Klein PA für rockige BAnd

Nymi
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Moinsen Mitnanner!

Ich bin neu hier und hab' gleich mal 'ne Fräge:

für uns steht demnächst die Anschaffung einer PA an, die für kleinere Veranstaltungen bis max. 300 Personen ausreichen soll. Außerdem soll sie möglichst leicht zu transportieren und aufzubauen sein (wir sind Musiker und keine Roadies! ;)), dabei gut klingen und nicht allzu teuer sein.

Der Fragebogen dazu sollte im Anhang liegen; zur Sicherheit nochmal als Zitat eingeschoben:
Fragebogen über mich/uns:

Die Band heißt “NoTrix“ und besteht aus 2 Gitarristen, einem Drummer, einem Bassisten und einem Sänger, der ab und zu auch an der A-Gitarre ’rumzupfelt. Eventuell kommt auch noch ein Keyboarder hinzu; dazu müssten wir aber erst mal einen brauchbaren finden…

Wir machen Rock-Covers von Deep Purple und AC/DC über Priest und Metallica bis hin zu neueren Sachen wie Snow Patrol, Dandy Warhols, Sunrise Avenue…

Dafür möchten wir uns in Kürze eine Anlage anschaffen, mit der wir in der Lage sind, kleinere Gigs selber zu beschallen. Das reicht von Clubgigs über Motorradtreffs bis hin zu Stadtfesten (kleinere Bühnen/Ecken). Bei allem, was über 300 zu beschallende Personen hinausgeht, stellt der Veranstalter eine Anlage.

Wichtig ist, daß der Baß schön satt und trocken daherkommt und daß die Anlage eine hohe Sprächverständlichkeit aufweist. Dazu soll sie gut zu transportieren und unproblematisch aufzubauen und möglichst von der Bühne aus bedienbar sein..

1.) Anwendung
a) Musikart:

[ ] Konserve
[ ] Sprache
[ ] Verleih
[X] Livemusik (Band/Orchester) oder [ ] Proberaum:

Stil: Rock-Cover

Bandbesetzung/Abnahmewünsche:

2 x E-Gitarre (Mikrofon)
1 x A-Gitarre (interner PU)
1 x Baß (DI out)
4 x Gesang
7 x Drums (BD, SN, HT1,HT2,HT3, OH1 und OH2)


b) Größe und Location der Veranstaltungen:

[ ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[ ] ...bis ca. 100 Leute
[ ] ...bis ca. 200 Leute
[X] ...bis ca. 300 Leute
[ ] ...bis ca. 500 Leute
[ ] ...bis ca. ____ Leute...

Location qm meist:

[ ] 50qm[X] 100 qm
[X] 200qm
...

[ ]genaue Abmessung (falls bekannt): ______

obige Angaben für [X] Indoor oder [X] Outdoor/Zelt.

c) Anzahl und Art der Boxen:

[X] komplettes Front-System
[ ] Mid/High-Speaker
[ ] Subwoofer
[ ] Monitore: Anzahl:____
[ ] komplette PA: Front und Monitore


d) Aktiv/passiv

[ ] aktiv
[ ] passiv
[X] egal


2.) Budget

erwünscht:______
absol. Maximum: ____

3.) vorhandenes Equipment (falls weitere Nutzung erwünscht):

Monitore (2 mal aktiv und zwei mal passiv mit QSC-Endstufe) sind vorhanden.


4.) Klangliche Ansprüche:

[ ] sollt halt zum Proben reichen
[X] sollt klingen
[ ] sollt exzellent klingen (Bem.: gehobenes Budget Vorraussetzung!)


5.) Zukunftsfähigkeit:

[ ] wir wechseln eh ständig die Belegschaft
[X] mittelfristig sollts schon halten
[ ] wir halten ewig!

6.) Mischpult

Anzahl Monokanäle: 16
Anzahl Auxe: min. 4 Pre/2 Post
Anzahl Subgruppen: muß nicht

Sonstiges:

[X] integrierte Effekte (nice to have; keine zwingende Voraussetzung)
[ ] Meterbridge

7.) Effekte/Siderack:

gewünschte Effekte:

8.) Sonstiges/Bemerkungen:

Wir hatten beim Mischpult an einen Allen & Heath WZ 16:2 DX gedacht.
Pros? Cons?

