
justamusician
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Willkommen im Board! :D
Eher durch Zufall bin ich am Wochenende auf folgendes Teil gestoßen:

https://www.kaufland.de/product/428...bJCtkvnQrJUOkuNey-F7JucxE3LVSlbQaAl2CEALw_wcB

Etwas günstiger als die Plugs und mit einem entscheidenden Vorteil: Du kannst es auf den Boden legen und 3 Sounds, die du dir vorher zusammengestellt hast, per Tritt abrufen. Gerade wenn du Songs
nachspielst, die mehr als einen Sound benötigen echt von Vorteil. Außerdem möchtest du vielleicht von Clean zu OD und Dist nicht immer direkt das Handy rausholen oder an dem Plug rumfummeln. Das Ding hat einen verbauten Akku also könnte man damit auch im Zug (oder so) spielen und benötigt kein extra Netzteil. Auch cool: Neben dem normalen Kopfhöreranschluss hat das Teil Bluetooth, sodass du dein Handy mit z.B. Spotify damit verbinden kannst und zu deinen Lieblingssongs spielen kannst. Ich hab mir für den Preis mal eins bestellt, auch wenns das aktuell in DE nur mit ein paar Tagen/Wochen Lieferzeit gibt. :great:


Achso, es gibt auch ein paar Youtube Videos, in denen das Teil gar nicht übel klingt (gemessen am Preis). Unter dem Namen "Cuvave Baby Cube" findet man das.
 
BeWo
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Ich hab erst die längste Zeit mit yamaha THR + Studiokopfhörer geübt, die Kabel gingen mir immer mehr auf die Nerven und ich wollte auch was noch kleineres für Hotels.
Ich hab mir einiges angeschaut und geworden ist es der Katana Air. Du kannst ihn mit Handy oder in meinem Fall Notebook verbinden und so optimal üben und spielen. In meinen Augen ist er konkurenzlos gut.
 
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Das Teil ist sicher gut, aber preislich schon eine andere Liga.
 
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Ich möchte damit hauptsächlich lautlos spielen um meine Familie nicht zu nerven :). Zusätzlich wäre noch ein Yamaha-Verstärker vorhanden (mit Kopfhörer-Ausgang).

Mir geht es hauptsächlich darum, einen guten Klang zu bekommen. Ich besitze hochwertige Kopfhörer, mit denen das Musikhören eine Freude ist!

Um dies sinnvoll zu vereinen wäre das BUDGET wichtig!

Was kann ich mir klanglich von diesen Geräten erwarten bzw. welches wäre für die besten Tonqualität zu empfehlen? Bekommt man, gute Kopfhörer vorausgesetzt, so den Sound einer Telecaster hin?
Von Deinen Vorschlägen würde ich gar nix nehmen ..... Deswegen die Frage nach dem Budget
 
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MikeJohn
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Zum Budget, gute Frage: habe gehofft, dass man unter 100 € bleiben kann, da mir die Produkte von Nux oder iRig von den Features her zusagen würden.

Zum Katana Air: Meine Kopfhörer lagen schon bei ca. 200-250 €, möchte mir da nicht unbedingt neue kaufen.

LG
 
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"Cuvave Baby Cube"
Das sieht eher aus wie Spielzeug (wie so'n "Computer" für Dreijährige) - da würde mich deine Erfahrung interessieren @justamusician , wenn du ihn dann mal hast. Aus dem Bauch raus würde ich sagen: "rausgeschmissenes Geld"
Alternativ könnte ich über den Yamaha-Verstärker spielen und dort die Kopfhörer anschließen.
Deswegen würde ich dir zu einem kleinen Multieffektgerät raten. Verzerrer, Hall, Chorus, Delay, ... vielleicht mit Looper, das macht ziehmlich viel Spaß beim alleine Spielen.
Mit dem Handy-Zeug hast du immer etwas Latenz, dafür geht es halt auch unterwegs. Für zu Hause sind bestimmt Effekte vor deinem Amp oder ein kleiner Modeling Amp die bessere Lösung
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ok, unter 100 € spricht dann doch für die Handy Lösung :D
 
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Kopfhörerverstärker sind allgemein zunächst mal Geräte, die idR ein Line Signal für Kopfhörer verstärken und oft auch noch auf weitere Kopfhörer verteilen können (mehrere Outs und individuelle Volume).

