Kaufberatung Korg Krome, Korg Kross oder ganz ein anderes?

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JRG22890
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Hallo liebes Forum,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Hauptkeyboard. Dh. es sollte mindestens 73 Tasten besitzen. Mir sind hierbei wichtig, dass es KEINE, wie beim Klavier, gewichteten Tasten hat, da ich es eher "leicht" vom Akkordeon gewohnt bin. Ich möchte mein altes Casio WK 3800 (76 Tasten) gegen dieses austauschen.
Der neue Synthesizer sollte Soundtechnisch gut zu meinem Korg PS 60 passen. Ich selbst lege sehr viel Wert auf Orchestersounds (Streicher, Blech- und Holzbläser, Chöre). Diese Instrumente als Solo UND als Ensemble. Weiterhin soll es Kirchenorgeln und eher ältere Tasteninstrumente wie Cembalo besitzen. Diese Sounds bietet mein PS60 zwar auch, nur leider misse ich dort Harfen, Pizzicatostreicher und Kirchenorgeln (ist vorwiegend mit Jazz- und Gospelorgeln versehen).

Ich habe mich bis jetzt lediglich belesen und Videos auf Youtube zu beiden Instrumenten angesehen. Leider sagt all dies nicht viel zum Klang der mir wichtigen Sounds aus. Vielleicht hat ja der eine oder andere Erfahrung auf dem Krome und Kross gesammelt, die mir weiterhelfen könnte. Ich bin aber auch offen für andere Ideen, nur sollte es kein Midikeyboard sein. Ich möchte keine Computersounds ansteuern müssen.
Weitere Funktionen:
Split, Layer und die Möglichkeit, eben genannte Einstellungen abzuspeichern, um sie live schnell abrufen zu können.

Preislich sollte es nicht unbedingt teurer als 1.500€ werden.
Anschlüsse (diese dürften ja mitlerweile Standard sein):
Stereo-Klinke out
Midi in und out
Usb


Zum Abschluss noch:
Ich spiele in meiner Band Melodien, welche ansatzweise Filmmusikcharakter tragen. (Angelehnt an Filmmusik von Howard Shore, James Horner oder Hans Zimmer)

Danke schon einmal für eure Hilfe.
 
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Kommen Gebrauchtgeräte in Frage? Denn einen derartigen Fokus auf Orchester wirst du zu dem Preis bei einem Neugerät kaum kriegen. Im übrigen hast du schon was von Korg, da wär's Quatsch, noch einen Korg dazuzustellen. Und Korg kann keine Naturbläser, oder sagen wir, andere können die besser.

Eine Variante, wenn es unbedingt ein einzelnes Keyboard sein muß, wäre eine Roland Fantom-X6 (nur noch gebraucht erhältlich; schon der Nachfolger wird nicht mehr gebaut) und dazu die drei Erweiterungsboards SRX-04 "Symphonique Strings", SRX-06 "Complete Orchestra" und SRX-10 "Big Brass Ensemble". Zur Not könnte die Fantom noch mit genügend Sample-RAM bestückt werden, dann kann man sich umgucken nach Orchester-Samplelibraries im Akai-Format, z. B. Peter Siedlaczek Advanced Orchestra, da hast du ein paar hundert MB an professionellen Orchestersamples.

Wenn auch ein Expander geht: Roland Integra-7 (enthält sämtliche SRX-Boards) gebraucht + Masterkeyboard deiner Wahl. Der kann dann aber keine Samples von außen nachladen.


Martman
 
Dh. es sollte mindestens 73 Tasten besitzen. Mir sind hierbei wichtig, dass es KEINE, wie beim Klavier, gewichteten Tasten hat, da ich es eher "leicht" vom Akkordeon gewohnt bin.
Mindestens 73 Synth-Tasten hätten z.B.:

- Motif XF7
- Motif XS7
- KORG M3-73
- Roland Fantom G7
- Roland Fantom X7
- Kurzweil PC3K7

Was die Anzahl an spielfertigen Sounds angeht, wird der Expander Roland Integra7 wohl am meisten bieten. Man sollte allerdings wissen, dass er nicht alle seine Klänge gleichzeitig zur Verfügung stellt, sondern man sich entscheiden muss, welche der integrierten Expansions man gerade nutzen möchte. Als Keyboard gibt es den Integra7 (noch) nicht. Die erwähnten Fantom-Keyboards können aber mit Expansions erweitert werden.

Beim Motif XF7 kann man eben ins optionale Sample-Flash-ROM neues Sample-Material nachladen. KORG M3-73 hat weniger Sample-Speicher. Kurzweil PC3K7 hat nur 128 MB Sample-Flash-ROM. Aber wie es am Ende klingt, entscheidet eben nicht nur der Sample-Speicher. Und für manche Geräte gibt es mehr, für andere weniger fertige Sounds zum Nachladen. Selber machen ist meist sehr aufwändig und zeitraubend. Ist somit nicht Jedermanns Sache.

Anschlüsse (diese dürften ja mitlerweile Standard sein):
Stereo-Klinke out
"Stereo-Klinke out" wirst Du eher bei Tischhupen (Homekeyboards) finden bzw. in Form eines Kopfhörer-Anschlusses. Professionelle Geräte haben analoge Line-Ausgänge einzeln für Links und Rechts - am besten symmetrisch.
 
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Ich würde dir empfehlen, das
in deine Überlegungen einzubeziehen, da es m.E. deine Kriterien (73er Tastatur, gute Sakralorgeln, sehr ansprechende Orchestersounds und Chöre, Preis) recht gut erfüllt. Splits, Layers und die schnelle Soundanwahl in der Live-Situation (Quick-Access Modus) sind ebenfalls gegeben. Dazu kommt die m.E. beste Verarbeitung bei einer Workstation in diesem Preis-Segment und das PC3LE ist meines Wissens die einzige Workstation unter 2000 Euro, welche ein internes Netzteil hat.
 
Aber kein Speicher für Samples, die dann evtl. doch fehlen könnten... :rolleyes:
Beim Krome und Kross übrigens ebensowenig.
Man sollte andererseits aber auch bereit sein sich mit den Samples zu beschäftigen,
auch wenn es bloß das Nachladen von fertigen Sachen ist. :cool:
 

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