Kaufberatung Mittelklasse Workstation

von frama78, 24.05.20.

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Casio
  1. frama78

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    Erstellt: 24.05.20   #1
    1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
    bis EUR: so um die 1000,- / Plus/Minus ein bisschen ist möglich
    [ ] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Gibt es bereits Geräte, die anschlossen werden sollen?
    [ ] ja
    [X] nein /ggf möchte ich mein MP11 als Master nutzen.

    (3) Wie schätzt Du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
    [X] Ambitionierter Anfänger
    [ ] Fortgeschrittener
    [ ] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4a) Wo willst Du das Instrument bevorzugt einsetzen? (ggf. Mehrfachnennung)
    [X] zu Hause
    [ ] auf der Bühne
    [X] im Proberaum (ggf)
    [X] im Homestudio

    (4b) Was wird der Hauptzweck des Instruments
    (Klavierersatz, Live-Band, (Heim-)Studio, Alleinunterhalter...)
    Eierlegende Wollmilchsau mit Brot&Buttersounds

    (4c) Wie oft wirst Du es voraussichtlich bewegen?
    Wenig

    (4d) Welches Gewicht willst Du bei Transporten des Instruments maximal schleppen?
    bis zu kg: >20 kg

    (5) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    Pop/Rock, Scoring,...

    (6) Welche Gerätetypen kommen für dich infrage?
    [X] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
    [ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Klaviatur)
    [ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Klaviatur)
    [ ] Wie oben, aber Expander für 19-Zoll-Rack geeignet

    (7) Welche Tastaturumfänge kommen für dich infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [X] 61 (Standardumfang Keyboards/Orgeln)
    [X] 73/76
    [ ] 88 (Standardumfang Pianotastatur)

    (8) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
    [X] leicht- bzw. ungewichtet (Standard bei Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
    [X] Hammermechanik wäre auch möglich, aber muss wirklich nicht sein

    (9) Soll dein Instrument "Spezialist" für bestimmte Klangbereiche sein? (Flügelklänge, E-Pianos, Orgeln, Synthies...)
    [ ] ja: __________________________________________________
    [X] nein, lieber ein Allrounder

    (10) Welche Funktionen und Anschlüsse sind dir besonders wichtig?
    [ ] eingebaute Lautsprecher
    [X] MIDI Schnittstellen (z.B. MIDI-Buchsen, USB to Host, Bluetooth)
    [X] R/L Line Out (Audio-Ausgänge für Audio-Aufnahmen, Proberaum, Bühne)
    [ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
    [ ] Sequenzer/MIDI-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)

    [X] Masterkeyboardeigenschaften (ansteuern anderer Geräte)
    [ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät

    [X] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
    [ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)

    [x] eingebaute Effekte, falls gewünscht - konkret: das Übliche/keine besonderen Sonderwünsche
    [] sonstiges: __________________________________________________

    (11) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnlich-wohnzimmertaugliches Aussehen, gut transportables Design... )
    Klein, handlich, leicht.

    (12) Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
    Was alles Nett wäre: USB Audiointerface, einfache Split&Layer Funktion, analoger Line In, eher Joystick als Pitch/Modwheel,


    Vor einiger Zeit hatte ich das MODX8 und fand das klanglich super. Leider fand ich die Menüstruktur sehr unübersichtlich und war mir irgendwie zu komplizierte. Damals wollte ich vor allem einen Piano-Ersatz. Inzwischen habe ich aber mein MP11SE und gebe das nicht so schnell wieder her. Das Ding ist perfekt was Tone und Feel im Pianobereich angeht - natürlich +30kg; aber das ist nicht das Thema :)

    Was ich sagen möchte. Ich bin Pianotechnisch abgedeckt, aber hätte gerne noch ein paar weitere Klangfarben sowie ein kleines, handliches; aber leistungsfühiges to-go Keyboard, wenn ich mich mit Freunden zum Daddeln treffe.

    Ich habe noch ein altes Triton LE rum stehen, das mir klanglich eigentlich reichen würde, aber ich will eben was aktuelleres. Die Tastatur ist für mich gut genug und sollte aber nicht billiger werden. Die Menüführung des Triton ist für mich logisch nachvollziehbar, so dass ich aktuell sehr zum Krome EX61 tendiere - auch finanziell. Was mir aber Bauchschmerzen macht ist die Bootzeit. Das MODX 61 (das meine B-Auswahl Alternative wäre) braucht irgendwas zwischen 10 und 20 Sekunden und das wäre ok; aber wenns in den Minuten-Bereich geht, hat der Spass ein Loch...

    Externe Sampler/Rompler sowie VST+Rechner ist nicht meine Welt. Ich habe Sampletank und Co hier und die laufen manchmal übers MP11, aber das Kickt mich irgendwie nicht.