Der verwendete Kopfhörer hat schon eine gewisse Auswirkung auf das Klangergebniss, doch E-Gitarre so zu verstärken, das man über Kopfhörer üben kann, ist eine ganz andere Fragestellung und hat einen sehr viel größeren Einfluss. Der verwendete Kopfhörer, färbt dann lediglich das Ergebnis im Sinne von z.B. wie präsent Höhen oder Bässe übertragen werden. Ein besonders hochwertiger KH garantiert nicht, dass die Gitarre darüber besonders gut klingt! Da können die Höhen schnell auch zu harsch sein.

Es gibt bei der eigentlichen Verstärkung/Klangerzeugung ganz unterschieliche Wege, die sich in Qualität, Möglichkeiten und auch Aufwand/Kosten sehr unterscheiden können:

1. "E-Gitarren Plugs"
Das sind "Mini" Gitarren Verstärker die man mit Hilfe eines angebauten Klinkensteckers meist direkt in die Gitarre steckt und dort auch einen Kopfhörer anschließen kann.

Diese Geräte geben ein frequenz-korrigiertes Signal aus, das (in etwa...) dem entspricht, wie auch ein Gitarrenlautsprecher/-Box klingt.

Die gibt es von z.B. Vox in unterschiedlichen "Stilrichtungen" (Clean, Rock, Metall,..., die sind recht günstig/billig, machen aber natürlich nicht viel mehr als einen für Übungszwecke "brauchbaren" Sound). Es gibt das auch als kabelgebundene Lösungen, wie den Tom Scholz Rockman oder H&K Cream Machine, die aber aktuell nicht mehr hergestellt werden...

2. Modeling "Pedale"
Beim Modeling wird der Verstärkerklang (und der von Effektgeräten) "digital" erzeugt, bzw. rechnerisch "simuliert". Dazu gibt es mittlerweile eine Unmenge an Angeboten, die von Qualität, Features und damit auch preislich eine weite Spanne abdecken. Das beginnt mit kleinen Desktop Geräten für unter 100€ bis zu Profi Teilen für weit über 1000€. Diese Modeling Klangerzeugung umfasst dann auch die Simulation der Gitarrenbox und funktioniert heuzutage erstaunlich gut und ist fürs Gitarreüben IMO sehr attraktiv. Diese Geräte haben idR. auch einen KH Ausgang und oft auch eine eingebaute Schnittstelle zum Ansschluß an einen Computer, was deren möglichen Nutzwert noch mal stark gergrößert (siehe auch 3.)

3. Computer/PC/Smartphone/Tablet basiertes Modeling
Die erwähnte digitale Klangerzeugung/Modeling, kann im Prinzip heute auch jeder Computer. Dazu werden entsprechende Apps oder sog. "Plugins" (...nicht zu verwechseln mit den oben genannten "Plug Verstärkern") angeboten.
Diese "Plugins" sind dann Erweiterungen für Programme/Apps , die "musikalisches Produzieren" ermöglichen. D.h. mit diesen Programmen kann man z.B. auch Mehrspur-Aufnahmen machen; darin sind oft auch Programmteile für Drumcomputer oder Synthersizer Klangerzeugung...
Um eine E-Gitarre an einen Rechner/... anzuschließen, ist eine analog/digial Wandlung des Gitarren Signals notwendig. Das können sog. "Soundkarten", die heute prinzipell in allen Rechner vorhanden sind (z.B. um über ein Headset telephonieren zu können).
Dennoch ist eine E-Gitarre eben eigentlich kein "Mikrophon" und daher gibt es zum einen entweder spezielle "Adapter" und auch sog. "Audio Interfaces", die entsprechende Vorverstärker haben und intern eine analog/digital Wandlung machen und dann das digitale Gitarren Signal an den Rechner weitergeben. Gleichzeitig hat ein Audio Interface idR. auch Anschlüsse für die Audio Ausgabe über Kopfhörer oder Monitore. D.h. das Audio Interface macht auch eine Digital/Analog-Wandlung des Signals, das der Rechner liefert. Die Qualität der Analog-/Digital- und Digital/Analog-Wandlung ist bei (guten) Audio-Interface Geräten oft besser und flexibeler, als bei den in den Computern/Handy/Tablets.
Ein großer Vorteil dieser Lösung ist, dass man sich dann neben der Gitarren-Sound-Erzeugung auch z.B. das Audio Signal von Youtube Videos auf den Kopfhörer geben kann, was IMO zum Üben sehr praktisch ist.
Was man hier also in Summe braucht, ist:
  • Computer/Handy/Tablet
  • Audio Interface/Adapter
Wenn ein Computer/... vorhanden ist, kann man hier unter 100€ bleiben. Plugins/VSTs gibt es oft als Trial/Freeware


