Kaufberatung - Welcher PU ist der richtige für mich?

von DaniArrow, 12.11.08.

Sponsored by
pedaltrain
  1. DaniArrow

    DaniArrow Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.08.08
    Zuletzt hier:
    6.03.17
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Unterföhring bei München
    Kekse:
    383
    Erstellt: 12.11.08   #1
    Hallo,

    ich hab ne Epiphone Worn Brown Studio Les Paul - die Gitarre an sich gefällt mir sehr gut, klingt etwas dunkler als die anderen LP Modelle.

    Die Tonabnehmer waren relativ schlecht, deswegen hab ich mir am Hals nen Duesenberg Domino P-90 im Humbuckerformet reingemacht.

    Jetzt möchte ich auch den unteren PU ersetzen - nur leider kenn ich mich da nicht so gut aus und weiß nicht wirklich was ich nehmen soll.

    Die Gitarre soll schön dreckig klingen, so nach 70er oder Garagen Rock (White Stripes, Stones, Neil Young, Zeppelin - ich weiß dass diese Bands unterschiedlich klingen aber ich hoff meine Vorstellung von "dreckiger Sound" ist etwas rüber gekommen ^^)

    Dani

    EDIT: Ach ja falls es hilft: ich spiele Dean Markley oder Ernie Ball Strings und ne Fender-Combo (kein Röhrenamp).
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

    Im Board seit:
    09.11.03
    Beiträge:
    16.511
    Kekse:
    56.344
    Erstellt: 13.11.08   #2
    Die Antwort ist relativ einfach:

    Duesenberg Domino P-90 Bridge-Version! 1 .sollte der für Deine Zwecke "klanglich" passen und 2. umgehst Du damit das Problem, dass nicht abgestimmte PUs unterschiedlicher Hersteller in einer Gitarre ziemlich unausgewogen klingen können.
     
  3. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.12.04
    Zuletzt hier:
    29.03.20
    Beiträge:
    2.821
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    15.798
    Erstellt: 13.11.08   #3
    Nicht abgestimmte PUs eines Herstellen können auch unausgewogen klingen,
    Abgestimmte PUs unterschiedlicher Hersteller sollten nicht unausgewogen klingen (laut Definition;)).
    Natürlich passt der Domino trotzdem sehr gut in deine Vorstellung und zum Neck Domino.

    Passend empfinde ich auch noch einen Gibson Burstbucker 3 (heißere PAF Nachbildung). Dieser war zusammen mit einem (Gibson?) P-90 in der BFG. Beide haben auch sehr gut zusammengepasst.

    Kurze Frage noch zum Schluss:
    Bewährt sich der Domino in deiner Epiphone, hat sich der Tausch gelohnt?
     
  4. Athlord

    Athlord Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.03.07
    Zuletzt hier:
    15.02.19
    Beiträge:
    1.144
    Ort:
    where pigs laugh loudly
    Kekse:
    3.703
    Erstellt: 13.11.08   #4
  5. DaniArrow

    DaniArrow Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.08.08
    Zuletzt hier:
    6.03.17
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Unterföhring bei München
    Kekse:
    383
    Erstellt: 13.11.08   #5
    Sorry - ich hab den Sammelthread nicht gesehen - meine Schuld.
    Danke an alle für die Antworten, ich war mir nicht sicher ob der Bridge-Domino auch "hart" genug ist, also schön reißt. Die Idee mit dem Gibson Burstbucker 3 find ich eigentlich recht cool - nur gibts jetzt leider keinen Weg das irgendwie auszuprobieren... (außer beide kaufen :p)
    @ Also der Hals Domino hat sich auf jeden Fall gelohnt! Im Gegensatz zu dem Mist der da vorher drinnen war... Ich spiel den halt gerne wenn ich mit vollen Akkorden spiele, teilweise auch mit Fingerpicking. Der klingt dann super. Für die härteren Parts / Songs hab ich jetzt eben noch was gesucht was dann sauber reißt ;-)
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

    Im Board seit:
    09.11.03
    Beiträge:
    16.511
    Kekse:
    56.344
    Erstellt: 14.11.08   #6
    Die Härte an der Bridge kommt ja primär von der dort anderen Bedingungen für die Saitenschwingung (kürzer = höhenreicher, weniger Wärme, weniger Schwingungsenergie, mehr Crisp). Der PU überträgt das ja nur. Gerade ein zu "harter" PU - sofern man das von PUs überhaupt sagen sollte - ist dort deshalb deplaziert, weil's in der Kombination sonst dünn und fizzelig wird.

    Wie sich das speziell auf Deiner Gitarre und für Dein Gehör mit PU xy dann anhört, kann eh niemand voraussagen. Da hilft nur Try & Error. Ich denke aber, auch aus den schon oben gesagten Gründen, dass ein 2. Duesenberg erstmal erste Wahl ist.
     
  7. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.07
    Zuletzt hier:
    25.12.10
    Beiträge:
    596
    Kekse:
    1.864
    Erstellt: 14.11.08   #7
    Empfehle dir statt des SC P90 nen richtigen HB an der Brücke. P90 finde ich pers. am Neck sehr passend, am Steg hingegen klingt ein guter HB dreckiger...Gibson ist schon mal gut, aber halt doch mal nach nem Keramik-PU Ausschau...
     
  8. cikl

    cikl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.01.06
    Zuletzt hier:
    10.09.20
    Beiträge:
    1.903
    Ort:
    Nidderau
    Kekse:
    6.482
    Erstellt: 17.11.08   #8
    Mit dieser Abstimmung wird teilweise auch ziemlicher Marketing-Unfug betrieben. Dimarzio, Seymour Duncan und andere reden z.B. gerne von "calibrated set", was so ziemlicher Unfug ist, da niemand die PUs nachher kalibriert.:mad: Wie auch?
    Letztenendes will es halt nur sagen, dass die PUs vom Output aufeinander abgestimmt sind (Hals-PU weniger Output als Bridge) und klanglich so gewählt, dass sie in den unterschiedlichen Positionen zu sehr ähnlichem Klang führen :D (ok schwierig, aber sicher nicht unmöglich ;)). Es macht also keinen Unterschied ob man sich gleich ein Set kauft oder die (oder andere PUs) einzeln kombiniert.
    Ein Domino P-90 hat zumindest den Vorteil, dass die Kombination mit dem Hals-PU sicher brummfrei ist (ggf. haben andere PU Hersteller für einen Bridge-Singlecoil eine andere magnetische Polarität) und vom Charakter und Output passt er sicher auch dazu. Die Frage ist nur, ob du einen P-90 Klang an der Bridge willst oder lieber etwas mehr Brummen in der Zwischenposition mit einem Humbucker tolerierst.
     
Die Seite wird geladen...

mapping