    Anhand der Recherche bisher denke ich, dass es auf Krome, MODX oder Roland FA rauslaufen wird.

    • FA kenne ich gar nicht, aber was ich gelesen habe ist, dass man sich da gerne in der Soundsuche verliert. Klanglich verbinde ich mit Roland ein bisschen synthetische Sounds. Das FP90 gefiel mir klanglich beispielsweise nicht.
    • MODX - Gutes Ausstattungspaket, USB Interface, tolle Sounds und Möglichkeiten, aber verwursteltes Menü und PIch/Modwheel
    • Krome EX- Macht für mich den Eindruck eines aufgebohrten Tritons und eines kastrierten Kronos was ich sehr interessant finde. Allerdings halt die Bootzeit....

    Was sagt der Schwarm (außer natürlich "selbst anspielen")?
     
  2. toeti

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    Erstellt: 24.05.20   #2
    Hi du,

    ich fang einfach mal an: Der Krome hat eine Bootzeit von einer Minute. So lang ist das gar nicht.
    Aber: Ich spiele den Kronos, der hat eine lange Bootzeit und ich dachte immer, das geht mir auf die Nerven. Innerhalb der letzten 9 Jahre, brauche keine Hand um abzuzählen, wie oft es mich wirklich genervt hat.

    Anschalten, was zutrinken holen, Programme Starten oder sonst was und fertig ist die Kiste. Also die Bootzeit als Kriterium würde ich tatsächlich streichen. Vor allem, wenn du schon mit dem Korg klar kommst.
    Der Modx ist von der Struktur anders und das "Problem" wirst du mit allen Yamahas bekommen, wenn du dich schon mit Korg auskennst. Wenn du da nicht bereit bist, Zeit zu investieren, die sich aber lohnen wird, würde ich da abstand von nehmen.

    Gleiches kann dir beim Roland passieren.

    Ich würde es einmal mit dem Krome probieren.
     
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  3. Friesenjörg

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    Erstellt: 25.05.20   #3
    Ich kann toeti nur bestätigen. So schlimm ist die Minute nicht.
    Klar, wenn man davor sitzt und den blauen Strich auf dem Display verfolgt, kann die Minute schon mal länger werden.
    Aber im Normalfall schaltet man die Kiste an und macht zunächst noch irgendwas anderes.

    Und: Wenn der Krome läuft, dann läuft er.
    Ich habe noch nie erlebt, dass ich ihn z.B. während einer Probe oder gar bei einem Auftritt mal neu starten musste. Auch den Vorgänger m50 hatte ich jahrelang mit auf der Bühne. Absolut Absturzsicher.

    Sollte die Bootzeit wirklich dein einziger potentieller Kritikpunkt sein, dann hast du eigentlich dein Wunschgerät.

    Evtl. mit Abstrichen bei der Tastatur.
    Die ist beim 61er nicht besonders gut nuanciert spielbar (hatte ich beim M50, den Krome habe ich als 88er).
    Aber da kann man sich auch dran gewöhnen. Oder/und die Sounds über den MP11 ansteuern.
     
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  4. frama78

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    Erstellt: 25.05.20   #4
    Du meinst die Velocity-Kurve? Davon habe ich schon gelesen. Ich vermute, dass das vorwiegend bei Pianos etc problematisch ist, was mich recht kalt lassen würde?

    Wie ist denn die Tastatur des 61 oder 73er im Vergleich zu den Vorgängern und / oder zum MODX6/7? Ich weiß, dass das recht subjektiv ist. Wie gesagt: Das Triton 76, das ja auch durchwachsene Kritiken bekommt, finde ich super. Billiger, bzw "flutschiger" fände ich aber suboptimal
     
  5. Friesenjörg

    Friesenjörg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.20   #5
    Ich leider keinen Vergleich zu Roland und Yamaha.
    Den m50 hatte ich runde 10 Jahre.
    Davor war ein ensoniq TS 10 meine 'leichte' 61er. Den Unterschied empfand ich aber schon recht groß.
    Die Korg-Tastatur ist schon etwas schwammig.

    Für allgemeine Synth-Sounds, Flächen, Streicher, Solis etc. war die für mich aber auch absolut ausreichend. Alles andere habe ich immer von einer 88er angesteuert.
    Das klappte für meine Ansprüche tadellos.
     
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  6. Harp

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    Erstellt: 25.05.20   #6
    Die Krome-Tastatur hat das Problem, dass die Tasten nicht weit genug hinten aufgehängt sind. Wenn man im oberen Bereich der Tasten versucht, diese runterzudrücken, drückt man dadurch quasi genau auf den Punkt der Aufhängung und hat somit keine Hebelwirkung:


    Die Tastatur vom MODX ist meiner Meinung nach daher besser. Kein "Fingerschmeichler" und sehr leicht, aber dennoch gut spielbar. Ich komme damit problemlos klar.

