Keyboardsounds wärend dem Sclagzeugspielen erzeugen/abspielen


H
HDUwe
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.01.12
Registriert
18.01.12
Beiträge
3
Kekse
0
Hallo

Ich spiele seit etwa 6 jahren Shlagzeug und seit ca. 3 jahren auch in einer Band.
Ich habe jetzt vor, neben dem Schlagzeug auch für elektrische Klänge zu sorgen.
In sachen Keyboard bin ich blutiger Anfänger und übe gerade auf nem alten billigen Teil die ersten sachen.:D

Was ich brauche ist eine Möglichkeit Sounds Teilweise direkt live zu spielen und teilweise schon programmierte sachen abzuspielen.
Beispiel:
Ich spiele eine melodie, hab dann aber keine hand mehr frei, die akkorde dazu zu spielen.
Das Starten von gepeicherten Song-teilen darf also keine oder sehr wenig Zeit brauchen.

Nach einiger recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, das ein Synthesizer oder eine Workstation? mit Anschluss an ein Netbook die beste Möglichkeit wäre.
Das Netbook würde ich dann nutzen um Lieder zu speichern und wiederzugeben, und den Synthesizer zur Klangerzeugung.
ich würde dann komplette (unfertige) Lieder mit klick abspielen und dann die fehlenden teile live spielen.

Meine Frage ist also:

Welchen soliden live-fähigen Synthesizer würdet ihr mir empfehlen? Was brauche ich für die Verbindung zwischen Netbook und Synthesizer? Brauche ich noch Software und wenn, welche? und was muss das Netbook können?
Wenn ihr einen anderen, besseren Vorschlag habt würde mich das natürlich auch freuen.

Ich hab jetzt mal noch den Fragebogen ausgefüllt.

also schon mal danke im vorraus für die hilfe.:)


1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 1000 €? Würde aber auch höher gehen.
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ______________________________ ____________________
[x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[x] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
[x] Zuhause
[x] auf der Bühne
[x] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Jede bis jede zweite Woche

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu ??? kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
in der Live Band

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Scremo, Progressive, Metal - Schlagzeug

(7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
[ ] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
[x] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[] 49
[x] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[ ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
[ ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja: ______________________________ ____________________
[x] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[x] Synthese (Soundbearbeitung)
[ ] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
[x] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ______________________________ ____________________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
______________________________ ____________________

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
 
Eigenschaft
 
R
richy
HCA Soundprogrammierung
HCA
Zuletzt hier
02.05.12
Registriert
12.10.04
Beiträge
2.381
Kekse
3.159
Hi
Wer fordert von dir, dass du neben dem Schlagzeug auch fuer Keyboardsound zu sorgen hast ?
Das ist eine voellig schwachsinnige Forderung. Der Drummer hat zusammen mit dem Basisten dafuer
zu sorgen dass das rhytmische Fundament steht. Diese Aufgabe hat vor allem anderen absolute Prioritaet.
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden kannst du technische Hilfsmittel verwenden. Fuer den Drummer ist das
heutzutage in der Regel ein Cklick, den er mit einem einfachen in ear Monitor abhoert.
Einfacher ausgedrueckt ein Metronom.
Nach diesem Metronom (dem Drumer) haben sich dann alle Mitglieder der Band zu richten.
Entweder indem der Keyboarder nach vorab festgelegten Beats per minute frei seine Arpeggios mit dem Drummer
synchroniesiert (so mache ich das) oder diese Synchronisation ueber Midi durchgefuehrt wird, wobei der Click
des Drumers in der Regel den Master Click darstellt.
Ein Drummer betaetigt keine Keyboards.
Gruesse
 
H
HDUwe
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.01.12
Registriert
18.01.12
Beiträge
3
Kekse
0
ach was.
Kennst du dredg? der drumer macht das z.b. auch. ;)
 
Jean-M.B.
Jean-M.B.
HCA Yamaha Keys / InEar
HCA
Zuletzt hier
20.01.22
Registriert
10.08.07
Beiträge
3.530
Kekse
7.169
Ort
Weimar
Nur eine kurze Frage... sollen es geloopte Sachen (Midi-Pattern, Samples etc.) sein, die du mit den Sticks starten möchtest?
Dann wäre wohl ein Gerät ähnlich dem Roland SPD-S eine Lösung.
Ansonsten bin ich auch der Meinung von Richy..., spiel das Zeug als Zuspielung (Audio oder Midi) ein, kümmere dich Live eher um deinen Groove und achte auf das Metronom (Klickspur).
 
