Kemper in 2024 - zeitgemäße Anschaffung?

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Moin!

Ich spiele mit dem Gedanken mir für das Homestudio einen Kemper zuzulegen um leise über die Studiomonitore zu spielen.

Meine letzten Erfahrungen mit „Digital“ hatte ich für ein paar Tage mit einem HX Stomp, das ging aber sehr schnell zurück da ich die Bedienung furchtbar und Klänge schrecklich fand. Davor war die letzte Digitale Erfahrung der Line6 POD der allerersten Generation!

Die 20 Jahre dazwischen habe ich nichts digitales gespielt sondern weiterhin auf meine Marshalls gesetzt, was ich auch heute noch mache wenn es laut sein darf. Und das darf es hier eben fast immer.


Ich hasse es in irgendwelchen Menüs mit Knöpfen hin- und her zu springen und will keine Sounds stundenlang tweaken.

Gutes Profil kaufen -> Gitarre rein und los ist meine Erwartungshaltung.

Aufgerissener Marshall 800er mit Ab und an einen TS808 zum Boosten ist exakt das wie ich meinen Sound beschreibe… also eigentlich simpel. Ganz selten mal was cleanes oder bluesiges als Grundsubstanz.

Ich mache eigentlich alles über das volume poti der Gitarre.


Meine Fragen daher:
- Kann der Kemper gut mit dem Volume Poti der Gitarre(n) interagieren?
- Kann man einen Kemper mit Pedalen etwas anblasen oder geht sowas bei digital gar nicht?

Und wie sieht es mit dem Kemper und dem Wandel der Zeit aus?

Ich finde es bemerkenswert wie lange das Teil auf dem Markt ist und es immer noch Updates gibt. In der Zeit haben andere 4-5 Geräte gebaut die untereinander nicht kompatibel sind. Es wäre aber ärgerlich wenn man nun einen kauft und in 1 Jahr der Support ausläuft.

Der Kemper gefällt mir optisch weitaus besser als eine Fussbodenlösung, das Gerät soll auf den Tisch stehen.

Beste Grüße 💪🏻
 
Nachdem der Preis ja vom Kemper gefallen ist gibts ja fast nichts besseres im Studio. Allerdings Profile rein und ab, da muss ich dich enttäuschen. Ein bisser rumtweaken muss man immer. Allerdings gibts gerade im Marshall-Bereich vom Bert Meulendijnk jede Menge gut Profilepacks.

Die Bedienung im Studio ist auch Klasse, da du den RigManager auf dem PC über die Monitore laufen lassen kannst und so bequem deine Einstellungen machen kannst.

Meiner Meinung brauchts keine Pedale, da der Kemper fast alles onboard hat.

Das einzige Pedal was bei mir zwischen Gitarre und Kemper hängt ist das demonfx SSS Steel String. Hört man kaum, merkt man aber, wenn man es ausschaltet.
 
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Den Kemper gibt's seit 2012, den Line6 Helix seit 2015, der SLP 1959 von Marshall seit ... ist der noch zeitgemäß? Und der ist ein Onetrick-Pony.

DSPs haben nicht so die großen Entwicklungssprünge. So dass sich die Hardware da nicht mehr größer ändert. Von der Software her tut sich bei Kemper immer wieder etwas neues.

Ob der Kemper aufs Volume-Poti gut reagiert, kann ich nicht sagen. Hab keinen. Hab nur ein GT1000 von Boss, und der reagiert gut aufs Volumepoti. Ich denke das können heute nahezu alle höherpreisigen Modeller/Profiler. Und den TS hast Du auch im Modeller/Profiler schon drin.
 
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Kommt auf das Profile an, aber meistens reagiert er sehr gut aufs Volumen-Poti.
 
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Moin!

Ich bin auch Kemper User und kann sagen, dass es extrem auf die Profile ankommt. Die neueren nutzen das sog. Liquid Profiling welches das Poti-Verhalten der Original Amps besonders gut abbilden soll. Hab ich aber noch nicht genutzt bis jetzt.
Bei der Flut der kostenlosen Profile verliert man schnell die Lust nach guten Profilen zu suchen. Dafür sind die kostenpflichtigen Profile (Tonejunkies, Bogren, KingBritt etc.) meines Erachten erschwinglich und soundmäßig top.
Mach dir bitte auch Gedanken, welche Ausführung des Kemper du dir zulegen möchtest.
Ich hatte damals die non powered Rack Version gekauft, heut zu Tage würde ich lieber den Profiler Stage nutzen.