Als Speaker kämen in Frage:
RCF ART 312/322 und ART 705 AS/4PRO8001 AS/4PRO8002 AS
wobei ich persönlich 18”er für den Baß interessanter finde (sie sind satter!).
Was genau ist der Unterschied zwischen einem Direktstrahler (8001) und einem Bandpass (8002)?
Reicht die 312 oder ist die 322 in jedem Fall vorzuziehen?
Bei der RCF gefällt mir besonders gut, daß ich auch 2 Tops mit nur einem Sub betreiben kann (Kneipen).
Habt Ihr Erfahrungen mit diesen Systemen?
Gibt es in der Preisklasse Alternativen?

Wäre schön, wenn Ihr Euren Senf mal dazugeben könntet.

Schönen Tach noch und bässten Dank im voraus! :)
 
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Habt Ihr das Budget dazugeschrieben? Kann gerade nichts finden.

Ihr solltet Euch darüber im klaren sein, dass zu einer PA auch noch Cases, Mikrofone, ein MultiCore, Stagebox (und auch dafür wieder ein Case) und diverse Dynamik-Effekte in einem Siderack dazugehören. Und dann die Monitoranlage ... Jungs, Ihr solltet schon einen fett fünfstelligen Betrag locker haben, wenn Ihr den Gedanken zuende denkt!

Ich würde Euch daher folgendes vorschlagen:
- das Pult ist okay, ich kenne es und habe schon darauf gearbeitet; das kauft mal ruhig
- kauft ein passendes Case
- statt einer Front-PA kauft Euch lieber jeder einen guten Monitor, am besten identische oder zumindest aus einer Serie (wobei Drummer und Basser vielleicht einen 15er Bass haben sollten und der Rest 12er Lautsprecher - da gibt es von RCF bestimmt was Feines)
- die nutzt Ihr dann zum Proben und könnt Euch an den Sound gewöhnen
- live mietet Ihr dann eine Front-PA zu, die zur Größe der Location passt (denn wenn man eine eigene PA kauft, ist diese immer zu klein oder zu groß, jedenfalls passt sie nie), dazu ein passendes MultiCore und einen Satz Mikros für die Drums und Gitarren
- bei winzigen Kneipengigs nehmt Ihr zwei von den Monitoren als Gesangsanlage und den Rest als Monitore für die Band

Habt Ihr auch jemanden in der Band, der sich mit dem Zeug auskennt? Vielleicht solltet Ihr Euch mit einem Tontechniker zusammentun, der die Anlage während des Gigs bedient. Ist einfach stressfreier für die Musiker, und der Tech kann im laufenden Betrieb des Gigs den Sound optimieren und an den jeweiligen Song anpassen

My 2 (EUR-)Cents

Viele Grüße
Jo
 
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Hallo Jo,

vielen Dank für Deine Antwort! :)

Monitore haben wir bereits und daß wir Cases dazukaufen werden, versteht sich für uns ;) von selber. Zumindest für das Mischpult; für die Boxen gibt es meines Wissens nach recht ordentliche Bags.

Du hast ja Recht mit den Verleihboxen - nur hier oben bei uns gibt es nicht allzuviele davon. Dann hast Du mal 'ne HK Lukas am Start, mal 'ne HK Actor, mal 'ne Zeck...

Bei größeren Veranstaltungen ist das auch alles o.k. - aber bei kleineren möchten wir gerne autark sein. Wir hatten letzte Woche die Situation, daß wir auf einem Stadtfest in einer engen Gasse (Altstadt) mit einer PA angerückt sind, die total überdimensioniert war.
Das Mischpult musste mit auf die Bühne (wir hatten davor gerade so 10m Platz!) und die Geräte waren so schwer, daß wir schon vor dem Auftritt von der Schlepperei alle waren!

Und deshalb suchen wir für kleinere Gigs eine leicht zu transportierende und aufzubauende Anlage. Letztlich ist das auch eine Kostenfrage: wie oft kann ich eine Anlage leihen, bevor sich so eine kleine PA bezahlt gemacht hat? Welche Gagen kann ich durchsetzen? Was bleibt am Ende für uns übrig? etc. p.p.

Wir haben uns diese Gedanken schon alle gemacht und sind zu dem Entschluß gekommen uns besagte Klein-PA anschaffen zu wollen.
Nun wollte ich gerne Eure Meinung zu den genannten Geräte bzw. Alternativen hören. ;)
 
Sticks
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Da Ihr Euch auf RCF eingeschossen habt, würde ich - wenn's denn noch zeitlich drin ist - etwas abwarten. Da RCF uns demnächst mit dem neuen technologischen Morgenrot beglücken will, kann es sein, daß die dann 'alte' ART-Serie im Abverkauf noch einmal merklich im Preis nachgibt.