MidiSchorsch
MidiSchorsch
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
28.01.20
Registriert
07.09.10
Beiträge
352
Kekse
48
Bei unseren Straßenfesten sieht man das auch des öfteren, daß der Drummer gleichzeitig Mundharmonika und Gittarre bzw. Akkordeon spielt.

wenn du also nen Mundharmonikabügel nimmts kannst du das auch noch machen.....

also einfach das Schlagzeug mit entsprechender Mechanik auf dem Rücken verstauen:rofl:

(kleiner Scherz von mir)
Gruß Jürgen
 
R
richy
HCA Soundprogrammierung
HCA
Zuletzt hier
02.05.12
Registriert
12.10.04
Beiträge
2.381
Kekse
3.159
Wenns denn unbedingt sein soll wuerde ich mich auch mal ueber die Moeglichkeiten von Grooveboxes informieren. Die sind in der Regel weitaus flexibler als eine Workstation mit ARP und Sequenzer. Das kommt aber darauf an wie du die Sequenzen einsetze moechtest.
ich würde dann komplette (unfertige) Lieder mit klick abspielen und dann die fehlenden teile live spielen.
In dem Fall waere wohl eine Workstation dann doch die bessere Loesung. Dabei wuerde ich aber darauf achten, dass diese tatsaechlich einen Abspielsequenzer eingebaut hat. Der muss als Einspielsequenzer nicht komfortabel sein, denn das erledigt man soundso besser mit dem PC und einem Sequenzerprogramm. Dann koenntest du am PC alle Songs programmieren auf einem USB Stick oder eine Karte speichern und live nur noch den Startknopf druecken.
Allerdings wuerde dazu ein MP3 Player wohl auch ausreichen.
Abgesehen von der Loesung wuerde ich auf folgendes achten :

- Clickausgang des Keyboards. Einen solchen wiesen zumindestens die alten Roland Workstations auf.
- Flexible ARP's. Die Korg Workstations weisen zwei Arps auf.
Mit einem Arp kannst du allerdings keine kompletten Songs abspielen und dies flexibel zu programmieren erfordert z.B. bei Korg einen sehr hohen Arbeitsaufwand. Da waere eine Groovebox die bessere und kreativste Wahl.

Ich hab schon bei Workshops Drummer gehoert, die zu Playbacks gespielt haben. Auch Marco Minneman verwendet fuer seine Kunststueckchen einen Phrase Sequenzer. Vielleicht koennte man mal schauen was das konkret fuer ein Teil ist. Bezueglich Korg Triton Le kann ich dir lediglich sagen, dass diese keinen Klick Ausgang aufweisen. Wir haben dennoch mal ausprobiert, ob man damit einen ganzen Song ueber Midi spielen kann, um den Bass zu ersetzen. Dazu habe ich einen recht lauten Hi Hat Anteil in den Midi File programmiert. Das ganze ging dann ueber den Kopfhoererausgang in den in ear des Drummers. Der entsprechnde Midi File :
http://home.arcor.de/richardon/2012/ROLBASS.MID
Das hat tatsaechlich funktioniert, obwohl der Drummer sehr laut spielt. Mit dem File koenntest du mal testen ob du mit der Methode zurechtkommen wuerdest. Den Click koenntest du auch Links legen und das Audiosignal rechts, so dass du dann die Lautstaerke an deinem Drummischer regeln kannst.
Gruesse

Lol das mit dem Mudharmonikabuegel waere auch ne Moeglichkeit :) :)
 
H
HDUwe
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
25.01.12
Registriert
18.01.12
Beiträge
3
Kekse
0
Also schon mal vielen Dank für die Vorschläge.

Nur mal zu Verständniss:
Wir brauchen keine ständige Keyboard Begleitung. Dafür ist in unserer musik einfach kein Platz mehr. ;)
Worum es geht ist für ein bisschen Atmosphäre zu sorgen und einzelne Akzente zu setzen. Wirkliche Melodien sollen sowiso nur in ruhigen Passagen eingesetzt werden, in denen auch das Schlagzeug herunterfährt.

Grooveboxes:
Ich hab jetzt mal nachgelesen, und verstehe das Prinzip noch nicht ganz. wie werden solche Geräte denn konkret bedient?
ein weiteres ist, das bei den Beschreibungen von diesen Geräten immer wieder das Wort Drumcomputer vorkommt. und das brauch ich eig. nicht.


Roland SPD-S:

Das ist eigendlich eine interessante Alternative...
Ich denke ich werde das oder ein Ähnliches Gerät mal begutachten :)
Der Nachteil den ich dabei sehe, ist einmal auch wenn es vielleicht blöd klingt, das der aha Effect dabei fehlt.
Also ich war schon beeindruckt, als ich (ich glaub das war 2006 bei Rock am Ring) gesehen hab, das der Drumer auch manchmal noch nebenbei sein keyboard bedient.
Naja solche kleinen Showeinlagen sorgen halt dafür, das sie in Erinnerung bleiben.
Andererseits bleiben doch auch die Auswahlmöglichkeiten an Effecten eher begränzt oder sehe ich das falsch? :gruebel:

Korg Triton Le:
Ja also ich denke das würde einwandfrei funktionieren. Einen extra Clickausgang brauch ich denke ich nicht. :)
Das Programmieren würde ich doch Lieber mit einem Keyboard machen und dann auf dem Computer speichern (oder direkt auf eimem USB Stick). Das ist ja doch komfortabler als mit Maus und Tastatur.
Braucht es denn zum Wiedergeben von auf USB-Stick Gespeicherten Sounds wirklich eine Workstation?
Die sind ja doch meistens recht... teuer.

