Keyboard vs Gitarre

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slicker80
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Hallo!

Ich spiele Klavier, aber irgendwie verliere ich immer mehr die Lust am Piano! Grund: Nach Noten zu spielen macht mir keinen gr. Spaß. Es ist ein langes Üben und sobald das Blatt weg ist wird es schwierig! Wie sieht es im Vergleich mit der Gitarre aus?! Immer wieder lese ich, dass sehr viele sich das Gitarrespielen selbst beibringen(ohne Noten) und das auch mit Erfolg!Hat man mit der Gitarre mehr Spaß, ist es leichter zum Lernen! Könnte man beim E-Piano bleiben und Gitarrensounds reindrücken?!
Danke für Antworten!
 
Eigenschaft
 
Frei vom Blatt weg nach Noten zu spielen ist auf der Gitarre garantiert nicht einfacher als auf dem Klavier. Sehr viele spielen Gitarre, speziell E-Gitarre, nach Tabulatur, allerdings nicht frei vom Blatt, man lernt das dann eher auswendig. Zudem kann man, vor allem in Zeiten des Internets, fast jedes Instrument sich selbst beibringen, das ist lange nicht nur auf Gitarre beschränkt.

Was du dir davon versprichst Gitarrensounds ins E-Piano reinzudrücken verstehe ich aber nicht :gruebel:. Sicherlich kann man fast alles von der Gitarre auch auf dem Piano spielen, aber, ob das so sinnvoll ist? Gitarre ist ein völlig anderes Instrument als ein Klavier und jetzt nur Gitarre anzufangen, weil du keine Lust mehr hast nach Noten zu spielen wird sicherlich auch nicht wirklich viel bringen.

Für mich klingt dein Beitrag so, als möchtest du unbedingt ein Instrument spielen können, hast aber festgestellt, dass Klavier recht schwer ist und meinst nun, Gitarre ist mal eben so nebenbei gelernt, weil sich das ja so viele selbst beibringen und man nicht nach Noten spielen muss. Wenn dem so ist, dann vergiss es. Vernünftig Gitarre spielen zu können dauert, speziell, wenn man es sich selbst beibringt, viele Monate bis Jahre!

Ansonsten, wenn dir das geklimpere auf dem Piano nicht mehr gefällt spricht sicher nichts dagegen sich mal eine E-Gitarre auszuborgen und loszulegen. Siehst ja dann, ob dir das mehr liegt oder nicht. Was einem mehr oder weniger Spaß macht ist individuell und da gibt es kein richtig oder falsch, sonst würden ja alle das selbe Instrument spielen ;).
 
Das IMHO wirklich irre an dem Spiel mit Saiteninstrumenten, ist nach wie vor, dass die Töne direkt an den Fingern hängen. Auf Saiteninstrumenten gibt es sehr viel mehr direkte und intuitive Ausdrucksmöglichkeiten als auf einem Keyboard. Mir fällt auch kein anders polyphones Instrument ein bei dem man so direkt den Ton erzeugt. Man kann mit einer einzigen Note so dermaßen viel variieren. Das hat enorm Seele, ist und bleibt groß.

 
is zwar ot: aber was zur hölle macht der mann in dem video mit seinen mechaniken? :eek:
 
8 Detuner :D
Und er weiss auch, wie man die benutzt.
 
Meiner Erfahrung nach ist Gitarre spielen nicht leichter als Klavierspielen. Man spielt doch auf der Gitarre genau so nach Noten wie auf dem Klavier. Und für mich persönlich ist der Unterschied zwischen Tab und Noten nur, dass ersteres für mich einfacher ist, da ich auf der Gitarre einfach noch nicht so gut drauf habe wo die Noten liegen...
Ohne Noten spielen bzw. improvisieren ist auf jedem Instrument schwierig. Spiele Klavier schon auf einem recht hohen Level - aber Improvisieren kann ich deshalb noch lange nicht.
Wieso es das Klavierspielen erleichtern soll, wenn das Klavier wie ne Gitarre klingt versteh ich übrigens nicht :p Mir macht Gitarre spielen mehr Spaß.. Aber nicht, weil es mir leichter fällt (tut es auch nicht) sondern weil ich das Instrument und die Musik einfach lieber mag. Das sollte entscheidend sein.
Ansonsten bleibt nur noch zu sagen "Ohne Fleiß kein Preis"
 