    Mit dem Triton LE ist das so eine Sache: da steckt eine Fatar TP9/S drin (https://www.musiker-board.de/threads/verbaute-tastaturen-und-hersteller-sammelthread.435157/). Zum Erscheinen des Keyboards wurde die fast überall zerrissen - heutzutage gilt die TP9/S jedoch als recht gute Tastatur. So sehr hat sich das Qualitätsempfinden gewandelt...daher ist die Tastatur vom Triton LE deutlich besser als die von Krome und/oder MODX.
     
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  7. frama78

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    Erstellt: 26.05.20   #7
    Das klingt ja doch eher durchwachsen - Aber danke für eure Beteiligung!! :great:

    Ich frage ich mich jetzt auch, ob der Krome tatsächlich so viel besser klingt als das Triton. Sicher ist das schon 20 Jahre alt, aber im groß und ganzen feuert das Ding immernoch saubere Sounds ab. Natursounds sind natürlich nicht die Paradedisziplin, aber Pads und einige Synth(Leads) sind schon ziemlich fett.
    Die beide haben -aufs oberflächliche Querhören - schon einige klangliche Gemeinsamkeiten, so dass ich mich frage, ob ein Wechsel zu einer anderen Marke nicht doch eine bessere Wahl wäre. Vielleicht nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Da muss ich wohl nochmal stark in mich gehen:rolleyes:

    Ich werde wohl meine alte Rutsche noch eine Weile weiter aktiv halten und wenn die Coronascheiße mal rum ist ausgiebig und gemütlich auf Testfahrt gehen.

    Vielleicht springt mich auch mal ein interessantes B-Stock oder Gebrauchtgerät an.... oder halt vielleicht ein alter Kronos 1:gruebel:
     
  8. mojkarma

    mojkarma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.20   #8
    Das würde ich jetzt ganz so nicht stehen lassen. Tatsache ist erst einmal dass der Aufhängepunkt der Tasten im Krome äußerst ungünstig ist und dazu führt, dass man mehr Kraft braucht je näher man die Taste zum Aufhängepunkt - also Richtung weg vom Spieler - drückt. Spieltechnisch bedingt muss man gelegentlich auch "tiefer" greifen, um bestimmte Akkorde oder Griffe spielen zu können und dabei kann man dann die Dynamik sehr schlecht kontrollieren weil der Widerstand der Taste wächst. Für mich war das damals bei einer Kaufüberlegung ein K.O. Kriterium.

    Was aber die Taste des Triton LE betrifft, die war nach allgemeiner Meinung schlecht und ist keineswegs besser geworden. Sie ist also auch heute noch einfach schlecht, bzw. gänzlich ungewichtet und dementsprechend schwammig und gefühllos zu spielen. Das einzige was sich wirklich geändert hat ist, dass Korg damals noch in seine low budget Workstations Tastaturen mit Aftertouch eingebaut hat. Tastaturbewertungen sind extrem persönlich und subjektiv. Als deutlich besser würde ich die Triton LE Tastatur gegenüber dem Krome oder MoDX keinesfalls bezeichnen. Am nähesten kommt mMn noch der Begriff "anders". Yamaha wirbt ja inzwischen schon damit, dass selbst die MoDX Tastatur gewichtet ist. Mag vielleicht sein, glaube nicht dass sie lügen, aber es ist und bleibt auch weiterhin eine low-budget Tastatur die durch ihre Haptik einem nahelegt, dass man weniger Geld bezahlt hat und dafür dann eben "büßen" muss.
     
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  9. Archivicious

    Archivicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.20   #9
    Es gibt ja auch diverse Modifikationen bei der TP/9S.
    Ich kenne die ungewichtete Variante vom Blofeld Keyboard, die finde ich für eine Synthtastatur ziemlich gut. Die Tastatur vom MODX6 (den ich auch habe) sehe ich aber auf einem ähnlichen Niveau (nur eben leicht gewichtet).
    Würde mich aber auch ohnehin nicht wundern, wenn sich eine TP/9S von 2005 sowohl baulich als auch vom Spielgefühl von einer TP/9S von 2020 mehr oder weniger stark unterscheidet.
     
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  10. Archivicious

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    Erstellt: 27.05.20   #10
    Sehe gerade, dass du auch Synthese angekreuzt hattest.
    MEINES Wissens ist bei den aktuellen Mittelklasse-Workstations ausschließlich im Roland FA eine komplett editierbare VA-Klangerzeugung enthalten und ausschließlich im MODX eine FM-Klangerzeugung.
    Bei Roland könnte ich mir allerdings vorstellen, dass die 2020/2021 dem Fantom einen kleinen Bruder spendieren könnten, der den FA ablöst.
     