Von Bandpass-Subs würde ich prinzipiell abraten, es sei denn, ihr setzt sie gleich im Rudel (gestackt) ein.
 
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der onk
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Der Wizard ist schon ein nettes Kompakt-Pult. Allerdings würde ich davon absehen, bei 15 definitiv benötigten Kanälen ein 16er Pult zu kaufen. Also lieber eine 24er GL oder was entsprechendes.

Siderack wurde nicht angesprochen und so gehe ich davon aus, daß da außer den internen FXen des Wizards nichts angedacht war. In dem Fall also ein Multieffekt wie das tc m350 einplanen. Dynamics wären zwar nett, aber ich habe vollstes Verständnis, wenn man sich den zusätzlichen Aufwand als Musiker von der Bühne mischend nicht auch noch auftun will.


In Sachen Lautsprecher solltet Ihr vielleicht ein Stück zurück rudern. Wenn wirklich 300 Leute - auch noch unter freiem Himmel oder im Zelt - mit Rockmusik beschallt werden sollen, geht das nicht mit einer Anlage, die man in einem Kombi unterbringt. Die Chose mit schweren Boxen habt ihr ja schon kennengelernt... :D

Wenn man sich darauf einigen kann, daß von den 300 Leuten etwa 100 im Bereich der Bühne beschallt werden sollen und der Rest mehr oder minder Hintergrundbeschallung abbekommt, kann man mit den von Dir genannten Systemen sicher arbeiten. Größerer Hochtöner ist aber sicher kein Fehler.

Einen Blick wert wären sicher auch die Xperience PAs von Fohhn. Die Teile sind zwar nicht billig, aber klanglich schon sehr nett, lassen sich fliegen (bei Platzmangel oder open-air fein) oder auch mit dem Bügel auf den Subs anwinkeln (schön bei kleinen Gigs). Xperience 3 in der Version mit zwei Aktiv-Subs und/oder XT4 statt XT33 Top wäre hierbei die alleine tragbare Alternative, während Xperience 4 halt "Deine" 18er Bässe hätte.

Soviel also zur Klein-PA.
Willst Du dagegen wirklich die 300 Leute freiluft berocken, geht die Sache in Richtung vier bis sechs 18er Subs mit Doppelzehner oder Doppelzwölfer Tops drauf. Eventuell wäre auch gleich ein komplett horngeladenes System anzudenken, das man bei breiten Bühnen noch mit einem kleinen Infill verstärkt. So eine Anlage würde ich ohne Roadies, Anhänger oder kleinem Transporter/LKW nicht durch die Gegend fahren und die Anschaffungs- und laufenden Kosten würde sehr viele Gigs mit gemietetem Material erlauben. Pleiten wie falsch dimiensionierte PAs sollte man halt einfach durch bessere Absprachen oder einen Besuch der location im Vorfeld vermeiden.


der onk mit Gruß
 
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Für das Pult würde ich ein digitales wie das Yamaha LS9-16 ins Auge fassen. Da sind alle wesentlichen Bestandteile eines guten Sideracks mit drin und in absolut guter Qualität. Zudem kommt diese Lösung (bei nicht vorhandenem Tisch und Siderack) erheblich günstiger wenn man gleichwertige analoge Produkte heranzieht!

Wenn es für unter 300Pax Indoor geht eigent sich auch die EV SxA-360 mit dem SbA-760 Sub.

Eine andere Alternative findest Di in der QSC HPR Serie. Durften wir am PA-Treffen testen und die Komponenten fanden positive Resonanz.
 
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Für das Pult würde ich ein digitales wie das Yamaha LS9-16 ins Auge fassen. Da sind alle wesentlichen Bestandteile eines guten Sideracks mit drin und in absolut guter Qualität. Zudem kommt diese Lösung (bei nicht vorhandenem Tisch und Siderack) erheblich günstiger wenn man gleichwertige analoge Produkte heranzieht!

Wenn es für unter 300Pax Indoor geht eigent sich auch die EV SxA-360 mit dem SbA-760 Sub.

Eine andere Alternative findest Di in der QSC HPR Serie. Durften wir am PA-Treffen testen und die Komponenten fanden positive Resonanz.

ALso ein Ls9 halte ich für übertrieben. Das 16er ist außerdem dazu noch etwas ungemütlichg zu bedienen, da hier z.b die EQs dann immer auf 2 Bänken liegen. Wenn es denn was digitales sein soll ein 01v96 + ADA 8000.

Von der Front PA würde ich auch eher die Finger lassen bzw. wenn dann kleiner dimensioneieren. eher die 150 Mann anpeilen, also 1 Sub + 1 Top pro Seite mit einem Endstufen-Rack oder halt aktiv. Vielleicht das Zeug sogar so kaufen, dass man beim örtlichen Verleiher ergänzen kann. Sollten es doch mehr Leute sein, kann man mal nach den VRX Zeug von JBL schauen auch wenn ich es nicht mag. Dann aber bitte min 2. Tops pro Seite nehmen ansonsten wird der Abstrahlwinkel zu eng.
 
Nymi
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Uih!

Vielen Dank für die Antworten! :great:

Mit den Mischpultkanälen ist es nicht ganz so schlimm, weil ich mir in Kürze noch einen Kleinmischer zu meinen Aktivmonitoren kaufen möchte, um Kleinstbeschallungen ebenfalls autark bewerkstelligen zu können (Ansprachen, Karaoke-Paadies ;), Unplugged-Sessions).
Da dachte ich an einen Soundcraft FX-8 (Einwände? Alternativen?), den man - im Fall eines Falles - noch als Suppenmixer z.B. für die Drums einsetzen könnte.

Wir haben uns noch nicht auf RCF eingeschossen, allerdings scheint mir - als Laien - das Konzept am stimmigsten und das Preis-Leistungsverhältnis am günstigsten. Der Hinweis auf die neuen Boxen ist memoriert. Ebenso die Alternative QSC. Danke!

Die Experience von Fohhn ist sicher sehr gutes Material; aber leider auch deutlich teurer...
Von EV bin ich - wiederum als Laie - nicht so begeistert; ich habe gehört, daß es da durchaus zu Problemen mit den Speakern kommen soll. Oder ist das Panikmache von Händlern, die an anderen Marken bässer verdienen? ;)

Ein Siderack kann kommen (im Moment noch nicht in der Planung; zuerst müssten es die on-Board-FX tun); aber wie der onk schon schrub, ist es, zumindest wenn Kompressoren, Gates, Limiter am Start sind, ein erheblicher Aufwand für das Mischen von der Bühne. Das würde ich nur dann auf mich nehmen wollen, wenn alles komplett in einem Winkelrack untergebracht und fest verkabelt werden kann.

Ein Digitalpult ist sicher 'ne tolle Sache; aber der Anschaffungswiderstand ist erheblich höher und die Bedienung für das Mischen von der Bühne aus erheblich schwieriger als mit einem analogen Pult, oder? Von daher haben wir von dieser Möglichkeit vorerst Abstand genommen.

Als ich schrub: 300 Mann/Frau beschallen, meinte ich natürlich Veranstaltungen, bei denen insgesamt max. 300 Nasen anwesend sind (von denen dann vielleicht - hoffentlich? ;) - auch ein paar tanzen möchten...). Insofern sollte ein Sub/Top pro Seite reichen. Wer nix hört, muß eben näher an die Bühne kommen! :D
 
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der onk
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Ein Siderack kann kommen (im Moment noch nicht in der Planung; zuerst müssten es die on-Board-FX tun); aber wie der onk schon schrub, ist es, zumindest wenn Kompressoren, Gates, Limiter am Start sind, ein erheblicher Aufwand für das Mischen von der Bühne. Das würde ich nur dann auf mich nehmen wollen, wenn alles komplett in einem Winkelrack untergebracht und fest verkabelt werden kann.

Wenn Aufbauzeiten und wenig Stress/Fehlermöglichkeiten beim Verkabeln ein Thema sind, geht an einem guten Konzept zur Verkablung Mischer-Siderack kein Weg vorbei. Mit einem Winkelrack hat man eine saubere Lösung, um alles in eine Kiste zu packen, allerdings wird selbige schnell sackschwer und beim Pult ist man auf 19" festgelegt. Gerade wenn Du noch mit einem Submischer arbeiten willst und Dynamics/FX für die Drums zum Einsatz kommen sollen, musst Du dann doch wieder rumstöpseln oder eine relativ teure Multipin-Lösung einbauen.