4. Gitarrenverstärker mit Mikrofon Ausgang
Viele, insbesondere Übungsverstärker haben einen Kopfhörerausgang. Wichtig ist hier, dass der auch "frequenz korrigiert" ist, da ein Kopfhörer ein wesentliche breiteres Übertragungsspektrum, als ein Gitarrenlautsprecher hat und wenn das nicht der Fall ist, wird der Klang spätestens bei verzerrten Sounds ziemlich fies.
Moderne Übungsamp (z.B. Boss Katana) sind zum Teil auch sehr üppig ausgestattet und habe sogar ein Audio Interface eingebaut und können so direkt an einen Rechner für den Signalaustausch angeschlossen werden.
Da wird es unter 100€ aber schwierig.
 
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@MikeJohn
Ok, Du möchtest € 100 für einen guten Klang ausgeben.

Wenn Du Dir jetzt nix kaufen möchtest was Du in ein paar Wochen bereust, dann leg ein paar Euro drauf und hole Dir was was für längere Zeit Spaß macht:

Folgende haben den Vorteil, dass Du Deinen Yamaha Verstärker nicht brauchst und die Teile ganz ordentlich klingen.
Weiterhin kannst Du bei Bedarf auch den Yamaha Amp damit verbinden.

Das würde ich als absolut minimalste Variante nehmen:

Valeton GP-100


Nux MG-300


Und mit dem habe ich sogar schon jemanden auf der Bühne erlebt:
Mooer GE150 Amp Modelling & Multi


Alles andere würde ich nicht nehmen, weils auf Dauer nix taugt.
 
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Das sieht eher aus wie Spielzeug (wie so'n "Computer" für Dreijährige) - da würde mich deine Erfahrung interessieren @justamusician , wenn du ihn dann mal hast. Aus dem Bauch raus würde ich sagen: "rausgeschmissenes Geld"
Ich kann dann gerne mal berichten. Ist halt ein Risiko, das überschaubar ist mit knappen 40€. Dafür steht auf der Gewinnseite aber entsprechend viel, wenns was taugt. Die Youtube Reviews, auch von einigen bekannten "in der Szene", sind jedenfalls durchgehend positiv und beschreiben das Teil als Bang for the Buck. Ich selbst hab es eigentlich nur als kleine Spielerei gekauft. Vor allem die Größe und der Akku bei dem Funktionsumfang kriegt glaube sonst kein Hersteller bisher hin :redface:
 
Minor Tom
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Eher durch Zufall bin ich am Wochenende auf folgendes Teil gestoßen:
Das Cuvave Cube Baby scheint ja nicht eins dieser billigen, aber unbrauchbaren Teile zu sein, sondern als Kopfhörer-Übungsamp für unterwegs wirklich nicht übel. Ein Video dazu von 60 Cycle Hum, der davon ganz angetan ist, aber auch weit davon entfernt, es in den Himmel zu loben:

Dieser Reviewer ist IMHO auch einer, der (hinreichend) kompetente Videos macht und keinen Mist erzählt.

Als Übungsamp für jeden Tag würd' ich das nicht unbedingt nehmen. Kann schon sein, dass man irgendwann vom (laut dem Reviewer) nicht ganz "lebensechtem" Klang angenervt ist. Das KO-Kriterium ist aber, dass das anscheinend nur per Batterien betreibbar ist. Selbst wenn man da wiederaufladbare Akkus verwendet - das ist ne ganze Menge Aufwand und nicht gerade sehr effizient. Wieso haben die da nicht ne Buchse für ein Steckernetzteil drangemacht? Verschwörungstheoretiker würden jetzt behaupten, sie sind von den Batterieherstellern bestochen - ich vermute aber eher, dass sie Vorwürfen aus dem Weg gehen wollten, kein Netzteil mitzuliefern - besonders wenn sie ne andere Spannung als 9 Volt brauchen.
EDIT: Zu Batterie/Akku siehe die folgenden Beiträge - ich sehe das mittlerweile ne ganze Ecke positiver.

Hier zeigt sich auch, dass man fachfremde Verramscher bzw. Marktplätze wie Kaufland höchstens benutzen sollte, um Angebote zu "schießen", die man schon kennt. Die Beschreibungen sind nämlich wirklich dürftig.

