Keyboardbank mit Niveauausgleich?

Keine Ahnung, ob es so etwas gibt: Ein Drumhocker (3-beinig, wackelt nicht) mit neigbarer Sitzfläche?
Ja, gibt es: Ein Swopper tut mir seit Jahren gute Dienste am Schlagzeug, sowie am Keyboard. Seine Grenze hätte es wohl beim Spielen mit einem echten Pedalboard, wie man es von Kirchenorgeln her kennt: Da geht's nicht ohne stabile Bank. Pedalarbeit am Klavier sollte ebenfalls kein Problem sein.

Ansonsten: so eine minimale Neigung, wie angesprochen, gleicht man locker aus ... und bringt selbst mehr Becken-Dynamik ins Geschehen :giggle:

Wie gesagt, sowas gibt es ja - wenn auch schmerzhaft teuer.
Spätestens daran wird's dann scheitern ...
 
Swopper kenn ich, das hat eine Schülerin von mir. Geht gaaaaar nicht (für mich). Ich sitze ja auf allem, was irgendwo rumsteht, nur wackeln darf es nicht.

Ansonsten: so eine minimale Neigung, wie angesprochen, gleicht man locker aus ...
Ich würde nicht zehn Jahre oder länger eine minimale Neigung täglich ein paar Stunden ausgleichen müssen. Ich glaube, das rächt sich irgendwann.

aber es geht tatsächlich nicht darum, dass der Sitz wackelt
Mir ging es eher darum, daß man in die Richtung überlegt, daß man die Neigung nicht an den Hocker-Beinen ausgleicht, sondern an der Sitzfläche. Deshalb war meine Idee: Drumhocker mit neigbarer Sitzfläche (also so, daß man die Sitzfläche neigen und dann festschrauben kann).

Viele Grüße,
McCoy
 
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Ja, gibt es: Ein Swopper tut mir seit Jahren gute Dienste am Schlagzeug, sowie am Keyboard. Seine Grenze hätte es wohl beim Spielen mit einem echten Pedalboard, wie man es von Kirchenorgeln her kennt: Da geht's nicht ohne stabile Bank. Pedalarbeit am Klavier sollte ebenfalls kein Problem sein.
Ich hab zwar keine Orgelpedale, aber immerhin ein Board mit Schweller und 7 Tastern - deswegen kann ich z.B. auch wirklich nicht im Stehen spielen. Ich brauch da einen guten Anker unter dem Allerwertesten ;)
Abgesehen davon würde ich meinen, dass der Swopper zwar genug Freiheitsgerade bietet, es aber eben kontraproduktiv wäre, den auf einer schrägen Oberfläche zu benutzen. Man soll darauf ja quasi "unterstützt balancieren" - auf einer Schräge aufgestellt, müsste man immer gegen die Feder anarbeiten, um wieder mit dem Schwerpunkt über das Gelenk zu kommen.

Swopper kenn ich, das hat eine Schülerin von mir. Geht gaaaaar nicht (für mich). Ich sitze ja auf allem, was irgendwo rumsteht, nur wackeln darf es nicht.
Geht mir ähnlich, s.o.

Ich würde nicht zehn Jahre oder länger eine minimale Neigung täglich ein paar Stunden ausgleichen müssen. Ich glaube, das rächt sich irgendwann.
Definitiv. Und mein Rücken hat eh schon genug Baustellen. Wenn ich das beim ersten Versuch direkt im Rücken merke, dass der Stuhl schief steht, möchte ich das so schnell wie möglich beheben.

Drumhocker mit neigbarer Sitzfläche (also so, daß man die Sitzfläche neigen und dann festschrauben kann).
Das kenne ich bis jetzt nur hinsichtlich Neigung vorne/hinten, aber nicht zur Seite. Aber danke für den Tipp.

Spätestens daran (Preis) wird's dann scheitern ...
Nicht unbedingt. Wenn es der sein muss, dann ist das eben so. Ich dachte nur, es hat noch jemand einen anderen Tipp.
 
Du hast Dich ja schon entschieden, daher nur zum klarstellen:
Man soll darauf ja quasi "unterstützt balancieren" - auf einer Schräge aufgestellt, müsste man immer gegen die Feder anarbeiten, um wieder mit dem Schwerpunkt über das Gelenk zu kommen.

