Kleiner Modelling Amp bis 300€ (insbesondere Fender LT40s)

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Casiphone
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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem kleinen, nicht allzu teuren (max. 300€ Neupreis), Modelling Amp.

Insbesondere ist mir aktuell ein Model ins Auge gestochen.
Und zwar der Fender LT40s bzw. GT40.

Aber kann mir hier jemand sagen, worin der Unterschied liegt?
Ist der LT40s einfach nur der Nachfolger des GT40?
Man findet auf Youtube sehr viele Videos zum GT40, kann Neu aber nur noch den LT40s kaufen.
Welcher ist besser? Was wurde verändert? Ist der "Nachfolger" wirklich besser, oder sollte man sich
eher nach dem gebrauchten Vorgänger umsehen?
Wäre schön wenn mir da jemand helfen könnte. :)

Ansonsten, bin ich frei für Vorschläge und über jeden Tipp dankbar.

Eine Sache ist mir allerdings recht wichtig.
Ich möchte nicht auf einen PC/Laptop angewiesen sein, um den Amp voll nutzen zu können.
Bei dem oben genannten Fender, ist das zwar auch nicht der Fall,
allerdings ist es hier mit der App vom Handy aus nutzbar was für mich vollkommen Okay wäre.

Vielen Dank schon mal. :)
 
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Danke für den Artikel.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden wo der Unterschied zwischen LT25 und LT40s liegt. :D
 
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der LT 40s ist erst seit August 22 auf dem Markt und die direkte Antwort von Fender auf die Desktopamps wie Yamahas THR Reihe. Auch der neue LT40s kommt in stereo und ohne Gitarrenspeaker, sondern mit 2x4“ Hifi-Speakern und kann damit eben auch wirklich richtig leise gespielt werden und ist keine dosige Fusshupe. Die anderen Fender Modellingamps sind eher als klassische Combo-Gitarrenamps gebaut. Alle LT und auch GTX haben wohl die exakt gleiche Modelling Engine, allerdings mit unterschiedlichen Bedienkonzepten zw. LT und GTX und die GTX haben auch einfach mehr Auswahl an Amps und Effekten. Wenn du daheim für dich spielst, würde ich den nagelneuen LT40 nehmen, wenn du auch mal mit anderen spielst, einen GTX 50.
 
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soundmunich
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Ich hab mir für Büro/Wohnzimmer inzwischen mal folgende zugelegt:

- Vox AV15 (Modelling Amp mit Endstufenröhre)
- LINE6 Spider IV (Modelling Amp)
- Engl Gigmaster 15 Combo
- Boss Katana 50 MKII (Modelling Amp)
- Hughes & Kettner Tubemeister 18 Combo
- Blackstar ID:CORE V3 (Modelling Amp)

Dazu suche ich noch
Blackstar HT-5R MkII
Laney Cub Super12
Marshall DSL 5CR
also eher Röhrenamps

Bei Engl und H&K stehen die Röhren im Vordergrund, aber sie sind auch sehr vielfältig. Gekostet haben die gebraucht zwischen 60 und 300 Euro. Bei dem Preisverfall halte ich persönlich einen Neukauf für verlustreich.

Ich weiß aus der Erfahrung mit diesen Amps, dass sie extrem unterschiedlich sind. Jeder hat seine "Stärken und Schwächen" sowie Soundeigenheiten und -möglichkeiten. Da ja alles Geschmackssache ist, kann ich wirklich nicht zu dem einen oder anderen raten. Man kann mit vielen glücklich werden. Sich einfach mal den einen oder anderen hinstellen und ausprobieren, bringt Licht ins Dunkel, gerade hinsichtlich persönlichen Vorlieben und Zielen sowie bei individuellen Gitarren, Spiel-Skills, Kabeln, Effektgeräten, Raumauswirkungen, ect. Schon beim Händler ausprobieren (wobei das ja schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung ist), hat wahrscheinlich andere Ergebnisse, wie in Ruhe zuhause mit den eigenen Sachen. Da hilft Gebrauchtkauf auch; bei etwas Abwarten findet man einiges an neuwertigem Equipment zu brauchbaren Preisen.

Trotzdem meine Rangliste der vorhandenen 6 Modelle nach meinem Geschmack: Vox AV15 (in den hab ich mich wahrscheinlich ein Bisschen verliebt, hab aber auch - neben einigen namhaften anderen 2x12" Röhrencombos auch einen "beloved" AC 30), Boss Katana 50 MKII (besonders vielfältig mit durchwegs guten Sounds, ohne bei irgend einem herausragend zu sein)), Hughes & Kettner Tubemeister 18 Combo (einige Sounds sehr gut). Der Engl kann ruppig bis high gain extrem gut, der Line6 klingt mir etwas zu "künstlich", und der Blackstar ID:CORE V3 überrascht mit dem, was aus dem Würfelchen rauskommt, wirkt aber leider doch eher wie Transistorradio gegen Stereoanlage. Das ist aber eben meine individuelle Beurteilung!
 
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der LT 40s ist erst seit August 22 auf dem Markt und die direkte Antwort von Fender auf die Desktopamps wie Yamahas THR Reihe. Auch der neue LT40s kommt in stereo und ohne Gitarrenspeaker, sondern mit 2x4“ Hifi-Speakern und kann damit eben auch wirklich richtig leise gespielt werden und ist keine dosige Fusshupe. Die anderen Fender Modellingamps sind eher als klassische Combo-Gitarrenamps gebaut. Alle LT und auch GTX haben wohl die exakt gleiche Modelling Engine, allerdings mit unterschiedlichen Bedienkonzepten zw. LT und GTX und die GTX haben auch einfach mehr Auswahl an Amps und Effekten. Wenn du daheim für dich spielst, würde ich den nagelneuen LT40 nehmen, wenn du auch mal mit anderen spielst, einen GTX 50.
Ah okay, ich wusste gar nicht, dass der LT40 so neu ist. Danke dir auf jeden falls schon mal für die Infos. :)
Aber jetzt muss ich trotzdem blöd fragen, der GT40 war doch somit auch bereits die direkte Antwort von Fender oder? Bis auf Griff und andere Anzeige im Display seh ich kaum bis keinen Unterschied.

@soundmunich
Danke dir für die Auflistung, da werde ich auf jeden mal schauen, was ich hier zu finde. :)
Habe selbst auch noch den Boss Katana 50 mk2 und bin super zufrieden mit ihm.
Schade finde ich hier nur wirklich, dass ich um ihn komplett zu nutzen, auf den Laptop angewiesen bin.
Ansonsten find ich Sound und Einstellmöglichkeiten klasse.

Benötige aber einen kleinen zweit/dritt Verstärker für den "Zweitwohnsitz" :D
 
soundmunich
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Boss Katana 50 mk2 (...) um ihn komplett zu nutzen, auf den Laptop angewiesen bin.
Was machst Du WÄHREND des Spielens mit dem Computer? Was heißt für Dich "komplett" nutzen? Man kann doch am Amp selbst alles machen und hat sofort das Ergebnis. Ansonsten artet das "Spielen" doch in ein Ausprobieren von downloadbarem Krimskrams aus, der aber ja selbst mit den Möglichkeiten des Amps erstellt wurde - dann kann ich das doch auch selbst machen (und lerne dabei zudem die Prinzipien der Soundgestaltung). Womöglich reden wir aber auch aneinander vorbei.

für den "Zweitwohnsitz" :D
Also ich möchte überall dasselbe Equipment haben. Ich stell mir grad vor, dass ich am Ort A bin und mir in den Sinn kommt, dass ich jetzt die Möglichkeiten des Amps vom Ort B möchte. Hängt aber wohl davon ab, was man spielt.
 
