Genau das ! Ich würde es nicht GI- sondern POW-piano nennen, zumindest war ich auf weiter flur der einzige, der es nutzte, ebenso wie die reichhaltige paperback-literatur, die in den papierkörben landete. GIs "lasen" comics, "the katzenjammer kids" oder "blondy", welch ehrenname mir, damals zu recht, zuteil wurde.
Da werden erinnerungen wach an Napoli und Pisa, an die unbilden auch, aber die steckte ich weg. Der deutschenhass war ja verständlich.
Was "rough treatment" anbelangt, so bat mich die zierliche, verwachsene managerin eines clubs in Livorno nach schluss immer um die "Träumerei". Ja, ein wenig kapellmeister Kreisler wurde mir zuteil, auch der wunderknabe Mozart lässt grüßen, denn dort erntete ich rauschenden beifall, als der klavierdeckel herunterklappte und ich nach vergeblicher mühe den Csardas von Monti heldenhaft zu ende brachte.