Hab's gerade einmal probiert und eine Seite um besagten Zentimeter angehoben. Was passiert? Das Kugelgelenk am Fußpunkt von Stoßdämpfer und Feder richtet sich auf, unterstützt durch die Platzierung meiner beiden Füße. Es ist also so gesehen kein Unterschied zu einem ebenen Boden. Ja, vermutlich müsste ich mit dem abschüssigen Bein etwas dagegen an arbeiten ... Übungssache.

Stabilität stellt sich auf verschiedene Weisen ein. Die wichtigste sind 3 Bodenpunkte, die nicht auf einer Linie zusammenfallen, denn dann kippt man ja über jene Drehachse weg ;-) Also Fußsohle links, Fußsohle rechts und Bodenring des Swoppers ... davon träumt der Boxer :)

Über Vorlieben mag ich hier jetzt nicht streiten: Wer's zu kippelig findet, für den ist das eben nichts. Aber ich gebe zu bedenken, dass mein Becken mit angeschlossenen Lendenwirbel so in jeder Sitzposition stehen, wie es einen Orthopäden oder Physiotherapeuthen entzücken würde. Und gewisse körperlich-rhythmische Bewegungen kann man durchausa auch in der gespielten Musik wahrnehmen.

@.Jens , viel Erfolg beim Finden einer geeigneten Lösung ;)
 
Stabilität stellt sich auf verschiedene Weisen ein. Die wichtigste sind 3 Bodenpunkte, die nicht auf einer Linie zusammenfallen, denn dann kippt man ja über jene Drehachse weg ;-) Also Fußsohle links, Fußsohle rechts und Bodenring des Swoppers ... davon träumt der Boxer :)
...das funktioniert aber nur, wenn man die Füße eben als "Standpunkte" zur Verfügung hat. Wenn man - ob als Drummer, Organist mit Pedaloktave oder Pianist mit Hang zur Elektronik - alle 4 Gliedmaßen frei bewegen können muss, dann ist eben ein flexibler Stuhl keine Option. Dann sind nämlich deine drei Punkte die beiden Beckenknochen und vielleicht noch ein Oberschenkel.
 
Stimmt. Ich kenne aber bis jetzt nur einen Stuhl mit "Sattelform", wo "vorne" relativ eindeutig ist. Hast du einen Link zu einem runden Stuhl mit neigbarem Sitz?
 
Man müßte bei den Drummern fragen.
 
Was mit gerade auffällt, du schreibst schräger Boden. Dann müsste deine Klaviatur doch eigentlich auch schräg stehen? Wäre es dann nicht eher sinnvoll, von einem Schreiner, wenn man selbst handwerklich nicht so begabt ist, ein kleines Podest zu bauen, welches die Unebenheit beseitigt?
 
wenn man selbst handwerklich nicht so begabt ist,
:D
Wenn einer handwerklich begabt ist, dann @.Jens ...
 
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Na dann, ran an die Kreissäge! :)
 
Was mit gerade auffällt, du schreibst schräger Boden. Dann müsste deine Klaviatur doch eigentlich auch schräg stehen? Wäre es dann nicht eher sinnvoll, von einem Schreiner, wenn man selbst handwerklich nicht so begabt ist, ein kleines Podest zu bauen, welches die Unebenheit beseitigt?
Könnte man meinen, ja. Es gibt aber Gründe, warum ich das nicht machen möchte - einer davon ist, dass das Zimmer kein reines Musikzimmer ist und dieses Podest dann doch recht groß und schwer werden würde. Ich schrieb ja oben schon: unter eine Seite des Keyboardständers kommt einfach eine entsprechende Unterlage aus Holz (sprich ein Brett) - da reicht es auch aus, das einfach drunterzulegen und gut ist. Der Aufbau wird ja - im Gegensatz zum Hocker - nicht dauernd bewegt.

Bei vielen (wie gesagt: ganz wuderbar kreativen!) Vorschlägen muss ich aber sagen: die wären dann doch auch nochmal teurer als ein neuer Hocker für 150€ (der damit vielleicht 50-70€ teurer ist als der, den ich ohnehin gebraucht hätte). Ein Swopper hätte da den Vogel abgeschossen, aber auch ein Podest braucht Material und Zeit - und wenn es der Schreiner (oder der Schlosser mit den Verstellfüßen) macht, wird das sicher für unter 50€ auch nichts.