Grüße ✌
 
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Also vielleicht kann ich dir die Entscheidung ein bisschen einfacher machen. Ich stand letztes Jahr November vor der gleichen Frage. Hab mir die Rackversion geholt. Nachdem ich gemerkt habe, dass für live ein Rack doch arg viel Schlepperei ist, mir aber das Konzept so gut gefällt, hab ich mir letzten Monat noch das Stage geholt. Das Rack ist in mein Homestudio gewandert und dient quasi da zur Erstellung der Sounds bzw Performances , die ich dann über USB auf mein Stage überspiele. Am Gerät selbst bediene ich so gut wie nichts mehr, erfolgt alles über den Rig Manager.
Reagieren tut der Kemper wunderbar auf das Volumenpoti, vorausgesetzt gute Gitarre bzw Potis vorhanden.

Ich denke, es wird so schnell kein Kemper 2 erscheinen. Für was auch. Alles was man noch verbessern könnte, erfolgt eh softwareseitig, die Hardware ist m.W.n. potent genug.

Und was für Kemper noch spricht ist einmal der Standort hier in Germany sowie der exzellente Support.


„- Kann man einen Kemper mit Pedalen etwas anblasen oder geht sowas bei digital gar nicht?„

Ja das geht ohne Probleme. Die Kemper internen Pedale sind aber gut genug. Du kaufst ein wirklich sehr gutes All in One Gerät.
 
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Vielen lieben Dank für eure Beiträge!

Das der Kemper aus DE kommt ist tatsächlich ein Punkt der für mich positiv ist.

Ich finde die "Schreibtisch" Variante in Black am ansprechensten, deswegen wird es vermutlich auch der werden.
Falls ich da dochmal den Kemper verstärken möchte würde ich mir das Kabinet in der Power Variante dazu kaufen damit es optisch stimmig ist.

Bei mir wird der Kemper vermutlich als "One Trick Pony" laufen, so bin ich seit Jahren meine Amps gewohnt. Plexi, 800er und deren Derivate werden übers Volumenpoti gespielt und wenn das am Kemper halbwegs klappt bin ich happy :)

Ich werde berichten sobald er da ist :)
 
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- Kann der Kemper gut mit dem Volume Poti der Gitarre(n) interagieren?
ja, das geht sehr gut

- Kann man einen Kemper mit Pedalen etwas anblasen oder geht sowas bei digital gar nicht?
hier muß man aufpassen und differenzieren, wenn ich "anblasen" lese, den Eingang darf man auf gar keinen Fall übersteuern, wie bei jedem digitalen Gerät klingt das unschön, aber Pedale zur Klangfärbung funktionieren super, ich hab zb auch ein Friedman Fuzz Fiend vor dem Kemper das ich bei Bedarf zuschalten kann.
als option gibts auch noch die Möglichkeit ein Effektpedal in den FX Loop des Kempers zu packen, dann kann man das in der Effektkette innerhalb des Kemper Routings plazieren.

ich liebe meine Kemper und spiele ausserordentlich gerne darüber, aber es hat auch anfangs bei mir einiges an Geduld und Zeit gedauert bis ich die Profile gefunden habe, die für mich funktionieren und für mich gut klingen.

Wenn du aber auf deine Amps nicht verzichten möchtest, und diese Leise spielen bzw direkt aufnehmen ohne Lärmbelastung, wäre vielleicht sowas wie das Universal Audio OX einen Versuch wert

Universal Audio OX Amp Top Box


der Vorteil des Kempers ist aber auch der, du könntest ja genau deinen Amp mit deiner Box und deinem gewohntem Sound abmikrofonieren und dir davon ein Kemper Profil machen. Das war ja der Grundgedanke des Kempers
 
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Ich habe tatsächlich das OX Stomp probiert da ich die Fryette Powerstation besitze.

Der Sound war genial, die Bedienung des OX Stomp eine Katastrophe. Und da ich abends oft nur „mal eben kurz“ etwas klimpern möchte dürfen die großen Boliden gerne aus bleiben.

Die Amps ständig an/aus oder alternativ stundenlang ungenutzt laufen lassen würde mir zu sehr auf die Röhren gehen.

Grundsätzlich, für jemanden der „seinen“ Amp will, aber ne coole Sache mit dem Ox Zeug!
 
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Der Sound war genial, die Bedienung des OX Stomp eine Katastrophe. Und da ich abends oft nur „mal eben kurz“ etwas klimpern möchte dürfen die großen Boliden gerne aus bleiben.
die krass schlechte Bedienung übers Smartphone kenne ich leider nur zu gut von meinen UAFX Pedalen Lion 68 und Dream 65, aber der grosse OX hat soweit ich weiss eine Desktop App zur Bedienung dabei. aber ja, wenn man nur mal kurz klimpern will, sprichts ja auch noch mehr für den Kemper. Aber gut zu wissen das dir der Sound des Ox Stomp ja schonmal gefallen hat.
 
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Das Erste was mir bei der Eingangsfrage durch den Kopf ging war:

"Ist das wirklich der Sound den man beim Spielen haben möchte?"

Wenn man den Sound eines abgenommenen Amps über die Studiomonitore mag und vielleicht auch den ganzen Stereo-Schnickschnack nutzen möchte, dann ist das sicher eine klasse Sache mit dem Kemper und natürlich auch mit anderen ähnlichen Geräten.

Zeitgemäß? Nun ja, es gibt ja wenig was die Kiste nicht kann. Qualitativ ist der Kemper sicher auch immer noch top. Das Spielgefühl ist für mich auch absolut in Ordnung. Ob die Bedienung Gefällt muss jeder selbst entscheiden. Ohne den Rigmanager als Software macht mir der Kemper allerdings nur bedingt Spaß.

Trotzdem spiele ich zu Zeit wieder mehr über Amp. Allerdings schlicht deshalb, weil ich den Klang meines Amps vor mir steht und eine klassischen Gitarrenspeaker an Board hat manchmal einfach lieber mag. Es kling halt "anders". Auch wenn der Kemper Kone-Speaker da schon recht dicht dran ist. Aber über meine Studiomonitore klingt es halt natürlich "nochmal anders".

Auf dem Kemper selbst nutze ich nur noch wenige Amps, die ich in einer Handvoll Performances in unterschiedlichen Einstellungen verwende.

Der Kemper selbst aus meiner Sicht:
Viel Gefummel, vor allem am Anfang. Schnell mal was verstellt und vermurkst. Man läuft Gefahr mehr mit dem Kemper rumzuspielen als Gitarre zu spielen.

Mein Amp schalte ich ein und fertig. Die paar Pedale tun was sie sollen.

Auf der andern Seite: Für viele Einsatzzwecke ist der Kemper halt schon nahe an der eierlegenden Wollmilchsau.
Ich habe meinen Kemper seit 2016.

Allerdings kann ich mir heute z.B. auch eine Kombi aus meinen Röhrenamp, plus zusätzlich einem fexiblen digitalen Amp mit herkömmlichen Speaker, wie z.B. so einen neuen Katana Artist (kommt ja bald) zu verwenden.

Ich denke es kommt halt immer schon sehr darauf an was man "wofür" braucht.
 
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Ich denke es kommt halt immer schon sehr darauf an was man "wofür" braucht.
Und genau das halte ich für das Entscheidende, es ist eben logistisch deutlich einfacher einen Kemper plus „Lautmacher“ auf die Bühne zu „schleppen“ als viele Amps plus Boxen für unterschiedliche Sounds.
 
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@Wizzzzard2000
Ja, sicher, zumindest sofern man denn überhaupt den Sound mehrerer Amps auf der Bühne braucht. Wobei ein Kemper im Vergleich zu meinem Amp natürlich auch grundsätzlich sehr viel netter zu transportieren ist.