Ein Digitalpult ist sicher 'ne tolle Sache; aber der Anschaffungswiderstand ist erheblich höher und die Bedienung für das Mischen von der Bühne aus erheblich schwieriger als mit einem analogen Pult, oder? Von daher haben wir von dieser Möglichkeit vorerst Abstand genommen.

Da treffen einfach zwei Welten aufeinander. Gerade im für Dich interessanten Preisbereich sind Digitalpulte weit weg von dem Bedienkonzept analoger Mischer. Dennoch dürfte jeder, der in der Lage ist, ein Multieffektgerät zu bedienen innerhalb kürzester Zeit mit einem 01v96 oder LS9 klarkommen. Wenig Geschleppe und trotzdem umfassende Möglichkeiten heißt ganz klar Digitalmischer.

Wenn Du natürlich kein relativ dickes Siederack planst, fallen die Vorteile des Digitalmischers ggü. einem anlogen geringer aus. Dennoch wirst Du - nicht nur in der anvisierten Preisklasse - kein analoges Pult finden, bei dem Du eine vierband Vollparametrik an allen möglichen Stellen im Signalweg bekommst, acht AUXe, vier interne FXe usw. und das dabei locker unter den Arm zu klemmen ist.

Ich persönlich habe vor einiger Zeit den Schritt von einer fest verkabelten analogen Lösung in einem triple-door Rack mit 12HE Kantenlänge und gut 40kg auf ein 01v96 gemacht und noch kleine Sekunde bereut - ganz im Gegentum. Der EQ alleine ist schon ein Segen und die komplette PA kann von einer Person alleine bewegt und aufgebaut werden.


der onk mit Gruß
 
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Mit einem Winkelrack hat man eine saubere Lösung, um alles in eine Kiste zu packen, allerdings wird selbige schnell sackschwer und beim Pult ist man auf 19" festgelegt.
Stimmt. Deshalb auch der Allen & Heath MixWizzard...

Dennoch dürfte jeder, der in der Lage ist, ein Multieffektgerät zu bedienen innerhalb kürzester Zeit mit einem 01v96 oder LS9 klarkommen.
Ich wußte, daß die Sache einen Haken hat... *hrhrhr* :D

Wenn Du natürlich kein relativ dickes Siederack planst, fallen die Vorteile des Digitalmischers ggü. einem anlogen geringer aus. Dennoch wirst Du - nicht nur in der anvisierten Preisklasse - kein analoges Pult finden, bei dem Du eine vierband Vollparametrik an allen möglichen Stellen im Signalweg bekommst, acht AUXe, vier interne FXe usw. und das dabei locker unter den Arm zu klemmen ist.
Klar, da bin ich vollkommen bei Dir. Aber was braucht man denn für einen einigermaßen brauchbaren Mix auf der Bühne?
Kompressoren für die Haupstimmen (2), für die Bassdrum und den Baß; evtl. für die Snare. Gates für die HTs (3), einen vernünftigen Effekt für den Gesang, einen weiteren (evtl.) für die Instrumente. Dazu ein EQ für die Summe und einen für die Monitore (lohnt sich in dem Zusammenhang für eine Aktivanlage der Driverack PA von dbx?). Mehr würde ich von der Bühne aus definitiv nicht machen wollen!
 
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Klar, da bin ich vollkommen bei Dir. Aber was braucht man denn für einen einigermaßen brauchbaren Mix auf der Bühne?
Kompressoren für die Haupstimmen (2), für die Bassdrum und den Baß; evtl. für die Snare. Gates für die HTs (3), einen vernünftigen Effekt für den Gesang, einen weiteren (evtl.) für die Instrumente. Dazu ein EQ für die Summe und einen für die Monitore (lohnt sich in dem Zusammenhang für eine Aktivanlage der Driverack PA von dbx?). Mehr würde ich von der Bühne aus definitiv nicht machen wollen!

Und wie wir beisammen sind... :great:

Also rechnet der onk mal vor:

- Wizard liegend verbraucht je nach Einbau so zwei bis vier HE
- 2 bis 3HE Kompressoren
- 2HE Gates
- 2HE FX
- 4HE EQs

Kann man den Kram ohne Belüftungs-HEs montieren, sind wir bei 12 bis 15HE und liegen beim Gewicht nicht mehr weit vom Zentner weg. Das Winkelrack schleppt alleine keiner mehr und auch zu zweit macht das Teil über Treppen oder beim Einladen in den PKW keinen Spaß.