Ist alles lieb gemeint - es waren tolle Vorschläge dabei. Ich bin auch nicht festgelegt auf das von mir zunächst genannte Modell - aber ich möchte schon gerne eine Klavier/Keyboardbank (und nichts anderes), die insgesamt höhenverstellbar ist, idealerweise (kein Muss) zusammenklappbar, und die eben einen Höhenausgleich von ca. 1cm z.B. in den Füßen ermöglicht. Ein Stuhl mit kleinerer Sitzfläche, der schwingt oder sich dreht, etwas anderes als ein Stuhl, oder irgendwelche Bastellösungen kommen hier leider nicht in Frage. Und ja: wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne auch bastele ;) nur nicht in diesem Fall.
 
Auf der Arbeit habe ich einen EinbeinHocker mit konvex gewölbter Fussplatte. Da würde ein unebener Untergrund kaum eine Rolle spielen. Allerdings müssen für einen festen Sit6 beide Füße am Boden sein, und viel länger als eine Stunde am Stück ist dann schon anstrengend für die Rückenmuskulatur, was ja auch so sein soll, aber halt nicht den ganzen Tag, sondern nur mal immer wieder zwischendurch als Alternative zum Bürostuhl.

Habe letztes Jahr für Corona mein Homeoffice bei IKEA eingerichtet, einen elektrisch höhenverstellbaren Tisch, und passend dazu einen Stuhl, der auch was für Dich sein kann: Lidkullen. steht fest auf vier Füßen, die zwar nicht verstellbar sind, dafür ist die Sitzfläche aber in alle Richtung flexibel. Sitzhöhe über Druckluftfeder von 59-81cm verstellbar. Habe gerade mal eine 2cm Leiste unter zwei Füße gelegt, um einen schiefen Boden zu simulieren. Das gleicht der Sitz locker aus.
Allerdings ist der Hocker nicht wirklich gut zu transportieren, weil nich klapprig, zu sperrig und wiegt auch ein bisschen, was sich wiederum positiv auf die Stabilität auswirkt. Aber bei dem Preis kann man sich einen zu Hause hinstellen, und einen weiteren, klappbaren für den Transport.
 
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Auf niedrigster Stufe sitze ich so tief, dass mein Knie knapp über 90Grad haben. Ich bin ca. 1,86m groß.
 
Die Höhe wäre schon gut - zumindest für den Einsatz an den Keys. Ich werde ihn mal probesitzen bei meinem nächsten Besuch bei IKEA (vermutlich irgendwann 2023...).
 
So, kurze Rückmeldung: ich war vor ein paar Tagen dank "Click & Meet" beim schwedischen Möbelhaus, habe den Lidkullen mal probegesessen, war positiv überrascht und habe kurz entschlossen einen mitgenommen. Sollte sich der am Klavier nicht bewähren, haben meine Frau und ich für unsere Schreibtische mal was zum Wechseln. Ich muss aber sagen, trotz meiner grundsätzlichen Abneigung gegen sich drehende und kippelnde Sitze beim Klavierspielen ist mir dieser Sitz jetzt nach knapp 2h Klavier und Gitarre im Wechsel (da ist der Fußring im Barhocker-Style nicht blöd!) doch erstmal ganz angenehm gewesen. Als einzige Einschränkung muss ich dazu sagen, dass ich heute nicht mit "voller Pedalerie" wie sonst im Bandkontext gespielt habe, sondern nur ein Sustainpedal benutzt habe. Da bin ich dann mal gespannt - aber sonst bin ich vorerst sehr zufrieden! Danke für den Tipp, Roland!
 
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Gerne doch. Wie gesagt, nicht unbedingt praktisch zu transportieren, aber für zu hause gar nicht schlecht. ich nutze den mittlerweile seit einem guten halben Jahr als Bürostuhl im HomeOffice - wofür ich ihn ja auch gekauft hatte - und bin sehr zufrieden. Für den höhenverstellbaren Schreibtisch die super Ergänzung, und zwischendurch zum Entspannen, einfach mal nach rechts gedreht, um ein wenig Keyboard zu spielen ;)
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Da mir IKEA zu weit entfernt ist für "click&meet", Freiburg ca. 80km und Karlsruhe ca. 60km, habe ich mir den Topstar Sitness Bob Hocker bestellt und bin sehr zufrieden.
Ich sitze besser wie auf meiner Bank mit Sitzkeil oder Balanceball. Und, was mir am wichtigsten ist, ich sitze mit geradem Rücken an der Klaviatur, da dieser sich in alle Richtungen kippen lässt.
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