Wobei es ja in der Ausgangsfrage ja eher darum geht den Kemper zu Hause einzusetzen. ;-)

@Northernguitars
Was die klassischen Pedale in Kombi mit dem Kemper betriff, das funktioniert übrigens auch prima. Mache ich auch oft.
Alles was boostet und zerrt, dass benutze ich auch oft genau so vor dem Kemper wie vor meinem Amp. Alle anderen Geschichten deckt der Kemper für mich aber so gut ab, das ich da nichts vermisse. (Reverb, Delay, Tremolo, Chorus, etc.) Selbst das "Hendrix-Wah" vom Kemper finde ich echt gut.

Es gibt aber heute so viele schicke Alternativen um zu Hause zu spielen, die vielleicht weniger Gefummel benötigen und auch Spaß machen. Wie gesagt, kommt darauf an was man so vor hat. Was am Kemper z.B. schon spitze ist (wenn man es braucht oder möchte) ist u.A. "morphing". Wobei ich heute wirklich zugeben muss, dass ich auch das nicht so wahnsinnig oft nutze. Ich bin da auch eher ganz "altmodisch" unterwegs.

Ich glaube ich würde heute vielleicht sogar etwas Anderes wählen. Nicht weil der Kemper irgendwie "nicht gut genug" wäre, sondern weil sich meine Anforderungen und Vorstellungen von dem was ich "brauche" oder "gleube zu brauchen" ein bisschen verändert haben.
 
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Ich denke das ist sehr individuell, Outdated ist der Kemper sicherlich nicht, viele Profis nutzen das Gerät nach wie vor, ich stand kurz vor release des Quad Cortex vor einer ähnlichen entscheidung und habe mich zu Gunsten des Quad Cortex entschieden, trotz der startschwierigkeiten die durch Updates mittlerweile behoben sind war ich trotz immer wieder auftretender Frustration (damals noch fehlender Editor, keine Möglichkeit für Locale Backups, usw.) von Anfang an sehr zufrieden mit dem Cortex

Es gibt neben QC und Kemper mittlerweile mehrere Möglichkeiten Amp-Profiles zu nutzen, die verbreitetsten

Quad Cortex:
- super einfach zu bedienen
- Kann Profiles und Ampmodeling
- kann auch stereo setups, d.H. du kannst zwei leicht unterschiedliche Profiles einmal auf links und einmal auf rechts fahren, oder gar einen Marshall mit einen Peavey auf einen Kanal zu einen neuen Sound mixen
- sehr flexibles Routing
- Kann live mehrere instrumente "bedienen" bei mir laufen zwei Gitarren und der Gesang Drüber
- integriertes Interface mit der möglichkeit virtuell zu reampen, d.H. du kannst ohne AD/DA Wandlung DI spuren am Rechner Reampen

Kemper:
- am längsten am Markt und damit auch die längste Bugfix historie, da wirds auch kaum überraschungen geben
- ausgenommen Kemperplayer sind soweit ich richtig informiert bin alle anderen versionen SPDIF fähig, beim Reampen in "fremden" Studios ggf. von Vorteil

TONEX:
- geht auch als reine Softwarelösung und das unter Windows, MacOS und iOS
- Tonex als CS ist sogar Freeware
- Tonex Pedal kann keine Profiles erstellen, das geht nur am Rechner über interface, die Zeit zum Errechnen der Profile ist Hardware abhängig, ich hab ein Notebook mit 3060 GPU das geht mit rund 5 Minuten recht flott, über andere Grafikkarten oder iGPU kann es aber auch sehr lange dauern, am Mac hab ich keine erfahrungen, bei Ola Englunds Youtube kanal (Mac User) hat das Training fast 15 minuten - Medium 30 minuten und Advanced 5 Stunden gedauert.

NAM:
- ähnlich wie tonex aber komplett freeware-Open Source
- training über Onlinerechenpower möglich
- allerdings ist da das Profile erstellen nicht ganz Nutzerfreundlich
- gibt von DIME HEAD ein NAM Profile Player, ist also mittlerweile als Hardware nutzbar, der Profile Player von DIME HEAD hat zudem eine extrem niedrige Latenz (0.5-0,8ms) ist aber nicht als Soundkarte nutzbar.


Ich gehe davon aus, dass du ein halbwegs passables Interface zu Hause hast, d.H. wenn du es nur für zu Hause nutzen willst würde ich erstmal TONEX und NAM antesten, weil am günstigsten.