Phrase Sequenzer:
Eigentlich eine coole sache, aber von der Bedienung zu aufwändig.

Ich kenn mich einfach noch nicht besonders gut aus, wenn es um elektrische Klangerzeugung geht. Ist dich ein sehr Komplexes Thema ;)
Also entschuldigt, wenn ein paar dumme Fragen dabei sind :)

lg

---------- Post hinzugefügt um 00:06:29 ---------- Letzter Beitrag war um 00:02:20 ----------

.
wenn du also nen Mundharmonikabügel nimmts kannst du das auch noch machen.....

Das ist natürlich der absolut beste Vorschlag :great:
dann kann ich endlich meine Bandkollegen rausschmeissen :rolleyes::D
 
Martman
Martman
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
16.06.22
Registriert
14.09.05
Beiträge
5.050
Kekse
22.714
Ort
Hamburg
Grooveboxes:
Ich hab jetzt mal nachgelesen, und verstehe das Prinzip noch nicht ganz. wie werden solche Geräte denn konkret bedient?
Eine Groovebox ist - ganz weit gegriffen - Ableton Live in Hardware.

Basis ist ein Sequencer, der Notendaten und ein paar andere Befehle an die Klangerzeugung schickt, die die dann abspielt. Aber keine ganzen Songs in einem Rutsch durch wie Guitar Pro, sondern schnipselweise (Patterns), 1 Takt lang, 2 Takte lang, 4 Takte lang, whatever, und die wiederholen sich dann lustig, bis man der Groovebox sagt, sie soll aufhören (Loops).

Soweit ich weiß, ist einmaliges Abfeuern eines Pattern meist nicht vorgesehen, weil die Zielgruppe (Clubmucker, die allerlei Kleinequipment auf einem Tapeziertisch aufbaut und nix händisch spielt, sondern nur Sequenzen startet und stoppt und dabei an Sounds rumschraubt) es nicht braucht. Das ist so unnötig, da kann man am Ende (oder vor Ende, wenn die Groovebox den Durchlauf automatisch immer zuende durchspielt) einfach auf Stop drücken oder die Sequencerspur wieder abschalten.

Nachteil: Der Kram muß Note für Note in die Groovebox einprogrammiert werden.
Vorteil: Man kann ohne Qualitätsverlust das Tempo beliebig regeln.

ein weiteres ist, das bei den Beschreibungen von diesen Geräten immer wieder das Wort Drumcomputer vorkommt. und das brauch ich eig. nicht.
Japp, kommt vor. Da muß man aber unterscheiden. Manche Grooveboxen können nur Drums (z. B. Akai MPC, Korg Electribe R, Elektron Machinedrum, DSI Tempest), andere können auch Drums, aber auch melodische Sounds und Sequenzen (z. B. Korg Electribe M, alle Roland MCs, Beat Thang - soweit ich weiß), andere können nur melodische Sounds und Sequenzen, aber keine Drums (z. B. Korg Electribe A).

Ja, ich weiß, man kann ein MPC mit Tricks auch Melodien spielen lassen oder aus einer Tribe A (wenige) Drums holen, aber für einen Noob ist das zuviel des Guten und irritiert zunächst mal nur.


Martman
 
D
dstr
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.01.18
Registriert
22.01.11
Beiträge
56
Kekse
0
Hallo,
Wenn du auch offen bist, komplett ohne Hardware zu arbeiten, bietet es sich an ein Notebook mit Ableton Live und ein entsprechendes Audiointerface zu nehmen. Da kannst du sowohl vorprogrammierte Loops, Songschnipsel, Melodien etc. abfeuern als auch den benötigten Click ausgeben. Wenn du live Keyboard spielen möchtest, stöpselst du ein Masterkey an und spielst ein VSTi deiner Wahl. Es bietet sich natürlich auch an vorprogrammierte Sachen über ein Drumpad anzutriggern. Beispielsweise kannst du für sowas das Alesis Percussion Pad verwenden. Wenn du zusätzlich noch hochwertigere Sounds oder Samples haben willst, bieten sich da natürlich auch die Roland-Teile an. Zum abfeuern von Loops reicht aber was günstiges bestimmt aus. Das Drumpad hat den Vorteil, dass du nicht extra die Sticks aus der Hand legen musst um was anzutriggern.
Wenn man sein PC-System ausreichend konfiguriert ist es stabil und meiner Meinung nach die flexibelste Lösung, die es gibt.
 

Ähnliche Themen


Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben