Kemper KPA Profiling Amplifier Userthread

  • #10.461
Ich habe in der Anfangszeit viel zu viel gekauft! (Jäger und Sammler Syndrom. Auf meiner Festplatte sind sicherlich weit über Tausend davon. Allein das Everything Pack von Tone Junkies hat es sicherlich schon :eek2:!!)
Vor kurzen bin ich bei M-M Profiles gelandet! Die angebotenen Packs gefallen mir ausgesprochen gut. Beim testen nehme ich ich immer das komplette Rig mit allen Effekten.
Ist es so ok, arbeite ich es aus. Klingt es so wie es angeboten nicht, mache ich mir auch keine Mühe etwas zu sperren oder wegzulassen sondern lösche es wieder aus dem Rig Manager.
So suche ich mir Rigs passend zu meinen Gitarren (HB SC)
 
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  • #10.462
Und was mich auch etwas wundert ist, dass oft von „Profiles“ die Rede ist, aber „Rigs“ damit gemeint sind. Profiles enthalten ja keine Effekte wie Reverb oder Delay.
Da hast du recht. Rig wäre in meinem Post die zutreffende Bezeichnung gewesen. :great:
 
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  • #10.463
Zwischenfragen: hat irgendjemand seine Remote (oder den Stage) "beschriftet"? Das Display, nämlich der Inhalt des gewählten Kanals, ist im Performancemode doch sehr klein.
Beziehungsweise folgt ihr einer gewissen Grundlogik? Kanal 1 = Clean, Kanal 2 = Rhythmus, Kanal 3 = Lead usw.?

Und dann passiert mir gerne, dass wenn ich auf die "1" oder "2" drücke, ich gleichzeitig auch die Bank Rauf oder Runter drücke. :-/
Verwendet jemand diese Footswitch Topper? Dachte, vielleicht erhöht das meine Treffsicherheit. :-)
(Schön wäre ja, wenn beim Bank Rauf/Runter länger am Knopf bleiben müsste damit das anspringt. :-) )

LG
 

  • #10.464
@noslash ich benutze sowas (aus meinem 3D Drucker) bei meinem Headrush Prime.

Allerdings nur in der oberen Reihe.
 
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  • #10.465
Kanal 1 = Clean, Kanal 2 = Rhythmus, Kanal 3 = Lead usw.?
Genau nach der Logik lege ich meine Rigs in der Performance ab. 2x drücken (Morph) = Soloboost

Schön wäre ja, wenn beim Bank Rauf/Runter länger am Knopf bleiben müsste damit das anspringt.
Ich finde eigentlich ziemlich gut, dass es beim Kemper gerade nicht so ist. Ich hasse es, wenn man irgendwas live xx sek. gedrückt halten muss.
 
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  • #10.466
Heute hab ich die neueste Firmware auf den MK1 Stage aufgespielt. Finde, dass Transpose m.E. ein bisschen smoother und responsiver geworden ist.
 
  • #10.467
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  • #10.468
Spezialfrage: Ich wollte soeben bei meinen Rigs in den Performance-Slot für die Akustik-Simulation den Input anpassen. Konkret die Clean Sens weil ich beim Acoustic Simulator dauernd krachendes Clipping hatte und ich mir dachte, das hat wohl mit dem hohen Output der Tonabnehmer zu tun (auch wäre das gleichzeitig die Anpassung der Lautstärke gewesen...).
Jetzt lässt sich die Änderung aber nicht speichern. Ich kann nur die ganze Performance neu abspeichern. Habe ich das falsch verstanden, dass man den Input auch individuell einstellen kann? Ich habe bis vorhin gedacht, dass nur der Output global arbeitet?

Anm.: Ich arbeite eigentlich nur im Rig Manager.
 
  • #10.469
Wie?
Du musst die Performance überspeichern (3x Save drücken)
 
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  • #10.470
Hello,

ich war KPA-User von 2012 bis 2024. Zuerst Rack+Remote und direkt zum Release des Stage dann diesen genutzt.
2024 war die Sucht nach was Neuem aber zu groß. Bin dann zum AXE FX III, der mir zu kompliziert war und bin dann recht schnell beim QC gelandet.

Soundtechnisch sind die Units ja mittlerweile alle mehr oder weniger gleich gut. Vorrangig ist wohl die Frage, aus welchem Interface man seinen Sound am schnellsten raus bekommt. Und da vermisse ich den KPA schon, da ich aus keinem Gerät schneller gute Sounds raus hatte.

Daher überlege ich grad hin und her wieder zum KPA zu wechseln. Dann aber wieder zum Rack + Remote, da mir das Konzept mehr liegt, als alles in Floor-Form. Was kurios ist: Ich vermisse auch das KPA Display :-D. Das Display vom QC ist ganz "fancy" aber da ich 99% am Laptop mache, nutze ich es nie als Touch und auf der Bühne ist das vom KPA für mich einfach besser.

Lange Rede, kurze Frage:
Beim Stage hatte man die Verbindung zum iPad für den Rig-Manager. Hat man das bei der Rack-Version eigentlich auch oder war das Stage-Only?
 
  • #10.471
Soweit ich weiß haben nur die Floor Devices einen Bluetooth/WLAN Chip verbaut. Ob das mit den neuen Toaster und Rack Revisionen anders ist kann ich dir nicht sagen.
 
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  • #10.472
der alte Rack Kemper hat kein WLan. beim alten Kemper Rack, habe ich, geht der Anschluss aber mit LanKabel, zumindest für Ipad pro welches USB-C als Anschluss hat. Du brauchst halt einen Adapter von Lan auf ipad. Funkt gut.
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Nachtrag. Edith sagt, auch fürs neue Rack brauchst du einen WLan Router. Ist also dann weiter nicht eingebaut.
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der alte Rack Kemper hat kein WLan. beim alten Kemper Rack, habe ich, geht der Anschluss aber mit LanKabel, zumindest für Ipad pro welches USB-C als Anschluss hat. Du brauchst halt einen Adapter von Lan auf ipad. Funkt gut.
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Nachtrag. Edith sagt, auch fürs neue Rack brauchst du einen WLan Router. Ist also dann weiter nicht eingebaut.
.... wobei ich ehrlich sagen muss, ganz geht das aus der beschreibung nicht hervor, ob da jetzt ein modul verbaut ist oder doch nicht
 
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  • #10.473
Auf der Homepage steht beim Rack:
"wireless remote editing with iPhone®, Android® phone, iPad®, Android® & Fire® tablet"

Das klingt ja erst mal so als ginge es, oder?
 
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  • #10.474
Jo, es steht aber leider auch "connected to a WiFi router the PROFILER Rackcan also be controlled wirelessly from an iOS®, Android® or FireOS® device with Rig Manager."
Und das spricht wieder gegen ein eingebautes WLAN-Modul so wie beim Stage...
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.... Edith sagt, im großen Handbuch ist es beschrieben...

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  • #10.475
Ich verwende die Profile von MBritt Profiles für Live-Auftritte, hauptsächlich den 69 Plexi 50. Ich spiele ausschließlich Gitarren mit Humbuckern und habe das Gefühl, dass die Profile mit meinen Gitarren etwas zu dunkel klingen – selbst im Live-Kontext.


Was würdet ihr mir in diesem Fall empfehlen anzupassen, damit sich der Sound im Bandmix besser durchsetzt?


  • Das Cabinet?
    Ich habe das Cab Pack 1, könnte also eines dieser Cabinets verwenden. Alternativ könnte ich auch ein Profil aus dem 69 Plexi Pack mit V30, Greenbacks oder H30 statt des CL80 nutzen.
  • Definition?
  • Clarity?
  • EQ?
    Ich EQe normalerweise nicht gern zu stark, weil ich den Charakter des Amps nicht zu sehr verändern möchte.
 
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  • #10.476
Hey Peavey, ich habe gestern den Kemper kurzfristig zum ersten mal "auf Ernst" Live eingesetzt. Da ist mir auch diese dunkle Klangfärbung aufgefallen. Ich habe dann ad hoc die Klangfärbung mit den Bass/Middle/Treble-Reglern in der Output-Section angepasst. Es war dann deutlich besser.

(Sidestep: der kurzfristige Einsatz war unfreiwillig, da ich einen HWS-Vorfall habe und beim Tragen, wo möglich, auf "sicher" gegangen bin. Spannend: Der Tontechniker hat trotzdem die Gitarrenbox abgenommen und auf das Angebot, den Main Out zu bekommen, verzichtet.)
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der alte Rack Kemper hat kein WLan. beim alten Kemper Rack, habe ich, geht der Anschluss aber mit LanKabel, zumindest für Ipad pro welches USB-C als Anschluss hat. Du brauchst halt einen Adapter von Lan auf ipad. Funkt gut.
Nachtrag: Ich habe das gestern auch live gemacht. Man muss halt am Ipad das WLan ausschalten, sonst findet die APP den Kemper nicht. Aber wie gesagt, das funktioniert eigentlich super und ist unaufwändig. Ich muss jetzt aber schaun, ob man das über den rückwärtigen USB-Anschluss auch so hinbekommt. Weil ein Nachteil ist, dass eben bei dem Ausgang ansonsten auch die Remote angeschlossen ist. Du hast also entweder die App am ipad oder die Remote zur Verfügung. Das ist beim Soundcheck, wo man dann doch schnell Anpassungen vornehmen mag, hinderlich.
 
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  • #10.477
Was würdet ihr mir in diesem Fall empfehlen anzupassen, damit sich der Sound im Bandmix besser durchsetzt?
Ich würde im Falle fehlender Klarheit und Durchsetzungsfähigkeit so vorgehen:
1. Speaker/IR: da hier ja das entscheidende Frequenzbild entsteht, sollte der Speaker schon die höheren Frequenzen gut darstellen. Dazu evtl. einen helleren Amp mal mit dem Speaker vergleichen. V30 ist sicher empfehlenswert, das ist ja ein sehr präsenter Speaker. Es darf live schon immer ein bisschen heller klingen, als womit man sich zu Hause wohlfühlen würde.
2. Definition/Bright Cap: hier kann man sich weitere Klarheit holen, ohne dass alles so Post-EQ-artig verbogen wird. Ich bin nie lange damit zufrieden, wenn ich Frequenzen nach der Amp-Sektion anheben muss, für einen Soloboost geht das, aber nicht permanent. Wenn bei Definition der Bass zu straff wird, kann man versuchen, durch Reduktion bei Bright Cap das zu kompensieren. Da muss man ein bisschen drehen.
3. Amp-EQ: die EQ-Stacks aus dem Liquid Profiling klingen sehr natürlich. Da kann man auch voll aufdrehen und es klingt noch gut.
4. Doch auf einen anderen Amp ausweichen? Ich komme für meine Vorstellung eher mit einem JCM 800 zu meinem Wunschsound, den ich über Bright Cap ein wenig zähme und wärmer klingen lasse.

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!
 
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  • #10.478
Ich verwende die Profile von MBritt Profiles für Live-Auftritte, hauptsächlich den 69 Plexi 50.
Nachtrag: ich hab‘s mal gerade für mich mit dem Britt-Profile ausprobiert. Wenn ich als Amp Model statt „Kemper Generic“ das „Mars Plex Brt“ auswähle, hat der Presence-Regler eine schöne Kontrolle über die Durchsetzungsfähigkeit. Damit sollte es doch klappen?
 
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  • #10.479
Was passiert mit dem Sound des Profiles bei Umstellung des EQ Models?
Verändert das schon des Sound oder erstmal noch nicht?
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Was denkt ihr zu den verschiedenen Cabs?
Ich hätte neben Mbritts Standard, den CL80 auch V30, Greenback, H30, oder die nachfolgenden zur Verfügung:
IMG_8516.webp

Insbesondere MB 3P Mars Blend, MB 212 412, und MB V30 80 412 klingen recht interessant.
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Amp-EQ: die EQ-Stacks aus dem Liquid Profiling klingen sehr natürlich. Da kann man auch voll aufdrehen und es klingt noch gut.
Kann ich die verschiedenen EQ Modelle auch für „nicht-liquid-profiles“ nutzen, oder macht das nur bei Liquid Profiles Sinn?
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V30 ist sicher empfehlenswert, das ist ja ein sehr präsenter Speaker. Es darf live schon immer ein bisschen heller klingen, als womit man sich zu Hause wohlfühlen würde.
Wie zähme ich den am besten, wenn er live dann bei der Lautstärke zu aggressiv und scharf wird (Fletcher Munson)?

Definition runterdrehen, oder ist vielleicht doch ein anderes Cab die schönere Wahl, sh. oben?

Was nutzt ihr so live?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10.480
Was passiert mit dem Sound des Profiles bei Umstellung des EQ Models?
Verändert das schon des Sound oder erstmal noch nicht?
Was denkt ihr zu den verschiedenen Cabs?
Kann ich die verschiedenen EQ Modelle auch für „nicht-liquid-profiles“ nutzen, oder macht das nur bei Liquid Profiles Sinn?
Speakerwahl: Ich würde einfach nach Gehör entscheiden. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, Impulse Responses von meiner eigenen Box zu erstellen, darin hab ich einen G12H55 Heritage (relativ dunkel) und einen G12H 20th Anniversary (recht hell) gemischt. Man kann sich ja auch mal Profile von z. B. Thomas Dill (da gibt es auch ein paar umsonst) zum Vergleich anhören, der mischt die Sachen schon immer recht brauchbar für Livesituationen ab.

Zu den Amp-EQ-Models: die Einstellung eines EQ-Models verändern nichts am Klang, solange die EQs so eingestellt sind, wie sie es zum Zeitpunkt der Profilerstellung waren. Wenn ich dann daran drehe, verhalten sich die Regler so, wie sie es bei dem eingestellten Amp tun würden.

Wie zähme ich den am besten, wenn er live dann bei der Lautstärke zu aggressiv und scharf wird (Fletcher Munson)?


Definition runterdrehen, oder ist vielleicht doch ein anderes Cab die schönere Wahl, sh. oben?

Was nutzt ihr so live?

Live wäre es mir zu heikel, mich durch Cabs zu wühlen. Ich würde das als Hausaufgabe vorher machen. Wenn es dann nicht zur Location passt, würde ich den EQ der Output-Sektion (v.a. HiCut, LoCut) wählen, da der ja global auf alle Rigs/Profile wirkt. Das war bei mir aber noch nicht nötig, bzw. das macht dann der gute Mann oder die gute Frau am FOH.

Ich achte darauf, dass ich bei allen Sounds an einem Abend nur ein Speaker Cab verwende, damit ich keine ungewöhnlichen Frequenzveränderungen habe. Meine Profile basieren größtenteils auf einem Marshall* JVM410, der ja eigentlich alles abdeckt, oder auf einem Marshall* JCM 800, der dem ja sehr ähnlich ist.

LG
 

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