Wenn das Ganze auch auf die Bühne soll würde ich an deiner Stelle die Features von Kemper, Quad Cortex, DIMEHEAD NAM Player und TONEX vergleichen, es gibt Stimmen die sehen den Kemper im vergleich zu den letzteren dreien als weniger akkurat an, NAM ist laut diversen Youtube vergleichen am nähesten am Original, wobei das halt auch immer so ne sache ist, wenn ich mit Profiles nen Sound bekomme der mir besser oder gleichgut wie das Original ist, dann ist mir relativ egal, ob das profile 99,5% oder 97% vom Original abbildet.
 
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Weil hier gerade TONEX erwähnt wird...
Sicher auch eine gute Alternative, wenn man ansonsten vielleicht eher seine ganzen Pedale verwenden will unn einfach "nur" ein paar gute Amp-Sounds möchte.

Oder ggf. auch andere reine Softwarelösungen?
Es gibt ja heute so viel gutes Zeug.
 
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Ich besitze ja noch keinen Profiler aber wenn dass deine Anforderungen sind dann wäre ja das ToneX Pedal genau das richtige, falls dir der Sound zusagt.
Du könntest dir die Tonex Software zum Testen herunterladen und bei gefallen das Pedal holen ( Die Tonex Max software ist dann gratis und die kostet Regulär schon 333€).
Glaub das Amplitude 5 ist auch noch dabei.

Aufgerissener Marshall 800er mit Ab und an einen TS808 zum Boosten ist exakt das wie ich meinen Sound beschreibe… also eigentlich simpel. Ganz selten mal was cleanes oder bluesiges als Grundsubstanz.

Der Kemper hat natürlich um einiges mehr am Kasten , aber bei solcher (simpleren )Kombi könnte der Tonex besser abschneiden (je nachdem welches Profil man hat ).
Ich bin auch noch am suchen, aktuell bin ich aber mit meinen Neural DSP Archetype Gujira Plugin so zufrieden, das ich nur für cleane Sachen was anderes möchte :)
 
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Aufgerissener Marshall 800er mit Ab und an einen TS808 zum Boosten ist exakt das wie ich meinen Sound beschreibe
für das Homestudio
Es gibt ja heute so viel gutes Zeug.
Vielleicht wäre das hier bei den Anforderungen noch eine Alternative, mein Beitrag ist nur als Ergänzung zu den bisher sehr guten anderen Beiträgen zu verstehen:
https://www.musik-produktiv.de/baroni-afk150.html

Soundtüftler Hanno Klänhardt von Mantar schwört mittlerweile auf das Teil, ich durfte mich vom Klang auch bereits persönlich überzeugen... :D
 
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So wie ich verstanden habe, ist der Kemper eh schon bestellt. Für dein Vorhaben ist das sicher auch eine sehr gute Möglichkeit. Rein für das Homestudio wäre ich aber auch eher auf eine Softwarelösung gegangen. Den PC anmachen muss man für den Kemper Editor ja eh.
Mein Mittel der Wahl ist hier mittlerweile Tonocracy. Kostet nichts, hat die wichtigsten Effekte drin, ich habe meine Amps gecaptured und kann sie für das Spielen zuhause und Aufnahmen nutzen. Wenn ich bei der Probe bin oder live spiele, dann nutze ich mein Quad Cortex mit Captures derselben Amps mit denselben Settings. Für zuhause packe ich es aber nur noch selten aus. Gerade für Anwendungsgebiete, wie du sie beschreibst (z.B. ein Amp, ein Pedal davor, Cabsim und etwas Hall dahinter) ist Tonocracy genial.
 
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Vielen Dank für all die Beiträge und Unterstützung!

Ich habe seit heute den Kemper und bin sehr begeistert! Wie gesagt, die letzte erstzunehmende Erfahrung war zu Zeiten von POD und Behringer V AMP :D

Der Kemper gefällt mir fürs abendliche zocken und aufnehmen bisher sehr gut. :)

Das Gerät wirkt wertig und zeigt deutlich das es sich eigentlich an professionellere Anwendungen richtet. Alleine die Routingmöglichkeiten… Coole Sache!

IMG_1437.jpeg
 
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