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  11. frama78

    frama78 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.20   #11
    Oh; ich glaube, das war dann auch meinerseits falsch gedacht. Ich meinte nicht, dass ich kompletten Zugriff auf die gesamte Synthese brauche, sondern dass ich die Hüllkurve eben einfach bearbeiten möchten kann. Bei FM in der ganzen Fülle werde ich wohl eh nie wirklich durchsteigen.

    Dann vermutlich basierend auf Zen Core? Ich weiß nicht wieso, aber Roland kickt mich irgendwie nicht so besonders.

    Das Krome ist für mich inzwischen nicht mehr auf dem vorderern Rang meines GAS. Die Tastaturthematik ist das Eine, aber ich meine, dass der Benefit generell zum Triton einfach nicht groß genug für mich ist. Klar ist die Bedienung per Touch komfortabler, aber für das, was ich "brauche" reicht mir das LE im Moment....
     
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  12. Harp

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    Erstellt: 27.05.20   #12
    Richtig, das merkt man hier wieder. Ich habe meinen Korg TR (mit der gleichen Tastatur wie im Triton LE) gegen den MODX getauscht und empfinde die MODX-Tastatur als Rückschritt. Sowohl vom Spielgefühl als auch von der Verarbeitung her. Trotzdem komme ich mit beiden Tastaturen als "Zweittastatur" gut klar - würde aber immer eine bessere Tastatur als Haupttastatur mit auf die Bühne nehmen.

    Stimmt, das ist noch ein guter Punkt. Das kann natürlich trotz gleicher Typenbezeichnung einen merklichen Unterschied zwischen Triton LE und z.B. Blofeld Keyboard ausmachen.
     
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  13. mojkarma

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    Erstellt: 28.05.20   #13
    Sorry wenn ich jetzt wieder ein bißchen off topic werde: die Tastatur im Blofeld ist eine gewichtete Fatar Tastatur und wird gerade deshalb oft gelobt. Im Grunde sollte es dieselbe Tastatur sein wie etwa bei dem Kurzweil PC3 oder PC3K6. Die vom Modx6 ist definitiv eine niedrigere Klasse, aber wie gesagt, unsere Qualitätseindrücke sind gerade bei Tasten extrem subjektiv und werden oft davon beeinflusst, was wir noch daneben spielen und von welcher Taste eines früheren Keyboards wir kommen und auf die sich unsere Hände gewöhnt haben.
     
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  14. Archivicious

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    Erstellt: 28.05.20   #14
    Es bleibt OT, aber darauf muss ich nochmal kurz eingehen:
    Das ist sicherlich der mitentscheidende Punkt. Ich kam vom Juno Di/VR09 (gefühlt gleiche Tastatur) zum Blofeld, da war die Blofi-Tastatur auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne.
    Ich habe die VR09 + den Blofeld eine Weile zusammen gespielt habe und hatte nicht den Eindruck, dass die Blofi-Tastatur gewichtet war - aber vielleicht hat es auch hier verschiedene Produktvarianten mit leicht unterschiedlichen Tastaturen gegeben, der Blofeld ist ja auch schon über 10 Jahre auf dem Markt.

    Wobei es natürlich immer schwierig ist, eine Tastatur, die ich vor Jahren mal gespielt habe, qualitativ mit einer aktuellen zu vergleichen.

    Im Vergleich zum MX49, den ich zum Shootout neben dem MODX zu hause hatte, ist die MODX-Tastatur jeden Fall Welten besser - gegenüber meiner Mojo 61 wiederum deutlich schlechter.

    Nun soll es aber auch genug sein damit....
     
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  15. frama78

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    Erstellt: 28.05.20   #15

    N´scheiß ist das OT. Genau sowas möchte ich als TE hier lesen. Erfahrungsberichte und Vergleiche ;) :great:

    Die Diskussion finde ich sehr spannend! Natürlich ist und bleibt es subjetiv und es gibt kein richtig/falsch. Ich "muss" letztendlich eh das nehmen, was mir gefällt. Aber so kann ich beim Anspielen ganz gezielt auf die Kritikpunkte achten und schauen, ob es mich stört oder nicht!
     
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  16. frama78

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    Erstellt: 02.06.20   #16
    Leider waren weder Krome noch MODX in der 7 oder 6er Variante anspielbar so dass sich mein Besuch im Laden nicht wirklich gelohnt hat.

    Beim Rumnasen bin ich beim Nord Electro D hängen geblieben; schon echt verdammt lecker, auch, wenn sich das von ner Workstation schon ziemlich unterscheidet. Mir gefällt das Layout und die recht einfache Bedienung (Hardwareschalter und Knöppe!). Es hat jedenfalls mächtig in den Fingern gejuckt, aber dass Pitchbend/Mod fehlen ist einfach ein KO-Kriterium. Sehr schade ...
     
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