kleiner Finger Prob

von ginod, 01.10.07.

  1. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.10.07   #1
    Hey Leute, ich bin echt langsam gefrustet und zwar habe ich mich dazu gezwungen meine Technik von grundauf perfekt zu verbessern. Das heisst Daumen hinters griff brett alle Finger liegen lassen und nur die benutzen die man gerade braucht. Das ist sehr hart und frustrierend, aber ich will halt eine sauberer Technik und nicht irgendwasb ei 170 beats spielen mit 1000 senden nebengeräuschen. Problem ist da mein kleiner Finger. Wenn ich den liegen lasse dämpfe ich die nächste Saite ausversehen immer mal leicht mit ab. Das ist halt echt frustrierend, weil ich wegen dem Finger kaum voran komm, weil ständig er eine Saite abdämpft. Kennt jemand dieses Problem ? Ein weiteres Problem ist mein Mittelfinger. Abgesehen davon, dass er am ungelenkigsten von allen 4 ist. Bleibt er in kleineren Bünden ( so ab 10 Bund ) Einfach an meinem Zeigefinger hängen. Die beiden liegen halt so nach aneinander, dass er da irgendwie einfach hängen bleibt. Bis jetzt frustet mich diese Finger liegen lassen TEchnik aus der klassischen Gitarren welt sehr . Früher habe ich halt freuschnauze meine Licks gespielt und halt auch eher schnelle Blueslicks. doch jetzt beschäftige ich mich immer mehr mit shredding. Kennt jemand diese Probleme ? Ich meine Tonleitern rutner läuft wie schmitz katze, da bin ich shcnell auch mal wieder auf 150 beats oder so. Aber bei aufwärts komme ich nicht mal auf 80 Beats mit 16tel, ach was mit 16tel komme ich vielleicht mit dieser technik gerade mal auf 50 beats. Gibts vielleicht irgendwelche Tricks, dass der kleine Finger die Saite nicht abdämpft. ???
     
  2. Dixiklo

    Dixiklo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.07   #2
    da hilft wohl nur üben und finger stretchen und immer ausnander drücken.
    kannst silvester ja mal n paar korken zwischen deine finger klemmen, soll bei einigen schon geholfen haben, man weiß ja nie =)
     
  3. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.07   #3
    Frust und Anspruch gehören leider zur gleichen Familie. Die beste Abhilfe ist ein Lehrer. Hier im Forum gibt es auch diverse Threads zu ähnlichen Themen, die dir weiterhelfen sollten.
     
  4. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.07   #4
  5. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.07   #5
    Ich bin sonst nicht unbedingt der ganz große Fan der "Petrucci-Übung". Gerade für dein Problem könnte sowas aber schon hilfreich sein. Da hast du eigentlich genau diese Dinge: Positionierung der Finger auf dem Griffbrett, liegenlassen bei Saitenwechsel, Richtungswechsel etc.

    Ansonsten weisst du ja selbst, welche Bewegungen dir im Moment am meisten Schwierigkeiten machen. Warum nimmst du dir nicht eine Skala, die du schon immer mal wieder üben (oder auch neu lernen) wolltest und baust dir aus diesem Tonmaterial eigene kleine Übungen, in denen du genau das machst, woran du momentan "hängenbleibst"?

    Vielleicht noch ein kleiner Griff in die pädagogische Trickkiste: Man kann das Steuern der einzelnen Finger (darum scheint es bei dir ja auch zu gehen) sogar ganz ohne Gitarre üben. Einfach immer, wenn du mal zwei Minuten Zeit hast (wenn du zum Beispiel auf irgendwas warten musst) die Hand in verschiedenen Positionen irgendwo auflegen (zur Not auf dem Arm oder Oberschenkel - nicht dem der hübschen Nachbarin natürlich!). Dann versuchst du, einzelne Finger zu bewegen, ohne dass sich die anderen Finger dabei mitbewegen.

    Gerade solche Steuerungssachen sind weniger eine Frage von Muskeln und Sehnen als vielmehr des Gehirns, das die entsprechenden Impulse geben muss. Und das kann man auch mit "Trockenübungen" trainieren. Sagte mir jedenfalls eine Klavier spielende Neurologin, die mit solchen Tricks auch ein wenig die bei ihr oft knappe Übungszeit ausgleicht. Ich denke, so ganz falsch ist die Methode nicht.
     
  6. Hans_3

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    Erstellt: 02.10.07   #6
    Nebenbei bemerkt ist das auch der Grund, weshalb man immer nur in einem Tempo üben sollte, was man sauber kann. Denn die "Steuermotorik" des Gehirns prägt sich alles ein, womit sie entsprechend oft gefüttert wird. Sie entscheidet dabei aber nicht zwischen "sinnvoll" oder "sinnlos". Daher kann man sich auch Unsauberkeiten regelrecht antrainieren, wenn man sie nur oft genug ausführt.

    Es ist einleuchtend, dass später das "Umtraineren" der Motorik auf saubereres Spiel mindestens die selbe Zeit kostet. Im schlimmsten Falle kann man durch ungeduldiges Üben also 50% und mehr seiner Übungszeit verschenken. Von 1000 Stunden sind dann mindestens 500 für die Katz gewesen.
     
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