Habe eben das Solo von Pink Floyd - Time angefangen und da wurde mir erstmal richtig klar was die Gitarre eigentlich für Ausdrücksmöglichkeiten hat. Check das Solo ab 2:50 -> http://www.youtube.com/watch?v=8VGr6NwgbcU
Ich finde das echt unglaublich denn beim Keyboard hatte ich garkeinen Spass. Hab das Ding nach 4 Wochen in Ruhe gelassen. Ich selber fand den Anfang bei der Gitarre schwieriger als beim Keyboard aber das nur meine Sicht.
 
Das IMHO wirklich irre an dem Spiel mit Saiteninstrumenten, ist nach wie vor, dass die Töne direkt an den Fingern hängen. Auf Saiteninstrumenten gibt es sehr viel mehr direkte und intuitive Ausdrucksmöglichkeiten als auf einem Keyboard.

Da der Threadersteller nach eigener Aussage Klavier spielt, spielt er ja bereits ein Saiteninstrument :cool:
 
Da der Threadersteller nach eigener Aussage Klavier spielt, spielt er ja bereits ein Saiteninstrument :cool:

Saiteninstrument im Sinne von, dass Saiten bei der Klangerzeugung mitwirken. Jedoch hat damit der Spieler ja nur indirekt Kontakt, er berührt nur die Tasten. Daher ist es eigentlich mehr ein Tasteninstrument, auch wenn das nicht die offizielle Bezeichnung ist.

Saiteninstrumente wie es heapstar gemeint hat, sind ja Gitarre, Bass, Violine, Cello etc.
Und unter diesen ist die Gitarre und das Bass (fretless mal ausgenommen) das "Einfachste", da man nur unter Umständen (Bendings z.B.) auf die genaue Intonation achten muss.

Mit freundlichen Grüßen, NoName

PS: Ich weiß auch, wie dein Beitrag gemeint war. :cool:
 
Da der Threadersteller nach eigener Aussage Klavier spielt, spielt er ja bereits ein Saiteninstrument
Na dann spalte ich das Haar jetzt genau mittig und meine natürlich ein Zupf- und/oder Streichinstrument. >Gibt es denn einen anständigeren Sammelbegriff für derlei Instrumente (Gitarre, Cello, Bass, Violine, Ukulele, Bratsche, Geige etc.)? Also Saiteninstrumente, bei denen die Tonerzeugung durch Saitenverkürzung direkt mittels Finger auf Griffbrett erfolgt?
 
Als jemand, der lange Klavierunterricht hatte, dann lange Gitarrenunterricht und dann noch ein paar Jahre beides parallel, kann ich sagen, dass das Klavier zumindest im Bereich Rock/Pop/Jazz um einiges (!) weniger übeintensiv ist als unser sechssaitiges Lieblingsinstrument. Die Koordination beider Töne auch für nur einen einzigen Ton, der absolut anti-intuitive Aufbau, die Redundanz (jedes Voicing gibts x-mal gleich klingend, aber anders gegriffen), die mechanische Anonymität der verschiedenen Tonarten (alle fühlen sich gleich an, das erleichtert nicht das transponieren, sonders erschwert es de facto); all das gibt es auf dem Klavier nicht.
Wenn du keine Lust hast, ausnotierte Stücke zu üben, warum beschäftigst du dich dann nicht auch mal mit Improvisation, oder wirst selbst kompositorisch aktiv? Mit dem Instrument hat das nichts zu tun.
 
