Kaufberatung - Stagepiano für Proberaum

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Hallo,

ich suche ein Stagepiano - gerne auch gebraucht - in der Preisklasse bis 400 Euro.

Aktuell spiele ich auf einem Yamaha MODX8, habe aber keine Lust mehr das Teil ständig zwischen zu Hause und Proberaum hin- und herzuschleppen.

Grundsätzlich sind für mich folgende Dinge wichtig:
- Gewichtete Tastatur / Hammermechanik
- Stereo & Kopfhörerausgang (Stereo -> PA, KH -> in mein InEar)
- vernünftiger Piano-Sound
- weitere Sounds sind gerne genommen, aber nicht zwingend nötig.

Lautsprecher, und andere Funktionen brauche ich nicht unbedingt - stören aber auch nicht :)

Freue mich über Eure Vorschläge.
 
Das geht eigentlich auch neu und sogar mit USB-Audiointerface.
Ein geschätzter Board-Kollege hat's ausprobiert und über die Monate mehrfach erwähnt, da könnte doch ein eigener Eindruck lohnen.
Ich habe das Kurzweil KA E1 jetzt mal im Laden angespielt und bin sehr überrascht.
Die Tastatur war für mich im ersten Eindruck erstaunlich gut, vielleicht nicht auf dem Level eines FP90, aber deutlich besser als FP10, 30, 60.

Weitere Erwähnung: YT Pianoo Review von letzten Jahr

Mit besseren Sounds geht es nur teurer weiter, von moderner Elektronik ganz abgesehen. Will man den digitalen Anschluss, wird es dann insgesamt auch nicht gerade "günstig".
Bei den einfachen Yamaha P (wie P-125) müsste man gebraucht wegen der arg schlichten Tastaturmechanik prüfen, ob die noch ok oder schon zu ausgeleiert ist.
Kurzweil KaE1-LB


Gruß Claus
 
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Stagepiano - gerne auch gebraucht - in der Preisklasse bis 400 Euro.
Da geht ja wirklich nicht viel bei dem Preis ... 😉

Wenn Du ein iPad oder einen Laptop (Win/Apple/ evtl auch Linux) hast, könntest Du das SL 73 mk2 nehmen und die Sounds über Laptop/iPad machen. Das SL hat die Fatar TP 110, also imo eine wirklich gute Tastatur, und soweit ich weiß ein Interface eingebaut. Das iPad kann Dir dann richtig gute Klänge für wenig Geld liefern (zb Numa Player, Pianoteq usw).


Ansonsten probiert mal das Kurzweil, ich fand es von der Tastatur her nicht schlecht, die Sounds sind allerdings schon etwas limitiert.
 
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Sound ist ja immer relativ... wobei ich den Sound des Standard-Pianos meines MODX schon gut finde.
Zum anderen geht es ja auch um Live und nicht um Recording... aber der Sound sollte schon "ok" sein.

Ja, der Preis ist nicht sehr hoch angesetzt - es geht hier allerdings auch nur so um 1-2 Proben im Monat. Aber ich habe halt keine Lust auf die Schlepperei. Ansonsten werde ich das Teil nicht groß irgendwo mit hinnehmen - es sei denn es bewährt sich und kommt dann auch mit auf die Bühne.

Das Kurzweil ist ein super Tipp und gefällt mir von den Spezifikationen schon sehr. Werde mich wohl mal auf den Weg zu Musik Produktiv machen und das dort anspielen.

Via iPad und Mastertastatur hatte ich in der Vergangenheit gespielt. Da hab ich das Collossus Piano und bin dann über ein Scarlett rausgegangen. Da hatte ich aber immer mal wieder "Tonhänger". Deswegen definitiv ein eigenständiges Gerät.
 
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Das Scarlett bräuchtest Du hier nicht, nur ein USB Kabel.

Ich habe das Numa X Piano, sowie ich weiß, ist das ziemlich gleich dem SL 73, nur halt mit Sounds (deshalb teurer und über Deinen Budget). Das habe ich inzwischen auch bei zwei Auftritten übers iPad gespielt, problemlos.