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Du hast natürlich vollkommen recht, dass ich während des spielen vermutlich selten daran herum stellen werde.
Und ja, ich kann z.B. beim Katana, auch einfach alles am Gerät regeln kann, was ich auch am Laptop machen kann.
Hab jetzt aber auch schon Amps entdeckt, bei denen man eben nicht alles am Gerät regeln kann, weil z.B.
diverse Effekte nur über das Programm möglich sind.
Und Ich finde es hier von Fender gut gelöst, dass man eben per Handy fix ein komplett anderes Preset auswählen kann.
Und das Handy hab ich eben doch immer am Mann, den Laptop nicht unbedingt.
Wie oft das vorkommt, sei natürlich erst mal dahin gestellt, wäre aber für mich ein Nice to Have, und ich weiß nicht welche
Hersteller das noch so handhaben bei ihren Geräten. :)


Auch bei dem Zweiten Absatz weiß ich was du meinst.
Geht hier viel mehr darum, dass ich unter der Woche viel mit der Arbeit unterwegs bin.
Ab und An auch mal übers Wochenende bleiben muss und dort aber ungern drauf verzichten möchte
E-Gitarre zu spielen. (Vox AmPlug ist bereits bekannt hätte hierfür aber lieber einen kleinen Modeller. :)

Wird wohl aber vermutlich auf den Fender hinauslaufen.
 
HD600
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Bin kein Freund von diesen ganzen Modeling-Amps.
Wenn Modeling würde ich eher auf ein Multieffektpedal setzen und diesen dann durch eine neutrale Box verstärken.

Als Box käme z.B. in Frage:
https://www.thomann.de/de/harley_benton_harley_benton_g112a_fr.htm
Ist natürlich schon ein gute Teil deines Budget aber bedenke auch, dass du so eine Kiste später auch mit hochwertigen Modelinggeräten verwenden kannst, im Gegensatz zu vielen Modeling-Amps der man irgendwann überdrüssig wird.

Als Multieffektgerät vielleicht sowas:
https://www.thomann.de/de/mooer_ge150_amp_modelling_multi.htm
Gibt es aber auch günstiger von Harley Benton und noch günstiger von Zoom. Da hast du schon recht gutes Modeling der zugleich Fußbedienbar ist aber auch mal schnell auf den Tisch gestellt werden kann. Looper ist oft dabei und vielleicht auch etwas Percussion. Natürlich kannst du dich später im Preis und Qualität steigern, musst aber nur den Multi-FX austauschen, der extra Speaker bleibt.

Damit hast du was für zuhause laut spielen oder auch kleine Probe. Ebenso kannst du den Multi-FX auf Reisen mitnehmen um ihn dann über Kopfhörer zu spielen. Ich denke du wärst mit so einem System besser bedient als mit den Modeling-Amps der meist seine Grenzen in der Box-/Speakerqualität hat.

Nur mal so als alternativen Vorschlag.
 
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Ab und An auch mal übers Wochenende bleiben muss und dort aber ungern drauf verzichten möchte E-Gitarre zu spielen.
Ah, also dann geht es konkret um einen "Kofferraum-Combo" :D Der Blackstar ID:CORE V3 Stereo10

Blackstar ID CORE V3 stereo10.jpg


hat für mich alles im direkten Zugriff, wird aktuell für 169 € angeboten, bei ebay in dem weiß/roten Design, das ich habe, gar für nur 139 €
BSID 1.jpg
BSID 2.jpg

und ich hab für meinen gebraucht und neuwertig mit Restgarantie 60 € bezahlt. Detaillierte Infos z.B. hier (bei thomann ist er nicht (mehr) im Programm):

Blackstar ID Core Stereo 10 V3 Combo

und hier ein Test:

Blackstar ID:Core V3 Stereo 20 Test

Weiteres, wie z.B. youtubes, findet man selbst leicht im Netz.

Wie geschrieben finde ich, dass das Würfelchen im positiven Sinn sehr überrascht. Im Vergleich zu den genannten Fender-Minis hat man beim Blackstar die Effekte im direkten Zugriff und die 10W im Vergleich zu den 40W der Fenders reichen völlig für "kleines Umfeld".
 
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Ja, so hätte man es wohl auch ausdrücken können. :D
Sieht auf jeden fall auch nicht uninteressant aus und ich werde mich mal rein lesen. :)
Danke dir schon mal.

@HD600 Dir auch Danke! Ist in dem Fall hier, wohl leider nicht das was ich suche, klingt aber trotzdem nach einer spannenden Alternative. :)
 
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Die Fender GT Reihe ist ziemlich abgestunken - die hat so gut wie keiner gut gefunden. Vielleicht würde ich ein bissel abwarten, wie der neue LT40s ankommt. Die anderen LT Verstärker scheinen konventionellere Amps zu sein, die halt ne Stufe billiger sind als die GTX Verstärker.

