Kaufentscheidung: Heavy Gitarre

  • Ersteller C. Shadow
  • Erstellt am
Danke für den Post, der hilft mir schon mal weiter.
Aber eine Frage hab ich noch bezüglich der Baritone-Gitarre:
Muss man da auch etwas schrauben / feilen / whatever, wenn man einen dünneren oder dickeren Saitensatz draufknallt? Oder geht das gleich problemlos?
 
Ibanez Xiphos

Einfach nur ein Traum, für das Geld würde ich sagen findet man fast nix besseres. Allein schon der durchgängige Hals lässt sich super bespielen, der Sound ist für Metal auch super (blues geht damit aber auch gut) und die Optik ist wohl mehr als auffällig. (Flip Flop Chameleon Lack)

edit: grad die Entscheidung für ne Baritone gelesen. Auch ne gute Wahl, obwohl ich die im Solosound meist nicht ganz so toll fand, hab aber auch nur mal kurz 2 angespielt....
 
Nicht geeignet für Soli? In wie fern?
Bietet der Klang nicht genug Höhen, kommt man nicht gut an die hohen Bünde heran?
Da ich immer öfter komplexere Soli spiele und auch in Zukunft immer mehr auf Melodien, Arpeggios und Tonleitern achten will, ist das besonders wichtig für mich.
Klar, ich will einen Rhythmus, der ordentlich drückt, aber die Soli sollten natürlich auch gut klingen.

Hast du deine Ibanez X auch tiefer gestimmt, Ataca del Rasha? Wenn ja, musstest du viel an der Mechanik ändern?
 
Ups, hab meinen Post nochmal durchgelesen. Bei dünnere Saiten müsste bessere Intonation, statt besseres Sustain stehen. Ist jetzt nicht so schlimm. Früher konnte man doch seine Posts ausbessern und ne Begründung dabei stehen lassen. Entweder werde ich zu alt fürs Board oder ich seh den Button einfach nicht? Sorry für OT. Ah da ist er, bild ich mir dass nur ein oder konnte man früher auch die Posts ausbessern, obwohl schon weitere Postings versendet wurden? Egal!

Nein, du musst nur bei einem 068er Saite und dicker "auf jeden Fall"(sag ich jetzt mal so, weils keine Mechaniken extra für dickere Sätze gibt und bei vielen das einfach der Fall ist, ich kenn zwar auch nicht alle aber gut...mh:D) die Mechanik etwas aufbohren. Wobei das kann die Werkstatt im Shop machen, wo du die Git kaufst, wenn du dort bestellst. Beyers-Musik hat das bei meiner GL-600FB damals gemacht ohne das sie mich gefragt haben, das muss man einfach so machen, da geht nix kaputt. Außerdem müssen natürlich die Sattelkerben ausgefeilt werden und auch hier macht das, wenn es ein guter Shop ist von alleine, ansonsten gleich zu nem Gitarrenbauer gehen und einen Knochensattel draufmachen lassen, kostet 30,- Euro und die Sattelkerben sind perfekt. Wenn du dir eine Bari kaufst und dicke Saitensätze drauf hast, dann würde ich die auch so lassen und nicht tausendmal umwechseln. Du musst entweder bei dem C#-Tuning mit enormen Saitenzug leben oder beim tiefen Tuning mit etwas laschen Saiten zurecht kommen...
Oder die 7-Saitervariante holen, falls dir G# nicht zu tief ist. Aber hier bitte eine Bari kaufen, weil sonst isses sinnlos.

Es geht doch um die Warrior, falls 25,5" und nicht um die Xiphos oder? Ist grad irgendwie wirr...

Wenn wir jetzt mal von der Bariton XY ausgehen, wirst du jedenfalls viel besser Solieren können, da in den hohen Lagen die Bünde weiter auseinanderstehen. Mir fällts leichter! Man muss die Hand nicht so zusammendrücken.
Außerdem musst du nicht mehr ganz so "doll" aufdrücken, dass ein Ton entsteht, weil die Saiten dicker sind und der Druckpunkt enorm sensibel ist. Es geht schneller von der Hand! Ich kann mit meiner Bariton 6-Saiter schneller spielen als mit meiner KV-1 auf den Diskantsaiten zumindest.
Zudem hat ne Bariton einen ganz eigenen Solierton. Schwer zu beschreiben, evtl. Körperbetont. Nehmen wir mal einen Sänger als Vergleich. Die Mittelstimmt/Kopfstimme wäre der Gitarrensound und die Bruststimme die Bariton. Logisch oder?:D
 
Okay, das spricht natürlich wieder eindeutig für die Bairtone-Gitarre. Ich bin nämlich ohnehin kein großer Fan von den Mini-Abständen im hohen Bereich der Bünde, da kam ich noch nie so gut damit zurecht, besonders bei Arpeggios...

Ich meinte wegen den höheren Stimmungen eigentlich, ob ich einfach einen dünneren Satz benutzen kann und dann für die hohen Stimmungen nichts mehr ändern muss. Tiefer als A will ich sowieso nicht gehen, also werde ich sowieso keine dickeren Saiten als die mitgelieferten benutzen. Aber ich will nur wissen, ob ich nach oben ein gutes Spektrum habe, wenn ich noch dünnere Saiten für die Baritone-Gitarre benutzen kann.
Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt täglich den Satz auswechseln will (vermutlich gar nicht), aber ich will es einfach nur wissen! ;)
 
Konkretisier mal bitte! Ich weiß nicht worauf du hinaus willst!
Ein 009er Satz fühlt sich wie ein 010er bei E-Stimmung an und 27" Mensur.
Pro Halbtonschritt sagt man, dass man einen nächstdickeren Saitensatz draufspannen soll.
Stimmt man jetzt einen Halbton tiefer, fühlt sich dieser 009er Satz auch wieder danach an.
010 auf D, 011 auf C# wobei ich einen dickeren Satz raufhauen würde, wenn ich wüßte, dass ich ab und zu auf B bin. Da braucht man allerdings schon wieder einen 013er, meine Meinung. Wenn du diese Saitenstärken so einhältst, brauchst du nicht viel an der Halskrümmung verändern. Außerdem stellt dir ein guter Shop alles von vornherein ein, wenn du denen sagst, ich will mit 012-060 auf C#. Da musst du auch nix bohren oder so.
 
Also muss man nicht nur beim Wechseln von dünnen auf dicke Saiten etwas an der Halskrümmung oder am Tremolo ändern, sondern auch vom Wechseln von dicken auf dünne Saiten? Das meinte ich eigentlich.
Wie gesagt, ich kenn mich im Thema Bauteile / Mechanik der Gitarre kein bisschen aus, aber das bereue ich langsam immer mehr.
 
Doppelpost hin oder her:
Ich hab mir die ESP LTD MHB-400 Baritone E-Gitarre bestellt und bereue die Entscheidung nicht im Geringsten! Aber eine normale Heavy Gitarre muss im nächsten oder übernächsten Jahr definitiv wieder her, meine jetzige treibt mich noch in den Wahnsinn.

Auf jeden Fall bedanke ich mich bei euch, besonders bei mnemo. Mein Gitarrenlehrer hat auch schon von Anfang an gesagt, 'ne Baritone-Gitarre ist die sinnvollere Investition für meine Musik. ;)
 

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