Aber klar, alles in einem hat schon Vorteile, auch beim Auf- und Abbau und Transport.

Dann bin ich mal auf deine Meinung zum Kurzweil gespannt.
 
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Ich werde das Kurzweil mal antesten, aber auch das Roland FP-10 und FP-30. Das FP-30 bekomme ich zum Teil auch gebraucht schon um die 400 Euro.

Grundsätzlich kommt es mir jetzt nicht auf 50 Euro an und ich muss auch schon das Gefühl haben, das ist "meine" Tastatur und der Sound muss mir natürlich auch gefallen. Aber Kosten / Nutzen muss auch zusammen passen.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal ein Studiologic mit einer Fatar angespielt. Die war für mich "okay". Sicherlich eine gute Tastatur, aber entsprach irgendwie nicht meinem Spielgefühl.
Am liebsten wäre mir natürlich ein Flügel... aber den bekomme ich immer so schlecht in den Rucksack :)
 
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dieses neue Kurzweil habe ich mal in Ibbenbüren angespielt. Das hat natürlich eher eine sehr leicht gewichtete Klaviatur.

Gebraucht sollte man ein Kurzweil MPS 10 bekommen. Das hat aber kein Midi, dafür trotzdem eingebaute Lautsprecher. Klinke Ausgänge. 88 Sounds, 78 Rhythmen.

Das basiert noch auf der Engine vom PC 3 K 8. Diese Triple Strike Grand Sounds sind aber nicht so schlecht.

Das MPS 20 hat dann eine graduierte Hammermechanik. 200 Sounds, 100 Rhythmen. MIDI

Echte Stagepianos haben dann meist keine eingebauten Lautsprecher. Wie Yamaha P 45 - 125 sind das portable Digitalpianos, wobei dieses Holzgestell noch extra kostet.

Ich habe nur einen Scherenständer

Fatar hat natürlich auch hochwertige Holztasten bei einer TP 40 Wood. Das ist aber auch wesentlich teurer
 

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Lautsprecher, Rhythmen und viele Sounds brauche ich eigentlich nicht. Wichtig ist vor allem ein guter Klavier/Flügelsound und eine vernüftige Tastatur.
Ich brauche da auch kein High-End, weil die GHS Tastatur vom MODX ist das ja auch nicht, aber ich spiele gerne auf dieser.

Holzgestell brauche ich auch nicht. Das Gerät würde auf einen Scherenständer kommen.

Das FP30 hatte ich vor einigen Jahren mal angespielt und die ist mir als "nicht so toll" im Gedächnis geblieben. Die Tastaturen von Casio und Kawai fand ich auch nicht so toll. Das war allerdings auch alles im Preissegment bis 600 Euro.
Aber inzwischen sind ein paar Jahre ins Land gezogen und ich teste einfach mal erneut an, was es so gibt.
 
Ansonsten probiert mal das Kurzweil, ich fand es von der Tastatur her nicht schlecht, die Sounds sind allerdings schon etwas limitiert.
Wobei sich auch hier die Sounds mit einem iPad und z.B. Pianoteq erweitern lassen.
 
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...aber auch das Roland FP-10 und FP-30. Das FP-30 bekomme ich zum Teil auch gebraucht schon um die 400 Euro.
Mein FP30 Bj 2019 habe ich vor gut zwei Jahren für 390 € plus 34 € Hermesversand verkauft.
Das FP10 ist als selbständiges Instrument nur vorpandemischer Einsteigerstandard, eben ein abgemagertes FP30. Bei Anbindung ans iPad schon eher überlegenswert.
Das aktuelle FP30X hat einen anderern Klangerzeugungschip, klingt "moderner" und ist technisch ok mit USB AUDIO & MIDI Interface. Externe Interfaces wie das Focusrite sind dann überflüssig.

Gruß Claus
 
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