Ob ein Controller Sinn macht, hängt von der jeweiligen PA ab. Driverack PA macht in jedem Fall wenig Sinn, außer man steht auf 'nen Knall beim Einschalten. :D


der onk mit Gruß
 
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Driverack PA macht in jedem Fall wenig Sinn, außer man steht auf 'nen Knall beim Einschalten. :D

*hrhrhr* :D

Ich hab' mir gerade mal den 01V96 näher angesehen (der LS9 liegt ungefähr in der Größenordnung, was wir als Gesamtinvestition höchstens tätigen wollen/können). Sehe ich das richtig, daß der nur 12 Eingangsbuchsen (XLR) hat? Wie komme ich dann auf 32 Kanäle? Mehrfachbelegung? Ist das praktikabel für die Bühne, oder muß da in jedem Fall (bei 15 benötigten Kanälen) ein Submixer daher?
 
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Ich hab' mir gerade mal den 01V96 näher angesehen (der LS9 liegt ungefähr in der Größenordnung, was wir als Gesamtinvestition höchstens tätigen wollen/können). Sehe ich das richtig, daß der nur 12 Eingangsbuchsen (XLR) hat? Wie komme ich dann auf 32 Kanäle? Mehrfachbelegung? Ist das praktikabel für die Bühne, oder muß da in jedem Fall (bei 15 benötigten Kanälen) ein Submixer daher?

Du kannst den 01v96 mit dem Behringer ADA 8000 erweitern auf bis zu 32 Kanäle (davon 28Mic)
 
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Moin,moin,

Du kannst den 01v96 mit dem Behringer ADA 8000 erweitern auf bis zu 32 Kanäle (davon 28Mic)

Dat Teil nennt sich AD / DA Wandler und enthält die fehlenden analogen Eingänge an Deiner Digitalen Konsole!

Schöne Grüße auf´s flache Land! :great:
Grüße Wolle
 
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Meine Fresse!
Die Bedienungsanleitung vom 01V96 V2 hat 330 Seiten! :eek:
Uiuiui!

Aber der Preis mit knapp 2.300 Euronen ist in der Tat eine Überlegung wert.
Muß gezz ersma 'n büschen lesen.
Bis denne!
 
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Da bei Euch das Pult auf der Bühne steht, könnte man dem Drummer einen 8-kanal AD-Wandler hinstellen und zieht dann nur ein einziges Lichtleiterkabel zum Mischer statt sieben XLR.

Von der Zusammengehörigkeit physikalischer Anschlüsse und Kanalzügen muß man sich beim Digitalmischer frei machen. Neben der Erweiterung des Mischers über externe oder interne Wandler kann man die Ein- und Ausgänge den Kanalzügen frei zuordnen. Eine Anwendung wäre z.B. der berühmte Y-Split eines Gesangsmikrofons auf zwei Kanäle, um den FOH-Sound mit und die Monitore ohne Kompressor betreiben zu können. Beim Digitalmischer patcht man halt einfach einen XLR-Eingang auf zwei Kanalzüge und fertig.

Die BDA ist halb so wild. Zwar kein Ausbund an didaktischer Aufbereitung, aber ganz gut zu lesen und mit einer Kurzeinführung auch zum Schnellstart geeignet. Ein Großteil der 330 Seiten entfällt auf Parameter- und Steuerungs-Tabellen; ist also nur halb so wild. :D

Abneigungen ggü. dem Behringer Wandler sind unbegründet. Die Firma baut neben viel Einsteiger-Schrott auch ein paar taugliche Geräte - der ada8000 gehört dazu. Auch andere Hersteller bieten 19"-AD-Wandler an. Liegen preislich halt mindestens doppelt so hoch. Erweiterungen über Wandlerkarten gehen natürlich auch; allerdings brauchst Du ja mindestens 13 Mikrofonvorverstärker und da hilft Dir die MY4AD nicht weiter. Außerdem finde ich meine Idee mit dem Wandler beim Drummer so chic... ;)