Übersichtlicher ist allemal das Klavier (auch wenn ich selber nicht spiele) - eine Taste, ein Ton. Chromatisch von "A bis Z" geordnet. Variation: Leichter und starker Anschlag. Nicht sonderlich intuitiv, aber verhältnismäßig einfach aufgebaut.
Bei der Gitarre geht es schon mit dem sauberen greifen und anschlagen los - es kann schnarzen, es kann leicht gedämpft werden etc. Beim Klavier ist der Ton da oder nicht, richtig oder falsch. Bei der GItarre gibt es 100te Möglichkeiten, die sich stufenlos variieren lassen. Also einfacher sicher nicht. Und auch mit der Gitarre wirst du viel Mühe haben bis du dich von Dingen wie Noten und Tabulaturen lösen kannst...
 
Ich hab mir letztens z. B. Comptine de Fune aufm Klavier bzw. Keyboard beigebracht, auch ohne Noten usw. und ich bin eigentlich Gitarrenspieler. Aber am besten ist natürlich, man kann beides oder mehr spielen :D
 
Ich wollte schon immer ein Instrument spielen und hatte letzten Weihnachten das Keyboard meiner Tochter mal in die Finger genommen und sagen wir mal grob geklimpert.....:)

Es hatte für mich nichts....Sorry, war so...:(

Dann bin ich zu meinem Sohn und habe seine E-Gitarre in die Finger genommen und erst mal angefangen zu stimmen.......Wow, macht ja Spass
dachte ich mir....Und was da so rauskommt (ich meine natürlich keine vernünftig gespielte Musik), Verzerrter Sound(Ich mag Metal).

Du kannst mit dem Teil Töne erzeugen, dass ist gigantisch....von.... bis

Hab mir gleich ne eigene gekauft.....Ich spiele nun seit 10 Monaten, mein Sohn hat sie drei mal angerührt.....Die Finger schmerzen , wenn man auf die Saiten drückt......Mann o Mann wat fürn gejammer.

Ich sage Dir, die Finger taten mir weh....aber ich will mein Instrument nicht mehr missen........Du solltest Deine Alternative jetzt gefunden haben.

By the Way.......ich habe mit 51 angefangen und bin nun 52 :D

Viel Spass beim schönsten Hobby der Welt
 
Also, kann es sein, daß dein frust eher daher kommt, daß du nicht recht weißt, was du spielen möchtest?
Nur irgendwie Musik....?
In dem Fall ist es mE ganz egal, welches Instrument du gerade bearbeitest. Gitarre ist auf keinen Fall leichter zu spielen/lernen, und deine Unzufriedenheit wird sich dann auch nicht geben.

Aber, wenn du die Möglichkeit hast, probiere auf jeden Fall mal aus, wie sich für dich eine Gitarre in der Hand annfühlt. Bei manch einem (s.o.) gibt es ja eine Initialzündung.

Wenn du hier im Forum liest, was für Strapazen, Schmerzen und Mühen die Leute auf sich nehmen, wirst du erkennen, wie alle für die Musik brennen. Das ist der Motor!

@FEPO: Gutes Alter zum Anfangen; wie bei mir. :D
Ich altes Weib will es noch bis zur Hardrockband schaffen. :D:D:great:

geka
 
Hallo Slicker08,
ich bin auch der festen Überzeugung, dass alles Mühe kostet. Bei einigen geht es leichter und bei anderen - wie bei mir beispielsweise - eher schwer. Ich lerne seit zwei Jahren Gitarre, rund 4 bis 6 Stunden pro Woche übe ich dabei. Jetzt bin ich endlich so weit, dass ich mein erstes Lied beginne.
Ich hab am Anfang auch nicht geglaubt, dass ich je Akkorde greifen kann - ich meine greifen und nichct den flüssigen Wechsel zwischen Akkorden. Dann habe ich den Wechsel geübt. Und seit einigen Monaten lerne ich Powerchords.....
Und jetzt kommt die Belohnung für die Mühe, nämlich das erste Lied.

Ich habe mich während der Zeit nicht gefragt, welches Instrument schneller zu erlernen ist, sondern, was ich machen kann, um den Lernerfolg zu verbessern.
cu
cubiskel
 

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