Wenn du dich generell für einen "Boombox" Stereo Modeller entscheidest (IMHO gute Entscheidung für zu Hause und ohne Probleme portabel), würde ich auch den Vox Adio Air GT in die Auswahl mit einbeziehen. Gute Soundqualität, auch als Bluetooth Speaker und mit Batterien total netzunabhängig einsetzbar. Nur wenig teurer (wird aber leider immer teurer, schon über 10% (thumbsDown)). Die Konstruktion ist halt nicht mehr ganz neu. Der ist ne ganze Zeit nach dem ersten Yamaha THR, aber noch vor dem THR II rausgekommen.
Der Adio ist recht komplett mit den "mitgelieferten" Knöppen bedienbar, die allerletzten (wahrscheinlich sehr wenig gebrauchten) Feinheiten kann man dann per PC oder auch per Handy (Bluetooth!) einstellen.

So eine "Boombox" könntest du dann ohne Probleme nicht nur am Zweitwohnsitz, sondern auch als Alternative für "leisere Momente" auch zuhause einsetzen. Die kann man in nem größeren Rucksack mitnehmen, und im Auto sowieso total problemlos.
 
Grund: - die
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Danke! Sehr interessant zu lesen!
Wie gesagt optisch und was ich so rausgelesen hab bisher, sieht der lt40 dem gt40 schon ähnlich.
Und von dem GT40 gibt es auch einiges bei Ebay für wenig Geld.

Den VOX hatte ich tatsächlich auch schon im Hinterkopf.
Wie sieht es eigentlich mit den Teilen von Yamaha aus? Taugen die was?
 
Minor Tom
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Ja, die sind auch wirklich gut, manche halten sie für die Besten. Ich finde den Vox Adio ungefähr gleichwertig, finde da aber die Nennung bzw. Andeutung, was für ein Amp grade modelliert wird, besser. Das macht der THX II nicht.
Nachteile: Ziemlich teuer, die billigeren haben weder Akku noch die Möglichkeit, Batterien einzusetzen.

Edit: Ich selber habe einen alten THX und bin bisher damit (noch) zufrieden. Wollt' ich eigentlich nie kaufen, weil es ja damals noch 3 unterschiedliche Modelle (Normal, Blues, Metal) gab und ich das unverschämte Geldschneiderei und Resourcenverschwendung fand. Hab dann aber trotzdem bei nem günstigen Angebot zugegriffen.
 
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Würde ich mir jetzt überlegen einen Modeling Amp zulegen zu wollen, würde ich wirklich auf gute leise Spielbarkeit achten. Da ist glaube ich der Vox Adio schon mal gut dabei.

Des Weitern würde ich auch auf Akku-Betrieb achten und auf einen nicht zu überladende Bedienung. Meist würde ich bei einem Stereo-Modell (oder 2x Mono) landen, da die Kleinen so, trotz ihrer Größe, eine vollen Sound ermöglichen. Da ich darüberhinaus früher einen Roland Cube 40GX hatte, würde ich diesem neuen Modell eine Chance geben bzw. antesten:
https://www.thomann.de/de/boss_dual_cube_lx.htm
Mit dem Footswitch (extra) kann man auch den Looper bedienen neben anderen Umschaltungen. Was ja schon mal einen Vorteil wäre gegenüber dem Adio. Roland bietet verschiedene eigene Sounds die keine Nachahmung von Fender, Vox usw. sein sollen, außer das Modeling des hauseigenen Roland JC. Wie gesagt, ich habe den neun Cube noch nicht gehört aber er wäre - neben meiner Modeling-Software und Röhreamps - der einzige Modeler der mich stand heute interessieren würde. Vielleicht einfach mal antesten.

Und ja, er kostet soviel wie ein Katana 50 aber dieser fällt in einer Nische die bereits von meinen Röhrenamps für mich besser belegt ist.
 