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Da bei Euch das Pult auf der Bühne steht, könnte man dem Drummer einen 8-kanal AD-Wandler hinstellen und zieht dann nur ein einziges Lichtleiterkabel zum Mischer statt sieben XLR.
Lichtleiter?! :eek:
Von der Zusammengehörigkeit physikalischer Anschlüsse und Kanalzügen muß man sich beim Digitalmischer frei machen. Neben der Erweiterung des Mischers über externe oder interne Wandler kann man die Ein- und Ausgänge den Kanalzügen frei zuordnen. Eine Anwendung wäre z.B. der berühmte Y-Split eines Gesangsmikrofons auf zwei Kanäle, um den FOH-Sound mit und die Monitore ohne Kompressor betreiben zu können. Beim Digitalmischer patcht man halt einfach einen XLR-Eingang auf zwei Kanalzüge und fertig.
Ach was? Das wird ja immer bässer!
Wenn ich Dich richtig verstehe, hab ich beim Yamaha also 12 XLR-Eingänge, die jeweils mit einem Mikrofonvorverstärker verbunden sind; während die MY4AD einfach nur ein A/D-Wandler mit 4 Buchsen, aber ohne Vorverstärker ist?
Die BDA ist halb so wild. Zwar kein Ausbund an didaktischer Aufbereitung, aber ganz gut zu lesen und mit einer Kurzeinführung auch zum Schnellstart geeignet. Ein Großteil der 330 Seiten entfällt auf Parameter- und Steuerungs-Tabellen; ist also nur halb so wild. :D
Mich hat auf den ersten Blick erstmal der schiere Umfang etwas erschlagen... ;)
Abneigungen ggü. dem Behringer Wandler sind unbegründet. Die Firma baut neben viel Einsteiger-Schrott auch ein paar taugliche Geräte - der ada8000 gehört dazu.
Naja, Behringer ist halt so 'ne Sache...
Ich mag den Gedanken nicht so sehr, eine Firma durch meine Umsätze zu unterstützen, die es mit dem geistigen Eigentum anderer nicht so genau nimmt, wenn Du weißt, was ich meine. Ich muß mal schauen, ob ich es schaffe, da über meinen Schatten zu springen.
Außerdem finde ich meine Idee mit dem Wandler beim Drummer so chic... ;)
Stümmt! Das hat was... :great:
 
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der onk
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Jepp. Sowas is' bei ADAT der Standard. Über ein Lichtleiterkabel lassen sich hierbei acht Signale plus Sync bei maximal 48kHz Samplingrate schicken.

Ach was? Das wird ja immer bässer!
Wenn ich Dich richtig verstehe, hab ich beim Yamaha also 12 XLR-Eingänge, die jeweils mit einem Mikrofonvorverstärker verbunden sind; während die MY4AD einfach nur ein A/D-Wandler mit 4 Buchsen, aber ohne Vorverstärker ist?

So isses.

Mich hat auf den ersten Blick erstmal der schiere Umfang etwas erschlagen... ;)
Tröste Dich. Wenn Du durch das "Werk" zu schnell durch bist, kannst Du es ja noch in ein paar anderen Sprachen durchlesen. Yamaha ist so nett und packt dem Mischer vier dieser Telefonbücher bei... :D

Naja, Behringer ist halt so 'ne Sache...
Ich mag den Gedanken nicht so sehr, eine Firma durch meine Umsätze zu unterstützen, die es mit dem geistigen Eigentum anderer nicht so genau nimmt, wenn Du weißt, was ich meine.

Uiuiui - da dürfte man heutzutage aber bei vielen Herstellern nix mehr kaufen. Aber ich drifte ab... :D
Kannst Dir ja auch 'nen focusrite oder so anschaffen, oder gleich 'nen fernbedienbaren Wandler von Yamaha. Aber irgendwo muß man die Kirche ja im Dorf lassen; es geht schließlich nur um ein 01v96 und keine PM5.


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Tröste Dich. Wenn Du durch das "Werk" zu schnell durch bist, kannst Du es ja noch in ein paar anderen Sprachen durchlesen. Yamaha ist so nett und packt dem Mischer vier dieser Telefonbücher bei... :D
*hrhrhr* :D

Uiuiui - da dürfte man heutzutage aber bei vielen Herstellern nix mehr kaufen.
Auch wieder wahr...
Ich schätze auch, daß es schwierig werden würde, den Bandkollegen beizupuhlen, daß sie wegen meiner diffusen Abneigung gegen diese Firma die doppelte Kohle für solch ein Gerät lockermachen sollen! ;)
 

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