-----------------------------

Die von @OliverT empfohlenen Floorboards sind natürlich auch nicht das Optimum (das kostet mindestens 1000 Euro mehr), aber für den Preis wirklich gut. Man muss sich mit der nicht gerade intuitiven Bedienung anfreunden, ansonsten seh' ich da fast nur Vorteile. Und wenn man ne Stereoanlage hat, kann man (mit dem richtigen Kabel) auch mal darüber spielen - Kopfhörer nervt vielleicht auch mal auf die Dauer.
 
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Das KO-Kriterium ist aber, dass das anscheinend nur per Batterien betreibbar ist. Selbst wenn man da wiederaufladbare Akkus verwendet - das ist ne ganze Menge Aufwand und nicht gerade sehr effizient.
Klar, die Buchse fürs 9V Netzteil wäre vermutlich nicht zu viel verlangt gewesen. So hätte man das Teil auch sinnvoll in sein Pedalboard integrieren können bei Bedarf. Aber ich kann ja trotzdem ein Handyladegerät als Netzteil-Ersatz nehmen. Gerade Gitarrenanfänger haben in aller Regel kein 9 Volt Netzteil daheim, aber sehr wohl ein Micro USB Kabel.

Ich persönlich empfinde den verbauten, wiederaufladbaren 600mAh Akku allerdings als großen Vorteil. Handyladenetzteil mit Micro USB hat wie gesagt sowieso jeder Zuhause, was bei Vielen aber fehlt ist überall (wo man spielen möchte) eine Steckdose in Reichweite zu haben. Da finde ich das Produktdesign erfrischend und innovativ gedacht. Aber da mag jeder seinen eigenen Senf zu haben :D

Ein Video dazu von 60 Cycle Hum
Genau das habe ich auch gemeint und gesehen. Finde ihn sehr sympathisch und zumindest wirkt er auch immer recht ehrlich. :great:
 
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Ich dachte zunächst, dass man da noch extra Batterien / Akkus reintun muß. So - und mit integrierter Auflademöglichkeit per USB, seh ich das nicht mehr ganz so kritisch. Ich vermute mal, dann kann man auch gleichzeitig aufladen und spielen.
(War übrigens gerade dabei zu überlegen, wie ich meinen Post ändere, als dein Beitrag kam)

Der Preis ist ja wirklich heiß :)
 
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MikeJohn
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Hi, danke für eure ausführlichen Antworten!

Ja echt schwierig da ich die Komponenten nicht miteinander vergleichen kann.

LG
 
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Ist natürlich schon ein Monat her, daher kann die Entscheidung ja bereits getroffen sein, ich muss hier allerdings, auch für zukünftige Suchanfragen, nochmal eine Lanze für den Plug von Fender brechen.

ich habe mich letztes Jahr durch viele günstige Methoden getestet um eine brauchbare Kopfhörerlösung, zwischen kleinen Amps, günstigen Multieffekten und mehreren Plugs war der Fender Mustang Micro bei weitem der beste. Guter Sound im Kopfhörer, unterschiedliche EQ Einstellungen und Effekte an Bord, verbauter Akku mit USB-C Ladebuchse und unverschämt transportabel, man braucht nichtmal mehr ein Kabel. Dass man mit einem Headphone Amp keinen John Mayer Live Sound produziert ist natürlich klar, aber das Teil kam deutlich näher ran als alles andere. Super praktisch für mich auch, dass er Bluetooth kann und ch meine backing tracks vom Handy direkt mit in den Kopfhörer kriege. Das Teil ist mein ständiger Reisebegleiter um mit wenig Schlepperei und lautlos überall spielen zu können. (Hotelzimmer etc)

Bei Andertons wurden die Sounds auch mal vorgeführt:
 
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Ich würde langfristig denken und eher zu nem (kleinen) Multi von Boss, Headrush oder Line6 raten, da diese Produkte nicht nur über Kopfhörer gut klingen, sondern auch live über eine PA eine ordentliche Performance ermöglichen…
Dazu muss man auch bestimmt KEINEN Tausender ausgeben!!!!
 
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Ich würde langfristig denken
wer sagt denn, dass eine Kopfhörerlösung bzw ein guter Ampplug nicht langfristig gedacht sein kann? Kann doch durchaus eine langfristige Lösung sein für den mobilen und Übungsbereich?

Ich finde nicht dass eine Übungslösung livetauglich sein muss. Ich habe für unterschiedliche Einsatzzwecke unterschiedliche Geräte. Ist ja nicht so als würden Gitarristen davor halt machen, auch mal für einen neuen Einsatzbereich ein weiteres Gerät zu besorgen, ne? ;)
 
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