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DirkS
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Eine Idee etwas abseits der "logischen" Lösungen:
Falls Dir die Größe des Amps und dessen Gewicht nicht wichtig sind, bekommst Du gebraucht für ca. 150 € einen Line6 Spidervalve 112 oder 212.
Das bedeutet: Ja, hat Modeling-Vorstufe, daneben aber zusätzlich Röhren Vor- und Endstufen nach Vorgaben von Bogner. Dazu echte Celestion Vintage30 mit 12" (1 oder 2 Stück).
Der Amp kann sehr gut leise, klingt in meinen Ohren da ausgezeichnet (kein Vergleich zu THR und Co), kann aber auch in der Band mit 40 Watt Vollröhre mitspielen. Dort kannst Du in der Einstllung "Metal blau" sogar die Modeling-Vorstufe ganz aus dem Signalweg nehmen und hast einen klassischen Vollröhrenamp designed by Bogner.
Achtung, die Nachfolger-Baureihe namens DT klingt in meinen Ohren -warum auch immer- nicht mehr ganz so gut.

Nachteile meines Vorschlags allerdings: Groß, nicht leicht, Gebrauchtkauf nötig (Zustand Röhren?)

Und den müsstest Du unbedingt vorher anspielen, Klang ist ja immer auch Geschmackssache.
 
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Es gibt ja heute für fast jeden Zweck irgendein mehr oder weniger passendes Gerät.

Letztendlich würde ich das alles eher von "was möchte ich eigentlich?" abhängig machen.
Laut, leise. nur zu Hause, mit anderen, auch für unterwegs, will ich auch mal unkompliziert etwas aufnehmen, läuft auch mit Batterie, kann Backingtracks abspielen, die haben da einen Drummer eingebaut, hat einen Line-in, das Baby soll nicht aufwachen, die Nachbarn sollen Freunde bleiben.....und so weiter.

Grundsätzlich:
Wenn es z.B. klingen soll wie ein Amp mit einem 12er Gitarren-Speaker, dann würde ich halt einen digitalen Amp in dieser Art nehmen. (Katana, Catalyst, oder was auch immer in dieser Art)

Wenn ich über einen Bühnen-Monitor oder Studiomonitore, etc. spielen möchte, dann kommen halt alle möglichen kleinen digitalen Kästchen ohne Speaker in Frage.

Wenn ich sehr, sehr leise mit einem äußerst kompakten Gerät und immer noch ganz netten Sound spielen/üben möchte (oder muss), dann nehme ich vielleicht diese ganz kleinen Dinger wie Yamaha THR und alles was in eine ähnliche Richtiúng geht.

Danach kämen bei mir natürlich auch die ganzen Features, die mir ggf. noch wichtig wären.
Klangliche Vorlieben sind ja oft sehr unterschiedlich. ;-)
 
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Was möchtest Du eigentlich für Sounds aus dem Verstärker herausholen?
Sprich, nach welchen Songs/Bands soll das ganze den klingen?
 
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Ich erwarte natürlich die Eierleckendevollmilchsau die alles abdeckt ;-)

Nein, im ernst. Ich hätte gern ein Gerät, das für seine geringe Größe einfach nicht völlig mies klingt.
Er soll kein Ersatz für die großen Kisten werden, soll aber auch alle Sounds abdecken können.
Somit ist es toll, wenn er Clean gut klingt und genau so toll wenn er High Gain ab kann.
Die meiste Zeit wird er wohl aber damit verbringen müssen Punkrock ähnliche Crunch Klänge wiederzugeben. :)

Ein Traum wäre also:
- klein wie ein Vox Adio Air
- viele Effekte und Presets welche zwar per App aber ohne Computer auswählbar sind
- nicht wie eine Blechdose klingt, sondern guten Sound in der humanen Wohnzimmerlautstärke liefert
- ein Looper und/oder "Drumcomputer" wäre ein tolles nice to have.
 
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SixStringFan
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Ein Traum wäre also:
- klein wie ein Vox Adio Air
- viele Effekte und Presets welche zwar per App aber ohne Computer auswählbar sind
- nicht wie eine Blechdose klingt, sondern guten Sound in der humanen Wohnzimmerlautstärke liefert
- ein Looper und/oder "Drumcomputer" wäre ein tolles nice to have.
Alles das gibts beim neuen Boss Dual Cube LX ich selber verwende den Yamaha THR5 für Recording über ASIO und bin damit sehr zufrieden.
Boss Dual Cube LX.jpg
 
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